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Freiwillige Feuerwehr Köln- Löschgruppe Strunden

Gieratherstr. 16
51069 Köln

www.feuerwehr-strunden.de
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Veranstaltungen


20.10.2017
19:00 Uhr
 
03.11.2017
19:00 Uhr
 
07.11.2017
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JF Übungsdienst
Technische Hilfeleistung [mehr]
 
17.11.2017
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21.11.2017
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JF Übungsdienst
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26.11.2017
 
30.11.2017
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01.12.2017
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05.12.2017
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JF Übungsdienst
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15.12.2017
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19.12.2017
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JF Übungsdienst
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29.12.2017
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12.01.2018
19:00 Uhr
 
16.01.2018
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26.01.2018
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09.02.2018
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23.02.2018
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09.03.2018
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23.03.2018
19:00 Uhr
 
06.04.2018
19:00 Uhr
 
20.04.2018
19:00 Uhr
 
04.05.2018
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18.05.2018
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01.06.2018
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15.06.2018
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29.06.2018
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13.07.2018
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24.08.2018
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07.09.2018
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21.09.2018
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05.10.2018
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19.10.2018
19:00 Uhr
 

Aktuelle Meldungen

Einsatzreiche Mittagsstunden für die Feuerwehr Köln

(16.10.2017)

Gegen Mittag war die Feuerwehr Köln bei zwei schweren Einsätzen gefordert. Auf der BAB A57 ereignete sich ein schwerer LKW-Unfall, in Köln-Höhenhaus kam es zu einer Explosion in einem Einfamilienhaus.


Am heutigen Montagvormittag, 16.10.2017, ereignete sich gegen 11:40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A57 Fahrtrichtung Köln kurz vor der Anschlussstelle Chorweiler. An diesem Verkehrsunfall waren zwei LKW und ein PKW beteiligt. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt.

 

Aus unbekannter Ursache sind eine Zugmaschine mit Schwerlastsattelanhänger, beladen mit 48t, mit einem LKW samt Anhänger zusammengestoßen. Hierbei riss die Fahrerkabine der Zugmaschine des Schwerlastsattelanhänger komplett ab und schleuderte in das Heck eines vorausfahrenden PKW. Der Anhänger des LKWs wurde bei dem Aufprall auf den Sattelauflieger angehoben und verkeilte sich mit dem Schwerlastsattelanhänger so stark, dass eine umfangreiche technische Bergung notwendig wurde.

 

Mit dem Feuerwehrkran wurde eine umfangreiche Bergung des Anhängers durchgeführt. Er konnte so vom Schwerlastsattelanhänger getrennt werden, so dass ein Abtransport des Schwerlastsanhängers möglich wurde. Erst nach dieser Maßnahme, konnte der Anhänger endgültig aufgerichtet und abtransportiert werden.


Die Maßnahmen erforderten einen hohen Koordinationsaufwand zwischen den Beteiligten Kräften. Die Autobahn musste daher für ca. 4,5 komplett gesperrt werden. Alle Fahrer der am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden rettungsdienstlich versorgt. Zwei der drei Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert, ein Transport der dritten Person war nicht erforderlich.


Die Feuerwehr war neben einem Löschzug und einem Rüstzug, bestehend aus Feuerwehrkran und einem Rüstwagen, mit insgesamt drei Rettungswagen und einem Notarzt sowie dem Führungsdienst der Branddirektion vor Ort.


Die eingesetzten Einheiten kamen von den Feuerwachen Chorweiler, Weidenpesch und Ehrenfeld.

 

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Ein langwieriger und kräftezehrender Brandeinsatz beschäftigte die Feuerwehr Köln von 12.20 Uhr bis 19.00 Uhr. In der Scheuerhofstraße brannte ein im Bungalowstil gebautes Einfamilienhaus in mehreren Räumen.

 

Der in der Leitstelle eingegangene Notruf beschrieb, dass noch Personen im Gebäude seien. Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte fanden ein im Vollbrand befindliches Gebäude vor und begannen sofort mit der Personensuche.

 

Relativ schnell konnte eine männliche Person leblos aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Leider kam jede weitere Hilfe zu spät. Lediglich der Tod konnte noch durch den Notarzt festgestellt werden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Während der anschließenden Brandbekämpfung wurden 5 Druckgasbehälter sowie eine Sauerstoff-Druckgasflasche aus dem Gebäude geborgen.

 

Der weitere Verlauf der Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig. Eine veraltete bauliche Dachkonstruktion aus mehreren Lagen erschwerte die Löschmaßnahmen erheblich und erforderte einen hohen personellen und technischen Einsatz.

 

Ebenfalls konnte die Energieversorgung des Gebäudes nicht problemlos abgeschaltet werden, was sofort eingeleitete Straßenbaumaßnahmen erforderlich machte. Diese ermöglichten dann eine Trennung sowohl von Gas- als auch vom Stromnetz.

 

Unmittelbar angrenzende Nachbargebäude wurden durch die massive Rauchentwicklung betroffen und mussten zum Einsatzende sowohl messtechnisch überprüft als teilweise auch belüftet werden.

 

Nach fast siebenstündigem Einsatz konnte die Einsatzstelle an die Brandermittlung der Kriminalpolizei übergeben werden.

 

Die Löschgruppe Holweide der Freiwilligen Feuerwehr stellte während des Einsatzes den Grundschutz im Stadtbezirk Mülheim sicher.


Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 77 Einsatzkräften und 25 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt, Marienburg, Ostheim und Weidenpesch sowie von den Löschgruppen Dünnwald, Strunden, Holweide und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr.


Bei beiden Einsätzen hatte die Einsatzleitung der Führungsdienst der Branddirektion.

Foto zu Meldung: Einsatzreiche Mittagsstunden für die Feuerwehr Köln

Aufwändiger Brandeinsatz in Höhenhaus

(16.10.2017)

Am Mittag des 16.10.2017 kam es zu einem Brand mit einer Explosion in der Scheuerhofstr. in Höhenhaus. Ein Wohnbungalow wurde vollständig zerstört, eine Person konnte nur noch tot geborgen werden.

 

Aufgrund sehr aufwändiger und anstrengender Nachlöscharbeiten wurden wir gemeinsam mit der Löschgruppe Dellbrück um 15:25 Uhr – circa drei Stunden nach Einsatzeröffnung - zur Einsatzstelle alarmiert um Kräfte der Berufsfeuerwehr abzulösen und die Nachlöscharbeiten zu unterstützen. Die Dachhaut wurde geöffnet und mit mehreren handgeführten Rohren sowie von der Drehleiter die letzten Glutnester zu erreichen versucht, um das Feuer vollständig zu löschen. Hier wurden einige Strundener Kameraden mehrfach unter Filter eingesetzt. Nachdem die Maßnahmen erfolgreich waren, wurde das Gebäude nochmals intensiv mit der Wärmebildkamera kontrolliert und die eingesetzten Materialien zurückgebaut.

 

Das LF-ST 1 verblieb noch solange an der Einsatzstelle, bis ein Wechselladerfahrzeug der Berufsfeuerwehr alle kontaminierten Gerätschaften aufgenommen hatte und die Brandermittlung der Polizei die Einsatzstelle übernommen hat.

 

Die Löschgruppe war über 4 Stunden in diesem Einsatz gebunden und mit beiden Löschfahrzeugen sowie dem Gerätewagen-Lüften vor Ort.

 

Weitere Informationen zu diesem Einsatz können der lokalen Presse entnommen werden.

Foto zu Meldung: Aufwändiger Brandeinsatz in Höhenhaus

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus mit Menschenrettung über Drehleiter

(09.10.2017)

Der Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Köln Humboldt-Gremberg erforderte in der vergangenen Nacht gegen 1:15 Uhr den Einsatz der Feuerwehr Köln.

 

Aufgrund der starken Rauchausbreitung im Gebäude mussten fünf Personen über die Drehleiter gerettet und vier Personen verletzt ins Krankenhaus befördert werden. Am frühen Montagmorgen des 9. Oktober 2017 wurden die Einsatzkräfte zu einem Kellerbrand in Köln Humboldt-Gremberg alarmiert. Beim Eintreffen war eine massive Rauchentwicklung aus mehreren Etagen des Gebäudes zu sehen und im 2. Obergeschoss machten sich durch den Rauch eingeschlossene Personen bemerkbar.

 

Aufgrund des Schadenbildes wurde sofort die Drehleiter in Stellung gebracht und insgesamt fünf Personen aus verschiedenen Wohnungen im 2. Obergoss gerettet. In der Einsatzerstphase drang ein Trupp zur Brandbekämpfung in den Keller vor, ein weiterer Trupp kontrollierte über das Treppenhaus alle Wohnungen nach möglichen weiteren Personen. Die durch den Kellerbrand entstandene Hitze und Flammen zogen aus einem Lichtschacht in den Innenhof, wodurch dort abgestellte Mülltonnen ebenfalls Feuer fingen und den Einsatz eines weiteren Trupps zur Brandbekämpfung im Innenhof notwendig machte. Die starke Verrauchung, die Größe des Gebäudes mit zwölf Wohneinheiten und die große Anzahl der zu betreuenden Personen erforderte eine Alarmstufenerhöhung auf einen Einsatz mit drei Löschzügen sowie einen Rettungsdiensteinsatz mit sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und einem Großraumrettungswagen zur Betreuung. Bei der Kontrolle der Wohnungen wurden keine Personen mehr aufgefunden.

 

Der Rettungsdienst betreute insgesamt 16 Bewohner, von denen vier Personen in Krankenhäuser transportiert wurden. Mit Hilfe von Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht. Das Mehrfamilienhaus war aufgrund dem Ausfall der Stromversorgung sowie Gasversorgung und der Kontamination durch die Rauchgase nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Bewohner vor Ort hatten die Möglichkeit begleitet durch die Feuerwehr die notwendigsten Dinge aus ihren Wohnungen zu holen. Für betroffene Personen die nicht bei Freunden oder Verwandten unter kommen konnten wurde eine Notunterkunft bereitgestellt.

 

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 59 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Innenstadt, Mülheim, Chorweiler und Ostheim sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Wohnungsbrand in einem Hochhaus

(02.10.2017)

In der Nacht zum Montag wurde die Feuerwehr Köln um 1:43 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in der Ludwig-Gies-Straße in Seeberg alarmiert. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Da es sich bei dem Objekt um ein 13-geschossiges Hochhaus handelt, wurden durch die Leitstelle zwei Löschzüge, der Führungsdienst der Feuerwehr Köln sowie die zuständige Löschgruppe Fühlingen alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war eine deutliche Rauchentwicklung aus dem 5. Obergeschoss von außen wahrnehmbar. Die Einsatzkräfte verschafften sich unmittelbar Zugang über den Sicherheitstreppenraum des Hochhauses in das 5. Obergeschoss und in die Brandwohnung. Im darunterliegenden 4. Obergeschoss wurde ein sogenanntes Depot-Geschoss eingerichtet, in dem weitere Angriffstrupps und zusätzliches Material zur Brandbekämpfung vorgehalten wurden. Um 2:45 Uhr konnte "Feuer aus" gegeben werden und es waren nur noch kleinere Nachlöscharbeiten erforderlich. Die Wohnung wurde mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester kontrolliert und diese noch nach gelöscht. Durch den Notarzt und den Rettungsdienst wurden drei Personen gesichtet. Der Bewohner der Brandwohnung wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert, da dieser beim Verlassen der Wohnung Rauchgase eingeatmet hatte. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar, Erkenntnisse zur Brandursache liegen der Feuerwehr Köln nicht vor.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 41 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Chorweiler, Ehrenfeld, Innenstadt und Weidenpesch sowie von der Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Erfolgreiche Menschenrettung während FC-Spiel

(28.09.2017)

Während des Fußballspiels am Donnerstag, 28.September 2017, im RheinEnergieSTADION wurde die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln kurz vor 20 Uhr über eine Rauchentwicklung im Asylheim Max-Planck-Straße in Marsdorf informiert. Unverzüglich wurden Kräfte der Feuerwachen Lövenich und Lindenthal alarmiert sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion. Da sich das Löschfahrzeug der Feuerwache Lövenich der Berufsfeuerwehr als Sicherheitswache im Stadion befand, hatte die Löschgruppe Lövenich der Freiwilligen Feuerwehr ihr Löschfahrzeug für diesen Abend mit sieben Einsatzkräften fest besetzt.

Dieses Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr traf gemeinsam mit Drehleiter und Rettungswagen der Berufsfeuerwehr acht Minuten nach Beginn der Notrufannahme vor Ort ein. An dem von Flüchtlingen bewohnten Containerbau war eine Rauchentwicklung zu erkennen und der Angriffstrupp der Freiwilligen Feuerwehr ging zur Erkundung und Brandbekämpfung vor. Die Ursache der Rauchentwicklung war schnell gefunden. Es brannte ein elektrischer Heißwasserbereiter in der Küche. Da sich die starke Rauchentwicklung auch auf benachbarte Räume ausgebreitet hatte, wurden auch diese Räume kontrolliert. Hierbei wurde im dicht verqualmten Bereich ein schlafender Mann vorgefunden und sofort ins Freie gerettet.

Nach Behandlung vor Ort durch den Notarzt wurde er mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Dieser Einsatz zeigt wiederum, wie gut das Zusammenspiel zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Köln funktioniert. Auch die Praxis, bei Großveranstaltungen den "Grundschutz" in gewohnter Weise sicherzustellen und für die Absicherung der Veranstaltung zusätzliche Kräfte in Dienst zu nehmen, hat sich erneut bewährt. Letztlich verdankt ihr ein Mensch sein Leben!

Dachgeschosswohnung durch ein Feuer stark zerstört

(26.09.2017)

Am heutigen Morgen um 06:31 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Sürth alarmiert. Aufgrund der ersten Notrufe entsandte die Leitstelle der Feuerwehr Köln zunächst einen Löschzug. Innerhalb der nächsten zwei Minuten erreichten die Feuerwehr weitere Notrufe, die von einem ausgedehnten Wohnungsbrand berichteten.

 

Daraufhin wurde ein weiterer Löschzug, ein zusätzlicher Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug nachalarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Marienburg die Einsatzstelle erreichten, schlugen bereits Flammen gut sichtbar aus mehreren Fenstern im dritten Obergeschoß des Hauses. Die Bewohner der betroffenen Wohnung standen leicht verletzt auf der Straße und konnten den Einsatzkräften bestätigen, dass sich niemand mehr in der Brandwohnung befinden würde. Die beiden Bewohner der Wohnung wurden rettungsdienstlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Mittlerweile verließen auch alle anderen Bewohner das Haus, sammelten sich vor dem Gebäude und wurden durch die Feuerwehr betreut.

 

Die Feuerwehr trug ihren Löschangriff parallel sowohl durch den Treppenraum als auch über eine Drehleiter vor. Große Teile der Wohnung brannten und das Feuer drohte auch das Dach des Gebäudes zu erfassen. Durch einen gezielten Einsatz von bis zu drei Angriffstrupps gleichzeitig konnte die Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden, allerdings wurde die vom Brand betroffene Wohnung stark zerstört.

 

Nachdem der Brand weitgehend gelöscht war wurden Teile des Daches abgedeckt um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht unkontrolliert innerhalb der Dachkonstruktion ausgebreitet hat. Zudem wurden unmittelbar neben einem Fenster der Brandwohnung Teile des Aussenputzes entfernt. Diese Maßnahme wurde nötig, weil sich das Feuer hinter dem Aussenputz über mehrere Quadratmeter durch die Wärmedämmung ausgebreitet hatte. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Feuerwachen Marienburg, Innenstadt und Weidenpesch am Einsatz beteiligt. Gegen 09:00 Uhr wurde der Einsatz abgeschlossen.

Berufsfeuerwehrtag 2017 der Jugendfeuerwehr

(20.09.2017)

Am Wochenende des 16. & 17.09.2017 fand der mittlerweile traditionell jährlich stattfindende Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr statt. Von Samstagvormittag bis Sonntagmittag durchlebten die Mitglieder der Jugendgruppe einen Tag im Gerätehaus, angelehnt an den Dienstalltag einer Berufsfeuerwehrwache – mitsamt von den Betreuern vorgeplanten (Übungs-) Einsätzen.

 

Begonnen wurde der Tag natürlich mit dem Vertraut machen des Fahrzeuges (aufgrund zahlreicher Defekte konnten wir dieses Jahr leider nicht auf ein wasserführendes Fahrzeug der Feuerwehrschule zugreifen, sondern mussten mit unserem LF 16 TS – mit einigen Modifikationen - vorlieb nehmen). Ebenfalls fand eine kurze Einweisung in die Funktechnik statt.

 

Sodann war für den Vormittag theoretischer Unterricht angesetzt. Hier wurde über die FwDV 3 sowie die Brand- & Löschlehre referiert. Unterbrochen wurde die Unterrichtseinheit von dem ersten „Einsatz“: In einem Lager eines Malerbetriebs kam es zu einem Austritt einer unbekannten Flüssigkeit mit einer verletzten Person. Um den fehlenden Wassertank zu kompensieren wurde hier das LF-ST 1 durch einen Kameraden der Löschgruppe besetzt um die Wasserversorgung sicherzustellen. Der Angriffstrupp ging unter PA und Chemikalienschutzanzug mit einem C-Rohr in das Lager vor, verbrachte die Person nach draußen, dichtete die Leckage ab und nahm die ausgetretene Flüssigkeit mittels Bindemittel auf. Zurück auf der Wache wurde der unterbrochene Unterricht beendet.

 

In der Mittagspause gab es Hot-Dogs sowie etwas Zeit zum Entspannen – diese sollte jedoch nicht lange andauern, da sich auf dem Gelände des Abschleppunternehmens Pahlke ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Gabelstapler mit einer eingeschlossenen Person ereignet hat. Das Fahrzeug wurde gesichert und unterbaut, eine Zugangsöffnung durch eine Scheibe geschaffen und die Person durch die nun zu öffnende Türe gerettet.

 

Zurück auf der Wache stand sodann Dienstsport auf dem Plan. Im Innenhof und später von einsetzendem Regen in die Halle vertrieben, verausgabten sich alle bei verschiedenen Sportspielen. Zum Ende der Einheit ertönte jedoch erneut der Gong mit der Durchsage „Feuer in einem Werkstattgebäude in der Urnenstraße“. Im ehemaligen Gerätehaus der Löschgruppe Dellbrück kam es zu einem Brand mit einer vermissten Person. Unter „Atemschutz“ ging der Angriffstrupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Außen wurde die Patientenablage vorbereitet sowie im Verlauf ein Lüfter zum Einsatz gebracht.

 

Zum Abendessen wurde dann in gemeinsamer Arbeit Pizza gebacken um danach den Abend ausklingen zu lassen. Um 21:17 war es mit der Ruhe abermals vorbei, es ging zum Kleinfeuer am Gut Mielenforst. Den Holzhaufen zügig abgelöscht konnte der Rückweg angetreten werden. Kurz vor der Wache ereilte das LF-ST über Funk jedoch noch ein Folgeeinsatz: Im Parkhaus an der S-Bahnstation in Dellbrück sollte ein PKW brennen. Dieser Einsatz erwies sich jedoch als Fehlalarm, sodass sich die Besatzung Richtung Bett begeben konnte.

 

Die Nacht blieb ruhig, erst kurz vor dem Frühstück ging es erneut zum Kleinfeuer an das Gut Mielenforst – das Lagerfeuer vom Vorabend hatte sich wiederentzündet. Ausgiebig gewässert und mit der Wärmebildkamera kontrolliert, ging nun hiervon keine Gefahr mehr aus.

 

Bevor der Dienst um 10:00 Uhr sein Ende finden sollte, stand noch eine weitere, diesmal praktische, Unterrichtseinheit in erster Hilfe an. Unterbrochen wurde diese von einer Nachforderung eines Rettungswagens, welcher Tragehilfe bei einem Unfall auf einer Baustelle im Thurner Feld benötigte. Mittels Spineboard, Steckleiter und vereinten Kräften wurde eine Person von einem Gerüst gerettet und sicher am Boden angekommen dem RTW zugeführt.

 

Nach dem Dienstende wurde noch gemeinsam der Normalzustand der Wache und Fahrzeuge hergestellt, bevor es dann für alle nach Hause ging. Alle Beteiligten hatten wieder einmal viel Spaß, sodass sich der Aufwand auch dieses Jahr wieder voll und ganz gelohnt hat.

 

Unser Dank gilt den vielen Unterstützern, hier zu benennen ist die Firma Wissner für die Nutzung ihres Lagers, die Firma Pahlke für die Nutzung ihres Geländes und die Bereitstellung eines Unfall-PKW, die Löschgruppe Dellbrück für die Unterstützung mit LF, Übungspuppe und ihrem ehemaligen Gerätehaus als Übungsobjekt, sowie zwei Löschgruppenmitglieder, zum einen für die Unterstützung mit dem LF-ST1 sowie der Möglichkeit der Nutzung der Baustelle.

 

Foto zu Meldung: Berufsfeuerwehrtag 2017 der Jugendfeuerwehr

Batteriebrand im Keller des Westdeutschen Rundfunks

(06.09.2017)

Am Dienstag, 5. September 2017, brannte es im Keller des WDR, was zu einer erheblichen Rauchentwicklung führte und einen langwierigen Einsatz der Feuerwehr nach sich zog.

Gegen 17:20 Uhr wurde die Leitstelle über einen Brand im Keller des WDR informiert. Da es sich um ein besonderes Objekt handelt, wurden von der Leitstelle zwei Löschzüge und der Führungsdienst entsandt. Die eintreffenden Kräfte stellten einen Brand im Batterieraum der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) fest. Der Raum befindet sich im dritten Untergeschoß und durch das Feuer kam es zu Beginn des Einsatzes zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Nord-Süd-Fahrt, da sich hier die Abluftöffnungen des Batterieraums befinden. Als erste Maßnahme wurde das Gebäude evakuiert. Der Sendebetrieb musste für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Im weiteren Einsatzverlauf beschränkte sich die Verrauchung nur noch auf den unmittelbaren Kellerbereich. Zwischenzeitlich brannten circa 200 Batterien. Die Einsatzkräfte setzten für die Brandbekämpfung COein. Aufgrund des massiven Schadensereignisses wurde zusätzliches CO2 von der Werkfeuerwehr Bayer Dormagen angefordert. Nachdem dadurch das Feuer eingedämmt werden konnte, wurden die Batterien mit einem Schaumteppich abgedeckt, um das Feuer endgültig zu löschen. Aufgrund der schwierigen Bedienungen konnte erst um 0:13 Uhr "Feuer aus" gemeldet werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr sind weiter vor Ort, um den Keller zu kontrollieren und bei Bedarf weiter Schaum abzugeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 65 Einsatzkräften und 24 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Deutz, Ehrenfeld, Innenstadt, Lindenthal, Marienburg, Ostheim, Mülheim und Weidenpesch sowie von der Werkfeuerwehr Bayer Dormagen. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Öleinsatz im Mülheimer Hafen

(05.09.2017)

Am Montag, 4. September 2017, wurde die Feuerwehr Köln um 15:57 Uhr zu einem Öleinsatz im Mülheimer Hafenbecken alarmiert. Auf einer Fläche von 250 mal 30 Metern war ein Ölfilm auf der Gewässeroberfläche zu erkennen.

In Abstimmung mit der hinzugerufenen Unteren Wasserbehörde und der Wasserschutzpolizei, wurden zunächst vier Schiffe aus dem Hafen geführt und die Hafenzufahrt mit 95 Meter Ölschlängel abgeschlossen. Anschließend wurde der Ölfilm mit einer ölzersetzenden Flüssigkeit behandelt.

In Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde bleibt die Hafenzufahrt bis auf weiteres gesperrt und der Ölschlängel im Wasser. Hierdurch können die Reste des noch im Uferbereich angesammelten Ölfilms wirksam am Eintritt in den Rheinstrom gehindert werden. Im Laufe des morgigen Vormittages wird die Einsatzstelle nochmals durch die Feuerwehr und die Untere Wasserbehörde inspiziert und gegebenenfalls weitere Maßnahmen abgestimmt. Ermittlungen zur Verursacherin oder zum Verursacher werden derzeit durch die Wasserschutzpolizei und die Untere Wasserbehörde durchgeführt.

Im Einsatz befanden sich neben dem Feuerwehr-Rettungsboot auch Spezialkräfte der Umweltwache Ostheim, das zuständige Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Mülheim mit insgesamt 15 Einsatzkräften sowie der BVA 5 als Einsatzleiter Umweltschutz.

Foto zu Meldung: Öleinsatz im Mülheimer Hafen

Ehemalige Diskothek in Wahn ausgebrannt

(04.09.2017)

Am frühen Montagmorgen brannte eine ehemalige Diskothek auf dem Ruppertgelände in Wahn vollständig aus. Die ersten Notrufe erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln in der Nacht um 1 Uhr. Die erstalarmierten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Porz konnten schon auf der Anfahrt heftigen Feuerschein wahrnehmen und erhöhten daraufhin die Alarmstufe auf "FEUER2", so dass neben der Freiwilligen Feuerwehr auch ein zweiter Löschzug nach Wahn ausrückte.

 

Es brannte eine seit vielen Jahren stillgelegte Diskothek auf einer Fläche von circa 25 mal 10 Metern. Die Zugänglichkeit zum Objekt gestaltete sich sehr schwierig, weil es durch Baum- und Buschwerkbewuchs völlig zugewuchert war. Erst durch den Einsatz von drei Motorkettensägen konnte der Eingangsbereich freigelegt werden. Erster Einsatzschwerpunkt war der Schutz des benachbarten 4-geschossigen Gebäudes, weil durch die Wärmestrahlung bereits einige Fenster beschädigt waren und das Feuer überzugreifen drohte. Zum Schutz des Nachbargebäudes und für die Löscharbeiten waren zwei Wenderohre von Drehleitern, ein Monitor von einem Tanklöschfahrzeug sowie vier C-Rohre im Einsatz. Während des Einsatzes konnte eine 20 Kilogramm schwere Gasflasche aus dem Inneren der ehemaligen Diskothek geborgen werden.

 

Es kam zu keinem Personenschaden. Zur Brandursachenermittlung hat die Polizei die Arbeit aufgenommen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch, von den Löschgruppen Wahn und Urbach der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Schwerer Verkehrsunfall in Mülheim

(01.09.2017)

Am Freitag, 1. September 2017, ereignete sich gegen 4:30 Uhr auf der Bergisch Gladbacher Straße in Höhe Herler Ring ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau in einem Auto eingeklemmt und schwer verletzt wurde.

An der Kreuzung Bergisch Gladbacher Straße/Herler Ring war ein stadtauswärts fahrender Ford Focus war mit einem Lastkraftwagen kollidiert und rund 50 Meter weiter mit der rechten Seite gegen einen Schildermast geprallt. Dabei wurde die etwa 20 Jahre alte Beifahrerin des Ford im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Aufgrund der eingehenden Notrufe entsandte die Leitstelle der Feuerwehr Köln Rettungskräfte gemäß dem Einsatzstichwort "eingeklemmte Person" Kräfte der Feuerwachen Mülheim und Weidenpesch.

Vor Ort wurde die junge Frau rettungsdienstlich versorgt und stabilisiert und anschließend aus dem Fahrzeugwrack befreit. Die Einsatzkräfte konnten keinen Fahrer des Pkw an der Einsatzstelle ausmachen, so dass die Entscheidung getroffen wurde, die nähere Umgebung mit Hilfe der vorhandenen Wärmebildkameras abzusuchen für den Fall, dass der Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert worden sei. Er wurde jedoch nicht gefunden. Später im Verlauf des Einsatzes konnte die Polizei berichten, dass der Fahrer sich von der Einsatzstelle entfernt hatte und aufgegriffen worden war.

Die Patientin wurde im Rettungswagen weiter stabilisiert und transportfähig gemacht und zuletzt mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung gefahren. Der Fahrer des beteiligten Lastkraftwagens war unverletzt und konnte bei seinem Fahrzeug bleiben. Die Feuerwehr Köln war mit elf Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften etwa eine Stunde vor Ort tätig.

Feuer mit starker Verrauchung in einem Geschäftshaus in Nippes

(19.08.2017)

Am Samstag, 19. August 2017, brannte es in einem Fotogeschäft in Nippes. Das Feuer führte zu einer erheblichen Verrauchung.

Gegen 17:25 Uhr lief der Notruf einer Passantin in der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein. Demnach brannte es in einem Geschäftshaus an der Neusser Straße in Nippes. Es wurden Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort "Feuer 1 - Wohnungsbrand" entsandt. Als die ersten Kräfte der Feuerwache Weidenpesch eintrafen, fanden sie ein Feuer im hinteren Bereich eines Fotogeschäftes vor, das mit einer erheblichen Verrauchung einherging. Der Rauch breitete sich vor allem entlang der Fassade aus und drohte über teils geöffnete Fenster in die darüber liegenden Wohnungen einzudringen.

Ebenfalls war die Neusser Straße vorübergehend in dichten Rauch gehüllt. Daher erfolgte eine Stichworterhöhung auf "Feuer 2", gleichbedeutend mit dem Einsatz von zwei Löschzügen. Ein Trupp ging zur Brandbekämpfung unter Atemschutz in das Geschäftslokal vor, ein Zweiter zur Kontrolle des Treppenraumes sowie der daran angeschlossenen Wohnungen. Dort konnte eine Verrauchung ausgeschlossen werden, so dass die Bewohnerinnen und Bewohner in ihren sicheren Wohnungen bleiben konnten.

Nach etwa einer Stunde konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Es mussten nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. In das benachbarte Ladenlokal war Rauch eingedrungen, obwohl es nicht vom Feuer betroffen war. Dort wurde gelüftet. Die insgesamt sechs in den Wohnungen vorgefundenen Personen wurden vom Notarzt und Rettungsdienstpersonal untersucht und betreut, es lagen keine Verletzungen vor. Abschließend musste das Gebäude auf weitere Bewohnbarkeit überprüft und freigemessen werden.

Der Einsatz war nach etwa zwei Stunden beendet. Während der Brandbekämpfung musste die Neusser Straße in Nippes gesperrt werden. Dies führte auch zu Beeinträchtigungen beim KVB-Busverkehr. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 33 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Ehrenfeld, Innenstadt und Weidenpesch. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Feuerwehr rettet zwei Personen und zwei Hunde aus dem Kölner Randkanal

(19.08.2017)

Am Samstag, 19. August 2017, rettete die Kölner Feuerwehr zwei Personen und deren zwei Hunde aus dem Randkanal in Lövenich.

Gegen 14 Uhr ging der Notruf einer Augenzeugin in der Leitstelle der Feuerwehr mit folgender Meldung ein: In Höhe der Rurseeallee in Lövenich sind zwei Personen samt Hund in den Kölner Randkanal gefallen und drohten zu ertrinken. Die Leitstelle entsandte Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort "Person im Wasser". Dazu gehören neben der Berufsfeuerwehr samt Rettungsdienst die zuständigen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr  Lövenich und Widdersdorf, je eine Sondereinheit zur Wasserrettung und zur Vornahme eines Echolotes zur Unterwasserortung sowie ein Hubschrauber zur besseren Ortung der Person aus der Luft.

Bereits nach dem Ausrücken wurden die Kräfte an mehrere Anfahrpunkte verteilt, da durch die Strömung mit dem Abtreiben der Personen und Tiere zu rechnen war. Diese Einschätzung wurde durch erneute Notrufe von Passanten auch bestätigt. Die ersteintreffenden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lövenich konnten somit stromabwärts in Höhe der Brauweilerstraße beide Personen (ein 16-jähriger Jugendlicher und eine 38-jährige Frau) etwa 13 Minuten nach Notrufeingang über eine tragbare Leiter retten. Ebenfalls konnte der erste, kleinere Hund an Land gebracht werden. Der zweite Hund trieb weiter ab und wurde in Höhe der Straße Am Randkanal beziehungsweise Lise-Meitner-Ring durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr aus dem Wasser geholt. Beide Personen wurden von einer Notärztin und Rettungsdienstpersonal untersucht. Sie waren (ebenso wie die beiden Hunde) äußerlich unverletzt, wurden aber zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Die Hunde konnten in die Obhut von Verwandten gegeben werden.

Der Einsatz war gegen 14:45 Uhr beendet. Eingesetzt wurden 27 Kräfte mit elf Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Wachen Lövenich, Lindenthal, Altstadt, Chorweiler und Marienburg sowie den Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Lövenich, Widdersdorf und Fühlingen. Ferner war der auf dem Flughafen Köln/Bonn stationierte Intensivtransporthubschrauber eingebunden. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Einsatz an der Rheinseilbahn - 65 Personen gerettet!

(30.07.2017)

Die Pressemeldungen bei diesem Aufsehen erregenden Einsatz wurden gemeinsam mit dem Presseamt erstellt. Hier eine Zusammenfassung:

 

1. Meldung, 18:03 Uhr

 

Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist auf dem Weg zur linksrheinischen Bodenstation der Kölner Seilbahn und der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr Köln.

 

Mit Höhenrettern ist die Berufsfeuerwehr im Einsatz, um die rund 100 Passagiere der außer Betrieb gesetzten Kölner Seilbahn aus den Gondeln zu befreien. Am Nachmittag hatte sich eine Gondel bei der Einfahrt in die linksrheinische Bodenstation verkeilt. Daraufhin aktivierte sich der automatische Notstop für alle Gondeln. Betroffen sind 32 Gondeln. Eine Aufhebung des Notstopps ist laut der Kölner Verkehrs Betriebe ausgeschlossen. Die Passagiere werden im Laufe des Nachmittages und des frühen Abends gerettet. Um 17:50 Uhr waren bereits 41 Personen von der Berufsfeuerwehr aus den Gondeln abgeseilt worden, beziehungsweise in Ufernähe mit Drehleitern befreit worden. Höhenretter aus Düsseldorf und Aachen unterstützen die Kölner Kräfte.

 

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Kölner Verkehrs-Betriebe aufgefordert, in der morgigen Sitzung des Hauptausschusses einen Bericht zu dem technischen Versagen abzugeben. Sie dankt schon jetzt den eingesetzten Kräften für ihren unermüdlichen Einsatz, so schnell wie möglich die Menschen aus den Gondeln zu befreien.

 

Ich kann mich gut in die Lage der Betroffenen versetzen, die ja sicherlich mit einer gehörigen Portion Angst über dem Rhein schweben. Umso mehr gilt mein Dank den Einsatzkräften, die so schnell wie möglich für alle Betroffenen die Situation sicher bereinigen. Im Hauptausschuss morgen werden wir von der KVB einen detaillierten Bericht zu diesem – man muss leider sagen – erneuten Versagen verlangen.

 

2. Meldung, 19:04 Uhr

 

Mit deutlich über 100 Einsatzkräften und Höhenrettern aus Köln, Düsseldorf, Dortmund, Aachen und dem Oberbergischen Kreis sowie der Werkfeuerwehr RWE befreit die Kölner Berufsfeuerwehr aktuell die festsitzenden Passagiere der Kölner Seilbahn. Eine Gondel hatte beim Einfahren in die linksrheinische Bodenstation heute Nachmittag einen Not-Stopp ausgelöst. Von rund 100 Passagieren konnten bereits 45 Personen wieder an das Ufer gebracht werden. Die Feuerwehr rechnet mit einem Einsatz bis weit in die Nachtstunden.

 

3. Meldung, 20:22 Uhr

 

Um 20:10 Uhr konnte die Berufsfeuerwehr den Abschluss der Höhenrettungs-Aktion an der Kölner Seilbahn vermelden. Unterstützt von Kräften der Feuerwehren Aachen, dem Oberbergischen Kreis, Düsseldorf und Dortmund gelang es deutlich früher als befürchtet, die über 70 festsitzenden Passagiere wieder ans Ufer und auf den Boden zu bringen.

 

4. Meldung, 21:32 Uhr

 

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

 

Ich danke der Kölner Feuerwehr für ihren großartigen Einsatz und den vielen Einsatzkräften auch aus der Region, die uns Kölner unterstützten. Damit war eine schnelle Rettung der Passagiere möglich. Meine Gedanken waren bei den Kindern und Erwachsenen, die über viele Stunden mutig und geduldig ausharren mussten.

 

Insgesamt 65 Personen, davon 20 Kinder und Jugendliche, waren heute Nachmittag von einem Sicherheits-Stopp der Kölner Seilbahn betroffen, der alle 32 Gondeln sofort in ihrer Position über dem Ufer und dem Rhein stoppte. Kurz nach 20 Uhr konnte die Kölner Feuerwehr melden, dass alle Passagiere unverletzt und wohlbehalten das Ufer wieder erreicht hatten. Über 150 Einsatzkräfte und Höhenretter waren im Einsatz. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr Köln wurden von 30 Kräften der Städte Düsseldorf, Dortmund und Aachen und aus dem Oberbergischen Kreis unterstützt, sowie der DLRG, der Freiwilligen Feuerwehr und Spezialisten der RWE. Ohne Verletzungen konnte alle Passagiere gerettet werden, lediglich ein Gondel-Mitfahrer klagte kurzzeitig über Kreislaufprobleme. 24 Gondeln, die sich aktuell über dem Rheinbefanden,  waren nur mit Höhenrettern erreichbar, acht Gondeln konnten noch mit Drehleitern vom Ufer aus erreicht werden.

Erheblicher Sachschaden durch Brand eines Anbaus in Bocklemünd

(26.07.2017)

Nachbarinnen und Nachbarn meldeten über Notruf um 3 Uhr am heutigen Mittwochmorgen einen ausgedehnten Brand eines Einfamilienhauses in der Schaffrathsgasse in Bocklemünd. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln alarmierte daraufhin unmittelbar Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr".

 

Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache Ehrenfeld fanden den Vollbrand einer Holzkonstruktion in der Art eines Wintergartens zwischen zwei nahe aneinandergebauten Einfamilienhäusern vor. Das Feuer hatte auch bereits auf das zurückliegende dieser Häuser übergegriffen. Dank der ebenfalls alarmierten und schnell vor Ort befindlichen Löschgruppe Widdersdorf der Freiwilligen Feuerwehr Köln gelang es, zeitgleich gewaltsam zur Personensuche in beide Wohngebäude vorzugehen sowie die Brandbekämpfung am Anbau vorzunehmen. Es waren keine Personen zur Zeit des Brandausbruchs anwesend, was auch der eintreffende Hausbesitzer bestätigte, so dass kein Personenschaden zu beklagen war. Die weitere Brandausbreitung in den Wohngebäuden konnte durch den schnellen Löschangriff verhindert werden.

 

Im Einsatz waren 37 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes und des Führungsdienstes mit 13 Fahrzeugen der Feuerwachen Ehrenfeld, Chorweiler, Lövenich und Innenstadt sowie 14 Einsatzkräfte der Löschgruppe Widdersdorf der Freiwilligen Feuerwehr Köln. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Schweres Unwetter über dem Stadtgebiet

(20.07.2017)

Am Nachmittag des 19.07.2017 zog ein schweres Gewitter mit Starkregen sowie Sturmböen über die Stadt Köln hinweg, welches zu einer Vielzahl an wetterbedingter Einsätze im gesamten Stadtgebiet führte.

 

So wurden wir um 15:56 Uhr alarmiert; es ging für das LF-ST 1 nach Westhoven. Während bei einigen Einsatzstellen kein Einsatz der Feuerwehr mehr vonnöten war,  da die Bewohner sich selbst zu helfen wussten bzw. das Wasser selbstständig bereits wieder abgelaufen war, mussten an anderen Einsatzstellen Tauchpumpen und Wassersauger eingesetzt werden. Einsatzschwerpunkt für das LF-ST 1 war zunächst Porz und danach Nippes bzw. Weidenpesch. In der Sportstr. in Weidenpesch musste eine Souterrainwohnung mitsamt Terrasse von etwa 60cm hoch stehendem Wasser befreit sowie angrenzende Wohneinheiten ebenfalls trockengelegt werden. Hierzu wurden beide Tauchpumpen sowie der Wassersauger vorgenommen, weitere Unterstützung erhielten wir hier von der Löschgruppe Fühlingen. Bei dem letzten Einsatz des LF-ST 1 handelte es sich um eine Hilfeleistung für das LF-WA 1, welches in Hahnwald gestrandet war und Starthilfe benötigte.

 

Das LF-ST 2 hielt sich hauptsächlich rechtsrheinisch, zunächst im Bereich Flittard auf. Dort gab es in mehreren Objekten massive Wassereintritte, sodass gemeinsam mit dem LF 9 abgepumpt wurde. Eine Garage stand beispielsweise deckenhoch unter Wasser und ein Keller stand auf 200m² ca. 1m hoch unter Wasser. Das LF-ST 2 fuhr sodann zwei Einsätze im originären Wachgebiet Dellbrück, wo zwei Keller in der Thurner Str. von Wasser befreit wurden. In Kalk wurde ein umgestürzter Baum mit der DL 10 zerkleinert und abgelegt.

 

Nachdem keine offenen Einsatzstellen mehr vorlagen waren beide Löschfahrzeuge gegen 03:00 Uhr in der Früh wieder am Gerätehaus in Strunden eingetroffen.

 

Die Reinigungsarbeiten an Fahrzeug und Gerät nahmen am Donnerstagvormittag allerdings nochmals weitere zwei Stunden in Anspruch.

 

Insgesamt wurden 28 Einsatzstellen durch die Löschgruppe abgearbeitet.

 

Weitere Informationen sind in der abschließenden Eilinfo der Feuerwehr Köln zu finden.

Foto zu Meldung: Schweres Unwetter über dem Stadtgebiet

Unwetter über der Stadt Köln

(20.07.2017)

Die Lage entspannt sich, sämtliche Einsatzstellen sind abgearbeitet

 

Die Feuerwehr Köln meldet nach gut 18 Stunden Vollzug, insgesamt wurden seit circa 16.00 Uhr am gestrigen Nachmittag über 900 unwetterbedingte Einsätze abgearbeitet.

 

Neben den unwetterbedingten Einsätzen mussten zudem Einsätze aus dem Tagesgeschäft bedient werden. Das Gesamteinsatzaufkommen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Köln belief sich von 06:00 Uhr bis heute morgen auf über 1.400 Einsätze. Alleine seit Beginn des Unwetters gegen 16.00 Uhr gestern, wurden über 1.000 Einsätze durch die Leitstelle der Feuerwehr Köln eröffnet.

 

Um diesem enormen Einsatzaufkommen Herr zu werden, wurden über 430 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr der Stadt Köln tätig.

 

Der Führungsstab der Feuerwehr hat bereits frühzeitig einen sogenannten Sonderalarm ausgerufen, d.h. sämtliche Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln wurden alarmiert, dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr wurden in denDienst gerufen, das Personal in der Einsatzleitstelle wurde bis auf den letzten Platz hochgefahren. Darüber hinaus wurde das Technische Hilfswerk tätig.

 

Bereits am späten Nachmittag wurden vorplanerisch Erkunderteams im gesamten Stadtgebiet eingesetzt, welche ein überschaubares Bündel an Einsatzstellen begutachteten, um dann zielgerichtet geeignete Einsatzmittel anzufordern. Diese Methode ermöglicht eine effektive Abarbeitung der Vielzahl an Hilfeersuchen. An nicht wenigen Einsatzstellen wurde durch die Erkunder festgestellt, dass ein Einsatz der Feuerwehr nicht mehr notwendig ist, da Wasser bereits selbständig abgelaufen war oder Betroffene eigenständig Wasserschäden beseitigt haben.

 

Am frühen Morgen wurde die Stadt Köln erneut von einem Gewitter mit zum Teil starken Regenschauern heimgesucht, welche jedoch nur zu circa 50 weiteren Einsätzen führte.

 

Aktuell ist die Wetterlage stabil, es liegen keine aktuellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor. Vereinzelt sollen weitere Schauer auftreten und zum Abend hin wird es allmählich trocken.

 

Unsere Einsatzkräfte wird es freuen, nach Ablösung am Morgen sind nun frische Einsatzkräfte im Dienst. Die am Gesamteinsatz Beteiligten sind nach einer schlaflosen Nacht nun im wohlverdienten Feierabend.

 

Im Rahmen des Unwetters können wir glücklicherweise mitteilen, dass nach unseren Erkenntnissen niemand unwetterbedingt verletzt wurde. Sichtlich geschockt waren einige Autofahrerinnen und Autofahrer, welche von überfluteten Unterführungen überrascht wurden. Diese konnten sich größtenteils selbstständig retten, teilweise mit Unterstützung durch die Feuerwehr.

 

Besonders erwähnenswert sind der Einsatz am U-Bahnhof Parkgürtel, ein ausgedehnter Wasserschaden auf dem Gelände der Universität sowie teilweise extrem überflutete Straßenzüge und Unterführungen in verschiedenen Stadtteilen.

 

Zwischenzeitliche Meldungen in sozialen Netzwerken den Hauptbahnhof Köln betreffend konnten durch Bedienstete des HBF Köln selbstständig abgearbeitet werden. Die Feuerwehr Köln war hier nicht im Einsatz. Die Einsatzstelle UBahnhof Parkgürtel wurde in eigener Zuständigkeit durch die Kölner Verkehrsbetriebe gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk abgearbeitet.

 

Teile der Infrastruktur im Stadtgebiet waren ebenfalls betroffen, so kam es in verschiedenen Stadtteilen teilweise zu Stromausfällen. Hier wurde der Netzbetreiber tätig um schnellstmöglich die flächendeckende Stromversorgung wiederherzustellen. Mehrere Ampelausfälle belasteten zudem den morgendlichen Verkehr. Auch hier sind die zuständigen Behörden mit Fachfirmen tätig.

 

Das Schadenausmaß kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden.

 

Bereits gestern sowie heute erreichen die Feuerwehr Anfragen, dass Hilfeersuchen über Notruf zum Teil nicht beantwortet wurden. Explizit das die Feuerwehr über Notruf nicht erreicht wurde.


Begründet in nahezu zeitgleich mehreren hundert Notrufen erhöht sich lediglich die Wartezeit. Im Normalfall beträgt diese wenige Sekunden, kann aber bei dieser immensen Belastung ungewöhnlich hoch werden. Bleiben Sie in der Leitung und legen Sie nicht auf! Die Notrufe werden chronologisch nach Eingang entgegen genommen und abgearbeitet. Jeder Notruf wird beantwortet und bearbeitet.
 

Intensive Suche nach vermisster Person im Rhein

(17.07.2017)

Am Montag, 17. Juli 2017, wurde der Feuerwehr Köln gemeldet, dass eine Person von der Mülheimer Brücke aus in den Rhein gesprungen sei. Daraufhin erfolgte eine intensive Suche mit Einsatzkräften von den beiden Landseiten, zu Wasser und aus der Luft. Leider musste die Suche erfolglos abgebrochen werden.

Um kurz vor 10 Uhr meldete ein Passant der Leitstelle der Feuerwehr Köln, dass eine männliche Person von der Mülheimer Brücke aus in den Rhein gesprungen sei. Kurze Zeit später wurde diese Person auch noch von weiteren Passantinnen und Passanten im Rhein treibend auf Höhe des Mülheimer Rheinufers gesichtet.

Gemeinsam mit Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei, der Landespolizei, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie der Feuerwehr Köln erfolgte eine strukturierte Suche auf dem Rheinstrom an beiden Rheinufern und aus der Luft. Nach etwa einer Stunde intensiver Suche mit landgebundenen Einsatzkräften an beiden Rheinufern, zwei Hubschraubern und insgesamt vier Booten musste die Suche leider erfolglos abgebrochen werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Köln waren mit insgesamt 38 Einsatzkräften im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Drei Verletzte nach Verkehrsunfall zwischen Straßenbahn und Taxi

(07.07.2017)

Am Donnerstag, 6. Juni 2017, ereignete sich kurz vor Mitternacht im Stadtteil Niehl ein Verkehrsunfall auf der Amsterdamer Straße in Höhe der Kreuzung Friedrich-Karl-Straße. Im Kreuzungsbereich kollidierte ein Taxi mit einer Straßenbahn der Kölner Verkehrs-Betriebe. Nach ersten Meldungen sollte der Fahrer des Taxis in seinem Fahrzeug eingeklemmt sein. Aus diesem Grunde wurden umfangreiche Einsatzmittel entsandt, welche sowohl die technische und als auch die medizinische Rettung durchführen können.

Die Erkundung vor Ort ergab folgendes Bild: Ein Straßenbahnzug, mit etwa 50 Fahrgästen besetzt, war mit einem Taxi zusammengestoßen. Das Taxi war erheblich deformiert zwischen der Straßenbahn und einem Straßenbaum verkeilt. Der Fahrer des Taxis, der sich alleine im Fahrzeug befand, wurde bei diesem Zusammenstoß schwer verletzt, jedoch nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Offensichtlich bedingt durch den Unfallmechanismus sprangen die Räder des vorderen Drehkranz der Bahn aus den Gleisen. Durch die Einsatzkräfte wurden in der Bahn sowohl der Fahrer der Bahn als auch die Fahrgäste in Augenschein genommen. Der Fahrer und eine weibliche Person aus der Bahn mussten medizinisch behandelt werden. Der Straßenbahnfahrer wurde vorsorglich einer stationären medizinischen Behandlung zugeführt. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle gestalten sich wegen des Schadensbildes kompliziert. Der Pkw muss aus der besondere Lage geborgen sowie die Straßenbahn eingegleist werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln übernehmen diese Aufgabe gemeinsam mit Spezialisten der Kölner Verkehrsbetriebe.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 31 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Innenstadt und Weidenpesch. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Arbeitsreicher Tag bei der Feuerwehr

(01.07.2017)

Der frühe Morgen am Samstag, 1. Juli 2017, begann für die Feuerwehr Köln sehr arbeitsreich.

Taxifahrer nach Verkehrsunfall befreit

Um 6:22 Uhr lief in der Feuerwehrleitstelle der Notruf zu einem Verkehrsunfall am Messekreisel in Deutz ein. Demnach sollte mindestens eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sein. Die Leitstelle entsandte Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort "Person eingeklemmt nach Verkehrsunfall". Die ersten Kräfte vor Ort fanden drei Unfallfahrzeuge vor. Der Fahrer eines Taxis war in seinem Wagen eingeschlossen. Die Fahrerin und der Fahrer der beiden anderen Personenwagen waren leicht- beziehungsweise unverletzt. Der Taxifahrer wurde durch Kräfte der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät patientenschonend befreit.

 

Parallel erfolgte eine rettungsdienstliche Behandlung durch die Notärztin sowie die Besatzung des Rettungswagens. Nach 20 Minuten war der etwa 45-Jährige befreit. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Die Einsatzstelle wurde zur Ermittlung der Unfallursache an die Polizei übergeben.

 

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 32 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Deutz, Altstadt und Weidenpesch.

Brückenspringer aus dem Rhein gerettet

Auf dem Rückweg wurden die meisten Einheiten zu einem Folgeeinsatz alarmiert. Über Notruf war die Meldung über eine männliche Person eingegangen, die von der Deutzer Brücke zu springen drohte. Die Leitstelle entsandte Kräfte gemäß der Einsatzmittelkette "PBRÜCKE". Der erst eintreffende Rettungswagen der Feuerwache Altstadt konnte bei der Anfahrt nur noch beobachten, wie ein junger Mann über das südliche Geländer der Deutzer Brücke in den Rhein gesprungen war.

 

Die Einsatzlage wurde sofort in das Stichwort "Person im Rhein" erweitert. Aufgrund der Nähe der Löschbootstation zur Deutzer Brücke war das Rettungsboot Ursula in kürzester Zeit vor Ort. Die Besatzung konnte den Mann etwa 200 Meter stromabwärts in Höhe der linksrheinischen Steiger ausmachen. Er trieb ohne eigene Schwimmbewegungen im Strom und drohte abzusinken. Es gelang der Bootsbesatzung sehr schnell, ihn an Bord zu ziehen. Er wurde zur Löschbootstation im Deutzer Hafen gebracht und dort dem Rettungsdienst übergeben. Nach der Behandlung erfolgte der Transport in eine Klinik. Unmittelbar am Einsatz beteiligt waren 22 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen und Booten.

 

Die Kräfte kamen von den Wachen Altstadt und Deutz. Die Einsatzleitung hatte bei beiden Einsatzstellen der Führungsdienst der Branddirektion.

 

Vandalismus gegen Rettungswagen

Etwas Bemerkenswertes ereignete sich während eines Rettungsdiensteinsatzes auf der Domplatte in der Nacht zum Samstag. Dort musste gegen 3:40 Uhr ein männlicher Patient in einem Rettungswagen der Wache Altstadt (ein Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes) behandelt werden. Während sich die Besatzung um das Wohl des etwa 50-jährigen Patienten kümmerte, stachen zwei junge Männer von außen mit einem Messer auf die Reifen des Fahrzeuges ein. Die Besatzung rief die Polizei um Unterstützung, die sehr schnell mit einem erheblichen Kräfteansatz zur Stelle war. Einer der beiden Täter konnte noch vor Ort gefasst werden, ein zweiter Tatverdächtiger kurze Zeit später. Gegen die beiden Männer wurde Anzeige erstattet, das Fahrzeug musste vorübergehend zwecks Reifenwechsel außer Dienst genommen werden. Dem an diesem Ereignis unbeteiligten Patienten konnte, trotz "widriger Umstände", geholfen werden. Der Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.

Foto zu Meldung: Arbeitsreicher Tag bei der Feuerwehr

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 3

(30.06.2017)

Am Freitag, 30. Juni 2017, ereignete sich gegen kurz nach 6 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Oberhausen kurz vor der Anschlussstelle Mülheim. Bei diesem Verkehrsunfall waren vier Personenwagen, ein Kleintransporter und ein Lastwagen beteiligt. Insgesamt wurden acht Personen verletzt, darunter ein Kleinkind.

 

Der Fahrer eines Kleintransporters hatte das Stauende kurz vor der Anschlussstelle Mülheim zu spät erkannt und war mit hoher Geschwindigkeit in mehrere Autos und einen Lastwagen gefahren. Hierbei wurde der Fahrer eines Personenwagens in seinem Fahrzeug eingeklemmt und so schwer verletzt, dass dieser reanimiert und mittels Sofortrettung aus seinem Fahrzeug durch die Feuerwehr befreit werden musste. Ebenfalls schwer verletzt wurde ein Kleinkind, das sich mit seiner Mutter in einem anderen Auto befand. Alle weiteren verletzten Personen erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen.

 

Durch die Einsatzkräfte wurden neben der Befreiung der eingeklemmten Person umfangreiche Maßnahmen zur Absicherung der Einsatzstelle und Erstversorgung der verletzen Personen durchgeführt. Alle Verletzen wurden im weiteren Verlauf rettungsdienstlich versorgt und in umliegende Krankhäuser transportiert.

 

Die Feuerwehr war neben einem Löschzug und einem Rüstzug mit insgesamt fünf Rettungswagen, zwei Notärztinnen, einem Notarzt sowie dem Führungsdienst der Branddirektion vor Ort. Die eingesetzten Einheiten stammten von den Feuerwachen Mülheim, Ostheim, Deutz und Weidenpesch.

Feuer auf einem Schiff im Mülheimer Hafen

(24.06.2017)

Kurz vor Mitternacht wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln über eine Rauchentwicklung auf einem Schiff im Mülheimer Hafen informiert.

 

Daraufhin wurden sofort zwei Löschzüge, ein Lösch- und ein Rettungsboot sowie der Führungsdienst zur Einsatzstelle entsandt. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bestätigten eine Rauchentwicklung auf einem in der Werft liegenden, mit 50 Kubikmetern Bitumen beladenen Tankmotorschiff.

 

Bei der weiteren Erkundung wurde zwischen zwei Bitumentanks schmorendes Dämmmaterial vorgefunden. Das Dämmmaterial wurde von einem Trupp unter Atemschutz ausgeräumt und abgelöscht. Die Wasserversorgung wurde vom Löschboot sichergestellt. Gegen 1:30 Uhr wurde die Einsatzstelle wieder an den Kapitän des Schiffes übergeben.

 

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 13 Fahrzeugen und zwei Booten im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Deutz, Innenstadt, Ostheim und Mülheim. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Waldbrand in der Dellbrücker Heide

(22.06.2017)

Am 21.06.2017 um 17:28 Uhr wurden wir zu unserem dritten Einsatz dieses Tages gerufen. In der Nacht hatte bereits um 02:33 Uhr ein Heimrauchmelder wegen angebranntem Essen in der Von-der-Leyen-Str. ausgelöst und um 12:06 Uhr benötigte die Berufsfeuerwehr unsere Unterstützung bei einem Bodenfeuer geringeren Umfangs in der Gerhart-Hauptmann-Str. in Holweide.

 

Der dritte Einsatz war abermals eine Alarmierung zum Bodenfeuer an den Höhenfelder See – schon die 5. dieses Jahr dorthin. Kurz nach unserem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde vom LF9 das Einsatzstichwort auf WALD 1 erhöht, da der Brand auf einer Fläche von ca. 500m² mit einer hohen Intensität wütete und drohte sich weiter auszubreiten. Dementsprechend wurden weitere Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert.

 

Unsere Aufgabe wurde es von Richtung Dellbrücker Steinweg/Lupinenweg eine Riegelstellung zu errichten sowie den Brand einzudämmen. Hierzu positionierten wir uns weitest möglichst mit unserem geländegängigen Fahrzeug in dieser Richtung, verlegten eine 150m Lange Schlauchleitung und konnten dann im ersten Angriff gemeinsam mit Kräften der Löschgruppe Dellbrück und der Feuerwache 9 das Feuer in Gewalt kriegen. Für die Nachlöscharbeiten war jedoch eine umfangreiche Wasserversorgung notwendig, welche von den nachalarmierten Kräften mittels Tanklöschfahrzeugen und einem Schlauchwagen sichergestellt wurde. Nachdem alles abgelöscht und die betroffene Fläche großflächig genässt und mit der Wärmebildkamera kontrolliert wurde, musste natürlich noch alles wieder zurückgebaut werden. Neben unseren eigenen eingesetzten Mitteln bauten wir mit den Kameraden aus Holweide die 600m lange A-Druckleitung des Schlauchwagens wieder zurück. Den Wassertank wieder gefüllt und neue, saubere Schläuche aufgenommen ging es dann gegen 21:45 Uhr Richtung Gerätehaus. Dort benötigte es jedoch auch noch einiges an Aufräum- und Reinigungsarbeit bis wir wieder nach Hause fahren konnten.

 

Im Einsatz waren neben uns Kräfte der Feuerwache Ostheim und Mülheim, die Löschgruppen Dellbrück, Flittard, Heumar und Holweide sowie BVA und OVA der Branddirektion mit insgesamt ca. 70 Einsatzkräften.

 

Weitere Informationen mit Bild & Film können der Eilinfo der Feuerwehr Köln sowie der lokalen Presse (KSTA, EXPRESS, Report-K) entnommen werden.

 

Foto zu Meldung: Waldbrand in der Dellbrücker Heide

Ereignisreicher Abend für die Feuerwehr Köln

(22.06.2017)

Die Feuerwehr Köln wurde am Mittwochabend durch mehrere größere Einsätze gefordert. In Dellbrück brannte der Wald. Im Rhein wurde Höhe des Niehler Hafens eine Person gemeldet und aus einer Flüchtlingsunterkunft in Lövenich wurde Brandgeruch gemeldet.

 

Dellbrück: Mit dem Fahrrad zum Waldbrand

Am frühen Abend, gegen 17:25 Uhr, meldeten mehrere Anwohnende ein Feuer im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide in der Nähe des Höhenfelder Sees. Die ersten Einsatzkräfte wurden vorbildlich von einem Radfahrer eingewiesen. Für die letzten 500 Meter lieh sich der Zugführer der Feuerwache Mülheim dessen Fahrrad aus. Auf den Wanderwegen im Naturschutzgebiet kam er mit dem Zweirad viel schneller voran, konnte den Brandherd in wenigen Minuten erreichen und umfassend erkunden. Es schlugen ihm zehn Meter hohe Flammen entgegen. Es brannten Bäume und Sträucher auf etwa 500 Quadratmetern.

Die Einsatzkräfte bauten zunächst eine Riegelstellung auf und forderten Verstärkung an. Schließlich waren insgesamt 70 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuerwehr damit beschäftigt, das Feuer zu löschen. Sie nahmen sechs handgeführte Rohre vor und holten sich Löschwasser über eine ein Kilometer lange Schlauchleitung vom Höhenfelder Mauspfad. Die Löscharbeiten waren um 21:30 Uhr beendet.

Niehl: Person im Rhein

Um 19:15 Uhr wurde der Feuerwehr Köln eine leblos im Rhein treibende Person in Höhe des Hafenbeckens Niehl (Rheinkilometer 696) gemeldet. Die Feuerwehr Köln alarmierte unverzüglich Einsatzkräfte gemäß dem Einsatzstichwort Person im Rhein. Zusätzlich zu den Einsatzkräften der Feuerwehr Köln boten Einsatzkräfte der DLRG an, den Einsatz zu unterstützen. Diese befanden sich in unmittelbarer Nähe (Fühlinger See) beim Übungsdienst. Neben den Einsatzkräften der DLRG unterstützte auch die Werkfeuerwehr Ford den Einsatz und suchte das Rheinufer in Höhe der Fordwerke ab.

Um 19:39 Uhr konnte schließlich eine männliche Person durch die Einsatzkräfte lokalisiert werden und wurde durch das Rettungsboot der Löschbootstation tot aus dem Wasser geborgen. Die Person wurde anschließend zur Löschbootstation gebracht und dort der Polizei übergeben. Die Identität der Person wird derzeit durch die Polizei geklärt.

Weiden: Brandgeruch in einem Asylheim

Um 19:16 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Asylheim in Weiden alarmiert, in dem Bewohnerinnen und Bewohner einen Brandgeruch wahrnahmen. Die unmittelbar alarmierten Einsatzkräfte der benachbarten Feuer- und Rettungswache Lövenich stellten nach Erkundung eine verbrannte Zigarette als Ursache für den Brandgeruch fest. Löschmaßnahmen der Feuerwehr Köln waren nicht mehr erforderlich, so dass die noch auf der Anfahrt befindlichen, weiteren Einsatzkräfte den Einsatz abbrechen konnten. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.

16-jähriger Junge im Rhein vermisst

(19.06.2017)

In Rodenkirchen ist ein 16-jähriger Junge nach einem Badeunfall im Rhein vermisst. Sein 15-jähriger Freund war Augenzeuge und muss seelsorgerisch versorgt werden.

 

Am Montag, 19. Juni 2017, ging um 17:15 Uhr ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Gemeldet wurde ein Junge, der im Rhein gebadet hat und nun nicht mehr zu sehen ist. Die Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte gemäß dem Einsatzstichwort "Person droht im Rhein zu ertrinken". Daraufhin machten sich Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus der Luft, vom Wasser und vom Ufer aus auf die Suche nach dem vermissten Jungen. Auch Taucher und ein spezielles Suchgerät (Echolot), welches von einem Boot eingesetzt wird, kamen zum Einsatz. Die Suche wurde unterstützt durch zwei Feuerwehrboote und Hubschraubern von Feuerwehr und Polizei. Der 15-jährige Freund musste von einem Seelsorger betreut werden. Dieser wurde durch einen Dolmetscher unterstützt, da der Junge nur französisch spricht.

 

Trotz der intensiven Bemühungen, musste die Suche nach drei Stunden erfolglos abgebrochen werden. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 67 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen von den Feuerwachen Innenstadt, Deutz und Rodenkirchen, von den Löschgruppen Fühlingen und Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Motorroller kollidiert mit Stadtbahn - Eine Person schwer verletzt

(19.06.2017)

Bei einer Kollision zwischen einem Motorroller und einer auf der Luxemburger Straße stadtauswärts fahrenden Stadtbahn wurde eine Person schwer verletzt. Fahrgäste der Stadtbahn überstanden den Zusammenprall unverletzt.

 

Am Montag, 19. Juni 2017, ereignete sich gegen 11:13 Uhr im Stadtteil Klettenberg ein Verkehrsunfall auf der Luxemburger Straße. Auf Höhe der Kreuzung Neuenhöfer Allee kollidierte ein Motorroller mit einer stadtauswärts fahrenden Stadtbahn der Kölner Verkehrs-Betriebe.

 

Der Motorroller stieß frontal mit der Stadtbahn zusammen. Hierbei verkeilte sich der Motorroller vor dem ersten Drehkranz des Fahrgestells. Der Fahrer des Motorrollers wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes seitlich unter der Stadtbahn, circa 25 Meter hinter dem ersten Drehkranz schwerverletzt vorgefunden. Feuerwehr und Rettungsdienst sicherten gemeinsam mit den polizeilichen Einsatzkräften die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr.

 

Die Stadtbahn wurde gegen ein ungewolltes Weiterrollen gesichert. Anschließend konnte der schwerverletzte Motorrollerfahrer mittels eines Spineboards unter der Stadtbahn gerettet und zur weiteren Behandlung in den Rettungswagen transportiert werden. Der Motorrollerfahrer wurde nach medizinischer Stabilisierung in ein Kölner Krankenhaus transportiert. Parallel wurden die Fahrgäste aus der Stadtbahn geführt und sicher auf einen Gehweg an der Luxemburger Straße geleitet. Die Fahrerin der Stadtbahn blieb körperlich unverletzt, wurde aber vorsorglich auch einer medizinischen Behandlung zugeführt.

 

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 31 Einsatzkräfte mit zwöf Fahrzeugen von den Feuerwachen Lindenthal, Innenstadt, Marienburg und Weidenpesch sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Brandtoter bei einem Wohnungsbrand in Mülheim

(13.06.2017)

In der vergangenen Nacht ereignete sich in Mülheim ein ausgedehnter Wohnungsbrand. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr forderte er das Leben eines Bewohners.  

 

Das Feuer wurde der Leitstelle am Montag, 12. Juni 2017, gegen 22:30 Uhr gemeldet. Diese entsandte unverzüglich einen Löschzug, Rettungsdienst und den Führungsdienst zur gemeldeten Einsatzstelle. Bei dem betroffenen Objekt handelte es sich um ein viergeschossiges Wohngebäude. Die ersten Kräfte, die am Einsatzort eintrafen, konnten zunächst von der Gebäudevorderseite keine Anzeichen eines Brandes erkennen. Im Rahmen der Einsatzstellenerkundung stellten die Einsatzkräfte jedoch fest, dass auf der Gebäuderückseite Flammen aus zwei Fenstern im 1. Obergeschoss schlugen und sich ein Zimmer im Vollbrand befand. Das Feuer drohte auf die darüber liegende Etage überzugreifen.

 

Die Feuerwehr setzte unmittelbar einen Trupp mit Atemschutzgeräten ein, der sich über den Treppenraum Zugang zu der betroffenen Wohnung verschaffte und dort eine Brandbekämpfung durchführte. Gleichzeitig wurde auf der Rückseite des Gebäudes ein Löschangriff von außen durchgeführt. Beide Maßnahmen zeigten sehr schnellen Erfolg, so dass das Feuer rasch eindämmt werden konnte. Bei dem Vordringen des Trupps in die Brandwohnung wurde eine leblose Person auf dem Boden liegend vorgefunden. Diese wurde von dem Trupp ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Die sofort eingeleiteten rettungsdienstlichen Maßnahmen blieben leider erfolglos. Es ist der dritte Brandtote in diesem Jahr in Köln.

 

Das betroffene und die angrenzenden Gebäude wurden von der Feuerwehr auf Brand- und Rauchausbreitung kontrolliert. Hierzu mussten Wohnungen auch teilweise gewaltsam geöffnet werden. Es wurde eine, teils massive, Verrauchung der an die Brandwohnung angrenzenden Wohnungen festgestellt. Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften etwa drei Stunden im Einsatz. Die eingesetzten Einheiten stammten von den Feuerwachen Mülheim, Ostheim und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.

Ausgedehntes Feuer in einer Gewerbeeinheit in Zollstock

(13.06.2017)

Am Montag, 12. Juni 2017, forderte ein ausgedehntes Feuer in Zollstock die Feuerwehr Köln. Es waren zeitweise 90 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nacht. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

 

Kurz nach 18 Uhr wurde der Leitstelle Köln ein Feuer aus einem Gewerbekomplex im Höninger Weg gemeldet. Daraufhin alarmierte die Leitstelle einen Löschzug. Bei Eintreffen brannte ein Teil des eingeschossigen Gebäudes bereits bis zum Dach durch, die Flammen schlugen aus dem Gebäude einer Schreinerei heraus. Alle Personen innerhalb des eng bebauten Gewerbebereiches konnten sich in Sicherheit bringen, es wurde niemand verletzt.

 

Das Feuer verursachte eine weithin sichtbare Rauchwolke, sodass die Warnung der Bevölkerung über die Warn-App NINA veranlasst wurde. Das Gebäude brannte auf einer Fläche von circa 500 Quadratmetern. Es wurden weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle alarmiert, sodass mehr als drei Löschzüge zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden. Das Feuer wurde von mehreren Seiten bekämpft. Es gelang die Brandausbreitung auf weitere direkt verbundene Gebäudeteile zu verhindern. Die im Vollbrand stehende Schreinerei wurde trotz massiver Löschmaßnahmen komplett zerstört.

 

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde parallel zu den Maßnahmen an der Einsatzstelle ein Messeinsatz durch die Feuerwehr Köln geführt. Mehrere Messfahrzeuge fuhren definierte Punkte im Stadtgebiet an und führten Luftmessungen durch. Sämtliche Messwerte lagen unterhalb der Nachweisgrenzen der Messgeräte. Begleitend hierzu wurde vorsorglich eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben, welche beinhaltete, dass in Zollstock und den angrenzenden Stadtteilen die Bewohnerinnen und Bewohner Fenster- und Türen schließen sollen sowie Lüftungsanlagen abzuschalten sind.

 

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht. Mehrere Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln unterstützten sowohl beim Messeinsatz als auch bei der Besetzung von verwaisten Feuerwachen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 90 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen von den Feuerwachen Marienburg, Lindenthal, Innenstadt, Deutz und Lövenich im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr war mit den Einheiten aus Ensen, Flittard, Brück, Rodenkirchen, Lövenich dem Fernmeldedienst und dem Umweltschutzdienst am Einsatz beteiligt. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Foto zu Meldung: Ausgedehntes Feuer in einer Gewerbeeinheit in Zollstock

Bürgerfest 2017

(12.06.2017)

Am vergangenen Wochenende fand bei herrlichem Wetter das diesjährige Bürgerfest der Löschgruppe Strunden statt. Nach mehreren Jahren durchwachsenem Wetter hatten wir dieses Jahr das Glück, sowohl Samstag als auch Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen feiern zu dürfen.

 

Zum Auftakt gab es - wie schon im vergangenen Jahr - ab 17 Uhr den Dämmerschoppen am Samstag. Bei kühlem Kölsch und Gegrilltem genossen wir mit unseren Gästen einen schönen Sommerabend. Für die Fußballfans wurde das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft in der Fahrzeughalle live übertragen. Zum späteren Abend hin verlagerte sich die Veranstaltung in die Fahrzeughalle, wo bis in die Nacht kräftig gefeiert wurde. Wer hingegen gemütlich plaudern wollte, tat dies in der lauen Sommernacht im Innenhof.

 

Am Sonntag starteten wir dann um 12 Uhr in unseren Tag der offenen Tür. Traditionell wurde die nahgelegene Kampstr. für uns gesperrt und dort eine Technikausstellung sowie verschiedene Stationen für die Bespaßung der jungen Gäste eingerichtet. Die Jugendfeuerwehr bot wieder eine Feuerwehrrallye mit Quiz, Dosenwerfen, heißem Draht, Spritzspiel und einer Station zum Basteln von Ansteckern an, daneben gab es noch eine Hüpfburg. An Technik die es zu bestaunen gab, wurde unser 1. Löschfahrzeug ausgestellt, die Löschgruppe Holweide präsentierte ihren Pumpenanhänger, das THW Ortsverband Köln Ost stellte ein Boot aus, welches im Falle eines Rhein-Hochwassers zum Einsatz käme und die Malteser der Stadt Köln führten die Besucher durch einen Krankenwagen und hatten zudem einen Behandlungsplatz zur Besichtigung aufgebaut.  Neben der Fahrzeugtechnik konnten sich die Besucher auch ein Bild verschiedener Schutzkleidungen der Feuerwehr machen.

 

Natürlich wurde neben den Attraktionen auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt: Am Gerätehaus wurde frisches Kölsch gezapft, der Grill lief auf Hochtouren und die Damen der Löschgruppe versorgten die Besucher mit  Kaffee und Kuchen.

 

Nach vier Stunden vollen Hauses endete um 16 Uhr das Bürgerfest 2017 und wir konnten nach einem tollen Wochenende mit der Wiederherstellung des Normalzustandes beginnen! ;-)

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Rhein in Flammen

(12.06.2017)

Brand auf Tankmotorschiff, Feuerwehr mit Löschbooten aus Köln und Bonn im Einsatz

 

Am Montag, 12. Juni 2017,  wurde die Feuerwehr Köln um 7:28 Uhr durch die Leitstelle der Wasserschutzpolizei in Duisburg über einen Brand im Maschinenraum eines Tankmotorschiffes auf dem Rheinstrom in Höhe der Zoobrücke in Kenntnis gesetzt. Der Notruf wurde über Rheinfunk durch das betroffene Tankmotorschiff "FINT", welches unter niederländischer Flagge fährt abgesetzt und erreichte auf diesem Meldeweg bestimmungsgemäß die Leitstelle der Wasserschutzpolizei. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln entsendete umgehend Einsatzmittel gemäß dem Einsatzstichwort "FEU SCHIFF" zur Einsatzstelle Höhe Rheinkilometer 690. Insgesamt machten sich 47 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen zu Wasser und zu Land auf den Weg zur Einsatzstelle.

 

Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt unklaren Lage des Schiffes im Rheinstrom, wurden landseitige Einsatzkräfte zunächst an beide Rheinseiten entsendet. Letztendlich lag das Schiff linksrheinisch in circa 50 Metern Entfernung zum Ufer vor Anker. Vor Ort bestätigte sich das Meldebild, jedoch handelte es sich um einen Brand kleineren Ausmaßes. Im Maschinenraum war Dämmmaterial in Brand geraten. Die Besatzung des Schiffes unternahm noch vor Eintreffen der Feuerwehr eigene Löschversuche, welche sich als wirkungsvoll erwiesen, sodass sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf Nachlösch- sowie Entrauchungsarbeiten beschränkte. Beladen war das Tankmotorschiff mit 2.190 Tonnen Dieselkraftstoff. Ein Übergreifen des Brandes auf den Laderaum war zu keinem Zeitpunkt zu befürchten.

 

Das Löschboot "Hydra" der Feuerwehr Köln machte am vor Anker liegenden, nicht fahrbereiten Tankmotorschiff fest und sicherte dieses. Einsatzkräfte des Löschbootes verschafften sich dann ausgerüstet mit schwerem Atemschutz Zugang zum Maschinenraum. Unter Verwendung einer Wärmebildkamera wurde brennendes Dämmmaterial entfernt und an Deck gebracht, wo es im sicheren Bereich gelöscht wurde. Nach Abschluss der Brandbekämpfungsmaßnahmen wurde der Maschinenraum belüftet. Abschließende Messungen auf Brandgase verliefen ohne Nachweis auf diese und das Schiff konnte bereits gegen 9 Uhr an die Wasserschutzpolizei übergeben werden. Von den insgesamt zehn an Bord befindlichen Besatzungsmitgliedern wurde niemand verletzt.

 

Das Rettungsboot "Ursula" der Feuerwehr Köln sicherte die Einsatzstelle wasserseitig im Rahmen des Eigenschutzes und transportierte fortwährend weitere Einsatzkräfte vom Ufer zum Schiff. Ein weiteres Löschboot der Feuerwehr Bonn wurde frühzeitig zur Unterstützung angefordert und erreichte noch während der Einsatzmaßnahmen die Domstadt. Es verblieb in Bereitschaft an einem Steiger unterhalb der Zoobrücke. Ein Einsatz wurde nicht notwendig.

 

Die Feuerwehr Köln war mit Einsatzkräften der Feuerlöschbootstation im Deutzer Hafen sowie weiteren Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswachen Altstadt/Süd, Deutz, Mülheim, Weidenpesch und Marienburg vor Ort. Die Einsatzleitung wurde vom Führungsdienst der Branddirektion aus Weidenpesch wahrgenommen.

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Zwei Jugendliche durch Stromschlag schwerverletzt

(11.06.2017)

Am Sonntag, 11. Juni 2017, wurden die Rettungskräfte der Feuerwehr Köln gegen 20 Uhr zu einem dramatischen Einsatz im Containerbahnhof Eifeltor alarmiert. Zeuginnen und Zeugen beobachteten von der Autobahn 4 einen Lichtbogen im Containerbahnhof Eifeltor und wählten den Notruf 112. Bei der Leitstelle ging für dieses Ereignis auch nur dieser eine Notruf ein. Aus bisher ungeklärten Gründen waren zwei Jugendliche auf einen Güterwagen geklettert. Beide erlitten durch die darüber liegende Oberleitung einen Stromschlag, der zu schweren Verletzungen führte und lagen bei Eintreffen der Feuerwehr noch auf dem Güterwagen.

 

Die Rettung konnte aufgrund der lebensgefährlichen Stromgefahr erst nach vorherigen Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Dann wurden die Jugendlichen mit dem Drehleiterfahrzeug von dem Güterwagen gerettet.

 

Anschließend wurden die 16-Jährige und der 18-Jährige durch den Notarzt versorgt und in Krankenhäuser der Maximalversorgung transportiert. Im Einsatz waren ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, zwei Rettungswagen, zwei Notärzte sowie der Führungsdienst der Branddirektion.

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Fahrer nach Auffahrunfall auf der Autobahn 1 in seinem Kleinlaster eingeklemmt

(07.06.2017)

Am Mittwoch, 7. Juni 2017, lief um 18:23 Uhr in der Leitstelle der Feuerwehr Köln die Notrufmeldung über einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Dortmund ein. Kurz vor dem Autobahnkreuz Köln-Nord war ein Kleinlaster auf einen Lastwagen aufgefahren. Der Fahrer des Vans befand sich noch in seinem Fahrzeug.

 

Die Leitstelle entsandte Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort "Person eingeklemmt nach Verkehrsunfall". Die ersten Kräfte vor Ort fanden zwei Unfallfahrzeuge vor. Der Lkw-Fahrer war unverletzt, ein Transport nicht erforderlich. Der Fahrer des Kleinlasters hingegen war in seiner Fahrerkabine eingeklemmt. Er wurde durch Kräfte der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät patientenschonend befreit. Parallel erfolgte eine rettungsdienstliche Behandlung durch den Notarzt sowie die Besatzung des Rettungswagens.

 

Nach etwa 30 Minuten war der 43-Jährige befreit. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen, aber ohne Lebensgefahr, in ein Krankenhaus transportiert. Die Einsatzstelle wurde zur Ermittlung der Unfallursache an die Polizei übergeben. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 33 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Chorweiler, Ehrenfeld, Lövenich und Weidenpesch. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Fünf Verletzte nach Auffahrunfall auf der Autobahn 3

(05.06.2017)

Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw gegen 20:15 Uhr am heutigen Pfingstmontag auf der Autobahn 3 zwischen Kreuz Ost und Dreieck Heumar wurden drei Personen leicht und zwei Personen mittelschwer verletzt.

 

Über Notruf meldete ein Autofahrer der Leitstelle der Feuerwehr Köln, dass es auf der Autobahn 4 in Fahrtrichtung Süden einen Unfall mit einem beteiligten Fahrzeug gegeben habe. Es wurden deswegen ein Rettungswagen und zur Absicherung ein Hilfeleistungslöschfahrzeug entsandt. Aufgrund weiterer Meldungen folgte kurze Zeit später ein Notarzteinsatzfahrzeug.

 

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Auffahrunfall von zwei Fahrzeugen vor. Der vorausfahrende Pkw war mit vier jungen Menschen besetzt, der aufgefahrene Pkw mit einem älteren Mann. Die zwei Personen auf der Rücksitzbank des vorausfahrenden Pkw befanden sich eingeschlossen, nicht eingeklemmt, im Fahrzeug, die drei anderen Personen saßen auf der Fahrbahn.

 

Zur Vermeidung von Verletzungen bei der Rettung der Personen aus dem Pkw wurden Einsatzkräfte nach Einsatzstichwort "Person eingeklemmt" alarmiert, unter anderem der Rüstzug der Feuerwache Weidenpesch. Bereits mit dem Material des ersteingetroffenen Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde das Dach des Pkw abgetrennt und die beiden Personen konnten mit mittelschweren Verletzungen schonend befreit werden.

 

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen, darunter vier Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug, von den Feuerwachen Mülheim, Ostheim und Weidenpesch unter Leitung des Führungsdienstes der Branddirektion im Einsatz. Der Einsatz war gegen 21:15 Uhr beendet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Zimmerbrand in Seeberg – Drei Verletzte – Heimrauchmelder hilft

(05.06.2017)

Bei einem Zimmerbrand in Seeberg retteten Nachbarn eine Frau, die Feuerwehr rettete einen Mann. Die Feuerwehr wurde rechtzeitig alarmiert, weil Nachbarinnen und Nachbarn das Piepsen eines Heimrauchmelders gehört hatten. Drei Personen wurden mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

 

In Nacht zum Pfingstmontag, 5. Juni 2017, hörten gegen 2:30 Uhr Menschen, die am Dahlienweg in Seeberg noch auf der Terrasse saßen, das Piepsen eines Heimrauchmelders. Sie konnten zudem Feuerschein erkennen und alarmierten deswegen über Notruf 112 die Feuerwehr Köln.

 

Fast zeitgleich wurden zwei Brüder, die in ihrer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses vor dem Fernseher saßen, auf ein Feuer in einer benachbarten Wohnung aufmerksam. Sie stellten fest, dass die Wohnungstür offen stand und die Wohnung schon stark verqualmt war. Es gelang Ihnen, eine ältere Frau ins Freie zu bringen und sie daran zu hindern, wieder in die Wohnung zurückzugehen, wo sich noch ihr Ehemann aufhielt.

 

Die Berufsfeuerwehr Köln traf achteinhalb Minuten nach Beginn der Notrufannahme zunächst mit dem Löschzug der Feuerwache Chorweiler ein. Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen aus den Fenstern des lichterloh brennenden Wohnzimmers. Kurze Zeit später war der Mann aus der Wohnung durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr ins Freie gerettet.

 

Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht, benachbarte Wohnungen wurden auf Rauchgas überprüft. Löschwasser wurde mit Wassersaugern aufgenommen. Das gerettete Ehepaar aus der Brandwohnung, beide circa 60 Jahre alt und der Retter aus der Nachbarwohnung kamen mit Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.

 

Für zwei Kanarienvögel kam jede Hilfe zu spät. Sie kamen im dichten Rauch ums Leben.

 

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren circa 50 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen von den Feuerwachen Chorweiler, Weidenpesch, Ehrenfeld und Innenstadt, von der Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Modernen PKW mit alter Technik gelöscht

(30.05.2017)

Am 30.05.2017 um 19:12 Uhr wurden wir zu unserem zweiten Einsatz des Tages alarmiert - am Mittag brannten bereits 50m² Böschung an der Bergisch Gladbacher Str. - Dieses Mal war ein brennender PKW auf der Paffrather Str. gemeldet.

 

Drei Kameraden waren zum Zeitpunkt der Alarmierung mit dem LF-ST 2 unterwegs um im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit in Dellbrück ein Veranstaltungsbanner an der Dellbrücker Hauptstraße aufzuhängen. So konnte das LF-ST 2 sofort Kurs auf die Einsatzstelle nehmen. Dort als erstes Fahrzeug der Feuerwehr eingetroffen, wurde ein hochwertiger PKW vorgefunden dessen Motorraum brannte. Da das LF-ST 2 über keinen eingebauten Wassertank verfügt, wurde von den drei Kameraden in kürzester Zeit ein Hydrant aufgesucht, das Standrohr gesetzt, eine Leitung zur Pumpe verlegt sowie ein Verteiler gesetzt. Dort angeschlossen wurde dann eine Angriffsleitung.

 

Hier zeigt sich wieder, wie wichtig es ist auch immer wieder die Basics zu üben, damit auch die einfachsten Handgriffe im Einsatzfall schnell und sicher sitzen.

 

Noch vor Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnte so das Feuer im Entstehungsstadium gelöscht werden, sodass danach nur noch ausgetretenes Betriebsmittel von der Berufsfeuerwehr großflächig abgestreut und das Bindemittel aufgenommen werden musste.

 

Die 30 Jahre alte Technik gepaart mit guter Ausbildung funktioniert auch heute noch, jedoch erleichtern natürlich die modernen - wasserführenden - Fahrzeuge solche Einsätze ungemein.

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Schwerer Verkehrsunfall in Feldkassel

(23.05.2017)

Bei einem Verkehrsunfall gegen 19:20 Uhr am heutigen Abend auf der Robert-Bosch-Straße in Feldkassel wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Über Notruf wurde der Feuerwehrleitstelle gemeldet, dass es auf der Robert-Bosch-Straße in Feldkassel einen Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Lastkraftwagen gegeben habe, bei dem der Motorradfahrer unter dem Lastkraftwagen eingeklemmt worden sei.

 

Auf die entsprechende Alarmierung durch die Feuerwehrleitstelle rückten Einsatzkräfte der Feuerwachen Chorweiler und Weidenpesch zusammen mit dem Führungsdienst aus Weidenpesch aus. Vor Ort bestätigte sich das Meldebild im Wesentlichen. Der Motorradfahrer war in die Seite des Lastkraftwagens geprallt und lag schwer verletzt unter dem Sattelauflieger. Er war nicht eingeklemmt, sein Motorrad lag jedoch zum Teil auf ihm. Der Patient wurde zunächst ausschließlich rettungsdienstlich versorgt, um ihn zu stabilisieren und seine Schmerzen zu nehmen. Anschließend konnte das Motorrad von ihm genommen werden und er selbst in einen Rettungswagen gebracht werden. Dort wurde er weiter untersucht, transportfähig gemacht und dann in eine Klinik der Maximalversorgung gebracht.

 

Der Lkw-Fahrer erlitt einen leichten Schock und wurde vom Rettungsdienst betreut, konnte aber an der Einsatzstelle bleiben. Zuletzt wurden geringe Mengen an ausgelaufenen Betriebsmitteln aus dem Motorrad abgestreut und aufgenommen.

 

Die Polizei hat die Ermittlung der Unfallursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zwölf Fahrzeugen, darunter drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 3 im Einsatz. Insgesamt 33 Einsatzkräfte waren etwa eine Stunde lang vor Ort tätig.

Feuerwehrleute trauen ihren Augen nicht

(23.05.2017)

Brand auf der Hauptfeuerwache in Köln-Weidenpesch, Feuerwehr überdurchschnittlich schnell am Einsatzort

 

Ziemlich verdutzt muss wohl ein Kollege der Feuerwehrleitstelle Köln geguckt haben, als er um 12:22 Uhr einen Notruf entgegen nimmt und am anderen Ende ein Kollege der Feuer- und Rettungswache 5 aus Köln-Weidenpesch einen Brand meldet.

 

Kurze Überzeugungsarbeit musste am Telefon geleistet werden, dass es sich nicht um eine Übung oder gar einen Scherz handelt. Die Feuerwehrleitstelle alarmierte umgehend Einsatzkräfte der Feuerwachen Weidenpesch sowie Ehrenfeld an die eigene Adresse. Als dichter Brandrauch über dem Gelände der Hauptfeuerwache zog und eine Rauchsäule weithin sichtbar in den Himmel empor stieg, wussten alle Beteiligten, dass es tatsächlich bei der Feuerwehr brennt.

 

Auf der Hauptfeuerwache in Weidenpesch finden aktuell umfangreiche Neubau- sowie Sanierungsmaßnahmen statt. Vom Brand betroffen war ausschließlich ein im Neubau befindlicher Gebäudekomplex, welcher nach Fertigstellung als Fahrzeughalle sowie Unterkunftsgebäude genutzt wird. Der betreffende Neubau befindet sich noch in der Rohbauphase, aktuell wurde an der Fertigstellung des Daches gearbeitet.

 

Aufgrund der kurzen Anfahrt von unter 100 Metern erreichten die Kollegen der Feuer- und Rettungswache 5 ungewöhnlich schnell den Einsatzort. Während der Vorbereitungen zur Brandbekämpfung wurde eine umfangreiche Erkundung durchgeführt. Hierbei stellte sich heraus, dass die Dachhaut auf rund 30 Quadratmetern und auf dem Dach gelagerte Teerpappe in Brand geraten ist. Mehrere 33 Kilogramm fassende Propangasflaschen waren ebenfalls in direktem Kontakt mit dem Feuer. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Dach. Aufgrund der raschen Brandausbreitung sowie der Gefahr eines Berstens der Gasflaschen wurde die Alarmstufe erhöht. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwachen Chorweiler, Ehrenfeld und Altstadt-Süd eilten zur Hauptfeuerwache.

 

Zwischenzeitlich wurde es aufgrund der enormen Rauchentwicklung notwendig, Fenster und Türen im Direktionsgebäude der Feuerwehr Köln zu schließen, da Brandrauch in das Gebäude zu dringen drohte. Der Brand konnte durch den Einsatz einer Drehleiter und mehrerer Strahlrohre zunächst eingedämmt werden. Die Gasflaschen wurden gekühlt, um einem Bersten entgegen zu wirken. Bereits gegen 12:45 wurde der Brand unter Kontrolle gemeldet. Abschließend erfolgten Nachlöscharbeiten in kleinerem Umfang und eine Kontrolle der unter der Dachhaut befindlichen Dachisolierung. Um 12:55 Uhr war das Feuer endgültig gelöscht.

 

Die Feuerwehr Köln war mit insgesamt zwölf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften an der Brandbekämpfung beteiligt.

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Köln war aufgrund dieses Brandereignisses auf der Hauptfeuerwache zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Glücklicherweise war dies ein Heimspiel für die Feuerwehr, man mag sich nicht vorstellen, wie fortentwickelt der Brand bei einer mehrminütigen Anfahrt gewesen wäre.

 

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Ausmaß des Sachschadens kann zur Zeit nicht beziffert werden.

Wohnungsbrand in einem mehrgeschossigen Wohnhaus - Ein Toter

(23.05.2017)

Bei einem Wohnungsbrand auf der Neusser Straße in Weidenpesch verstarb ein Bewohner. Es handelt sich um den zweiten Brandtoten des Jahres 2017 in Köln. In der Wohnung war kein Rauchmelder installiert.

 

In der Nacht zum Dienstag, 23. Mai 2017, wurde die Feuerwehr Köln um 0:07 Uhr zu einem Feuer in einem mehrgeschossigen Wohnhaus alarmiert. Im sechsten Obergeschoss des Wohnhauses hatte ein aufmerksamer Anwohner Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr gerufen. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und umfangreicher Erkundung des Gebäudes konnte eine minimale Rauchentwicklung aus der Wohnungseingangstüre einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des achtgeschossigen Wohnhauses festgestellt werden.

 

Ein Trupp versuchte unter Atemschutz und einem C-Rohr über den Treppenraum in die Brandwohnung zu gelangen. Die massive Wohnungstüre aus Stahl verzögerte dies jedoch erheblich. Da vor Ort nicht sicher war, ob sich noch Personen in der Wohnung befanden, ging ein zweiter Trupp unter Atemschutz und mit C-Rohr über eine tragbare Leiter der Feuerwehr vom Hinterhof aus über den Balkon in die Wohnung vor.

 

In der Wohnung wurde eine männliche Person vorgefunden, die bereits sichere Todeszeichen aufwies. Das Feuer konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden. Der Brand war vermutlich schon vor einigen Stunden ausgebrochen und auf Grund zu geringen Sauerstoffgehalts der Umgebungsluft in der Wohnung in einen Schwelbrand übergegangen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Die Brandwohnung wurde während des Einsatzes mittels eines motorbetriebenen Lüfters belüftet und entraucht. Alle weiteren Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses blieben unverletzt und konnten während des Einsatzes in ihren Wohnungen verbleiben. Wegen der Einsatzmaßnahmen an der Einsatzstelle wurde der Verkehr der Stadtbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe in Richtung Innenstadt behindert.

 

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 21 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen von den Feuerwachen Weidenpesch und Ehrenfeld sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz. 

Feuer im Herzen Dellbrücks

(18.05.2017)

Am Mittwoch, 17.05.2017, wurden wir um 16:24 Uhr mittels Voralarm zum Feuer 1 in die Von-der-Leyen-Str.  alarmiert. Das Meldebild eines Brandes im Dachgeschoß bestätigte sich bei Eintreffen. In einem Neubau brannte ein Balkon und Teile des Dachstuhls bereits lichterloh. Zur Brandbekämpfung wurden umgehend zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vorgeschickt sowie die Drehleiter der Feuerwache 9 in Stellung gebracht.

 

Die Flammen waren zügig niedergeschlagen, jedoch hatte sich das Feuer bereits in den Dachstuhl bis in den Dachfirst gefressen. Während der Löscharbeiten fand unser erster Angriffstrupp eine heiße Gasflasche vor, welche auch schon am Abströmen war. Diese wurde gekühlt bis sie komplett abgeströmt hatte und keine Gefahr mehr von ihr ausging. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig; hierzu mussten große Teile des Dachs abgedeckt werden, was wiederum von auf der Dachfläche installierten Solarthermie-Kollektoren erschwert wurde. Im Zuge dessen wurde eine zweite Drehleiter nachgefordert um effizienter auch von der Gebäuderückseite arbeiten zu können. Zwischenzeitlich wurde das Gebäude von einem ausgebildeten Elektromeister unserer Löschgruppe stromlos geschaltet. Nachdem wir einen zweiten Angriffstrupp, ergänzt mit einem Kameraden der Löschgruppe Dellbrück, für die Nachlöscharbeiten und das Öffnen der Dachinnenverkleidung  gestellt haben, waren keine Arbeiten unter Atemschutz mehr vonnöten. Die restlichen Arbeiten wurden vom Angriffstrupp 9 und den beiden Drehleitern verrichtet, sodass wir unsere Atemschutzgeräte am Gerätewagen-Atemschutz tauschen und unser Material zusammensuchen konnten um uns sodann auf den Heimweg begeben zu können. Am Gerätehaus nahmen die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und die Nachbesprechung noch eine gewisse Zeit in Anspruch, sodass wir um ca. 20:30 Uhr die Wache verlassen konnten. Somit nahm der Einsatz knappe 4 Stunden in Anspruch.

 

Aufgrund der sehr warmen Temperaturen und der schweren körperlichen Arbeit war es ein kräftezehrender Einsatz.

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Alarm beim Keimes

(17.05.2017)

Am Abend des 16.05.2017 unterstützten wir die SB-Tankstelle Keimes an der Dellbrücker Hauptstraße bei der Durchführung eines Sicherheitstages für die Mitarbeiter der Tankstelle. Angenommene Lage war ein PKW welcher im Motorraum brennend an einer Zapfsäule hielt und in welchem noch eine Person eingeschlossen war. Der Mitarbeiter der Tankstelle setzte einen Notruf ab und unternahm erste Löschversuche mit einem CO2-Feuerlöscher. Das LF-ST 1 kam sodann hinzu und übernahm die Maßnahmen.

 

Nach Erkundung durch den Gruppenführer ging der Angriffstrupp zur Menschenrettung vor, er zerstörte das Fenster hinter dem Fahrersitz um von dort die Fahrertüre zu entriegeln und rettete die Person. Währenddessen wurde der PKW gegen Wegrollen gesichert und der Schnellangriff zur Brandbekämpfung vorbereitet. Der Fahrer wurde vom Angriffstrupp aus dem Gefahrenbereich gebracht und von den Kameraden erstversorgt. Nach dem Öffnen der Motorhaube wurde der Motorraum abgelöscht und anschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

 

Zum krönenden Abschluss wurde uns netterweise noch eine großzügige Spende übergeben, für die wir uns recht herzlich bedanken!

 

Da es sich um ein Tankstellengelände handelte, wurde das vermeintliche Feuer natürlich nur mittels einer Nebelmaschine simuliert.

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Einsatzspitze mit dramatischen Folgen forderte Feuerwehr und Rettungsdienst am frühen Abend

(15.05.2017)

Gegen 18:30 Uhr kam es annähernd zeitgleich zu mehreren größeren Einsätzen für Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Köln.

 

Bei einem Verkehrsunfall in Ehrenfeld starb ein Fahrradfahrer, in Bocklemünd kam es zu einem Eigenunfall mit einem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr, zeitgleich wurden weiterhin Löschzüge durch einlaufende Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet gefordert.

 

Am frühen Abend des heutigen Montag kam es gegen 18:30 Uhr annähernd zeitgleich zu mehreren Ereignissen, welche Feuerwehr und Rettungsdienst forderten.

 

Trotz intensiver medizinischen Bemühungen verstarb ein Fahrradfahrer nach einem Verkehrsunfall in Ehrenfeld im Einmündungsbereich der Subbelrather Straße und der Inneren Kanalstraße. Bei diesem Einsatz waren der Rettungsdienst, Notarzt und das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Ehrenfeld im Einsatz.

 

Anrufer meldeten der Leitstelle der Feuerwehr Köln über Notruf einen Brand, einhergehend mit einem lauten Knall und einer daraufhin vermissten Person in einer Tiefgarage in Bocklemünd. Aufgrund des dramatischen Meldungsinhaltes wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr aus Widdersdorf, der Rettungsdienst mit dem Notarzt vom Rettungshubschrauber Christoph 3 sowie dem Führungsdienst der Branddirektion alarmiert. Auf der Anfahrt zu dieser Einsatzstelle verunfallte das Tanklöschfahrzeug der Feuerwache Ehrenfeld im Einmündungsbereich Militärringstraße / Ollenhauerring. Das Fahrzeug kippte auf die Seite. Die Besatzung des Fahrzeuges konnte sich unverletzt aus dem schwer beschädigten Fahrzeug retten. Aus dem Löschwassertank und dem Schaummitteltank traten die Inhalte aus und ergossen sich über die Straße und ins Kanalnetz. Der Rüstzug der Feuerwache Weidenpesch, das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Lindenthal und der Führungsdienst sicherten die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab und führten an dieser Einsatzstelle technische Maßnahmen durch, um unter anderem ein weiteres Eindringen der Flüssigkeiten in das Kanalnetz zu verhindern. Die untere Wasserbehörde der Stadt Köln und die Städtischen Entwässerungsbetriebe wurden in die Maßnahmen einbezogen.

 

Nach Beendigung der polizeilichen Unfallaufnahme musste das Tanklöschfahrzeug mit dem Feuerwehrkran aufgerichtet und von einem speziellen Bergungsunternehmen in eine Fachwerkstatt geschleppt werden. Die Ermittlungen zur Ursache dieses Unfalls dauern noch an. Die Maßnahmen an der Unfallstelle nahmen etwa drei Stunden in Anspruch. Während dieser Zeit konnte die Unfallstelle mit Fahrzeugen nicht passiert werden, Fußgänger von der naheliegenden Haltestelle mussten Einschränkungen in Kauf nehmen.

 

Das eigentliche Feuer in Bocklemünd stellte sich als ein relativ kleines Brandereignis, jedoch mit deutlicher Rauchentwicklung heraus. Zwei Trupps der Feuerwehr konnten, mit Atemschutzgeräten geschützt, den Brand sehr schnell ablöschen. Menschen wurden bei diesem Ereignis nicht verletzt.

 

Parallel zu den Maßnahmen liefen im Stadtgebiet Brandmeldeanlagen von großen baulichen Einrichtungen ein, so dass die Löschzüge aus Weidenpesch, Mülheim der Innenstadt, Deutz, Lindenthal und dem Führungsdienst gefordert waren. Hier wurde glücklicherweise kein Feuer entdeckt, die Auslösungen der Anlagen hatten jeweils technische Ursachen.

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Nachruf auf unseren Kameraden Dieter Koch

(12.05.2017)

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Heinz-Dieter

Koch

 

 

* 10. Oktober 1949

 

†   29. April 2017

 

Wir trauern um Heinz-Dieter Koch!

 

 

 

Unser Kamerad und Freund Heinz Dieter Koch verstarb am 29.04.2017 im Alter von 67 Jahren, nach einer schweren Krankheit.

 

Heinz-Dieter war seit dem 15.03.1968 in unserer Löschgruppe (LG) tätig und wurde bis zum Brandinspektor (BI) befördert.

 

Er prägte jahrelang ganz besonders das Feuerwehrwesen in unserer LG - unter anderem als stellv. Löschgruppenführer und Vorsitzender unseres Vorstandes - erfolgreich mit. Er war maßgeblich an der Gestaltung und Umsetzung des Festes zum 100 Jährigen Bestehen der LG Strunden und LG Dellbrück beteiligt. Daneben erfüllte er weitere Aufgaben in verschiedenen Gremien der BF Köln (besonders in Bezug auf den Katastrophenschutz) und der Kameradschaftskasse.

 

Er  stand der LG immer als Ratgeber mit Wort und Tat zur Seite. Ebenfalls war er Mitbegründer der Logistikhelfer-Abteilung der FF Strunden. Seine Unterstützung im Bereich der Brandschutzerziehung wird uns auch sehr fehlen. 

 

Wir dürfen ihm für folgende Auszeichnungen gratulieren:

 

Silberne und goldene Ehrennadeln des StFV

Träger des Leistungsabzeichens in Gold

       

Heinz-Dieter wurde nach seiner aktiven Zeit am 28.10.2009 in einer Feierstunde, in die Alters- und Ehrenabteilung versetzt.

 

Wir werden BI Heinz-Dieter Koch ein ehrendes Andenken bewahren.

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Spezialkräfte der Feuerwehr Köln nehmen an zweitägigem Workshop eines zertifizierten Großtierretters teil

(11.05.2017)

Einsätze mit Großtieren sind selten, kommen jedoch immer wieder einmal vor. Auch zur überörtlichen Unterstützung werden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln mit Ihrem Spezialgerät von benachbarten Gemeinden zur Unterstützung angefordert.

 

Neben den vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr, stellt das Thema Großtierrettung unsere Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Gerade weil die Einsätze in diesem Bereich eher selten sind, ist Ausbildung und Übung umso wichtiger. So ist sichergestellt, dass im Einsatzfall jeder Handgriff sitzt und das Tier ohne weitere Verzögerungen aus seiner Zwangslage befreit werden kann. Insbesondere eine schonende, artgerechte Rettung muss das Ziel sein. Das Tier steht ganz klar im Vordergrund. Auch der grundsätzliche Umgang mit Großtieren in Stresssituationen sowie die Zusammenarbeit mit Tierärzten ist Bestandteil des Workshops.

 

Um sich in diesem Spezialbereich weiter zu entwickeln, besondere Techniken und Gerätschaften richtig einzusetzen, nahmen Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln am 10. und 11. Mai 2017 an einem zweitägigen Workshop zum Thema Großtierrettung teil. Erstmalig durchgeführt wird die Ausbildung durch Deutschlands ersten zertifizierten Großtierretter, Herrn Lutz Hauch, aus Aldenhoven.

 

Die Feuerwehr Köln bedient sich hier bewusst dem Fachwissen von Spezialisten, nur so können wir uns der Herausforderung Großtierrettung professionell stellen. Der Workshop behandelt verschiedene Einsatzszenarien mit Großtieren.

 

Um dies so realitätsnah wie möglich zu gestalten ist Sam vor Ort, ein Pferdedummy mit rund 250 Kilogramm Gewicht. Die Feuerwehr Köln hat den Handlungsbedarf in diesem Bereich erkannt. Mit Pioniercharakter sollen hier die Weichen für die Zukunft in diesem Aufgabenbereich gelegt werden.

Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einer Fahrradfahrerin nahe Aachener WeiherVerkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einer Fahrradfahrerin nahe Aachener Weiher

(10.05.2017)

Am heutigen Mittwoch Abend wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst Köln gegen 18:55 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einer Fahrradfahrerin auf der Aachener Straße in Höhe des Personenübergangs Aachener Weiher alarmiert.

 

Die von der Leitstelle mit dem Einsatzstichwort "Person unter Straßenbahn" entsandten Einsatzkräfte fanden an der Einsatzstelle eine weibliche Person vor, die mit ihrem Fahrrad im vorderen Bereich unter einer Straßenbahn eingeklemmt war. Die ersten Einsatzkräfte sicherten die Straßenbahn gegen unbeabsichtigtes Wegrollen, unterstützen den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Patientin und bereiteten eine Patientenrettung mit technischem Gerät vor.

 

Für die technische Rettung wurde die Aachener Straße durch die Polizei in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Patientin konnte zügig durch die Feuerwehr befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert. Auch der Bahnfahrer wurde mit einem Rettungswagen einer medizinischen Versorgung zugeführt.

 

Durch den Einsatz kam es rund um die Einsatzstelle zu Verkehrsbehinderungen im Straßen- und Bahnverkehr. An der Einsatzstelle waren Einsatzmittel der Feuerwachen Lindenthal, Ehrenfeld, Marienburg, Weidenpesch und der Innenstadt. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle.

Feuer in Elsdorf, Rhein-Erft-Kreis über Rumänien in Feuerwehrleitstelle Köln gemeldet

(04.05.2017)

Am Mittwoch, 3. Mai 2017, erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 21 Uhr einen Notruf über einen Brand in einem Wohnhaus in Elsdorf, Rhein-Erft-Kreis. Der Hilfesuchende aus Köln meldete, dass er soeben einen Anruf aus Rumänien erhalten habe und ein Bekannter aus Rumänien über einen Brand in Elsdorf berichtete.

 

Die Leitstelle der Feuerwehr Köln erfragte genauere Daten zum Ereignis und übergab die Informationen umgehend an die Kreisleitstelle des benachbarten Rhein-Erft-Kreises in Kerpen. Durch diese wurde die Feuerwehr Elsdorf alarmiert und rückte kurz darauf zur gemeldeten Adresse aus. Tatsächlich stellten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Elsdorf bei Eintreffen am Einsatzort fest, dass es sich um einen Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus handelte.

 

Das Haus wird von drei rumänischen Gastarbeitern bewohnt, diese haben sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig in Sicherheit gebracht. Der Brand wurde durch die Feuerwehr Elsdorf gelöscht, verletzt wurde bei dem Brand niemand.

 

Die genauen Hintergründe des Notrufumweges konnten nicht geklärt werden. Ähnliche Ereignisse kommen immer wieder einmal vor, glücklicher Weise werden durch die agierenden Rettungsleitstellen, teils über Sprachbarrieren hinweg immer Wege gefunden, welche zu einer Rettung der Hilfesuchenden führen. Selbst an den entlegensten Orten.

Großfeuer im Kölner Norden

(02.05.2017)

Am 02.05.2017 wurden wir um 6:28 Uhr gemeinsam mit der Löschgruppe Dellbrück zu deren Sonderaufgabe der Schadwasserrückhaltung zu einem Großbrand nach Rheinkassel alarmiert. Dort brannte bereits seit den frühen Morgenstunden ein Komplex aus Werkstattgebäude und einer Waschstraße für LKW. Ebenfalls hat der Brand auf eine benachbarte Lagerhalle mit Kartonagen übergegriffen.

 

Nach einiger Zeit in Bereitstellung wurden wir schließlich nicht mit der Löschgruppe Dellbrück tätig, sondern wurden in die Löscharbeiten einbezogen. Hierfür stellten wir 2 Atemschutztrupps, die im Einsatzverlauf jeweils dreimal unter schwerem Atemschutz im Außen- und Innenangriff an bzw. in der Lagerhalle eingesetzt wurden. Nachdem am Nachmittag ein Radlader des THW hinzu kam, wurde mithilfe dessen die Kartonagen auf den Vorhof der Lagerhalle verbracht und dort abgelöscht. Auch hier wurden unsere beiden Trupps unter Filter eingesetzt. Später - nach starker Abnahme der Rauchentwicklung - wurden diese Arbeiten durch einen unserer Trupps ohne Atemschutz weiter unterstützt.

 

Da sich diese Arbeiten an der Lagerhalle als sehr zeit- und kraftintensiv gestalteten, wechselten wir uns immer wieder mit Trupps anderer Einheiten sowohl der Freiwilligen als auch der Berufsfeuerwehr ab. Um kurz vor 17 Uhr wurden wir dann vom LF 5 abgelöst und konnten uns nach diesem äußerst anstrengenden Einsatz auf den Heimweg machen. Am Gerätehaus mussten dann noch das Fahrzeug und die Geräte gereinigt und überprüft, sowie die verschmutzte Schutzkleidung getauscht bzw. gewaschen werden.

 

Endgültiges Einsatzende war für uns um 18:30 und somit ziemlich genau 12 Stunden nach Alarmierung.

 

Weitere Informationen können Sie der Eilinfo der Feuerwehr Köln entnehmen.

Foto zu Meldung: Großfeuer im Kölner Norden

Großbrand im Kölner Norden fordert einen verletzten Feuerwehrmann

(02.05.2017)

Werkstatthalle stürzt nach Großbrand ein, Feuerwehr Köln mit über 100 Einsatzkräften vor Ort


Die Feuerwehr Köln ist seit den frühen Morgenstunden mit einem Großaufgebot im Stadtteil Rheinkassel im Einsatz.


Um 04:39 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Köln ein Notruf über einen ausgedehnten Brand am Feldkasseler Weg in Köln-Rheinkassel. Durch die Feuerwehrleitstelle wurden umgehend Einsatzkräfte der zuständigen Feuer- und Rettungswache 6 in Chorweiler und der nächstgelegenen Löschgruppe Langel-Rheinkassel der Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle entsendet.

 

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte ein ausgedehnter Brand mit weithin sichtbarem Feuerschein festgestellt werden. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurde noch auf der Anfahrt die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte nachgefordert.

 

Ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr erreichte als erstes den Einsatzort und konnte die Angaben des Notrufes bestätigen. Auf einem gewerblich genutzten Gelände brannte eine circa 900 Quadratmeter große LKW-Werkstatt mit integrierter Waschstraße für LKW lichterloh.


Diese LKW-Werkstatt ist Teil eines Hallenkomplexes, welcher eine bauliche Verbindung zu zwei weiteren Lagerhallen von 500 und 900 Quadratmetern Größe hat. Diese zwei weiteren Lagerhallen sind in der Nutzung eines Gewerbebetriebes zur Lagerung von Papier und Kartonagen.


Im Verlauf des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung transportiert. Der Kollege wird aktuell vorsorglich überwacht, wird aber voraussichtlich bereits heute Nachmittag aus dem Krankenhaus entlassen. Weitere Menschen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.

 

Durch die Feuerwehr wurde umgehend ein umfassender Löschangriff vorbereitet, mit dem Ziel die baulich angrenzenden Lagerhallen vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Noch in der Frühphase des Einsatzes stürzte die Dachkonstruktion der LKW-Werkstatt, in welcher insgesamt drei LKW abgestellt waren komplett ein und das Feuer griff auf die kleinere der beiden angrenzenden Lagerhallen über.

 

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer in Teilen auch auf die zweite angrenzende Lagerhalle aus. Diese konnte jedoch letztendlich durch die Feuerwehr zu großen Teilen geschützt werden. Die kleinere der beiden Lagerhallen konnte aufgrund der raschen Brandausbreitung nicht geschützt werden und wurde wie die LKW-Werkstatt ein Raub der Flammen.

 

Im Rahmen eines massiven Löschangriffes unter Einsatz von Löschschaum mit zeitweise mehreren Strahlrohren und Schaumwasserwerfern konnte gegen 08:30 Uhr der Brand unter Kontrolle gemeldet werden.

 

Aufgrund der starken und weithin sichtbaren Rauchentwicklung sowie Belästigung durch Brandgeruch in den nördlichen Stadtteilen, wurde parallel zum Brandeinsatz ein Messeinsatz durch die Feuerwehr Köln durchgeführt. Mehrere Messfahrzeuge führten an verschiedenen Orten Luftmessungen durch. Weiter wurden die Bereiche auf Rußniederschlag überprüft. Sämtliche Messungen und Überprüfungen waren bis zum Abschluss dieser Maßnahmen gegen 09:00 Uhr unauffällig. Lediglich Brandgeruch konnte in naheliegenden Stadtteilen festgestellt werden.

 

Bereits frühzeitig wurde verunreinigtes Löschwasser mit Anteilen von Löschschaum, durch die Feuerwehr zurückgehalten und eine Fachfirma mit der Entsorgung beauftragt. Diese Maßnahmen wurden federführend durch einen Vertreter der Unteren Wasserbehörde der Stadt Köln verantwortlich begleitet.

 

Zur Zeit befinden sich immer noch 60 Einsatzkräfte vor Ort, welche noch mehrere Stunden mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sind. Unterstützt werden diese durch das Technische Hilfswerk, welches mit einem Radlader vor Ort ist.

 

Aktuell ist es notwendig loses Brandgut mit Radladern aus den Lagerhallen herauszufahren und außerhalb der Hallen abzulöschen um ein Wiederaufflammen innerhalb der Gebäude zu verhindern. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wird weiterhin Löschschaum eingesetzt.

 

Aufgrund der abgelegenen Lage des Gewerbekomplexes gestaltete sich die Versorgung mit Löschwasser in der Erstphase schwierig, worauf weitere Sondereinheiten der Feuerwehr Köln zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung alarmiert wurden. Die Wasserversorgung erfolgte zum Teil über Strecken von 600 Metern.

 

Die Feuerwehr Köln war mit über 100 Einsatzkräften und 35 Fahrzeugen vor Ort. Am Einsatz beteiligt waren sieben der elf Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet sowie elf Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln.

 

Weitere Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr besetzten die verwaisten Feuerwachen im Stadtgebiet zur Sicherstellung des Brandschutzes. Die Einsatzleitung wurde vom Führungsdienst der Branddirektion wahrgenommen.

 

Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

 

Das zuständige Kriminalkommissariat der Polizei Köln hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Chemieeinsatz am Container-Bahnhof Eifeltor

(25.04.2017)

Feuerwehr Köln seit den frühen Morgenstunden an leckgeschlagenem Tankcontainer im Einsatz

 

Am Dienstag, 25. April 2017, führte am Containerbahnhof Eifeltor eine Undichtigkeit an einem mit Salzsäure beladenen Tankcontainer zu einem umfangreichen Chemieeinsatz der Feuerwehr Köln. Menschen kamen nicht zu Schaden.

 

Durch einen Mitarbeiter des Umschlagbahnhofes war in den frühen Morgenstunden eine Undichtigkeit an einem Tankcontainer mit Gefahrstoff gemeldet worden. Die erste Erkundung, durch mit spezieller Schutzausrüstung vorgehende Einsatzkräfte ergab, dass an dem Tankcontainer an einem Bodenventil geringe Mengen des Produktes austraten. Wegen der Unzugänglichkeit der Leckagestelle, wurde im Benehmen mit dem Betreiber der undichte Container zunächst mit einem Kran angehoben und ein geeignetes Auffangbehältnis zur provisorischen Aufnahme des hochgiftigen Produktes platziert. Anschließende Versuche, das undichte Bodenventil abzudichten, führten nur bedingt zum Erfolg, sodass ein Umpumpen des Produktes in einen anderen Behälter erforderlich wurde.

 

Verbunden mit geeigneten Schutzmaßnahmen wurde der Gefahrgut-Container im weiteren Einsatzverlauf auf ein Straßenfahrzeug umgesetzt und die Leckage provisorisch abgedichtet. Im Anschluss wurde der Container dem dafür vorgesehenen Leckageplatz zugeführt und das Entleeren beziehungsweise Umpumpen in einen anderen Behälter veranlasst.

 

Die abschließenden Maßnahmen werden nun durch eine vom Betreiber hinzugezogene Fachfirma durchgeführt. Im Einsatz sind 45 Einsatzkräfte der Feuerwachen Marienburg, Lindenthal, Ostheim mit Sondereinheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln, Löschgruppe Heumar sowie der Führungsdienst der Branddirektion.

Feuer in einem 5-geschossigen Hotelbetrieb

(26.07.2016)

Am 26.07.2016 5.2016 um 0.39 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in die Marzellenstraße gerufen.
Durch einen Passanten wurde der Leitstelle der Feuerwehr gemeldet, dass es im Erdgeschoß eines Hostels in der Marzellenstraße brennt und sich viele Personen in diesem Gebäude aufhalten.
Daraufhin alarmierte die Leitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, den Rettungsdienst und den Führungsdienst der Feuerwehr.

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Innenstadt brannte es im Erdgeschoß des Gebäudes, Flammen schlugen aus einem geborstenen Fenster heraus. Betroffene Personen konnten nicht ausgemacht werden.

Durch das entschlossene und schnelle Handeln eines Mitarbeiters des Hostels wurden alle Gäste alarmiert und noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr zügig ins Freie geleitet und dort auch durch den Mitarbeiter betreut. Es handelte sich immerhin um mehr als 100 überwiegend junge Menschen, die im Verlauf des Einsatzes geduldig auf der Straße warteten.

Nach wenigen Minuten war das Feuer durch zwei unabhängig voneinander eingesetzte Trupps der Feuerwehr gelöscht und das Gebäude wurde durch zwei weitere Trupps kontrolliert und gelüftet.

 

Nachdem das Gebäude gut belüftet war, konnten die betroffenen Gäste zurück in  das Gebäude und dort auch gefahrlos bleiben. Der Einsatz wurde gegen 2.30Uhr beendet.

Die Feuerwehr Köln war mit ca. 50 Einsatzkräften der Feuerwachen Innenstadt, Deutz, Lindental, dem Rettungsdienst aus der Innenstadt sowie dem Einsatzführungsdienst vor Ort.

Zwei große Einsätze erfolgreich abgeschlossen

(30.08.2014)
In der Nacht zum Samstag, 30.8.2014 konnten zwei große Einsätze von der Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen werden.
 
Kraneinsturz Bonner Straße in Köln- Marienburg
 
Nach über 24h Stunden konnte der Einsatz Bonner Straße gegen 02.30 Uhr von der Feuerwehr beendet werden. Wie berichtet war in der Nacht zum Freitag, den 29.8.2014 gegen 01.00 Uhr ein großer Baukran auf zwei Häuser gestürzt. Fünf Personen wurden von der Feuerwehr gerettet, davon wurde eine Person leicht verletzt.
 
Nach den Erstmaßnahmen in der Nacht war es Aufgabe der Feuerwehr zunächst eine Abstimmung der unterschiedlichen Ämter, Behörden und Fachfirmen und der Geschädigten über das weitere Vorgehen herbeizuführen. Hierzu wurde eine Technische Einsatzleitung vor Ort eingerichtet.
 
Zunächst konnten noch einige Kleintiere aus dem Gebäude gerettet werden. Im Laufe des Tages wurde dann die Baugrube, in welcher der Kran stand, stabilisiert. Der Ausleger, der über die Bonner Straße lag, wurde durch eine Fachfirma entfernt. Nach gründlicher Untersuchung durch den Statiker wurde festgestellt, dass die beiden beschädigten Häuser nicht mehr bewohnbar sind. Durch die Gewalt des Aufpralls war die innere Struktur der Gebäude zerstört. Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten deswegen in enger Abstimmung mit den Geschädigten die Wertgegenstände aus den noch nicht total zerstörten Teilen des Gebäudes und betätigten sich so als „Umzugshelfer“ für die wichtigsten Habseligkeiten. Währenddessen betreute eine Notfallseelsorgerin die Betroffenen. Danach wurde der tief in das Gebäude eingedrungene Gegenausleger vom Kranturm getrennt. Während dieser Arbeit einer Fachfirma stellte die Feuerwehr den Brandschutz, u.a. vom Korb einer Drehleiter aus, sicher. Gegen 18.00 Uhr wurde der Kranturm mitsamt dem Fundamentkreuz mittels 2 Mobilkränen vorsichtig vom Gebäude abgehoben und auf der Bonner Straße abgelegt. Gegen 22.30 Uhr waren diese Arbeiten erledigt. Es folgten Abbrucharbeiten durch eine Fachfirma, damit das Gebäude sich in einem so sicheren Zustand befindet, dass die Bonner Straße am heutigen Samstag wieder für den Verkehr genutzt werden kann.
 
Die Unfallursache wird derzeit von der Polizei ermittelt.
 
Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwache Marienburg, Innenstadt, Weidenpesch, Porz, Ehrenfeld, und Lindenthal sowie der Rettungsdienst der Stadt Köln. Die Freiwillige Feuerwehr war mit folgenden Einheiten vor Ort: Fernmeldedienst, Dünnwald (Sondereinheit Ortung), Porz- Langel (Sondereinheit Beleuchtung), Longerich (Sondereinheit Logistik), Rodenkirchen, Dellbrück, und Strunden. Es waren umschichtig insgesamt rund 150 Einsatzkräfte mit ca. 40 Einsatzfahrzeugen tätig.
 
Die Einsatzleitung hatten im Wechsel Branddirektor Peter Hartl und Oberbrandrat Dr. Jörg Schmidt.
 
Bombenentschärfung in Köln- Poll
 
Parallel zum Einsatz an der Bonner Straße wurde auf einer Baustelle an der Jakob-Kneip-Straße eine englische Fünfzentnerbombe gefunden. Die Feuerwehr unterstützte ab 14.00 Uhr das Ordnungsamt. Schwerpunkte waren die Evakuierung eines Altenheimes sowie der Transport von gehbehinderten Personen, die im geräumten Bereich wohnten und zu einer Betreuungsstelle in einer Schule gebracht wurden. Da die Entschärfung bei Nacht stattfand, wurde die Fundstelle großräumig ausgeleuchtet. Die Bewohner des Altenheimes kamen in einem anderen Altenheim bzw. in einem Krankenhaus unter.
Die Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD waren mit dem Transport von Behinderten und liegenden Patienten eingebunden und betreuten die Evakuierten in einer Schule. Nach erfolgreicher Entschärfung wurden die Evakuierten wieder zurückgeführt. Der Einsatz war gegen Mitternacht beendet.
 
Im Einsatz waren insgesamt rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Die Feuerwehrkräfte kamen von der Feuerwache Weidenpesch und den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Dellbrück, Strunden, Ensen, Umweltschutzdienst, Wahn, Heumar, Brück und Porz- Langel (Sondereinheit Beleuchtung).
 
Die Einsatzleitung der Feuerwehr hatte Brandamtmann Volker Schneider.
 
Zusammenfassend stellte der Direktor der Feuerwehr Köln, Ltd. Branddirektor Johannes Feyrer, fest:
 
Dieser Einsatz forderte die Feuerwehr Köln insbesondere in 3 Kompetenzen:
  • Führungsfähigkeit bei komplexen Lagen
  • Sofortige Verfügbarkeit von Spezialgerät wie z.B. Rüstzüge, Ortungsgerät etc
  • Manpower der Freiwilligen Feuerwehr
 
Es zeigte sich wieder einmal, wie wichtig und zielführend eine konstruktive Zusammenarbeit mit Spezialfirmen ist.“
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez.: Philipp Hessemer

Rauchentwicklung im Keller des Aquariums des Kölner Zoo

(29.06.2014)
Am 29.06.2014 um 1533h wurde die Feuerwehr Köln zu einer Rauchentwicklung im Keller des Aquariums des Kölner Zoo gerufen.
Die ersten Einsatzkräfte konnten die Verrauchung im Kellerbereich bestätigen. Da eine Rauchausbreitung auf die Bereiche des Aquariums nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das gut besuchte Aquarium zunächst geräumt.
Parallel hierzu ging ein Einsatztrupp mit Atemschutzgeräten in den Keller des Aquariums vor und konnte mit einer Wärmebildkamera mehrere Glutnester im Bereich der Isolation der Heizungsrohre feststellen.
Da ein größeres Brandereignis aufgrund der ersten Erkundung ausgeschlossen werden konnte, wurde der Keller zunächst belüftet, um den Einsatzkräften ein besseres Arbeiten zu ermöglichen.
Die Glutnester mussten durch die Feuerwehr nicht weiter abgelöscht werden, da der Brand selbstständig erloschen war. Zur Sicherheit wurde der komplette Kellerbereich begangen und kontrolliert.
Für die Dauer der Maßnahme war das Aquarium gesperrt.
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 22 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen von den Feuerwachen Weidenpesch und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.
 
Gef. BR Bierfert
Gez. BD Hartl

Brand im Görlinger Zentrum in Köln Bocklemünd - Schwer brandverletzer Bewohner

(28.06.2014)
Am gestrigen späten Abend, 27.6.2014, wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln um 21:27 Uhr zu einem Feuer mit Menschenleben in Gefahr in einem siebengeschossigen Wohnhaus im Görlinger Zentrum gerufen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus der Wohnung im 4. Geschoss, auf dessen Balkon sich noch der Bewohner befand. Über eine Drehleiter wurde die schwer brandverletzte Person gererettet und notarztbegleitet ins Schwerverbrandtenzentrum Merheim befördert.
Aufgrund des Brandüberschlages auf das darüberliegende Geschoss und eine Rauchausbreitung in den Treppenraum und die Flure der anderen Geschosse erfolgte eine Einsatzstichworterhöhrung FEU3 mit der Entsendung von insgesamt 3 Löschzügen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Widdersdorf und weiteren Rettungsmitteln.
Die Einsatzmaßnahmen konzentrierten sich einerseits auf das Absuchen aller Balkone und die Außenbrandbekämpfung über  zwei Drehleitern. Darüberhinaus sind über den Treppenraum vier mit Atemschutzgeräten geschützte Einsatztrupps (insgesamt 12 Einsatzkräfte) unter der Vornahme von zwei Löschleitungen zur Brandbekämpfung und insbesondere zum Absuchen benachbarter Wohnungen nach weiteren Personen vorgegangen.
Aufgrund der umfangeichen Kontrolle der benachbarten Wohnungen, von welchen eine große Anzahl auch gewaltsam durch die Feuerwehr geöffnet werden mussten und die Betreung von insgesamt 9 betroffenen Personen aus dem Gebäude, dauerte der Einsatz noch bis Mitternacht an. 
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 75 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen von den Feuerwachen Lövenich, Chorweiler, Weidenpesch, Lindenthal, Innenstadt, Ehrenfeld, von der Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Widdersdorf sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.
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Gezeichnet OBR Ortmann

Hündin aus der Strommitte des Rheins gerettet

(26.06.2014)
Am heutigen Donnerstag erreichte die Leitstelle Köln um 13:57 Uhr ein Notruf, dass sich ein Hund im Rhein in Höhe der Rodenkirchener Brücke befände.
 
Das umgehend von der Löschbootstation in Deutz ausrückende Rettungsboot „Ursula“ konnte den Hund strommittig an Bord retten. Anschließend wurde das Tier in Höhe Partyschiffes „Rhein Roxy“ in Rodenkirchen an die glückliche Hundebesitzerin übergeben.
 
Die Neugier am vorbeischwimmenden Treibgut brachte die Mischlingshündin Jasmin in Lebensgefahr. Glücklicherweise ermöglichte der sofort abgesetzte Notruf der Halterin eine schnelle Rettung durch die Einsatzkräfte der Löschbootstation.
 
 
Gef.
OBM Taiber
 
Gez.
BD Spangardt

Leckage einer Gasleitung in Porz

(22.06.2014)
Am Samstagvormittag, den 21. Juni 2014, kam auf der Waldstraße in Porz zur Leckage einer Gasleitung, infolgedessen ein Wohnhaus vorübergehend geräumt und die Straße für den Verkehr mehrere Stunden gesperrt werden musste.
Gegen 10 Uhr wurde die Feuerwehr Köln durch den zuständigen Gasversorger über einen Gasgeruch im Stadtteil Porz informiert. Die alarmierten Einsatzkräfte, die die Einsatzstelle von der nahegelegenen Feuerwache Porz schnell erreicht hatten, führten Messungen durch. Hierbei wurde eine erhöhte Gaskonzentration in der Kanalisation und in einem Wohngebäude festgestellt. Auf Grund der Ausbreitung des Gases auf ein Wohnhaus wurden durch den Einsatzleiter weitere Kräfte zur Einsatzstelle gerufen. Das Haus wurde umgehend geräumt und den Bewohnern wurde die Möglichkeit gegeben, sich für die Dauer des Einsatzes in einem Bus der Feuerwehr aufzuhalten. Die Kellerräume des Hauses wurden im weiteren Einsatzverlauf durch die Feuerwehr belüftet. Des Weiteren wurde die Straße weiträumig für den Durchgangsverkehr und Passanten gesperrt. Auch eine Tankstelle im unmittelbaren Gefahrenbereich musste den Betrieb vorübergehend einstellen. Die angrenzenden Wohnhäuser wurden durch die Feuerwehr kontrolliert. Hierbei konnte jedoch keine weitere Ausbreitung des Gases festgestellt werden.
Der Bereich der Leckage an der Gasleitung wurde durch den Gasversorger eingegrenzt und es wurde umgehend mit den Reparaturarbeiten begonnen. Die Reparaturarbeiten wurden durch die Feuerwehr Köln abgesichert und dauerten bis 17.30 Uhr an. Die Bewohner des betroffenen Hauses konnten nach den Belüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 27 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim und Marienburg, sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion im Einsatz. Ebenfalls waren die Polizei und das Bauamt, sowie der Gasversorger Rhein-Energie vor Ort.
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Gez: BR Philipp Hessemer

Zusammenstoß zweier Stadtbahnwagen der KVB

(22.06.2014)
Am Sonntag den 22.06.2014 um 10:30 wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln über den Notruf über einen Zusammenstoß zweier Stadtbahnwagen im Bereich Berliner Str. Fixheider Weg alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden in der zwischenzeitlich stillgelegeten Haltestelle unterhalb der Berliner Str.  zwei stark beschädigte Stadtbahnwagen vor.
Die stadtauswärts fahrende Bahn war zum Zeitpunkt des Ereignisses mit ca. 20 Fahrgästen besetzt, die stadteinwärts fahrende Bahn lediglich mit einem Fahrer. Insgesamt wurden bei diesem Ereignis vier Personen verletzt, die zur weiteren Behandlung durch Einsatzkräfte des Kölner Rettungsdienstes ins Krankenhaus transportiert worden sind.
Zur weiteren Unterstützung der KVB wurden im Anschluß an die rettungsdienstliche Versorgung die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr zum Eingleisen der beiden Stadtbahnwagen eingesetzt. Das gestaltete sich als besondere technische Herausforderung. Der Drehkranz der Stadtbahn mit Fahrtrichtung Schlebusch wurde bei dem Zusammenprall erheblich beschädigt  und teilweise aus derHalterung gerissen. 
Das Eingleisen des ersten Stadtbahnwagen dauerte 20 Minuten, das Eingleisen des zweiten Zuges nahm 150 Minuten in Anspruch.
Um 15:40 Uhr war der Einsatz für die Berufsfeuerwehr Köln beendet.
An der Einsatzstelle waren  insgesamt 37 Einsatzkräfte der Feuerwachen Mülheim, Deutz, Weidenpesch, Marienburg sowie der Einsatzführungsdienst im Einsatz
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Gef. Weber
Gez. Stobbe

Brandtoter in Wohnung

(22.06.2014)
Brandtoter in Wohnung
 
Am Sonntag den 22.06.2014 um 00.13 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln von Anwohnern aus der Veledastrasse informiert, dass Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoß austrat.
Die ersteintreffende Rettungswagenbesatzung konnte mit einem Handfeuerlöscher einen Kleinbrand in der Küche der Wohnung weitgehend löschen, aber auf Grund der starken Verrauchung nicht weiter in die Wohnung eindringen.
Die Einsatzkräfte des Löschzuges der Feuerwache Innenstadt drangen dann, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, in die Wohnung ein und konnten den Brand endgültig löschen. Dabei wurde eine männliche Person mit schweren Verbrennung tot in der Wohnung aufgefunden.
 
Nach Freimessung der Wohnung auf gefährliche Rauchgase wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.
Anwohner aus der neben der Brandwohnung liegenden Wohnung wurden erst durch den Rettungsdienst, dann durch einen Seelsorger der Feuerwehr Köln betreut.
 
Es waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwache Innenstadt und der Führungsdienst im Einsatz.
 
 
Gef. Schneid
Gez. Stobbe
 
 
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Kalk: Sucheinsatz nach abgetrenntem Finger im Feld

(03.05.2014)
Mit vielen Kräften und einer Wärmebildkamera der Feuerwehr Köln konnte gestern in Kalk ein abgetrennter Finger einer Frau wiedergefunden werden, der eventuell wieder replantiert werden kann.
Um 19:13 Uhr wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Köln  nach Kalk in die Dillenburgerstr. alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Frau sich den Ringfinger der linken Hand beim Übersteigen einer Zaunanlage abgetrennt hatte. Da der abgetrennte Finger nicht unmittelbar gefunden werden konnte, wurde die Patientin ohne den Ringfinger zur Weiterbehandlung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.
Vor Ort suchten Einsatzkräfte der Polizei, Augenzeugen sowie weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr mittels einer Wärmebildkamera nach dem Finger. Nach kurzer Suche konnte der Finger unweit des Zaunes gefunden und durch einen Kradfahrer der Polizei zur Eigentümerin ins Krankenhaus gebracht werden.
 
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Viele Einsätze durch Sturmtief „Xaver“ für die Feuerwehr Köln

(06.12.2013)
Viele Einsätze durch Sturmtief „Xaver“ für die Feuerwehr Köln
Die Ausläufer des Sturmtiefs „Xaver“ sorgen auch in Köln für viele Feuerwehreinsätze. Zeitweise waren alle Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und mehr als die Hälfte der Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterwegs, um umgestürzte Bäume oder lose Dachteile aus dem Weg zu räumen. Verletzt wurde durch die umher fliegenden Teile bislang niemand. Bislang kam es zu 87 Sturmeinsätzen in Köln.
Der erste Sturmeinsatz wurde der Leitstelle gegen 13:40 Uhr gemeldet. In der Cottbuser Straße in Mülheim musste die Feuerwehr abgebrochene Äste von der Straße räumen.
Um 17:30 Uhr musste die Feuerwehr die Militärringstraße in Höhe der Einmündung der Mathias-Brüggen-Straße sperren, weil ein Baum schief stand und auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Nach einer Dreiviertelstunde hatten die Einsatzkräfte den Baum beseitigt und konnten den Verkehr wieder freigeben.
Die meisten Einsätze wurden in der Zeit zwischen 20 und 21 Uhr gemeldet. Im Minutentakt musste die Leitstelle die Einsätze disponieren. Unter den 69 Einsätzen waren allein 43 Sturmeinsätze zu verzeichnen. Unter anderem entsandte die Leitstelle Einheiten zum Parkhaus der Köln-Arena. Dort hatte sich gegen 20:16 Uhr ein 15 Meter mal 30 Meter großes Werbebanner losgerissen. Der Wind schlug es immer wieder gegen die Oberleitung der hinter dem Parkhaus verlaufenden Bahnlinie. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sperrte die Gleisstrecke und ließ den Strom in der Oberleitung abschalten. Erst danach konnte die Feuerwehr das Banner von einer Drehleiter aus abschneiden und herunter nehmen.
Neben den im Dienst befindlichen 186 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr waren 168 freiwillige Feuerwehrfrauen und -männer von den Löschgruppen Brück, Dünnwald, Eil, Fühlingen, Heumar, Holweide, Langel-Rheinkassel, Longerich, Lövenich, Merkenich, Rodenkirchen, Roggendorf, Urbach, Widdersdorf und vom Fernmeldedienst in Einsatz.

Autobahndreieck Heumar: Mehrere Verletzte nach Stromunfall mit Autokran

(30.11.2013)
Autobahndreieck Heumar: Mehrere Verletzte nach Stromunfall mit Autokran
 
Bei Bergungsarbeiten an einem verunfallten LKW im AD Heumar kam es gegen 00:30 Uhr zu einem Stromüberschlag  mit Lichtbogen, bei dem insgesamt 5 Menschen verletzt wurden.
 
Im AD Heumar war auf der Verbindung zur A 4 Richtung Aachen am Vorabend ein LKW verunglückt. Um den verunglückten LKW zu bergen, richteten die Mitarbeiter einer Bergungs-Fachfirma den Kranausleger ihres Autokrans auf. Dabei kam der Ausleger zu nahe an eine Fernnetz-Hochspannungsoberleitung mit 220.000 Volt (220 kV), so dass sich in der Luft ein Lichtbogen als Stromüberschlag bildete. Die Oberleitung selbst wurde nicht berührt und blieb ohne Schäden.
 
Bei der Entstehung des Lichtbogens, den man bei Gewitter als Blitz wahrnimmt, saß der Kranführer vom Strom größtenteils geschützt im Führerhaus des Krans, das wie ein Faradayscher Käfig wirkt; drei weitere Mitarbeiter der Bergungsfirma standen wenige Meter neben dem Kran sowie ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde der Stadt Köln noch weiter entfernt.
 
Der Stromschlag war als gleißender Blitz noch in 2 bis 3 Kilometern Entfernung zu sehen und verursachte im unmittelbaren Bereich des Krans einen Feuerball, von dem die drei Arbeiter erfasst wurden und mittelschwere Verletzungen davontrugen. Der Mitarbeiter der Stadt Köln wurde leicht verletzt. Der Kranführer wurde physisch nicht verletzt, war jedoch vom Ereignis psychisch sehr betroffen.
 
In 15 Meter Entfernung liegen auf der Autobahn Induktionsstreifen aus Metall als Staudetektoren unter der Fahrbahndecke. Offensichtlich durch die gute elektrische Leitfähigkeit trat der Strom an zwei Flächen dieser Stelle aus dem Erdreich aus. Dabei wurde Asphalt an zwei Flächen von jeweils ca. 50 x 50 Zentimeter und einer Tiefe von 3 bis 4 Zentimetern herausgeschleudert. Durch das Herausschleudern des Asphalts entstanden glücklicherweise keine Schäden.
 
Die drei mittelschwer Verletzten mussten noch vor Ort durch den Rettungsdienst und den Notarzt unverzüglich medizinisch behandelt werden. Der Mitarbeiter der Stadt Köln und der Kranführer wurden ebenfalls zur Weiterbehandlung zum Krankenhaus transportiert. Die Unfallaufnahmen und Spurensicherung der Polizei dauerten noch bis zum frühen Morgen.

Zwei Wohnungen in Köln nach Feuer nicht mehr bewohnbar

(19.11.2013)
Zwei Wohnungen in Köln nach Feuer nicht mehr bewohnbar
 
Am heutigen Vormittag kam es in Bickendorf zu einem Wohnungsbrand. Ein Zimmer brannte völlig aus. Durch die heißen Brandgase wurde die gesamte Wohnung in Mitleidenschaft gezogen. Diese ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr mit einem Trupp unter Atemschutzgeräten gelöscht werden. Um den Treppenraum und andere Wohnungen rauchfrei zu halten, wurde der Löschangriff von außen über die Drehleiter ins 2. OG vorgenommen.
Die Brandursachenermittlung hat die Polizei übernommen. Wegen der Abwesenheit der Mieter hatte zunächst niemand das Feuer bemerkt.
Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienst aus Ehrenfeld und Lindenthal sowie der Führungsdienst aus Weidenpesch.
 
Kurz nach der Mittagszeit ereignete sich ein weiteres Brandereignis ähnlicher Art im Stadtteil Vingst. Auch hier brannte ein Zimmer aus; die Wohnung ist ebenfalls nicht mehr bewohnbar. Betroffen waren hierbei eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kleinkindern. Alle Vier wurden durch den Notarzt und den Rettungsdienst versorgt. Lediglich der Vater wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.
Da die Familie nicht in die Wohnung zurück konnte, erklärten sich Nachbarn bereit, diese vorerst aufzunehmen. Die dort vermietende GAG Immobilien AG hat sich ebenfalls eingeschaltet und eine Ersatzwohnung angeboten.
Bei diesem Einsatz waren der Löschzug und der Rettungsdienst aus Ostheim und Deutz und der Führungsdienst der Berusfeuerwehr eingesetzt.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
gefertigt: BAR Frank Peters
gezeichnet OBR Ortmann

Köln-Kalk: Feuerwehr rettet Mann aus verqualmter Wohnung

(18.11.2013)
Köln-Kalk: Feuerwehr rettet Mann aus verqualmter Wohnung
Die Feuerwehr Köln hat am Sonntagnachmittag einen 37-jährigen Mann aus seiner verqualmten Wohnung gerettet. Er kam mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus.
Kurz nach 16:00 Uhr sieht eine Hausbewohnerin, wie Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss dringt. Da sie kein Telefon zur Hand hat, ruft sie aus ihrem Fenster im Erdgeschoss um Hilfe. Ein Fußgänger erkennt die Situation und verständigt mit seinem Mobiltelefon die Feuerwehr.
Als die Rettungskräfte kurze Zeit später in der Lüttringhauser Straße eintreffen, geht sofort ein Trupp mit Atemschutz in die verqualmte Wohnung. Mit einer Wärmebildkamera suchen sie die Wohnung ab und finden den 37-jährigen Bewohner schlafend vor. Die Einsatzkräfte wecken ihn und bringen ihn nach draußen. Der Rettungsdienst untersucht und versorgt den Mann. Er hat eine Rauchvergiftung erlitten. Ein Rettungswagen bringt ihn ins Krankenhaus.
Der Einsatzleiter, Brandoberamtsrat Bernhard Swierzy, ist sich sicher: „Lange hätte der Mann in der verqualmten Wohnung nicht mehr überleben können. Dank der aufmerksamen Nachbarin und der schnellen Hilfe, ist es noch einmal gut ausgegangen. Ein Rauchmelder hätte das Feuer allerdings sicherlich früher gemeldet und den Bewohner geweckt.“ Im Schlaf riecht der Mensch nichts. Nur wenige Atemzüge im Brandrauch können tödlich sein. Die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken anschließend.
Die eigentliche Ursache für den Rauch war in diesem Fall ein brennender Papierkorb. Der Angriffstrupp der Feuerwehr konnte den Brand mit kleinem Löschgerät schnell unter Kontrolle bringen. Anschließend lüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung und das Treppenhaus. Alle anderen Hausbewohner konnten anschließend in ihre Wohnung zurückkehren.
Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Wachen Deutz, Ostheim und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Brandalarm durch defekten Kühlschrank

(15.11.2013)
Brandalarm durch defekten Kühlschrank
Um 15:30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil in einem Klassenraum einer Einrichtung für  Erwachsenenbildung ein brandähnlicher Geruch wahrnehmbar war und die Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer über Übelkeit und Hustenreiz klagten. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln alarmierte daraufhin zwei Löschzüge, zwei Rettungswagen, einen Notarzt und den Führungsdienst zur Einsatzstelle in Ehrenfeld.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nicht um Brandgeruch handelte, sondern dass Kühlmittel aus einem Kühlschrank ausgetreten war und zu einer Geruchsbelästigung im Klassenraum geführt hatte. Der Schulungsleiter hatte schon vor Eintreffen der Feuerwehr die Teilnehmer aufgefordert, den Raum zu verlassen und sich in einem Nachbarraum zu sammeln.
Alle 10 betroffenen Personen wurden vom Rettunsdienst vor Ort untersucht und über die Ursache der Geruchsbelästigung aufgeklärt. Niemand der Betroffenen wurde bei dem Vorfall verletzt, so dass ein Transport ins Krankenhaus nicht notwendig war.
Der Klassenraum wurde von der Feuerwehr gelüftet und der defekte Kühlschrank ins Freie gebracht. Nachdem der Klassenraum belüftet war und die Messungen der Feuerwehr zeigten, dass keine Schadstoffbelastung mehr nachweisbar war, wurde der Klassenraum wieder an den Betreiber der Schulungseinrichtung übergeben und zur Nutzung frei gegeben.
 
Im Einsatz waren der Löschzug Ehrenfeld, der Löschzug Lindental, ein Löschfahrzeug der Feuerwache Innenstadt, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und der Führungsdienst inklusive eines Messfahrzeuges für Luftschadstoffe.
Der Einsatz konnte um ca. 16:00 Uhr beendet werden.
Gez.
BD Peter Hartl

Zwei Brandereignisse innerhalb weniger Stunden

(13.11.2013)
Zwei Brandereignisse innerhalb weniger Stunden
Um 13.30 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein Feuer in der Johann Classen Str. gemeldet, worauf hin sofort Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der Rettungsdienst von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Mülheim und Ostheim entsandt wurden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine dichte Rauchentwicklung aus einem Kellerschacht fest. Ein Hausbewohner versuchte mit einem Gartenschlauch durch ein Kellerfenster im Hofbereich den Brand zu bekämpfen. Sofort wurde die Brandbekämpfung seitens der Feuerwehr eingeleitet und der Treppenraum kontrolliert. Die Brandbekämpfung stellte sich bedingt durch den weitläufigen Keller und der sehr schlechten Sicht als sehr schwierig dar. Erst nach 15 Minuten wurde der Brandherd hinter einer Tür entdeckt und gelöscht. Auch die Entrauchung des Kellers stellte sich als schwierig dar. Hierzu  mussten mehrere verschlossene Kellerfenster aufwendig geöffnet werden. Während der Löscharbeiten wurden die Wohnungen des Hauses fortlaufend kontrolliert. Die Bewohner konnten in Ihren Wohnungen verbleiben. Nach letzten Kontrollmessungen der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle wieder an die Hausbewohner übergeben. Bei diesem Einsatz waren 17 Einsatzkräfte beteiligt.
 
Um 15.31 Uhr entsandte die Leitstelle den Löschzug Innenstadt, den Rettungsdienst und den Einsatzführungsdienst zu einem weiteren Feuer zum Ubierring. Hier hatten Hausbewohner eine Rauchentwicklung an einer Wohnungstür entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die eintreffenden Kräfte leiteten sofort einen Löschangriff ein. Nach dem Öffnen der Wohnungstür entdeckten die Einsatzkräfte dichten schwarzen Rauch in der gesamten Wohnung. Der Brandherd befand sich in einer Ecke eines Zimmers und konnte mit wenig Wasser gelöscht werden. Mit einer gezielten Lüftungsmaßnahme wurde ein Ausbreiten des Rauches in den Treppenraum verhindert. Leider ist die Wohnung durch den Brandrauch unbewohnbar. An dem Einsatz waren 22 Einsatzkräfte beteiligt.
 
Einsatzleiter BOAR Frischleder
gezeichnet OBR Ortmann

Elfter im Elften: Abschlussbilanz des Rettungsdienstes

(12.11.2013)
Elfter im Elften: Abschlussbilanz des Rettungsdienstes
Bei herrlichem Wetter und mit ausgelassener Stimmung feierten gestern viele Karnevalsjecken die Sessionseröffnung in der Kölner Altstadt. Die hohe Zahl der Besucher sorgte wieder zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln musste in den 24 Stunden von gestern 7 Uhr an 584mal den Rettungsdienst alarmieren. Letztes Jahr waren es 546 Rettungsdiensteinsätze gewesen.
Das sind knapp doppelt so viele Einsätze wie an einem durchschnittlichen Tag, an dem die Kölner Rettungswagen rund 300 Einsätze fahren. Um die vielen Einsätze bewältigen zu können, standen von ASB Köln, Deutschem Roten Kreuz, Feuerwehr Köln, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst 54 Rettungswagen und neun Notarzteinsatzfahrzeug bereit.
Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Abend gegen 18:30 Uhr auf der Industriestraße in Sürth. Eine Luxuskarosse fuhr mit hoher Geschwindigkeit aus einer Hofeinfahrt heraus und streifte auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Leitplanke. Die Leitplanke wurde auf zehn Metern heruntergerissen. Das Auto überschlug sich mehrfach und kam auf einer Wiese auf dem Dach zum Liegen. Zeugen sahen den Fahrer aussteigen und leicht verletzt weggehen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten das Auto und die Umgebung nach dem verletzten Fahrer und möglicherweise weiteren Insassen ab. Die Rettungskräfte stellten fest, dass nur der Fahrer in dem Auto gesessen hatte. Diesen konnten sie jedoch, auch nach anderthalb Stunden langer Suche nicht finden.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Gasaustritt auf der Neußerstraße

(05.11.2013)
Gasaustritt auf der Neußerstraße
Gegen 10:15 Uhr begannen zwei Mitarbeiter einer Fachfirma einen Fernmeldeschacht in der Wilhelmsstraße in Nippes für Wartungsarbeiten zu öffnen. Da vor dem Öffnen eines solchen Schachtes grundsätzlich eine Messung der Schadstoffkonzentration im Schacht durchgeführt wird, stellten die Mitarbeiter bei dieser Messung eine erhöhte Gaskonzentration im Schacht fest und riefen unverzüglich die Feuerwehr an.
 
Die Leitstelle der Feuerwehr Köln schickte den Löschzug der zuständigen Feuerwache in Weidenpesch sowie einige Spezialfahrzeuge. Vor Ort wurden die Angaben der Fachfirma durch Messungen der Feuerwehr bestätigt. Darüber hinaus stellte die Feuerwehr in 4 weiteren Fernmeldeschächten auf der Neußer Straße ebenfalls Gaskonzentrationen unterhalb der Explosiionsgrenze fest. Um Zündquellen rund um die Schächte auszuschließen wurden die Wilhelmstraße und Neußer Straße komplett gesperrt, sodass weder Fahrzeuge noch Fußgänger die Gefahrenstelle passieren konnten.

Aufgrund der räumlichen Ausdehnung und der Gefahr, dass sich auch in den angrenzenden Wohn- und Geschäftshäusern Gas gesammelt haben könnte, wurden weitere drei Messfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Köln, aus den Löschgruppen Flittard und Brück sowie des Umweltschutzdienst zur Einsatzstellen entsandt. Gemeinsam mit der Rheinenergie führten die Messtrupps der Feuerwehr kontinuierliche Messungen auf der Straße und in den Häusern durch. Glücklicherweise wurde in den Häusern kein Gas gemessen. Eine Räumung der Gebäude war also nicht erforderlich. Wegen der Absperrmaßnahmen konnten einige Geschäfte auf der Neußer Straße nicht erreicht werden und wurden durch die Geschäftsleute vorübergehend geschlossen.
 
Die Rheinenergie stellte vor Ort eine Leckage im unterirdischen Gasnetz fest und begann damit die vermeintlich undichte Gasleitung frei zu legen. Nachdem alle Schächte geöffnet und belüftet waren und die Gaskonzentration sich auf einen kleineren Bereich in der Wilhelmstraße.begrenzten konnte, der Verkehr auf der Neußer Straße gegen 13:30 Uhr wieder frei gegeben werden. Die weiteren Arbeiten wurden von der Rheinenergie übernommen.
 
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln vor Ort.

Verkehrsunfall mit acht Verletzten

(03.11.2013)
Verkehrsunfall mit acht Verletzten
 
Am heutigen Sonntag, dem 3.11.2013, wurde die Feuerwehr Köln gegen 15.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Pkw auf der A 3 Richtung Frankfurt hinter der Anschlussstelle Königsforst, kurz vor Rösrath, alarmiert. Dieser Abschnitt der A 3 in dieser Fahrtrichtung gehört noch zum Zuständigkeitsbereicht der Feuerwehr Köln, da sie den schnellsten Anfahrtsweg hat. Der Einsatz wurde von der Leitstelle mit dem Stichwort „Eingeklemmte Person auf der Autobahn“ eröffnet, dies beinhaltet neben einem Löschzug und einem Rüstzug mit Kran und Rüstwagen auch zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, den Rettungshubschrauber sowie Führungsdienste.
 
Vor Ort zeigte sich, dass ein Mazda und ein Ford in den Unfall verwickelt waren, die beide mit hoher Geschwindigkeit in die rechtsseitige Böschung gefahren waren. Der Mazda stand aufrecht, der Ford lag auf dem Dach. In beiden Fahrzeugen hatten jeweils vierköpfige Familien mit kleinen Kindern gesessen, die alle ihre Fahrzeuge bereits verlassen hatten, als die Feuerwehr eintraf. Von diesen acht Betroffenen waren sieben nur leicht verletzt worden. Lediglich die Beifahrerin des Ford wurde als mittelschwer verletzt eingestuft. Sie hatte dort gesessen, wo das Dach des Fahrzeugs am schwersten eingedrückt war. Wegen der Vielzahl von Patienten mussten zwei weitere Rettungswagen nachgefordert werden. Es mussten zwei Krankenhäuser von je zwei RTW angefahren werden, die Familien blieben dabei jeweils zusammen.
 
Neben der Personenrettung und -versorgung wurden die beiden Pkw durch die Feuerwehr gesichert und die Polizei bei ihren Maßnahmen unterstützt. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 30 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen und dem Hubschrauber Christoph 3 vor Ort.
 
Im Auftrag
Volker Ruster

Gremberghoven: PKW von Rangierlok erfasst

(02.11.2013)
Gremberghoven: PKW von Rangierlok erfasst
 
Am Feiertag Allerheiligen (01.11.2013) wurde die Feuerwehrleitstelle Köln von der Notfallleitstelle der BahnAG darüber informiert, daß es im Bereich der Straße "Schwarzer Weg" in Köln- Gremberghoven zu einer Kolliission zwischen einer Güterzuglok und einem PKW gekommen sei. Vor Ort bestätigte sich dieser Sachverhalt, es konnte allerdings auch festgestellt werden, daß es dabei keine Verletzten gegeben hatte.
Aus unbekannter Ursache war ein mit 2 Personen besetzter PKW am Ende eines Privatweges über eine Böschung auf die Gleise einer Güterzugstrecke gestürzt. Die Insassen verließen das Fahrzeug und riefen einen Abschleppdienst zur Bergung des Fahrzeugs. Zwischenzeitlich kam allerdings eine Lok, schleifte den PKW ca. 50m mit und schleuderte ihn in ein unwegsames Waldstück ca. 10m neben den Gleisen. Das Fahrzeug wurde hierbei vollkommen zerstört und größere Mengen Betriebsmittel traten aus.
Zur Bergung des Wracks mußte durch die Feuerwehr eine Schneise durch das Waldstück gesägt werden. Danach konnte das Abschleppunternehmen des Fahrzeug mit einer Seilwinde auf befestigte Flächen ziehen.
Der Lokführer wurde vom Notarzt untersucht, er blieb unverletzt. An der Lok entstand Schaden im Frontbereich. Die Strecke blieb über mehrere Stunden gesperrt.
Auf Anweisung der Unteren Wasserbehörde musste noch in der Nacht das mit Betriebsmittel kontaminierte Erdreich ausgebaggert werden. Hier wurde ein Bauunternehmen tätig, die Beleuchtungseinheit der Löschgruppe Porz- Langel der Freiwilligen Feuerwehr Köln übernahm die Ausleuchtung der Einsatzstelle.     
Am Einsatz waren Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwache Porz und der Löschgruppe Porz- Langel der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Führungsdienst der Branddirektion beteiligt.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez. Johannes Feyrer, Ltd. Branddirektor

Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume – 2. Meldung

(28.10.2013)
Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume – 2. Meldung
Das Sturmtief, das heute über Deutschland gezogen ist, sorgte auch bei der Feuerwehr Köln für mehrere Sturmeinsätze. Zwischen 8:00 und 17:00 Uhr wurden 51 Einsätze in der Leitstelle gemeldet. Hierbei handelte es sich zum Beispiel um lose Dachteile, umgestürzte Plakatwände oder Bäume. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. In fünf Fällen trafen die umstürzenden Bäume abgestellte Autos. In Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu stürzen.
Die langwierigste Einsatzstelle war gleich in der Nähe der Hauptfeuerwache in Weidenpesch. Dort war der ein Teil einer Zwillingspappel auf die Scheibenstraße gefallen, so dass diese eine zeitlang auch für die Rettungskräfte unpassierbar war. Den umgestürzten Teil hatten die Einsatzkräfte schnell beseitigt. Allerdings stellte ein Fachmann des Grünflächenamts bei dem verbliebenen Stamm fest, dass auch dieser umzufallen drohte. Also sägte die Feuerwehr von einer Drehleiter aus den Baum Stück für Stück von oben ab. Nach vier Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
In der Heinrich-Klein-Straße in Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu fallen. Die Feuerwehr konnte den Baum beseitigen, so dass keine weitere Gefahr mehr von diesem ausging.
In der Markmannsgasse (Altstadt-Nord), in der Aquinostraße (Neustadt-Nord), Am Südpark (Marienburg), in der Gyrhofstraße (Lindenthal) und in der Hoffnungsthaler Straße (Brück) landeten Bäume auf dort abgestellte Autos. Die Feuerwehr zersägte die Baumstämme und legte sie zur Seite.
Neben den Feuerwachen der Berufsfeuerwehr hatte die Leitstelle auch die Löschgruppen Brück, Longerich und Porz-Langel von der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte arbeiteten eine Vielzahl von Einsatzstellen ab.
Vier Einsatzstellen meldete die Leitstelle der Feuerwehr an das Grünflächenamt weiter, da dort der Schaden gering war und offensichtlich keine Gefährdung vorlag.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume - 1. Meldung

(28.10.2013)
Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume - 1. Meldung
Das Sturmtief, das heute über das Rheinland zieht, sorgt derzeit für mehrere Sturmeinsätze bei der Feuerwehr Köln. Seit 8:00 Uhr wurden bislang 39 Einsätze in der Leitstelle gemeldet. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. In vier Fällen trafen die umstürzenden Bäume abgestellte Autos. In Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu stürzen.
In der Heinrich-Klein-Straße in Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu fallen. Die Feuerwehr konnte den Baum beseitigen, so dass keine weitere Gefahr mehr von diesem ausging.
In der Markmannsgasse (Altstadt-Nord), in der Aquinostraße (Neustadt-Nord), Am Südpark (Marienburg) und in der Gyrhofstraße landeten Bäume auf dort abgestellte Autos. Die Feuerwehr zersägte die Baumstämme und legte sie zur Seite. In der Nähe der Hauptfeuerwache in Weidenpesch stürzte ein Baum auf die Scheibenstraße, so dass diese eine zeitlang auch für die Rettungskräfte unpassierbar war.
Neben einigen Feuerwachen der Berufsfeuerwehr hat die Leitstelle auch die Löschgruppen Brück, Longerich und Porz-Langel von der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte arbeiten derzeit die Einsatzstellen ab.
Vier Einsatzstellen meldete die Leitstelle der Feuerwehr an das Grünflächenamt weiter, da dort der Schaden gering war und offensichtlich keine Gefährdung vorlag.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Wasserschaden in der Schule Severinstrasse

(28.10.2013)
Eilinfo der Feuerwehr Köln - Wasserschaden in der Schule Severinstrasse
 
Ein Brandmeldealarm an der Schule Severinstrasse führte heute morgen gegen 2:38 Uhr zu einem Einsatz der Feuerwehr Köln.
 
Die ersten eintreffenden Kräfte stellten fest, dass ein Rauchmelder im Keller ausgelöst hatte.
Die weitere Erkundung ergab, dass der betroffene Kellerbereich (ca. 250 qm) ca. 35 cm unter Wasser stand.
Der Vorgehende Trupp konnte im Heizungskeller die Leckage ausmachen und durch abschiebern der Wasserleitung den Wasserzufluss stoppen.
Anschließend wurde begonnen, mittels mehrerer elektrischer Tauchpumpen den Keller leer zu pumpen.
Aufgrund eines Hinweises und weiterer eigener Nachforschungen, bestand der Verdacht, dass sich ein Teil der Stromversorgungsanlagen unter Wasser befinden könnte.
Das weitere Vorgehen in den Keller wurde umgehend eingestellt und nur von sicherer Stelle aus weiter gearbeitet.
Vorsorglich wurde der Stördienst der Rheinenergie alarmiert und telefonisch Rücksprache mit der Firma gehalten, welche die Anlage gerade erst neu erstellt hatte.
Die Informationen ergaben den konkreten Hinweis, dass sich noch spannungsführende Teile im Wasser befanden.
Nachdem der Keller bis auf geringe Restwassermengen leer gepumpt war, nahm der Entstördienst der  Rheinenergie die betroffenen Anlagenteile in Augenschein.
Hierbei stellte sich tasächlich heraus, das die Starkstromschienen unter Wasser gewesen waren und wie ein Tauchsieder das Wasser erhitzt hatten, wodurch der Rauchmelder angesprochen hatte.
Teilweise waren aufgrund der Hitze die Verkleidungen der Verteilungsanlage weggeschmolzen und angebrannt.
Die Batterien und Anlagenteile der Notstromversorgung befanden sich ebenfalls teilweise unter Wasser.
Als Ursache des  Einsatzes stellt sich letztendlich eine kleine Verschlusskappe am Warmwasserspeicher heraus, die geborsten war und damit das Leitungswasser ungehindert ausströmen lies.
 
gefertigt BAR Backes
gezeichnet OBR Ortmann

Chorweiler: Sperrmüllbrand gefährdet viele Menschen

(27.10.2013)
Chorweiler: Sperrmüllbrand gefährdet viele Menschen
Am Sonntag, 27.10.2013 gegen 8.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in die Florenzer Straße nach Chorweiler gerufen. Passanten hatten dunklen Rauch aus der Eingangshalle eines siebzehngeschossigen Hochhauses dringen sehen. Die Feuerwehr rückte deswegen mit 2 Löschzügen und der zuständigen Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr Köln aus.
Vermutlich durch Brandstiftung brannten vorschriftswidrig im Eingangsbereich abgestellte Polstermöbel. Da diese einen hohen Kunststoffanteil hatten, entwicklten sich große Mengen schwarzen Rauches, der sich über die Aufzugsschächte in die oberen Etagen verbreitete und die Flure insbesondere der oberen Etagen verqualmte.
Das Feuer war rasch mit einem Strahlrohr gelöscht. Längere Zeit erforderte die Gebäudekontrolle und die Belüftung der Flure. Hier kamen Messgeräte und ein Überdrücklüfter zum Einsatz. Es waren 3 Trupps unter Preßluftatmer im Einsatz, weitere Trupps standen in Bereitstellung.
Es gab keine Verletzten. Die Bewohner verhielten sich ruhig in ihren Wohnungen und konnten dort verbleiben. 
Am Einsatz waren Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Chorweiler, Weidenpesch, Ehrenfeld und Innenstadt, die Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Führungsdienst der Branddirektion beteiligt, insgesamt rund 45 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen. Ein weiterer Löschzug stand in Bereitstellung, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez. Johannes Feyrer, Leitender Branddirektor

Alleinunfall auf der A57 Höhe Bickendorf - 5 Verletzte

(27.10.2013)
Alleinunfall auf der A57 Höhe Bickendorf - 5 Verletzte
In der Nacht zum Sonntag, 27.10.2013 geriet gegen 22.00 Uhr ein mit 3 Frauen und  2 Männern besetzter PKW auf der Fahrt nach Köln von der Fahrbahn ab, überquerte die Leitplanke und stürzte in ein Waldstück.  Bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte konnten sich die 5 Personen aus dem Fahrzeug befreien.
Die erste Sichtung ergab 3 mittelschwer Verletzte und 2 leicht Verletzte, darunter eine Schwangere. Es kamen 3 Notärzte, darunter der Leitende Notarzt und 4 Rettungswagen zum Einsatz, die die Patienten vor Ort versorgten und dann in verschiedene geeignete Kölner Krankenhäuser brachten.
Zur Ermittlung des Unfallhergangs durch die Polizei wurden Bäume und Sträucher um den Unfallwagen entfernt.
Vor Ort waren insgesamt 34 Einsatzkräfte der Feuerwachen Ehrenfeld, Weidenpesch, Marienburg und des Kölner Rettungsdienstes sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
Der Einsatz war gegen 23.30 Uhr beendet.
Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat das Verkehrsunfallteam der Polizei aufgenommen.
Gez. Johannes Feyrer, Ltd. Branddirektor

Auffahrunfall auf der A59 in Höhe Wahn mit eingeklemmtem LKW-Fahrer

(24.10.2013)
Auffahrunfall auf der A59 in Höhe Wahn mit eingeklemmtem LKW-Fahrer
Am heutigen Vormittag erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 12:10 Uhr mehrere Notrufe, die von einem Unfallgeschehen auf der Autobahn A59 von Wahn kommend in Richtung Autobahnkreuz Köln-Flughafen berichteten. Daraufhin wurde nach dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“ alarmiert.
Vor Ort wurden zwei Unfälle im Abstand von 300m festgestellt, die sich nach ersten Erkenntnissen an einem Stauende ereignet hatten. An einer der beiden Einsatzstellen waren drei LKW aufeinander gefahren und der Fahrer des mittleren LKW war massiv in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich, so dass nach einer Erstversorgung durch den Notarzt des Rettungshubschraubers eine Patienten schonende Rettung aus dem Fahrzeugwrack eingeleitet werden konnte. Dabei setzte die Rüstzugbesatzung auch hydraulische Rettungszylinder und weiteres hydraulisches Rettungsgerät ein. Nach rund 20 Minuten konnte der Patient dem Rettungsdienst zum Transport ins Krankenhaus übergeben werden. Eine Augenzeugin des Unfallgeschehens kam mit Schocksymptomen ebenfalls in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die beiden anderen LKW-Fahrer blieben unverletzt.
Am Einsatz war die Feuerwehr und der Rettungsdienst Köln mit 11 Fahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und 28 Einsatzkräften der Feuerwachen Porz, Marienburg und Weidenpesch beteiligt.
Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat das Verkehrsunfallteam der Polizei aufgenommen.
gez. Georg Spangardt, Branddirektor

Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel der A1 in Lövenich

(23.10.2013)
Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel der A1 in Lövenich
Ein Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel auf der Autobahn A1 führte am heute um 13:09 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz. Glücklicherweise stellte sich dieser als Fehlalarm heraus. Die Autofahrer fuhren allerdings trotz roter Ampeln weiter in den Tunnel hinein.
In der Stunde davor hatten sich auf der Autobahn in Richtung Dortmund bereits zwei Verkehrsunfälle ereignet, so dass sich der Verkehr bis in den Tunnel zurück staute. Aus bislang nicht geklärter Ursache löste die Brandmeldeanlage aus. Die Ampeln schalteten in beiden Richtungen auf rot. Die Schranken auf der Richtungsfahrbahn Dortmund konnten nicht herunter fahren, weil auch dort bereits Fahrzeuge standen. Eine Warndurchsage forderte die Autofahrer außerdem auf, eine Rettungsgasse zu bilden und sich anschließend über die Notausgänge in Sicherheit zu begeben. Dieser Aufforderung folgten jedoch nur wenige.
Die Feuerwehr wurde von Autofahrern über den Feueralarm informiert. Sie rückte mit 19 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen an. Vor Ort stellte sich dann schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Polizei Köln kümmerte sich darum, dass die Autofahrer, die geflüchtet waren, wieder zu ihren Fahrzeugen zurückgingen.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Angebranntes Essen: Feuerwehr rettet Seniorin

(22.10.2013)
Angebranntes Essen: Feuerwehr rettet Seniorin
Angebranntes Essen, was zunächst nach einer Bagatelle klingt, hat heute Morgen zu schweren Verletzungen bei einer 70-jährigen in Köln-Chorweiler geführt. Dabei hätte das angebrannte Essen sogar noch weit schlimmere Folgen haben können.
Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Okerstraße bemerkt gegen 5:20 Uhr Rauch, der aus einer Wohnung im Erdgeschoss kommt. Umgehend informiert er die Rettungskräfte. Die Feuerwehr muss die Tür aufbrechen. Dahinter findet der Angriffstrupp eine stark verrauchte Wohnung. Die 70-jährige Bewohnerin liegt auf dem Boden und ist bereits sehr benommen. Selbst hätte sie sich nicht mehr retten können.
Ein Notarzt und drei Rettungsassistenten versorgen die schwer verletzte Frau und bringen sie anschließend in ein Krankenhaus. Die Seniorin hat eine Rauchvergiftung erlitten. „Das war eine Rettung in buchstäblich letzter Minute. Lange hätte die Frau in dem Rauch nicht mehr überleben können. Zum Glück hat der Nachbar den Rauch entdeckt. Ein Rauchmelder wäre hier aber sicherlich sehr hilfreich gewesen“, sagte der Einsatzleiter Andreas Montasser.
Das Feuer löschten die Einsatzkräfte übrigens unter dem Wasserhahn in der Küche. Anschließend belüfteten sie die Wohnung.
Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen von den Feuerwachen Chorweiler und Weidenpesch, von der Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Geburtstagsfeier mit Ende im Krankenhaus

(20.10.2013)
Geburtstagsfeier mit Ende im Krankenhaus
Für ca. 30 Besucher einer Geburtstagsfeier am Salierring endete die Party in den frühen Morgenstunden mit einer Kohlenmonoxidvergiftung in verschiedenen Kölner Krankenhäusern. Die Gäste atmeten über Stunden hoch gifte Abgase eines im Keller des Gebäudes aufgestellten Stromerzeugers ein. Nur glückliche Umstände verhinderten womöglich eine Katastrophe.
Die feuchtfröhliche Feier erreichte gegen Mitternacht ihren vorläufigen Höhepunkt, als die Anwohner wegen des Lärms die Polizei  verständigten. Vor Ort befanden sich etwa 40 Gäste auf einer Feier in einer Gaststätte. Da in der Gaststätte der Strom abgestellt war, wurde dieser mit einem im Keller aufgestellten Generator erzeugt. Die durch das Abgas verursachte Geruchsbelästigung, veranlasste die Ordnungshüter die Feuerwehr zu alarmieren, die darauf ein Löschfahrzeug und einen Facheinsatzleiter mit speziellen Messgeräten zur Einsatzstelle entsandte. Erste Messungen der Feuerwehr zeigten eine erhöhte Kohlenmonoxid Konzentration im Erdgeschoss, woraufhin die Einsatzkräfte weitere Messungen unter umluftunabhängigem Atemschutz durchführten. Diese ergaben im Keller so hohe Werte, dass der Messbereich des Messgerätes überschritten wurde. Durch den Einsatz eines Lüfters konnte die Schadstoffkonzentration schnell gesenkt werden.
Etwa zeitgleich meldeten sich mehrere Partygäste mit Unwohlsein und Kreislaufproblemen bei den Einsatzkräften. Daraufhin wurden fünf Rettungswagen, ein Rettungsbus sowie der Leitende Notarzt zum Salierring nachgefordert. Der Leitende Notarzt untersuchte alle anwesenden Betroffenen, welche Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung zeigten. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses, giftiges und brennbares Gas, welches sich als Verbrennungsendprodukt im Abgas aber auch im Brandrauch befindet. Es wird vom Blutkreislauf sehr schnell aufgenommen und kann in geringen Konzentration zu gesundheitlichen Schäden und zum Tod führen. Im weiteren Verlauf meldeten sich weitere Besucher der Feier, die die Veranstaltung bereits verlassen hatten und von den noch anwesenden Gästen benachrichtigt wurden. Insgesamt wurden 31 Personen vor Ort durch den Leitenden Notarzt der Feuerwehr gesichtet und schließlich in umliegende Krankenhäuser transportiert. Das gesamte Gebäude wurde durch die Feuerwehr abschließend kontrolliert und belüftet, sodass eine weitere Gefährdung für die Anwohner ausgeschlossen werden konnte.
Im Einsatz waren insgesamt zehn Rettungswagen von verschiedenen Standorten, ein Bus der Feuerwehr, ein Löschfahrzeug der Feuerwache Innenstadt, der Leitende Notarzt und der Führungsdienst der Branddirektion mit insgesamt ca. 35 Einsatzkräften.
Polizei und Ordnungsamt übernehmen die weiteren Ermittlungen.
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gef. Hessemer

Feuer im Zoo und eine verletzte Frau im Hauptbahnhof

(30.09.2013)
Feuer im Zoo und eine verletzte Frau im Hauptbahnhof
Um 18.01 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Feuer im Zoo gerufen. Innerhalb weniger Minuten erreichten die Leitstelle der Feuerwehr über 30 Notrufe. Alle Anrufer meldeten eine sehr starke Rauentwicklung im Zoo, genauere Angaben konnte jedoch zunächst nicht gemacht werden.
Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte als Erstmaßnahme einen Löschzug, erhöhte dann aber bereits nach weniger Minuten um einen weiteren Löschzug.
Beim Eintreffen an der Einfahrt zum Wirtschaftshof des Zoos konnten die ersten Einsatzkräfte bereits sehen, dass ein Wirtschaftsgebäude in den Abmessungen von ca. 40m X 10m im Vollbrand stand. Sofort wurde durch die ersten Einsatzkräfte ein Löschangriff mit mehreren Rohren, davon eins über Drehleiter vorgenommen. Der zweite Löschzug übernahm die Brandbekämpfung auf der Rückseite des Gebäudes, auch hier wurde ein Rohr über eine Drehleiter vorgenommen. Da das Gebäude unmittelbar an ein Verwaltungs- und Lagergebäude angeschlossen war, wurde zum Schutz dieses Gebäudes noch ein dritter Löschzug nachbestellt. Der dritte Löschzug kam jedoch nicht zum Einsatz. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden Schlauchleitungen von der Boltensternstrasse und von An der Schanz zur Einsatzstelle verlegt.
Nachdem der Brand soweit gelöscht war, dass das in der Halle gelagerte Lagergut ausgeräumt werden konnte, begann die Feuerwehr mit Unterstützung zweier Mitarbeiter des Zoos die Halle zu räumen. Dazu wurde das gelagerte Gut, es handelte sich hierbei überwiegend um Futtermittel wie Heu und Stroh, mittels eines Gabelstaplers ausgeräumt, vor der Halle ausgebreitet und durch die Feuerwehr nachgelöscht. Da sich in der Halle mehrere 100 m³ Futtermittel befanden, dauerte die Räumaktion bis spät in die Nacht. Zwischenzeitlich wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Neben der Brandbekämpfung wurden Luftmessungen in der unmittelbaren Nachbarschaft durchgeführt. Obwohl der Brandgeruch weithin riechbar war, konnte durch die Messgeräte keine nennenswerte Konzentration nachgewiesen werden. Der Rauch zog im Verlaufe des Einsatzes sehr stark nach oben ab. Aus diesem Grund war die Rauchsäule zwar sehr weit sichtbar, stellte jedoch nur im unmittelbaren Umkreis von wenigen Metern eine wirkliche Gefahr da. Die Feuerwehr schützte sich aus diesem Grund durch Pressluftatmer. Menschen und Tiere kamen bei diesem Einsatz glücklicher Weise nicht zu Schaden.
Insgesamt wurden neben den Löschzügen aus der Innenstadt, Weidenpesch und Ehrenfeld, dem Rettungsdienst der Innenstadtwache und dem Führungsdienst der Feuerwehr auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Worringen, Lövenich und Porz-Langel eingesetzt.
Insgesamt waren über 70 Einsatzkräfte am Einsatzort eingesetzt.
 
Parallel zum Einsatz im Zoo wurde die Feuerwehr um 21.52 Uhr zu einem schweren Unfall im Hauptbahnhof alarmiert. Eine Frau war zwischen der Gleisanlage und einem Zug eingeklemmt worden. Die Frau war ansprechbar, litt jedoch unter sehr starken Schmerzen. Nachdem der Rettungsdienst die Frau erstversorgt hatte, konnte die Frau ohne technische Hilfsmittel befreit und in ein Krankenhaus transportiert werden.
An der Einsatzstelle waren neben dem kurze Zeit vorher aus dem Einsatz Zoo herausgelöste Löschzug der Innenstadt, der Rettungsdienst aus der Innenstadt, der Rüstzug aus Marienburg und der Führungsdienst aus Weidenpesch eingesetzt.
 
Der Einsatz war bereits 40 Minuten nach dem ersten Notruf beendet. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Im Auftrag
 
Frank Stobbe

Feuerwehr rettet vier Menschen bei Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

(30.09.2013)
Feuerwehr rettet vier Menschen bei Kellerbrand in Mehrfamilienhaus
In den frühen Morgenstunden brannte der Keller eines Mehrfamilienhauses in Köln-Kalk. Die Feuerwehr Köln rettete vier Menschen über Drehleiter. Eine schwangere Hausbewohnerin wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht.
Die 14 Bewohnerinnen und Bewohner werden im Schlaf von dem Feuer überrascht. Um 2:17 Uhr treffen die ersten Einsatzkräfte in der Kalker Hauptstraße ein. Dichter Rauch quillt aus dem Keller und versperrt den Menschen den Weg durch den Treppenraum. Die Feuerwehr rettet vier Menschen über Drehleiter. Ein Teil der anderen Bewohnerinnen und Bewohner rettete sich vorher schon selbst ins Freie. Die restlichen Menschen werden von den Einsatzkräften über den Treppenraum in Sicherheit gebracht, nachdem das Feuer gelöscht ist. Von den Bewohnerinnen und Bewohnern wird niemand verletzt. Ein Rettungswagen bringt aber eine schwangere Frau vorsichtshalber in ein Krankenhaus.
Es ist zunächst sehr schwierig, zum Brandherd in den stark verrauchten Keller vorzudringen. Die Einsatzkräfte müssen die verschlossene Kellertür aus Stahl mit einem Spreizer aufbrechen. Erst danach kann ein Angriffstrupp mit einem Strahlrohr den Flammen zu Leibe rücken. Im Keller brennen mehrere Matratzen. Die Feuerwehr setzt insgesamt fünf Angriffstrupps mit Atemschutzgeräte ein, um den verrauchten Treppenraum nach Menschen abzusuchen und das Feuer zu löschen.
Im Einsatz waren insgesamt 37 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Deutz und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Köln Deutz: Feuer im Wellnessbereich des Dorint Hotels

(27.09.2013)
Köln Deutz: Feuer im Wellnessbereich des Dorint Hotels
Heute Morgen um 08:25 Uhr erhielt die Feuerwehr Köln  einen Notruf der Hotelrezeption des Dorint Hotels in Köln Deutz. Es wurde ein Feuer nach Verpuffung im 400 m² großen Wellnessbereich gemeldet.
Sofort wurde ein Löschzug der nahe gelegenen Feuerwache in Köln Deutz alarmiert. Bei Eintreffen dieses Löschzuges entwickelte sich der Brand im Untergeschoss derart, dass nachfolgend die Alarmstufen bis auf Feuer 4 erhöht wurde. Ein hier im Fitnessbereich anwesender Hotelgast konnte sich direkt nach der Verpuffung selbst aus dem Bereich retten. Sonst waren keine Personen in dem betroffenen Bereich mehr anwesend.
 
Es waren bis zu 25 Fahrzeuge mit 70 Beamten vor Ort um den Brand zu bekämpfen. Durch die hohe Brandlast, bestehend aus den im Saunabereich üblicherweise verbauten Holz- und Verbundwerkstoffen, hatte die Feuerwehr Köln mit einer massiven Brand und Rauchintensivität zu kämpfen. Im Einsatzverlauf wurden 34 Pressluft- und 5 Langzeitatemschutzgeräte eingesetzt.
Gleichzeitig wurden die verwaisten Wachen durch Kräfteverlegungen mit  Einsatzkräften und Fahrzeugen wieder aufgefüllt.
 
Durch die massive Rauchentwicklung im Außenbereich waren auch zum Teil Flure in den oberen Etagen des Hotels derart betroffen, dass hier Geruchsbelästigungen und auch zum Teil Sichttrübungen bestanden.
Man beschloss umgehend die Evakuierung des Gebäudes parallel zum Brandeinsatz durchzuführen. Hierzu begleitete das Personal eines Löschzuges das Hotelpersonal und unterstützte dieses bei der Evakuierung. Die Zusammenarbeit mit dem Hotelpersonal funktionierte hierbei reibungslos.
Es wurde jedes Zimmer kontrolliert und anwesende Gäste sowie Servicepersonal wurden einem Sammelplatz zugeführt. Insgesamt verließen 250 Menschen das Gebäude.
Während des gesamten Einsatzverlaufs wurde nur eine Person mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in ein Krankenhaus gefahren.
 
Die Einsatzstelle wurde um 15:10 Uhr an den Betreiber übergeben. Große Teile können umgehend weitergenutzt werden, andere Teile, insbesondre die über dem Brandbereich  müssen durch eine Fachfirma gereinigt werden. Der Wellnessbereich bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Kriminalpolizei hat Ermittelungen zur Brandursache aufgenommen.
 
Von der Feuerwehr Köln  wurden Einsatzkräfte der Wachen Deutz, Innenstadt, Mülheim und Lindenthal zur Einsatzstelle entsandt. Ebenfalls vor Ort waren der Führungsdienst der Hauptfeuerwache, die Atemschutzlogistik der Innenstadtwache und der Direktor der Feuerwehr Köln, Herr Neuhoff.
Einsatzleiter vor Ort war der OVA des Tages, BR Dr. Christian Miller

Köln-Mülheim: Beißender Geruch in einer Schule – abschließende Meldung

(26.09.2013)
Köln-Mülheim: Beißender Geruch in einer Schule – abschließende Meldung
Eine Lehrerin des Genoveva-Gymnasiums Köln hat heute Mittag einen beißenden Geruch aus ihrer Schule gemeldet. Die Schule war kurzzeitig komplett geräumt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz, um die zahlreichen Schülerinnen und Schüler zu untersuchen und um die Schule zu lüften. Zwei Schüler mussten mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer waren direkt von dem Gestank betroffen und mussten durch einen Notarzt und die Leitende Notärztin untersucht werden. Ein Rettungswagen brachte zwei Schüler (elf und 16 Jahre alt) leicht verletzt in ein Krankenhaus. Eine weitere Schülerin hatte wegen einer Vorerkrankung besonders unter dem Gestank zu leiden. Sie konnte, nachdem sie der Rettungsdienst behandelt hatte, mit ihren Eltern nach Hause gehen. Alle anderen Betroffenen konnten wieder am Unterricht teilnehmen oder mit ihren Eltern nach Hause gehen.
Die Einsatzkräfte durchsuchten das Schulgebäude. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Gestank verflüchtigt. Die Feuerwehr lüftete vorsichtshalber den Kellerbereich und einen Treppenraum. Die Sperrung für das Gebäude konnte anschließend aufgehoben werden. Die Polizei Köln hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Feuerwehr und Rettungsdienst Köln waren mit 40 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Sie kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Ostheim, Innenstadt und Porz sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Land unter am Gleisdreieck

(23.08.2013)
Land unter am Gleisdreieck
Teile der Inneren Kanalstraße und der Hornstraße standen bis zu einem Meter unter Wasser
 
 
Am gestrigen Abend kurz vor 21:00 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln von zahlreichen Anrufern über eine große Wasserfontäne im Bereich der Innere Kanalstraße in Höhe der Auffahrt zur A 57 informiert.
 
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden bereits einen großen See vor, der die komplette Straße auf einer Länge von über 250 m bedeckte. Ursache war eine geborstene Hauptwasserleitung unter der Straße.
Durch das zunächst sehr schnell steigende Wasser waren zahlreiche geparkte PKW im Bereich der Hornstraße betroffen, einige von ihnen standen zum Teil fast 50 cm im Wasser.
 
Gemeinsam mit der Polizei wurden großräumige Absperrmaßnahmen getroffen. Weiterhin wurde versucht, die Besitzer der gefährdeten PKW zu erreichen. Hierzu wurden auch die internen Rundspruchanlagen der umliegenden Gastronomie- und Unterhaltungsbetriebe erfolgreich genutzt.
Parallel dazu bereiteten sich Feuerwehr und Abschleppdienste auf ein Bergung der akut betroffenen PKW aus den Wassermassen vor. Diese Maßnahme musste jedoch, nachdem durch den Wasserversorger der Austritt gestoppt wurde, nicht mehr durchgeführt werden.
 
Im Einsatz waren 30 Kräfte der Freiwillige Feuerwehr aus Longerich und Worringen sowie die Berufsfeuerwehr mit 10 Kräften aus den Feuerwachen Ehrenfeld, Weidenpesch und dem Führungsdienst.
 
gez.
Philipp Hessemer
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Bernd Geßmann

Kindergeburtstag, eine Vogelspinne und eine Ente gerettet!

(19.08.2013)
Kindergeburtstag, eine Vogelspinne und eine Ente gerettet!
Abwechselungsreicher Einsatztag für die Berufsfeuerwehr Köln
 
Dass der Arbeitstag bei der Feuerwehr sehr abwechslungsreich und kaum vorsehbar ist, weiß jeder Berufsfeuerwehrmann überzeugt zu erzählen. Manchmal erstaunen aber auch erfahrende Kollegen, wenn sie eine Kindergeburtstagsfeier retten können, eine ausgesetzte Vogelspinne in Obhut nehmen oder einer verletzten Ente in luftiger Höhe helfen:
Um 14:17 Uhr meldete eine Versicherung in der Nähe des Aachener Weihers eine flugunfähige Ente auf ihrem Glasvordach. Die Mitarbeiter konnten nicht an sie herankommen und ihr helfen. Die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Ehrenfeld fanden eine blutende Ente auf einem großem gläsernen Vordach der Versicherung in 3,50 m Höhe vor. Um einen stabilen Standort zu haben, fuhren sie ihr Löschfahrzeuge ganz nahe an das Vordach und konnten die Ente, begeleitet mit guten Worten, vom Dach des Fahrzeugs aus aufnehmen. Die verletzte Ente wurde zum Tierarzt gebracht.
 
Um 15:33 Uhr riefen Eltern in der Bonner Straße in Bayenthal die Feuerwehr zu einem Kindergeburtstag. Ein Kind stand hilflos auf dem Balkon, dessen Tür unbeweglich verschlossen war. Die sechs feiernden Kinder im Alter von etwa 6 Jahren hatten Verstecken gespielt; ein Kind wollte sich auf dem Balkon verstecken. Es schlug die Balkontür hinter sich zu, um in einer Besenkammer zu verschwinden. Dabei verkeilte sich die Mechanik der Balkontür und das Kind konnte weder zurück noch die besorgten Eltern auf dem Balkon. Schnell bekam das Kind große Angst in seiner Zwangslage. Die Feuerwehrmänner der Wache Innenstadt, unter ihnen mehrere Familienväter, konnten die Balkontür mit Werkzeug schnell und ohne Schäden öffnen, so dass die Geburtstagsfeier nach der spektakulären, aber ungeplanten Schau-Einlage fröhlich weitergehen konnte.
 
Um 15:47 Uhr riefen Bürger die Feuerwehr in die Marktstraße nach Raderberg, weil sie in einem Hinterhof ein abgestelltes Terrarium mit einer großen Spinne entdeckt hatten und in Sorge um die dort spielenden Kinder waren. Die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Marienburg fanden tatsächlich ein komplett ausgestattetes Terrarium in dem Hof vor, in dem sich mindestens eine Handteller große behaarte Spinne bewegte. Ein Besitzer war weit und breit nicht festzustellen. Die Feuerwehrleute riefen einen benachbarten Zoofachhändler zur Hilfe. Der Zoofachhändler identifizierte das Großinsekt als Vogelspinne, die für Menschen zwar ungefährlich ist, aber unter den Artenschutz fällt. Beherzt nahmen die Feuerwehrleute den ungewöhnlichen Fund mit auf die Wache und übergaben sie dem Tiertransportwagen der Feuerwehr, der sie zu einer Fachpflege brachte.
 
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Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
J. Schmidt

Feuerwehr im Einsatz bei Badeunfall und Traktorbrand

(17.08.2013)
Dellbrück & Langel: Feuerwehr im Einsatz bei Badeunfall und Traktorbrand
 
Die Freiwillige Feuerwehr Köln zeigte heute ihre Leistungsfähigkeit in den nördlichen Stadtbezirken Arm in Arm mit der Berufsfeuerwehr - am Höhenfelder See barg sie einen Mann, zwischen Langel und Worringen löschte sie einen Traktor auf dem Feld.
 
Gegen 9:50 Uhr meldete ein Passant der Polizei einen treibenden menschlichen Körper im Höhenfelder See in Dellbrück. Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr entsendete sofort Kräfte zur Wasserrettung, zum Suchen und als Rettungsdienst. Die Löschgruppen Holweide, Strunden und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr fuhren mit der Feuerwache Mülheim zur Ufersuche und wurden von den Berufstauchern, der Echolot-Einheit der Löschgruppe Fühlingen und dem Rettungshubschrauber unterstützt.
Der Hubschrauber entdeckte die Person als erstes, Holweider Feuerwehrkräfte holten sie dann mit den Tauchern ans Ufern. Der 40- bis 50-jährige Mann mit Schwimmbekleidung war jedoch schon leichenstarr und augenscheinlich schon lange unter Wasser gewesen, so dass der Notarzt nur den Tod feststellen konnte. Die Polizei hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.
 
Gegen 12.20 meldete ein Landwirt, der ein Feld mit seinem Traktor am Feldrain an der alten Römerstraße zwischen Langel und Worringen mähte, dass Flammen aus seinem Arbeitsgerät schlugen. Geistesgegenwärtig lenkte er das Fahrzeug noch auf ein abgeerntetes Feld, so dass eine Brandausbreitung über die gesamte Stoppelfeldfläche verhindert werden konnte.
Das Gespann aus Zugmaschine und Arbeitsgerät brannte mit sehr starker Rauchentwicklung und wies der Feuerwehr den Weg zur Einsatzstelle. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Merkenich, Langel-Rheinkassel, der Berufsfeuerwachen aus Chorweiler, Weidenpesch und Ostheim konnten das Fahrzeug und die umliegende brennende trockene Grasnarbe schnell ablöschen. Durch den Brand wurde der Traktor jedoch vollständig zerstört; die Feuerwehr fing seine auslaufenden ölhaltigen Betriebsmittel auf.
Die Untere Wasserbehörde der Stadt Köln ermittelt, ob auch ölhaltige Betriebsmittel ins Erdreich gelangt sind und ob weitere Maßnahmen zum Grundwasserschutz getroffen werden müssen.
 
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Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
J. Schmidt

Person lebend aus Rhein gerettet

(10.08.2013)
Person lebend aus Rhein gerettet
 
Ein Mann kenternte mit seinem Schlauchboot beim Überqueren der Fahrrinne und konnte durch ein zufällig vorbeikommendes Ruderboot gerettet werden.
 
Gegen 21.30 Uhr meldete ein Passant, dass sich eine Person am Rand der Fahrrinne an einer Boje festklammert hätte und laut um Hilfe schrie. Der daraufhin alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 3 erkundete aus der Luft und konnte ein Schlauchboot erkennen, dass sich um eine Boje gewickelt hatte. Von der gemeldeten Person fehlte zunächst jede Spur. Die Suche der Einsatzkräfte ergab, dass ein zufällig an der Boje vorbeifahrendes Rudersportboot den Mann aufgenommen hatte. Die Rudersportler brachten den Mann sicher ans rettende Ufer, wo der Gerettete vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert wurde.
 
Der Mann gab an, mit dem Schlauchboot aus Porz kommend, die Fahrrinne gequert zu haben. Die Welle eines vorbeifahrenden Binnenschiffes hätte sein Schlauchboot erfasst und gegen die Boje gedrückt.
 
Im Einsatz waren die 29 Einsatzkräfte der Feuerwachen Marienburg und Innenstadt, sowie der Rettungsdienst Köln. Die Einsatzleitung hatte der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
 
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gez.
Dr. Miller

Männliche Person aus dem Rhein geborgen

(08.08.2013)
Männliche Person aus dem Rhein geborgen
 
In der vergangenen Nacht (Mittwoch, 7.8.2013 auf Donnerstag, 8.8.2013) wurde von der Feuerwehr Köln die Leiche einer männlichen Person geborgen. Der Notarzt fest, dass die Person bereits vor geraumer Zeit verstorben war.
 
Gegen 23 Uhr ging bei der Leitstelle der Polizei ein Notruf ein, dass an der Alten Liebe in Rodenkirchen ein vorbei treibender lebloser Körper gesichtet worden war. Die Polizei alarmierte unmittelbar die Feuerwehr, die mit den üblichen Kräften gemäß Einsatzstichwort „Person im Rhein“ ausrückte und die vom Einsatzleiter während der Suche nach der Person noch erweitert wurden.
 
Nach kurzer gemeinsamer Suche durch Landespolizei und Feuerwehr vom Ufer aus und durch Wasserschutzpolizei und Feuerwehr vom Wasser aus wurde die Person in Höhe der Kranhäuser vom Boot der Wasserschutzpolizei aus gesichtet. Unmittelbar darauf konnte der Mann durch die Besatzung des Rettungsboots „Ursula“ der Feuerwehr Köln geborgen werden. Er wurde so schnell wie möglich dem an der Rettungsbootstation der Berufsfeuerwehr bereit stehenden Rettungsdienst übergeben.
 
Der Notarzt stellte unmittelbar den Tod der Person fest. Der Mann war bereits vor geraumer Zeit verstorben, wobei der Zeitraum durch den Notarzt vor Ort offen gelassen werden musste.
 
Die Feuerwehr kann zur Identität des Mannes keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
 
Im Auftrag
V. Ruster
 
 
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Mann im Rhein ertrunken

(07.08.2013)
Mann im Rhein ertrunken
Gestern Abend, den 05.08.2013 ereignete sich in Rodenkirchen ein Badeunfall, bei dem höchstwahrscheinlich ein junger Mann ums Leben gekommen ist. Nach insgesamt zwei Stunden ergebnisloser Suche wurde der Feuerwehreinsatz abgebrochen. Die übrigen Mitglieder der Reisegruppe aus Holland und England wurden durch einen Notfallseelsorger betreut.
Gegen 20:50 Uhr erreichte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr der Notruf. Umgehend wurden die vorgeplanten Einsatzmittel zum Retten einer Person aus dem Rhein entsandt. Die Einsatzkräfte trafen nur wenige Minuten später an der gemeldeten Stelle ein.
Passanten und ein Angler hatten beobachtet, wie ein junger Mann aus einer Reisegruppe nicht mehr das Ufer erreichte und von der Strömung unter Wasser gezogen wurde. Sofort wurde eine umfassende und personalintensive Personensuche eingeleitet. Mit mehreren Tauchern der Berufsfeuerwehr wurde der Bereich zwischen den Buhnen abgesucht. Zeitgleich wurde mit dem Rettungshubschrauber Spezialgerät zur Personenortung aus Fühlungen zur Einsatzstelle geflogen und eine wasserseitige Suche von einem Rettungsboot der Feuerwehr eingeleitet. In der Hoffnung, dass der Mann stromabwärts das Rheinufer erreichen konnte, suchten währenddessen Einsatzkräfte mehrmals das gesamte Rheinufer in Rodenkirchen ab. Ohne Aussichten die Person noch lebend wieder zu finden, wurde die Suche nach über zwei Stunden ergebnislos abgebrochen.
Zur Betreuung der übrigen Mitglieder der Reisegruppe wurde ein Notfallseelsorger zur Einsatzstelle bestellt. Die Erstbetreuung wurde auf der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache Marienburg fortgesetzt.
Nachdem am Sonntagabend bereits ein Junge ertrunken ist, war dies innerhalb von 24 Stunden das zweite Todesopfer, welches beim Baden im Rhein ums Leben gekommen ist. Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor den Gefahren beim Baden im Rhein.
Am Einsatz beteiligt waren insgesamt ca. 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuer- und Rettungswachen Marienburg und Innenstadt, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Rodenkirchen; Fühlingen und Porz-Langel. Die Einsatzleitung hatte der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
gez: Philipp Hessemer