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Alarmübung in Störfallbetrieb

23.11.2018

Am Samstag, 17.11.2018 wurde in einem Störfallbetrieb der RheinEnergie AG eine vorgeschriebene Überprüfung nach Störfallverordnung durchgeführt. Um dem ganzen etwas Praxis einzuhauchen wurden neben Kräften des Entstördienstes auch vier Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr eingebunden, welche im Schadensfall in der erweiterten Ausrückeordnung für das Objekt zuständig sind. Da aus Dellbrück und Strunden nur ein Löschfahrzeug gestellt werden sollte, besetzten wir das LF-ST 1 mit einer gemischten Besatzung aus beiden Einheiten. Daneben nahmen noch die Löschgruppen Dünnwald und Holweide mit jeweils einem Löschfahrzeug teil.

 

Um 14:45 Uhr sollten die betroffenen Fahrzeuge sich frei auf Funk melden um dann von der Leitstelle den Einsatzauftrag zu erhalten (bis hierhin war das Objekt den teilnehmenden Einheiten nicht bekannt). Nach Erhalt des Auftrages wurde der Betrieb – ein Erdgaslager -  am Mülheimer Ring mit Sonderrechten angefahren.

 

Angekommen bot sich folgende Lage: Aus einem Gasbehälter trat nach Defekt an einem Ventil eine 15m Lange Stichflamme waagerecht aus, daneben kam es in einem Verwaltungs- und Werkstattgebäude zu einer Verpuffung mit einer vermissten Person. Die Stichflamme wurde mit mehreren Rohren eingefangen und der Behälter gekühlt, sowie ein Angriffstrupp ging in das Gebäude zur Menschenrettung vor. Für die RheinEnergie war es ebenfalls eine scharfe Lage, der Entstördienst erfuhr erst vor Ort, dass es sich um eine Übung handelte. Neben den Maßnahmen vor Ort konnte so auch die rückwärtige Kommunikation zwischen den Leitstellen der Feuerwehr und der RheinEnergie geprüft werden.

 

Nach erfolgreicher Beendigung der Übung gab es nach einer Abschlussansprache noch eine Kleinigkeit zur Stärkung, die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wurde hergestellt und die Standorte wieder angefahren. 

 

Foto: Das Erdgaslager der RheinEnergie AG (Bild: ©Google Maps)