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Einsatzreicher Sonntagmorgen für die Feuerwehr Köln

22.04.2018

Mehrere, teilweise parallel laufende Einsätze im rechtsrheinischen Südosten beschäftigten die Kölner Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen. Aufgrund der guten Verzahnung, insbesondere mit der Freiwilligen Feuerwehr, konnte diese Einsätze nicht nur parallel bearbeitet werden, sondern auch Brandschutz und Rettungsdienst im restlichen Stadtgebiet weiterhin sichergestellt werden.

Brennende Laube am Brücker Mauspfad

Um 3:27 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Mülheim und der Löschgruppe Brück von der Freiwilligen Feuerwehr, zum Brücker Mauspfad alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine brennende Laube und brennende Holzstapel vor. Das Feuer wurde mit drei Strahlrohren gelöscht.

Feuer mit Menschenrettung am Urbacher Wall

Bewohnerinnen und Bewohner eines Hauses am Urbacher Wall in Urbach meldeten um 4:38 Uhr einen verrauchten Treppenraum, der ihnen den Fluchtweg nach draußen versperrte. Die ersteintreffenden Kräfte lokalisierten vor Ort ein Feuer im Keller des Hauses. Mehrere Trupps gingen parallel zur Rettung der eingeschlossenen Personen und Brandbekämpfung vor. Insgesamt retteten die Einsatzkräfte 17 Personen aus dem Gebäude, von denen nach rettungsdienstlicher Untersuchung keiner ins Krankenhaus transportiert werden musste. Die geretteten Personen wurden während des Einsatzverlaufs in einem Rettungsbus betreut. Da das Feuer im Keller eine Wasserleitung und Teile der Hauselektrik beschädigt hatte, wurden hier gemeinsam mit dem Stördiensten Wasser und Strom des zuständigen Energieversorgers Einsatzmaßnahmen zur Verhinderung weiterer Schäden durchgeführt. An dieser Einsatzstelle waren neben den Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswachen Ostheim, Deutz, Porz, Marienburg, Innenstadt und Chorweiler, auch die Löschgruppe Urbach der Freiwilligen Feuerwehr und der Führungsdienst im Einsatz.

Person auf der Rösrather Straße in Fahrzeug eingeklemmt

Um 4:58 Uhr meldete die Polizei, während der Einsatz am Urbacher Wall noch lief, einen schweren Verkehrsunfall in Rath auf der Rösrather Straße an der Stadtgrenze zu Bergisch Gladbach. Parallel entsandten die Leitstelle der Feuerwehr Köln und die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises Kräfte zur technischen Hilfeleistung und des Rettungsdienstes. Die ersten eintreffenden Kräfte stellten in beiden beteiligten Fahrzeugen jeweils eine eingeklemmte Person fest und forderten weitere Kräfte nach. Da zunächst unterschiedliche Angaben zu weiteren betroffenen Personen gemacht wurden, wurde das Umfeld durch mehrere Trupps mit Hilfe von Wärmebildkameras nach weiteren Personen abgesucht. Erst im weiteren Verlauf konnte in Zusammenarbeit mit der Polizei klargestellt werden, dass tatsächlich nur die beiden bereits bekannten Fahrzeuginsassen bei dem Ereignis zu Schaden gekommen sind. Für einen der beiden Fahrzeuginsassen kam leider jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Insasse des anderen Fahrzeugs konnte mit lebensgefährlichen Verletzungen rund 30 Minuten nach der Alarmierung der ersten Kräfte aus seinem Fahrzeug befreit und durch den Rettungsdienst in eine Klinik der Maximalversorgung zugeführt werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 35 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Marienburg, Mülheim und dem Führungsdienst aus Weidenpesch sowie mit der Löschgruppe Heumar im Einsatz. Aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis waren weitere Kräfte des Rettungsdienstes sowie die Feuerwehr aus Rösrath-Kleineichen am Einsatz beteiligt.

Feuer in der Karl-Siebert-Straße auf einem Balkon

Die Einsätze in Urbach und Rath waren noch nicht beendet, da meldeten um 6:02 Uhr Bewohnerinnen und Bewohner eines Hauses in Dellbrück ein Feuer auf einem Balkon. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppen Dellbrück und Strunden, des Führungsdienstes und der Feuer- und Rettungswachen Mülheim und Innenstadt rückten zur Karl-Siebert-Straße aus, und fanden vor Ort einen auf einem Balkon brennenden Blumenkasten vor. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Bei der Kontrolle der angrenzenden Wohnung wurden glücklicherweise keine weiteren Schäden festgestellt.