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Freiwillige Feuerwehr Köln- Löschgruppe Strunden

Gieratherstr. 16
51069 Köln

www.feuerwehr-strunden.de
www.ff-strunden.de


Veranstaltungen


23.02.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
UVV/Fahrerbelehrung [mehr]
 
27.02.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
FwDV3 Theorie [mehr]
 
09.03.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Atemschutzstrecke FW7/Einsatzübung mit Funkkonzept [mehr]
 
10.03.​2018
Jahreshauptversammlung
Jahreshauptversammlung 2018 [mehr]
 
13.03.​2018
17:30 Uhr
 
23.03.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 Kellerbrand [mehr]
 
24.03.​2018
FF Übungsdienst
Sonderdienst TH Wald [mehr]
 
06.04.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 Atemschutzüberwachung [mehr]
 
10.04.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Besuch der Atemschutzstrecke [mehr]
 
20.04.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Erste Hilfe [mehr]
 
24.04.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Übungsdienst aus den eigenen Reihen [mehr]
 
04.05.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 Notfalltraining / LUF [mehr]
 
05.05.​2018
FF Übungsdienst
Sonderdienst LUF [mehr]
 
08.05.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
FwDV 3 offenes Gewässer [mehr]
 
18.05.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Fahrzeug- & Gerätekunde [mehr]
 
01.06.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 Notfalltraining / LUF [mehr]
 
05.06.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Vorbereitung Tag der offenen Tür 2018 [mehr]
 
09.06.​2018 bis
10.06.​2018
Bürgerfest 2018
Bürgerfest 2018 der Löschgruppe Strunden [mehr]
 
15.06.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Absturzsicherung [mehr]
 
16.06.​2018
JF Sondertermin
16./17,6, Pfarrfest Thurner Str. [mehr]
 
19.06.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
FwDV 3 (offenes Gewässer) [mehr]
 
23.06.​2018
JF Sondertermin
Phantasialand 2018 [mehr]
 
29.06.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
gemeinsame Übung mit der LG Dellbrück [mehr]
 
01.07.​2018
JF Sondertermin
Sommerfest Pauluskirche [mehr]
 
03.07.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Rallye durch Strunden mit anschließendem Grillen [mehr]
 
13.07.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Tragbare Leitern [mehr]
 
27.07.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 Wärmebildkamera [mehr]
 
10.08.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 über Leitern [mehr]
 
24.08.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 mit Türöffnung [mehr]
 
07.09.​2018
19:00 Uhr
Halbjahresversammlung
Halbjahresversammlung 2018 [mehr]
 
08.09.​2018 bis
09.09.​2018
JF Sondertermin
24 Stunden Feuerwehr-Erlebnistag [mehr]
 
11.09.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
FwDV 3 offenes Gewässer [mehr]
 
21.09.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 mit Such- & Rettungstechniken [mehr]
 
25.09.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Technische Hilfeleistung [mehr]
 
04.10.​2018
19:15 Uhr
 
05.10.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Technische Hilfeleistung [mehr]
 
09.10.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
FwDV 3 Nebelübung [mehr]
 
19.10.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Atemschutzstrecke FW7 / Kaminbrand [mehr]
 
02.11.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
BMA am Objekt [mehr]
 
06.11.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
St. Martinslaternen basteln [mehr]
 
16.11.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Knoten & Stiche / PSU [mehr]
 
20.11.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Knoten & Stiche [mehr]
 
25.11.​2018
Totenehrung
Totenehrung an Eiche & auf FW5 [mehr]
 
30.11.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Taktikstandards Feuerwehr Köln [mehr]
 
04.12.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Besuch in der Feuerwehr-Leitstelle [mehr]
 
14.12.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Schrottwichteln [mehr]
 
18.12.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Weihnachtsfeier (Kletterhalle) [mehr]
 
28.12.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
gemütlicher Jahresabschluss [mehr]
 
15.01.​2019
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
erster Übungsdienst 2019 [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Feuer mit Menschenrettung in Höhenberg

(21.01.2018)

Am heutigen Morgen gegen 07:30 Uhr wurden Anwohnerinnen und Anwohner in der Miltenberger Straße in Köln-Höhenberg durch einen lauten Knall geweckt. Unmittelbar darauf erreichten auch die ersten Notrufe die Leitstelle der Feuerwehr Köln. Die Anrufenden berichteten davon, dass es nach einem sehr lauten Knall einen Brand in einem Gebäude gäbe. Weiterhin wurde berichtet, dass innerhalb des betreffenden Gebäudes Räume als Gebetsräume genutzt werden.

Aufgrund der vielen Anrufe und des sich daraus ergebenden Meldebildes wurde noch vor dem Eintreffen des ersten Löschzuges ein weiterer Löschzug alarmiert, nach der ersten Lagemeldung der Einsatzkräfte zudem weitere Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge nachalarmiert. 

Als nach sieben Minuten die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, brannten Räume im Erdgeschoss des viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses mit ausgebautem Dachgeschoß in voller Ausdehnung. Glasscherben und Trümmer des Gebäudes lagen weit verstreut vor dem Gebäude, viele Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes befanden sich bereits auf der Straße. Diese wurden durch die ersten Kräfte des Rettungsdienstes Köln betreut.

Zu diesem Zeitpunkt war noch völlig unklar, wie viele Personen sich noch im Gebäude befinden würden, zudem war unklar, was Auslöser dieses heftigen Brandes war. Parallel zur Brandbekämpfung im Erdgeschoss wurden Trupps über die Rückseite des Gebäudes zur Kontrolle der im Gebäude befindlichen Wohnungen und Trupps zur Kontrolle des angrenzenden Wohnhauses eingesetzt. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurden die vorgehenden Trupps durch einen Überdrucklüfter unterstützt.

Bereits im Verlauf der Brandbekämpfung entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Flüssiggasflaschen. Aus einigen dieser Flüssiggasflaschen strömte brennend Gas aus. Diese Flüssiggasflaschen wurden zunächst gekühlt, dann die Flammen gelöscht und später außerhalb des Gebäudes restentleert. Nach dem Einsatzabschluss wurden diese Flüssiggasflaschen durch eine Fachfirma fachgerecht entsorgt. Die RheinEnergie schaltete aus Sicherheitsgründen das gesamte Objekt stromlos. Das Feuer war nach rund einer Stunde gelöscht.

Als es zu dem Brand innerhalb der Gebetsräume kam, befanden sich insgesamt acht Personen in den Gebetsräumen und weitere rund 25 Personen im restlichen Gebäude. Von den acht Besucherinnen und Besuchern der Gebetsräume erlitt eine Person Brand- und Schnittverletzungen, alle anderen blieben unverletzt. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Gebäude wurden alle durch die Feuerwehr in einem zufällig dort stehenden Bus der Kölner Verkehrsbetriebe betreut, später wurden sie durch die Feuerwehr wieder in ihre Wohnungen geführt. Da das Gebäude stromlos, unbeheizt und ohne Wasser ist, haben fast alle Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses privat eine Unterkunft gesucht. Allerdings fanden zwei Familien keine Möglichkeit und wurden durch das Amt für Wohnungswesen in Notunterkünften untergebracht.

Nach etwa anderthalb Stunden wurde die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei Köln übergeben. Insgesamt war die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit 13 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften vor Ort. Diese kamen aus Ostheim, Mülheim, Deutz und der Innenstadt. Der Führungsdienst aus Weidenpesch hatte die Einsatzleitung. Die Löschgruppe Brück der Freiwilligen Feuerwehr Köln unterstützte die Einsatzkräfte.

Dachstuhlbrand in einem Reihenhaus in Dellbrück

(19.01.2018)

Ein Dachstuhlbrand in einem Reihenhaus in Dellbrück wurde mit massivem Feuerwehraufgebot bekämpft. Keiner der Bewohnerinnen und Bewohner wurde durch den Brand verletzt, bei den Löscharbeiten verletzte sich jedoch ein Feuerwehrmann leicht.

In den Abendstunden gegen 20:40 Uhr ging ein Notruf bei der Leitstelle ein. Es wurde ein Feuer in einem Reihenhaus in Dellbrück gemeldet. Die Feuerwehrleitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Feuerwache Mülheim und zusätzlich die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Strunden und Dellbrück. Die ersten Einsatzkräfte erreichten die Einsatzstelle bereits fünf Minuten nach dem Notruf und bestätigten einen ausgedehnten Dachstuhlbrand. Infolgedessen wurden zusätzliche Einheiten zur Einsatzstelle entsandt. Es befanden sich keine Personen in dem brennenden Haus, sodass die Kräfte sofort mit der Brandbekämpfung beginnen konnten. Dabei wurde das Dach über zwei Drehleitern gelöscht und ein Angriffstrupp ins Innere des Gebäudes geschickt. Zusätzlich musste durch den Einsatz weiterer Kräfte sichergestellt werden, dass sich das Feuer nicht auf die angrenzenden Wohnhäuser ausbreitet.

Das Feuer war nach rund anderthalb Stunden gelöscht, die Nachlöscharbeiten und die Kontrolle auf Glutnester im Dachbereich dauerten bis in die Nacht an. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, die Betroffenen konnten alle bei Bekannten oder Verwandten unterkommen.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen von den Feuerwachen Mülheim, Ostheim, Deutz, Lindenthal, Weidenpesch, Innenstadt und von den Löschgruppen Strunden und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Friederike ist weg und Anton da!

(18.01.2018)

Sturmtief hat Köln verlassen und kleiner Anton erblickt in einem Auto das Kölner Licht der Welt

Sturmtief Friederike hat das Kölner Stadtgebiet hinter sich gelassen und zieht gen Osten. Seit den Morgenstunden hielt Friederike die Feuerwehr Köln in Atem. Aktuell gilt ein Großteil der Einsätze als abgearbeitet. Offene Einsatzstellen werden die Feuerwehr Köln aber noch mindestens bis in die späten Abendstunden beschäftigen. Die Maßnahmen des Sonderalarms für die Feuerwehr Köln werden zurzeit sukzessive zurück genommen. Auch die Feuerwehr Köln kehrt langsam zur Normalität zurück.

Die Feuerwehr Köln bittet trotz der Entwarnung weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger insbesondere Wälder, Grünanlagen und Parks zu meiden. Diese bergen nach wie vor ein enormes Risiko. Durch Windbruch in Forst und Grünanlagen besteht weiterhin die Gefahr das Bäume instabil sind und umstürzen. Auch Astbruch ist weiterhin möglich. Die Stadt Köln wird in enger Abstimmung mit Ihren zuständigen Ämtern, wie zum Beispiel dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen sowie weiteren Ämtern die Lage beurteilen und das Kölner Grün schnellstmöglich freigeben, wenn die Gefahren beseitigt sind.

Turbulent ging es auch in einem Fahrzeug auf der Junkersdorfer Straße zu. Hier erblickte der kleine Anton wohlauf das Kölner Licht der Welt. Nicht zuletzt dem Sturmtief Friederike ist es zu verdanken, dass der neue Bürger der Stadt Köln im Schatten des RheinEnergieSTADIONS zur Welt kam, welch ein Omen. Papa und Mama waren mit dem Auto auf dem Weg ins Krankenhaus zur Entbindung. Jedoch machte eine Straßensperrung auf Höhe des Grüngürtels die pünktliche Ankunft im Krankenhaus zunichte. In diesem Bereich wurde aufgrund des Sturmtiefs eine Straßensperrung eingerichtet. Um 17:03 Uhr erhielt die Leitstelle der Feuerwehr den Notruf über eine beginnende Geburt. Sofort wurden Rettungswagen und Notarzt in Richtung Stadion entsendet. Aber Anton wollte nicht warten und erblickte noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes das Licht der Welt. Unser Leitstellendisponent betreute fortwährend den werdenden Papa am Telefon, gab Anweisungen was zu tun ist und sorgte so zu einer ruhigen Atmosphäre in einer außergewöhnlichen Situation für alle Beteiligten. Auch für ihn ein ergreifender Moment, als er im Hintergrund den Kleinen schreien hörte, berichtete der Kollege im Anschluss. Der rasch eintreffende Rettungsdienst versorgte die glückliche Mama und das Neugeborene. Auch Papa sollte nicht zu kurz kommen - da Mutter und Kind wohlauf waren entschied man sich gemeinsam dazu, dass Papa höchstpersönlich die Nabelschnur durchtrennte. Die Kollegen des Rettungswagens durften Nabelklemmen setzen und der Notarzt gratulierte den neuen Eltern zur Geburt ihres gesunden Jungen.

Zahlen zum Sturmtief Friederike - Stand 19 Uhr

Am 18. Januar 2018 hatten Feuerwehr und Rettungsdienst Köln bis 19:15 Uhr 1.124 Einsätze zu bewältigen, hiervon entfielen seit circa 10 Uhr am Morgen 641 auf Sturmtief Friederike. Nur zur Bewältigung der Sturmlage waren zeitweise gut 400 Einsatzkräfte mit fast 70 Fahrzeugen im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte stellten den Grundschutz sicher und arbeiteten neben Rettungsdiensteinsätzen, Brand- und Hilfeleistungseinsätze ab. Allein die Freiwillige Feuerwehr Köln stellte hier ungefähr 260 Einsatzkräfte zur Verfügung.

Durch frühe Warnungen im Vorfeld und besonnenes Verhalten sind im Stadtgebiet glücklicherweise nur fünf verletzte Personen im Zusammenhang mit dem Sturmtief zu beklagen. In zwei Fällen wurden Fahrzeuge von umstürzenden Bäumen getroffen. In einem Fall wurde eine Person von einem Schild erfasst. In den weiteren Fällen wurden Personen durch Astbruch, umherfliegende Teile oder Sturz verletzt. Über die Schwere der Verletzungen liegen keine weiteren Erkenntnisse vor.

Ein erwähnenswerter Einsatz ereignete sich unter anderem im Stadtteil Heimersdorf. Hier wurde ein circa 50 mal 20 Meter großes Flachdach einer Schule durch Windböen erfasst und zu zwei Dritteln abgedeckt. Teils große Dachteile hingen an der Fassade und drohten weiter abzustürzen. Durch das beherzte Handeln von Schulleitung und Lehrern gab es glücklicherweise keine Verletzten. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurde das Gebäude geräumt und die Kinder in Sicherheit gebracht. Die Räumung war durch Schulleitung und Lehrer gut vorbereitet. Im Anschluss sicherte die Feuerwehr notdürftig herabhängende Dachteile. Da diese Maßnahmen auch für die Einsatzkräfte ein hohes Risiko darstellten, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt, die Nachbarschaft und die Gebäudewirtschaft informiert, welche eine Fachfirma mit weiteren Maßnahmen beauftragte.

Die Oberbürgermeisterin hat sich laufend über die Lage informieren lassen und bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften. Dieser Dank wurde an alle Einsatzkräfte weitergegeben. Der Dank gilt auch den Arbeitgeberinnen und Arbeitegebern, die die ehrenamtlichen Einsatzkräfte freigestellt haben.

Die Feuerwehr Köln möchte sich in diesem Zusammenhang bei den Medien bedanken, welche Ihre Anfragen zur Informationsgewinnung in einem angemessenen Rahmen gestaltet haben und so unserer Bitte nachgekommen sind.

Zu einem gelungenem Einsatz beigetragen haben neben der Feuerwehr, dem Presseamt und dem Amt für Grünflächen und Landschaftspflege der Stadt Köln, um nur einige zu nennen, viele weitere Beteiligte der Stadt Köln.

Mit „Friederike“ schon der zweite Sturm diesen Jahres

(18.01.2018)

Orkantief „Friederike“ sorgte am 18.01.2018 nur fast zwei Wochen nach Sturmtief „Burglind“ und am 11. Jahrestag von „Kyrill“ für einen erneuten stürmischen Ausnahmezustand in der Stadt. Windböen über 100km/h fegten über das Stadtgebiet hinweg und brachten etliche Schäden mit sich. Zum Großteil umgestürzte Bäume und beschädigte Dächer sorgten für über 600 Einsatzstellen der Feuerwehr. Um diese erhebliche Menge abzuarbeiten wurde Sonderalarm ausgelöst und die gesamte Freiwillige Feuerwehr in Dienst gestellt.

Alarmiert um kurz nach 11 Uhr arbeiteten wir mit dem LF-ST 2 und dem MTF-ST insgesamt 19 Einsatzstellen ab. Das LF-ST 1 befand sich zu diesem Zeitpunkt beim TÜV, aufgrund der Ankündigung des Sturmtiefs wurde aber das nötige Material wie Kettensäge & Schutzkleidung auf dem MTF verlastet, sodass dieses selbstständig Einsatzstellen abarbeiten konnte. Die Einsätze führten uns durch das gesamte Stadtgebiet. Hauptsächlich rechtsrheinisch, aber auch linksrheinisch waren beide Fahrzeuge tätig. Als am Abend dann weitestgehend alle Einsatzstellen abgearbeitet waren, konnten auch wir wieder den Heimweg antreten. Zurück am Gerätehaus mussten die Sägen wieder gereinigt und die Fahrzeuge auf Vordermann gebracht werden, sodass gegen 21:15 Uhr die letzten Einsatzkräfte das Gerätehaus in Richtung Heimat verlassen konnten.

 

Foto zu Meldung: Mit „Friederike“ schon der zweite Sturm diesen Jahres

Feuerwehr rettet drei Menschen aus Rheinstrom

(16.01.2018)

Zusammenstoß zwischen Tankschiff und Ruderboot fordert einen Schwerverletzten

Am heutigen Vormittag wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 11 Uhr über Notruf darüber in Kenntnis gesetzt, dass auf Höhe der Mülheimer Brücke ein Ruderboot mit einem Tankschiff kollidiert sei. Das Ruderboot sei darauf gekentert und mehrere Personen treiben im Rheinstrom lautete die Meldung.

Unmittelbar wurden Einsatzkräfte land- sowie wasserseitig zum Unglücksort entsendet. Zur Erkundung aus der Luft wurde der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland eingesetzt.

Bereits wenige Minuten nach Alarmierung konnten Einsatzkräfte von Land aus die Meldung bestätigen und das Rettungsboot der Feuerwehr zur Unglückstelle lotsen. Durch die Besatzung des Rettungsbootes wurden insgesamt drei Personen, zum Teil stark unterkühlt aus dem Rhein gerettet. Nach Erstversorgung an Bord erfolgte die Übergabe der Verletzten an Land. Die Übergabe an die landseitigen Rettungskräfte gestaltete sich aufgrund des nach wie vor erhöhten Rheinpegels von rund 4,70 Metern schwierig. Ein Anleger, welcher üblicherweise als Übergabepunkt in diesem Bereich genutzt wird, war aufgrund des Wasserstandes nicht passierbar. Anwesende Mitglieder des Mülheimer Wassersportvereines boten ihre Hilfe an und öffneten ihr Vereinsheim, von welchem aus ein direkter Zugang zum Wasser bestand. Die Verletzten konnten hier gefahrlos an die landseitigen Einsatzkräfte übergeben werden.

Drei Notärzte sowie drei Rettungswagen stellten die weitere notärztliche Versorgung der Verletzten sicher. Alle drei Personen konnten in einem stabilen Zustand in umliegende Krankenhäuser zur weiteren medizinischen Versorgung transportiert werden. Eine Person wurde bei dem Unfall schwerverletzt, die beiden weiteren Ruderer erlitten leichte Verletzungen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 14 Fahrzeugen, je einem Lösch- und Rettungsboot sowie einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Über 50 Einsatzkräfte trugen zum erfolgreichen Rettungseinsatz bei. Die Einheiten stammten von Feuer- und Rettungswachen aus Mülheim, Deutz, Weidenpesch, Altstadt/Süd, der Löschbootstation im Deutzer Hafen sowie von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr Köln. Die Einsatzleitung wurde vom Führungsdienst der Branddirektion wahrgenommen.

Arbeitsreicher Samstag für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Köln

(14.01.2018)

Feuer in Bickendorf

Um 13:02 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in Bickendorf alarmiert. Dort hatte es im Keller eines Einfamilienhauses eine Verpuffung gegeben. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden diese von einer Person mit offensichtlichen Verbrennungen empfangen. Die betroffene Person wurde umgehend rettungsdienstlich versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik verbracht. Die Löscharbeiten konnten rasch beendet werden. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, des Brandschutzes sowie des Einsatzführungsdienstes.

Verkehrsunfall auf dem Militärring

Um 18:12 Uhr wurde die Feuer Köln zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Militärring/Dürener Straße alarmiert. Es handelte sich um einen Zusammenstoß zweier Personenkraftwagen, bei denen insgesamt sieben Personen leicht verletzt wurden. Die Erstbehandlung fand vor Ort durch den Kölner Rettungsdienst statt. Einsatzkräfte des Brandschutzes sicherten die Einsatzstelle ab und nahmen ausgelaufene Betriebsmittel auf. Vor Ort waren 17 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, des Brandschutzes sowie des Einsatzführungsdienstes.

Brand auf dem Dach eines Hochhauses

Am frühen Abend wurde die Feuerwehr Köln zu einem Brand auf dem Dach eines Hochhauses "Am Faulbach" in Mülheim alarmiert. Gegen 19:18 Uhr meldeten mehrere Anruferinnen und Anrufer der Leitstelle einen Feuerschein und Rauchentwicklung auf dem Dach des im Rohbau befindlichen Hochhauses. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache Mülheim erkundeten das Umfeld und verschafften sich Zugang zum Gebäude. Da eine festverbaute Steigleitung, die die Feuerwehr im Falle eines Brandes zur Wasserförderung in höhere Etagen nutzt, noch nicht fertiggestellt war, musste eine aufwendige Wasserversorgung über 20 Etagen hergestellt werden. Auf dem Dach sowie im 19. Obergeschoss brannten Teile einer Holzverschalung. Die Brandbekämpfung gestaltete sich langwierig, da alle Holzteile einzeln entfernt und abgelöscht werden mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 40 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt sowie von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Ausgelöster Heimrauchmelder verhindert größeren Schaden

Um 20:01 Uhr wurde die Feuerwehr über Notruf von aufmerksamen Nachbarinnen und Nachbarn zu einem ausgelösten Heimrauchmelder nach Ehrenfeld alarmiert. Vor Ort stellen die Einsatzkräfte fest, dass in einer Wohnung im 4. Obergeschoss ein brennendes Adventsgesteck die Ursache für die Auslösung des Rauchmelder war. Der Brand konnte in der Entstehungsphase gelöscht und somit größerer Schaden verhindert werden. Vor Ort waren 21 Einsatzkräfte des Brandschutzes, Rettungsdienstes sowie der Einsatzführungsdienst.

Brand in einem Keller eines mehrgeschossigen Wohngebäudes

(11.01.2018)

Bei einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Fleischmengergasse, Neustadt/Süd, wurden mehrere Personen von der Feuerwehr gerettet. Gegen kurz nach 4 Uhr entsandte die Leitstelle der Feuerwehr Köln den Löschzug und Rettungsdienst aus der Innenstadt und aus Lindenthal sowie den Einsatzführungsdienst zu einem gemeldeten Kellerbrand.

Bei Eintreffen drang schwarzer Rauch aus einem Kellerfenster eines Zwölf-Parteien-Wohnhauses. Eine Person machte sich am Fenster im zweiten Obergeschoss bemerkbar. Der stark verrauchte Treppenraum des betroffenen viergeschossigen Wohngebäudes wurde umgehend durch einen Trupp unter Atemschutz kontrolliert. Parallel wurde die Person am Fenster von außen über eine Drehleiter gerettet und ein weiterer Trupp ging unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Kellerbereich vor. Während der Brandbekämpfung wurden dann weitere Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Gebäudes von der Feuerwehr ins Freie geführt und anschließend zur Kontrolle vom Rettungsdienst untersucht.

Insgesamt drei der vierzehn Bewohnerinnen und Bewohner hatten so stark Rauchgase eingeatmet, dass sie zur weiteren Untersuchung mit Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert wurden. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden Lüftungsmaßnahmen zur Entrauchung des Kellers und des Treppenraumes eingeleitet. Aufgrund der großen Hitzeentwicklung im Keller musste der Energieversorger den Keller des Hauses stromlos schalten.

Abschließend wurden der Treppenraum und die Wohnungen auf Rauchgase kontrolliert und die Bewohnerinnen und Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 45 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Stürmische „Burglind“ sorgt für arbeitsreichen Jahresauftakt

(04.01.2018)

Das Sturmtief „Burglind“ welches Köln in den frühen Morgenstunden des 03.01.2018 erfasste, sorgte mit seiner Wucht für rund 450 Einsätze im gesamten Stadtgebiet.

 

Um diese hohe Einsatzzahl abarbeiten zu können wurde um 5:55 Uhr Sonderalarm ausgelöst und alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt wurden aufgefordert ihre Fahrzeuge an den Gerätehäusern zu besetzen. Auch wir folgten natürlich dieser Aufforderung und besetzten innerhalb kürzester Zeit beide Löschfahrzeuge. Die Anfahrt der Kameraden zum Gerätehaus wurde schon zur Herausforderung, da übliche Strecken zum Teil ebenfalls durch umgestürzte Bäume versperrt waren.

 

Die Löschgruppe arbeitete 11 Einsatzstellen ab, 8 mit dem LF-ST 1 und 3 mit dem LF-ST 2. Im Großen und Ganzen handelte es sich um umgestürzte Bäume bzw. solche die umzustürzen drohten sowie gelöste Dachziegeln.

 

Das LF-ST 2 war 6,5 Stunden gemeinsam mit dem LF-HO 2 und dem Grünflächenamt beschäftigt den Dellbrücker Mauspfad in Höhe des Ostfriedhofs von umgestürzten Bäumen zu befreien. Einige Bäume waren bereits umgestürzt, andere drohten zu stürzen und mussten gefällt werden. Um die Abarbeitung zu Beschleunigen wurde durch die Löschgruppe Eil im Rahmen ihrer Sonderkomponente weitere Kettensägen, Ersatzketten, Kraftstoffkanister und Schutzkleidung der Einsatzstelle zugeführt.

 

Gegen 16:00 Uhr waren beide Löschfahrzeuge wieder zurück am Gerätehaus. Danach wurden die Fahrzeuge sowie das eingesetzte Material wieder gereinigt und aufgefüllt, sodass die vollständige Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war.

 

Weitere Informationen können der Presse oder den Eilinfos der Feuerwehr Köln entnommen werden (Eilinfo 1, Eilinfo 2)

Foto zu Meldung: Stürmische „Burglind“ sorgt für arbeitsreichen Jahresauftakt

Person im Rhein gesichtet

(04.01.2018)

In Niel ist ein ca. 40-jähriger Mann leblos aus dem Rhein geborgen worden.

Am heutigen Donnerstag, den 04.01.2018, ging um 9:30 Uhr ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Gemeldet wurde eine Person die regungslos im Rhein treibt.

Die Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte gemäß dem Einsatzstichwort „Person droht im Rhein zu ertrinken“. Daraufhin machten sich Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus der Luft, vom Wasser und vom Ufer aus auf die Suche nach der vermissten Person.

Auch Taucher waren zum Einsatz alarmiert. Die Suche wurde unterstützt durch zwei Feuerwehrboote und Hubschraubern von Feuerwehr und Polizei.

Kurze Zeit später wurde die Person gesichtet und konnte leider nur tot von den Löschbooten geborgen werden.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 67 Einsatzkräfte mit 13 Einsatzmittel von den Feuerwachen Innenstadt, Deutz, Chorweiler, Weidenpesch, sowie der Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Sturmtief „Burglind“ über Köln – Stand 1330h

(03.01.2018)

Seit den frühen Morgenstunden des 03.01.2018 hält das Sturmtief „Burglind“ die Feuerwehr im Atem. Mit Stand 13.30h wurden der Feuerwehr Köln insgesamt 387 wetterbedingte Einsätze gemeldet, von denen bereits mehr als die Hälfte vollständig abgearbeitet ist. Die Zahl der bisher unerledigten Einsätze liegt mittlerweile bei unter 10.

 

Zusätzlich zu den bereits im Dienst befindlichen Kräften der Berufsfeuerwehr wurde Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Köln ausgelöst, sodass zurzeit insgesamt 220 Einsatzkräfte die Einsätze abarbeiten und den Grundschutz im Stadtgebiet sicherstellen. Des Weiteren waren zwischenzeitlich 10 Erkundungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr im Stadtgebiet unterwegs, um Einsatzstellen in ihrer Dringlichkeit zu priorisieren.

 

Ein Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen ist nach wie vor die Beseitigung von Bäumen und Ästen im Bereich der Straßen.

 

Besondere Einsätze

  • In der Wiersbergstraße in Kalk wurde das Dach einer Turnhalle stark beschädigt und teilweise abgedeckt.

 

  • Auf dem Höhenberger Ring wurde bei einem Unfall, bei dem zwei PKW mit Bäumen kollidierten, eine Person leicht verletzt.

 

  • Auf dem Deutzer Ringer stürzte eine Oberleitung auf einen LKW. Die Oberleitung wurde geerdet. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

 

  • In der Vogelsanger Straße in Ehrenfeld stürzte eine Baumkrone auf ein Dach im Hinterhof. Der Bereich wurde abgesperrt.

 

  • Auf der Zoobrücke mussten Absperrgitter befestigt werden, die auf die Straße ragten und umzustürzen drohten.

 

  • In einem Asylheim in der Eygelshovener Straße wurde das Dach eines Containers abgerissen. Es wurde niemand verletzt.

 

  • In der Vogteistraße droht eine 25 m hohe Linde durch die Sturmeinwirkungen umzustürzen. Angrenzende Wohngebäude wurden geräumt, die Abtragung der Linde wird vorbereitet.

Sturmtief „Burglind“ über Köln – Ende des Sonderalarms

(03.01.2018)

Seit den frühen Morgenstunden des heutigen 3.1.2018 hat das Sturmtief „Burglind“ die Feuerwehr Köln beschäftigt. Mittlerweile sind aber alle Einsätze zur Gefahrenabwehr durch die Feuerwehr abgearbeitet, und der Normalzustand hat sich wieder eingestellt.
Insgesamt wurde die Feuerwehr in 454 Fällen im Stadtgebiet tätig. Besondere Einsatzstellen wurden dabei bereits in vorausgegangenen Infos beschrieben, seitdem ist kein weiterer besonders bemerkenswerter Einsatz hinzugekommen.
Über den gesamten Tag war die Freiwillige Feuerwehr mit allen Löschgruppen und allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Daneben wurden auch Kräfte der Berufsfeuerwehr in Sturmeinsätzen tätig, zum Beispiel dann, wenn Drehleitern oder ein Kran benötigt wurden. So summierte sich die Zahl der eingesetzten Kräfte zeitweise auf rund 300.
Die Freiwillige Feuerwehr ist nach ihrem knapp zwölfstündigem Dauereinsatz nun wieder in den Gerätehäusern angekommen. Derzeit laufen noch wenige vereinzelte Einsätze, die durch Kräfte der Berufsfeuerwehr abgearbeitet werden. Dies wird sich vermutlich auch noch bis in die späten Abendstunden ziehen, da von den Bürgern immer noch vereinzelte Sturmschäden entdeckt und über Notruf gemeldet werden.

Feuer in einem Reihenhaus in Köln-Esch. Zwei Senioren durch zwei junge Ersthelfer bei der Flucht aus dem brennenden Haus unterstützt.

(02.01.2018)

Am Dienstag den 02.01.2018 kurz vor 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Brand in der Martinusstraße in Köln-Esch alarmiert. Gemäß der Alarmstufe FEUER1 entsandte die Leitstelle den Löschzug aus Chorweiler, ein Löschfahrzeug aus Ehrenfeld, der Führungsdienst der Feuerwehr Köln sowie die zuständige Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Köln aus Esch.
Kurze Zeit später erreichten die ersten Kräfte aus Esch die Einsatzstelle.
Beim Eintreffen schlugen bereits die Flammen aus den Fenstern des Erdgeschoßes, das Feuer wurde von der Straßenfront und der Rückseite mit drei Strahlrohren bekämpft. Ein Feuerüberschlag auf die benachbarten Reihenhäuser wurde so verhindert.
Bereits vor Eintreffen der ersten Feuerwehr-Kräfte konnten die beiden Eigentümer aus dem brennenden Haus flüchten. Die Senioren wurden dabei durch zwei junge Ersthelfer unterstützt.
Durch den Notarzt und den Rettungsdienst wurden alle vier Personen gesichtet, drei Betroffene anschließend zur Kontrolle in ein Krankenhaus transportiert. Sie hatten beim Verlassen der Wohnung Rauchgase eingeatmet. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
Nach einer Stunde konnte „Feuer aus“ gegeben werden, es waren noch kleinere Nachlöscharbeiten erforderlich. Das Brandhaus und die Nachbarhäuser wurden mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester und Kohlenmonoxid kontrolliert.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 37 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Chorweiler, Ehrenfeld, Innenstadt und der Löschgruppe Esch der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Unruhiger Jahresbeginn für die Feuerwehr Köln

(01.01.2018)

Der Jahresauftakt begann für die Feuerwehr Köln ungewohnt unruhig. Die Summe der Einsätze für die Brandschützer lag am Neujahrstag bei 32 Hilfeleistungen in den ersten 12 Stunden nach dem Wachwechsel.
Um 11.30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Einsatz im Mülheimer Bahnhof alarmiert. Hier war eine Person von einem ICE erfasst worden und noch an der Einsatzstelle verstorben.
Um 17.43 Uhr informierte die Polizei die Leitstelle der Feuerwehr über einen ausgelösten Heimrauchmelder in der Osloer Str.. Da es sich bei dem Gebäude um ein Hochhaus handelt, wurden direkt zwei Löschzüge zu der Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort wurde angebranntes Essen auf dem Herd vorgefunden, die Bewohner waren nicht zu Hause, so dass keine Person zu Schaden kam. Das frühe Auslösen des Heimrauchmelders hat das zeitnahe Eingreifen der Feuerwehr ermöglicht und vermutlich Schlimmeres verhindert.
Gegen 19:15 wurden innerhalb von drei Minuten drei Einsätze im Kölner Norden eröffnet. Neben einem Wasserschaden und einem Verkehrsunfall rückten die Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Feuer aus. Dieses stellte sich als bestimmungsgemäße Fackeltätigkeit einer Kläranlage heraus. Die besondere Herausforderung lag für die Leitstelle darin die Fahrzeuge zielgerichtet zu alarmieren und den Einsatzstellen zuzuordnen, da diese alle in einem Wachbezirk lagen.
Kurz darauf, gegen 19:30 Uhr, gab es einen Verkehrsunfall auf der Autobahn BAB 57, Fahrtrichtung Neuss, kurz hinter dem „Herkulestunnel“. Ein PKW hatte sich überschlagen und bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Fahrer seinen PKW bereits verlassen. Er befand sich an der Böschung der Autobahn, wo er von den Einsatzkräften leicht verletzt angetroffen wurde und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert wurde.
Um 20:23 Uhr wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zu einer Person unter einer Straßenbahn auf der Mülheimer Brücke alarmiert. Eine Straßenbahn der Linie 18 hatte kurz nach der Ausfahrt aus der Haltestelle Wiener Platz eine Person erfasst, diese wurde schwer verletzt. Da zu Beginn nicht klar war in welcher Fahrtrichtung sich der Unfall ereignet hatte wurden zu beiden Seiten der Mülheimer Brücke Einsatzkräfte entsandt. Der Rettungsdienst brachte die verletzte Person in ein Krankenhaus. Zwei weitere Personen waren leicht verletzt und wurden ebenfalls rettungsdienstlich versorgt. Die Fahrgäste der betroffenen Linie 18 und einer weiteren Bahn der Linie 13 wurden durch die Feuerwehr aus der Bahn geführt.
Keine zehn Minuten später wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln über einen Eigenunfall eines RTW an der Kreuzung Geldernstr./Parkgürtel in Bilderstöckchen informiert. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war ersichtlich, dass der Rüstzug der Feuerwehr bei dem Einsatz auf der Mülheimer Brücke nicht eingesetzt werden musste. Es gelang, diesen kurzfristig zur Einsatzstelle Geldernstr. umzudisponieren. Hier waren der RTW der Feuerwehr und ein weiterer Krankenwagen im Kreuzungsbereich zusammengestoßen und umgekippt. Beide Fahrzeuge hatten keinen Patienten an Bord. Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeugbesatzungen, insgesamt vier Personen, leicht verletzt. Der Unfallhergang wird durch die Polizei untersucht.

Einsatzbilanz von Feuerwehr und Rettungsdienst zum Jahreswechsel 2017/2018

(01.01.2018)

Leichte Zunahme bei Einsätzen des Rettungsdienste und weniger Brandschutzeinsätze als an Silvester des vergangenen Jahres fordern Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen. In der Einsatzhochphase zwischen 23:30 Uhr und 02:00 Uhr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln zu ca. 247 Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Rettungsdiensteinsätzen, die Einsatzzahlen befanden sich damit auf Vorjahresniveau.


Der Rettungsdienst musste in der Silvesternacht zu insgesamt 644 Einsätzen ausrücken. Im Vergleich zu einem normalen Sonntag waren es ca. 300 Einsätze mehr (ca. 80% mehr Einsätze
als an einem normalen Sonntag). Die Einsatzkräfte auf den Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen rückten aber 54 Mal mehr aus als im vergangenen Jahr. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 11% im Vergleich zum Vorjahr. Der Sanitätsdienst versorgte im Bereich der Altstadt mit ortsfesten und mobilen Unfallhilfsstellen 34 Patienten. Im Rettungs- und
Sanitätsdienst wurde die Feuerwehr Köln durch die Kölner Hilfsorganisationen (DRK, MHD, ASB und Johanniter) und die Firma Falck unterstützt.


Die Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr wurden zu insgesamt 167 Einsätzen im Brandschutz und der Technischen Hilfeleistung entsendet. Das ist ein Rückgang um 10 Einsätze gegenüber der Silvesternacht im vergangenen Jahr und 120 Einsätze mehr als an einem regulären Sonntag. In den engen Gassen der Altstadt und am Rheinufer waren zudem Einsatzkräfte der Feuerwehr zu Fuß auf Streife, um den Bereich zu erkunden, Kräfte im Einsatzfall einzuweisen und Erstmaßnahmen einzuleiten. Für ein schnelles Eingreifen war ein
Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr fest in der Altstadt besetzt. Weitere 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden als Sicherheitswachdienst für die Sicherstellung des Brandschutzes bei Veranstaltungen eingesetzt.


Für die hohe Zahl an Einsätzen im gesamten Stadtgebiet waren von Feuerwehr, Rettungsdienst und Sanitätsdienst sowie in der Leitstelle 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln und den Kölner
Hilfsorganisationen zusätzlich im Dienst. Somit konnten 19 Rettungswagen, 3 Notarzteinsatzfahrzeuge mehr in Dienst gestellt und 5 Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr fest an den Feuerwachen der Berufsfeuerwehr stationiert werden. Hinzu kamen Alarmierungen für die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet.


Die neugegründete Löschgruppe Kalk wurde um 00:05 Uhr, zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwache Deutz, zu einem Dachstuhlbrand alarmiert und feierte mit diesem Einsatz ihre Premiere. Seit wenigen Wochen verstärkt die Löschgruppe in Kalk die Feuerwehr Köln.


Um 01:40 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem brennenden Müllcontainer in Pesch aus. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf die Hausfassade übergegriffen. Nach ca. 20 Minuten war die Außenfassade gelöscht. Personen wurden nicht verletzt.


Noch vor dem Jahreswechsel gab es einen tätlichen Angriff auf die Besatzung eines Rettungswagens. Glücklicherweise wurden die Einsatzkräfte dabei nicht verletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.


Alle Kölner Einsatzkräfte wünschen ein frohes und friedvolles Jahr 2018!

Jahreswechsel 2017/2018

(01.01.2018)

Wie in den vergangenen Jahren stellten wir zum Jahreswechsel mit dem LF-ST 1 Mannschaft und Gerät für das „LF-Altstadt“. Aufgrund des erfahrungsgemäß hohen Besucheransturm in der Altstadt und damit verbundener Anfahrtsverzögerungen im Einsatzfalle, wird ab 21:00 Uhr ein Löschfahrzeug strategisch am Rathaus in der Altstadt positioniert. Die tatsächliche Lage in der Innenstadt erwies sich aber als sehr ruhig, was wahrscheinlich zu Teilen auch auf das windige und teils regnerische Wetter zurückzuführen ist. So kam es zu keiner Alarmierung des LF-Altstadt, lediglich zwei Erste-Hilfe-Gesuche aus dem direkten Umkreis erreichten uns. So konnten wir, vom Buffet im Rathaus gut gestärkt, in Ruhe das neue Jahr begrüßen und das Feuerwerk betrachten.

 

Um 00:22 Uhr wurde die Löschgruppe Dellbrück gemeinsam mit dem LF-ST 2 zu einem brennenden Baum auf die Bergisch Gladbacher Str. nach Holweide gerufen. Das LF-ST 2 rückte nicht aus, die Kameraden aus Dellbrück fuhren alleine.

 

In der Altstadt wurden wir nach der zweiten oben genannten Erste-Hilfe-Leistung aus dem Dienst entlassen und konnten den Heimweg antreten. So war das LF-ST 1 ziemlich genau um 03:00 Uhr wieder einsatzbereit im heimischen Gerätehaus.  

 

Der wohl schönste Moment für unsere Löschgruppe in dieser Nacht war um kurz vor Mitternacht die Nachricht über die Geburt des ersten Kindes unseres Kameraden Marc Mössner. Wir gratulieren herzlich und freuen uns sehr mit der jungen Familie!

Foto zu Meldung: Jahreswechsel 2017/2018

Feuer mit Menschenrettung im zweiten Obergeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses mit ausgebautem Dachgeschoss

(27.12.2017)

Gestern (26.12.2017) um 15.56 Uhr wurde der Feuerwehr Köln ein Brand in einem Wohnhaus in Ehrenfeld gemeldet.


Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwasche in Ehrenfeld benötigten aufgrund der Nähe der Feuerwache zur Brandstelle nur eine Minute Fahrzeit. Zwischenzeitig erreichten die Feuerwehr jedoch noch weitere Notrufe in der die Anrufer berichteten, dass sich auf der Rückseite des Gebäudes eine hilferufende Frau auf einem Balkon im 3. Obergeschoß befinden solle. Daraufhin wurde ein zweiter Löschzug und weitere Rettungsdienstkräfte nachalarmiert.


Als die Feuerwehr eintraf, verließen die ersten Bewohner bereits das Gebäude, darunter die beiden Bewohner der Brandwohnung. Die Einsatzkräfte gingen mit zwei Trupps ins Gebäude vor, ein Trupp zur Rettung der Frau auf dem Balkon im 3. Obergeschoß, ein zweiter zur Brandbekämpfung in die Brandwohnung im 2. Obergeschoß. Das Feuer in der Wohnung im 2. Obergeschoß brannte in voller Ausdehnung, es brannte ein Weihnachtsbaum und das gesamte Mobiliar eines Raumes. Das Feuer konnte jedoch schnell gelöscht werden.


Problematischer war, dass die Frau vom Balkon auf der Rückseite des Gebäudes nicht mehr gefunden werden konnte. Daraufhin wurde das Umfeld nach der vermissten Frau abgesucht, allerdings ohne Erfolg. Erst im weiteren Verlauf des Einsatzes meldete sich dann die Frau. Sie hatte sich über die an der Rückseite des Hauses montierte Feuerleiter aus ihrer Wohnung gerettet und trotz einer Rauchgasvergiftung zunächst bei einem Nachbar Schutz gesucht. Die Frau wurde dann dem Rettungsdienst übergeben und später in ein Krankenhaus transportiert, alle anderen Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

 

Nach ca. 90 Minuten Einsatzdauer konnte der Einsatz abgeschlossen werden. An dem Einsatz waren Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes aus Ehrenfeld, Lindental und Weidenpesch beteiligt

Unruhiger Heiligabend für die Kölner Feuerwehr:

(25.12.2017)

Feuer in einem Hochhaus in Meschenich, Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen in Sülz und Heimrauchmelder meldet brennenden Adventskranz in Mülheim


Eine brennende Matratze im Flur des 17. Obergeschosses eines Hochhauses am „Kölnberg“ in Köln-Meschenich führte am Heiligen Abend zur Verrauchung mehrerer Geschosse, in dessen Folge insgesamt 19 Menschen rettungsdienstlich erstversorgt werden mussten. 1 Person musste aufgrund einer Rauchgas-vergiftung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden.


Am Sonntagabend um 18:18 Uhr informierten Anwohner über Notruf die Feuerwehr, dass das 17. Geschoss eines Hochhauses An der Fuhr in Köln-Meschenich vollständig verraucht sei. Die Anrufer teilten mit, dass sie aufgrund der starken Verrauchung ihre Wohnung nicht mehr verlassen konnten. Unverzüglich wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr sowie Einsatzmittel des Rettungsdienstes und der Führungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.


Der 1. Löschzug stellte fest, dass eine Matratze im Flur des 17. Obergeschosses brannte und bereits durch den anwesenden Sicherheitsdienst erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet worden waren. Hierbei verletzte sich ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes durch eingeatmeten Brandrauch. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Im Anschluss wurden die betroffenen Bereiche kontrolliert und mit Hilfe von Hochleistungslüftern belüftet.


Bei mehreren Bewohnern bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Aus diesem Grund wurden sie durch mehrere Notärzte in einem in der 15. Etage eingerichteten Depot der Feuerwehr medizinisch erstversorgt und untersucht. Ein weitergehender Transport dieser Personen in ein Krankenhaus war jedoch glücklicherweise nicht erforderlich.


Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 53 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen von den Feuerwachen Marienburg, Lindenthal, Innenstadt und dem Führungsdienst aus Weidenpesch sowie von der Löschgruppe Rodenkirchen im Einsatz.

 

Noch während des Einsatzes in Köln-Meschenich meldeten mehrere Anrufer um 19:52 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Luxemburger Straße in Köln-Sülz. Hier waren beim Abbiegen zwei Pkw zusammengestoßen. In den Fahrzeugen befanden sich eine fünfköpfige Familie und eine einzelne Person. Die ersteintreffenden Kräfte stellten vor Ort fest, dass die in den Fahrzeugen befindlichen Personen, entgegen der ersten Meldungen, nicht eigeklemmt waren.


Die betroffenen Personen wurden durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und anschließend in Krankenhäuser transportiert.


Der Betrieb der KVB musste in dem betroffenen Streckenabschnitt für eine Dauer von etwa 45 min eingestellt werden.


Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 43 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen von den Feuerwachen Marienburg, Innenstadt, Ehrenfeld, Weidenpesch und Deutz im Einsatz.

 

Ein aufmerksamer Nachbar meldete um 20:28 Uhr in Köln-Mülheim einen ausgelösten Heimrauchmelder und Brandgeruch aus einer Wohnung. Daraufhin wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr und der Führungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort hörten die Kräfte das Piepen eines ausgelösten Heimrauchmelders und öffneten unverzüglich die Wohnungstüre. In der sehr stark verrauchten Wohnung brannte ein Adventskranz. Dieser wurde von den unter Atemschutz vorgehenden Einsatzkräften abgelöscht und die Räumlichkeiten belüftet. Die Bewohnerin befand sich bei Brandausbruch nicht in ihrer Wohnung.


Bedingt durch die frühe Auslösung des Heimrauchmelders und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung und eine damit verbundene weitere Gefährdung der Hausbewohner wirksam verhindert werden.


Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 26 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt und dem Führungsdienst sowie von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Weihnachtsfeier mit Beförderungen

(19.12.2017)

Am vergangenen Freitag, den 15.12., fand die Weihnachtsfeier unserer Löschgruppe statt. Neben dem traditionellen Schrottwichteln, welches wiedermal einige interessante und spaßige Dinge hervorgebracht hat wurde in großer Runde geplaudert und ein letztes Mal für dieses Jahr gegrillt. Neben diesem gemütlichen gab es auch einen kurzen, aber wichtigen dienstlichen Teil: Nach kurzer Ansprache unseres Löschgruppenführers wurden mehrere Beförderungen ausgesprochen. Markus Witsch und Thorsten Wander wurden nach bestandenem Truppführer-Lehrgang zum Unterbrandmeister befördert. Martin Schenk und Stephan Pütz zum Hauptfeuerwehrmann und Sebastian Sträter zum Oberbrandmeister. Unser Neuzugang im technischen Dienst,  Arnd Sablowski, wurde als Oberbrandmeister der FF Strunden eingestellt.

 

Wir freuen uns mit unseren Kameraden und gratulieren recht herzlich!

Rettung aus einem Schacht

(16.12.2017)

Bei einer aufwendigen Rettung auf einem ehemaligen Industriegelände wurde eine männliche Person von der Feuerwehr gerettet und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Am Samstag, 16. Dezember 2017, erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 5:08 Uhr ein Notruf, dass eine Person durch das Dach einer ehemaligen Industriehalle in Kalk durchgebrochen und circa acht Meter in die Tiefe gestürzt ist. Die eintreffenden Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr fanden vor Ort eine männliche Person vor, die in einer ehemaligen Industriehalle in einem circa 3 mal 3 Meter großen Schacht lag.

Die Person war zuvor auf dem Dach eingebrochen und in den Schacht gestürzt. Während die Person schon im Schacht durch den Rettungsdienst und Notarzt medizinisch versorgt wurde, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwache Deutz, gemeinsam mit der Spezialeinheit der Höhenretter aus Ehrenfeld die schonende Patientenrettung vorbereiten.

Die Person wurde mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und der Zugkraft von zehn Feuerwehrmännern im "Mannschaftszug" aus dem Schacht gerettet. Nach der circa 90-minütigen Rettung wurde die Person vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Kölner Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren circa 15 Einsatzkräfte von den Feuerwachen Deutz und Ehrenfeld im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Foto zu Meldung: Rettung aus einem Schacht

Ausflug in Kaninchenbau endet in langwierigem Feuerwehreinsatz

(12.12.2017)

Kleiner Ciarán verirrt sich in weitläufigem Kaninchenbau und muss durch Feuerwehr in einem kräftezehrenden Einsatz gerettet werden

 

Am frühen Montagabend wurde die Feuerwehr Köln zu einem nicht alltäglichen Einsatz in eine Grünanlage an der Niehler Straße, Altstadt/Nord gerufen. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte vom Herrchen eines kleinen "Pragler Rattler", einem Hund der Pinscherfamilie, empfangen. Dieser berichtete, dass bereits gegen 14 Uhr sein treuer Begleiter einen Ausflug in einen Kaninchenbau unternahm. Aufzuhalten war er nicht, was wohl in seinen Genen als Jagdhund begründet ist. Eine erste Erkundung der Einsatzkräfte ergab, dass der Kleine ein in einem Gebüsch befindliches Erdloch als Zugang nutzte, um in den Kaninchenbau zu gelangen.

Zunächst wurde der Bereich durch die Einsatzkräfte umfänglich ausgeleuchtet. Bei genauerer Betrachtung wurde festgestellt, dass sich der Kaninchenbau unmittelbar nach dem Eingang ins unterirdische Zweiohrreich weit verzweigte. Ein leises Bellen von Ciarán konnte wahrgenommen werden. Da Herrchen bereits seit gut fünf Stunden alleine versuchte, den kleinen Weltenbummler mit den üblichen Tricks aus dem Erdloch zu locken, wurden weitere Maßnahmen dieser Art umgehend verworfen. Man entschied sich für schweres Gerät, zumindest für den kleinen Pinscher.

Schaufeln, Schippen und weiteres Gerät. Alles was buddeln kann, wurde dem Hilfeleistungslöschfahrzeug entnommen und die sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Innenstadt machten sich an die Arbeit. Die Arbeiten wurden zwischenzeitlich immer wieder kurz eingestellt, um den Bau in Augenschein zu nehmen. Vorsichtig wurde Meter um Meter Erdreich abgetragen. Da das Bellen des kleinen Hundes auch nach mehreren Metern noch sehr weit entfernt wahrgenommen wurde und man sich auf eine lange Nacht einstellte, wurden weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung angefordert.

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Widdersdorf befanden sich zu diesem Zeitpunkt beim Übungsdienst und eilten zur Unterstützung heran. Mit vereinten Kräften wurde gebuddelt, was das Zeug hält. An einer Gabelung des Kaninchenbaus mussten beide Gänge buddelnd verfolgt werden, da das Bellen nicht sicher in einem Gang ausgemacht werden konnte.

Gegen kurz vor 21 Uhr erreichten die Einsatzkräfte nach schweißtreibender Tiefbauarbeit den kleinen Ciarán. In sechs Metern Entfernung zur Kaninchenhaustür konnte der kleine Jäger durch die Feuerwehr gerettet werden. Selbstständig hätte Ciarán den Bau wohl nicht mehr verlassen können, für Ihn gab es kein Vor und kein Zurück mehr. Unverletzt, aber sichtlich beeindruckt wurde er in die Obhut seines glücklichen Herrchens übergeben. Für die Beschädigungen am Zuhause der Nordstadtkaninchen möchten wir ans an dieser Stelle entschuldigen. Diese Maßnahme war unausweichlich. Als Entschädigung wurden einige Leckerlies hinterlassen.

Am Einsatz beteiligt waren über 20 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt/Süd sowie von der Löschgruppe Widdersdorf der Freiwilligen Feuerwehr Köln.

 

Foto zu Meldung: Ausflug in Kaninchenbau endet in langwierigem Feuerwehreinsatz

GW-Lüften außer Dienst

(09.12.2017)

Da die Fahrzeugausstattung der Feuerwehr Köln weiterhin nicht bedarfsgerecht ist, wurde unser MTF wieder an die Feuerwehrschule abgegeben und der in Eigenleistung ausgebaute Gerätewagen ebenfalls in Eigenleistung zum MTF zurückgebaut und nach fünf Jahren ursprünglicher Übergangszeit bis zur Beschaffung eines angemessenen Fahrzeuges außer Dienst gestellt – das entsprechende Fahrzeug ist auch heute noch nicht absehbar. Somit bleibt die Sonderfunktion Belüftung abgesehen von den LUF weiterhin nur auf dem Papier bestehen.

Während die LUF weiterhin von uns in den Einsatz gebracht wird, wird das Zubehör des GW-Lüften nun durch die Feuerwache 5 der Einsatzstelle zugeführt.

Foto zu Meldung: GW-Lüften außer Dienst

Erfolgreiche Personensuche im Rhein

(25.11.2017)

Am frühen Abend wurde eine männliche Person von der Feuerwehr nach längerer Suche aus dem Rhein gerettet. Nach der medizinischen Versorgung wurde sie vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Gegen 17:20 Uhr ging in der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein Notruf von mehreren Jugendlichen ein, die im Rhein in Mülheim eine männliche Person in circa 15 bis 20 Metern Entfernung vom Ufer haben treiben sehen. Die Leitstelle entsandte daraufhin nach dem Stichwort "Person im Rhein" ein Aufgebot von verschiedenen Einsatzmitteln, welche nach einem standardisierten Verfahren definierte Punkte am Rheinufer anfahren.

Gleichzeitig wurde das Rettungsboot und das Löschboot von der Löschbootstation in Deutz zur wasserseitigen Suche alarmiert. Nach dem die ersten Einsatzkräfte eintrafen, konnten die meldenden Jugendlichen präzisierend befragt werden. Das Rheinufer wurde daraufhin systematisch von den Einsatzkräften auf einer Länge von circa 2 Kilometern nach der Person abgesucht. Erschwert wurde die Suche durch die einsetzende Dunkelheit und schlechte Zugänglichkeit des Ufers. Circa 45 Minuten nach der Alarmierung konnte am Schlosspark Stammheim schließlich die männliche Person vom Ufer gesichtet werden. Die Strömungsretter der Feuer- und Rettungswache Innenstadt sprangen sofort in das eiskalte Wasser und brachten den Mann an Land.

Umgehend wurde die rettungsdienstliche Versorgung durch die Strömungsretter und anwesende Besatzung des Löschfahrzeuges der Feuerwache Deutz eingeleitet. Der Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug hielten sich in einiger Entfernung bereit und trafen wenige Augenblicke später ein. Der Mann wurde sehr stark unterkühlt in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren gut 30 Einsatzkräfte von den Feuerwachen Mülheim, Innenstadt, Deutz, Weidenpesch, von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Die Löschgruppe auch weiterhin im Vorstand der Jugendfeuerwehr Köln aktiv

(25.11.2017)

Am Freitag, 24.11.2017, fand die Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Köln im Führungs- und Schulungszentrum der Feuerwehr Köln in Weidenpesch statt. Neben Berichten und Ausblicken des Vorstandes standen auch Wahlen an. So wurde der Stadtjugendgruppensprecher inklusive zweier Stellvertreter gewählt.

 

Außerdem musste der Vorstand nach Ablauf der 4-jährigen Amtszeit neu gewählt bzw. bestätigt werden.

 

Unser Mitglied Hans-Peter Breuer gab bereits im Vorhinein bekannt, dass er für eine Wiederernennung nicht mehr zur Verfügung stehen würde und aus dem Vorstand ausscheiden möchte. Er war 24 Jahre lang Kassierer der Jugendfeuerwehr Köln und seit 16 Jahren als stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart für den Gefahrenabschnitt 1 zuständig. Während dieser bemerkenswerten Amtszeit erlangte er großes Ansehen innerhalb der Feuerwehr Köln. Mit seiner ruhigen und besonnen Art war er immer eine große Stütze und an der positiven Entwicklung der Jugendfeuerwehr Köln beteiligt. Bereits im Frühjahr 2015 wurde er bei seinem Ausscheiden als leitender Jugendwart innerhalb der Löschgruppe für seine großen Verdienste mit der Jugendfeuerwehr-Ehrennadel des Landes NRW in Gold ausgezeichnet.

 

In seine (großen) Fußstapfen wird nun wieder ein Strundener Kamerad treten. Unser derzeitiger stv. Leitender Jugendwart Lucas Braun wurde auf der Delegiertenversammlung dem Leiter der Feuerwehr als nachfolgender stv. Stadtjugendfeuerwehrwart für den Gefahrenabschnitt 1 zur Ernennung empfohlen und zum Kassierer gewählt.

 

Die Jugendfeuerwehr Strunden und auch die Jugendfeuerwehr Köln bleiben Hans-Peter zu großen Dank verpflichtet!

Foto zu Meldung: Die Löschgruppe auch weiterhin im Vorstand der Jugendfeuerwehr Köln aktiv

Ein gesundes Mädchen erblickt das Kölner Licht der Welt im Rettungswagen

(24.11.2017)

Für eine neue Bürgerin der Stadt Köln ging es am heutigen Freitagmorgen anscheinend nicht schnell genug. Um 10:25 Uhr erblickte das tapfere und gesunde Mädchen das Licht der Welt in einem Rettungswagen der Kölner Berufsfeuerwehr.

Gegen kurz vor 10 Uhr wurde eine Rettungswagenbesatzung der Feuer- und Rettungswache Ostheim in den Stadtteil Brück zu einem gynäkologischen Notfall alarmiert. Ein fast alltäglicher Einsatz, dachten sich die beiden 36- und 38-jährigen Rettungsassistenten. Doch sie sollten kurz darauf eines besseren belehrt werden.

Am Einsatzort angekommen wurden sie von einer 28-jährigen Frau empfangen, welche ihr erstes Kind erwartete und über plötzlich einsetzende Wehen berichtete. Die Wehen erfolgten in sehr kurzen Abständen. Die Geburt stand kurz bevor. Die Kollegen bereiteten eine Geburt vor und forderten parallel eine Notärztin zur Unterstützung an, welche kurze Zeit später am Einsatzort eintraf. Nach Untersuchung durch die Notärztin entschied man sich für einen Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Mit Blaulicht und Martinshorn fuhr man zu fünft in Richtung Krankenhaus los. Dort angekommen zählte man sechs Personen im Rettungswagen. Kurz vor Eintreffen am Krankenhaus wollte die Kleine nicht länger warten und beglückte ihre Mama und das Rettungsteam lautstark mit ihrer Anwesenheit. Mama und Baby sind beide gesund und wohlauf, etwas erschöpft von einem nicht alltäglichen Abenteuer im Rettungswagen. Auch die am Einsatz beteiligten Kolleginnen und Kollegen erlebten heute auf ein Neues die abwechslungsreichen Seiten ihres Berufes. Heute eine Seite, die ganz viel Glück auf diese Welt brachte.

Menschenrettung über Drehleiter

(21.11.2017)

Kellerbrand in der Innenstadt fordert die Kölner Feuerwehr am Nachmittag

Am heutigen Dienstagnachmittag wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln um 15:20 Uhr über einen Brand in der Bremer Straße, Neustadt Nord durch mehrere Notrufe in Kenntnis gesetzt. Der zuständige Löschzug der Feuerwache Innenstadt war bereits wenige Minuten nach Alarmierung am Einsatzort.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde aufgrund zahlreicher Notrufe, welche auch von eingeschlossenen Menschen im Haus berichteten, die Alarmstufe erhöht, so dass ein weiterer Löschzug und zahlreiche Fahrzeuge des Rettungsdienstes zur Einsatzstelle entsandt wurden.

Vor Ort stellten die ersteintreffenden Einsatzkräfte einen ausgedehnten Kellerbrand in einem 6-geschossigem Wohngebäude mit ausgebautem Dachgeschoss fest. Flammen schlugen bereits über einen Lichtschacht aus dem Keller an der Fassade empor. Hinter dem sich an der Fassade des Wohnhauses ausbreitendem Rauch konnten mehrere Bewohner erkannt werden, welche umgehend über eine Drehleiter von der Feuerwehr gerettet werden konnten. Insgesamt waren dies fünf Personen.

Eine Selbstrettung über den Treppenraum war für die Bewohner aufgrund der starken Verrauchung des Treppenraumes nicht mehr möglich. Zur medizinischen Versorgung und weiteren Betreuung vor Ort waren vier Rettungswagen und zwei Notärzte notwendig, welche insgesamt sechs Personen behandelten. Drei Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Bewohner wurden während des Einsatzes durch den Rettungsdienst betreut.

Die Löscharbeiten gestalteten sich in dem weit verwinkelten Keller schwierig. Hier standen mehrere Kellerabteile in Flammen. Enorme Hitze sowie durch Brandeinwirkung herunterhängende stromführende Leitungen behinderten die Löscharbeiten zunächst. Der Brand war nach gut einer halben Stunde in Gewalt. Die langwierigen Nachlöscharbeiten sowie Belüftungsmaßnahmen forderten die Feuerwehr Köln bis in die frühen Abendstunden. Durch den Entstördienst des Energieversorgers musste aufgrund der Brandschäden an Elektroinstallationen im Laufe des Einsatzes das gesamte Mehrfamilienhaus stromlos geschaltet werden.

Bewohner des Hauses wurden zum Teil durch den Eigentümer des Gebäudes untergebracht oder kamen bei Bekannten unter. Für eine Familie wurde eine Unterkunft durch die Stadt Köln zur Verfügung gestellt. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Am Einsatz beteiligt waren gut 50 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen der zuständigen Feuer- und Rettungswache Altstadt Süd sowie der Feuer- und Rettungswachen Ehrenfeld, Weidenpesch und Lindenthal. Die Einsatzleitung wurde vom Führungsdienst der Branddirektion wahrgenommen.

Brennende Straßenbahn und Wohnungsbrand im Kölner Süden

(13.11.2017)

Am Montag, 13. November 2017, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst gegen 16:46 Uhr zu einer brennenden Straßenbahn Ecke Luxemburger Straße und Neuenhöfer Allee gerufen. Ein überhitztes Kunststoffbauteil der Bahn war unter erheblicher Rauchentwicklung in Brand geraten. Alle Fahrgäste konnten die Bahn rechtzeitig verlassen, so dass keiner verletzt wurde. Der Brand war rasch gelöscht. Erheblich war die Verkehrsbehinderung, da während der Löscharbeiten die Luxemburger Straße stadtauswärts zeitweise gesperrt werden musste. Der Einsatz war gegen 17:30 Uhr beendet. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 24 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Lindenthal, Marienburg und Innenstadt. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Gegen 17:35 Uhr wurde die Feuerwehr durch mehrere Notrufe zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in der Bonner Straße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drohten die Flammen vom Balkon der Wohnung im 5. Obergeschoss auf die 6. Etage überzugreifen. Die Einsatzkräfte bekämpften das Feuer sowohl von außen über das Drehleiterfahrzeug, als auch von innen über den Treppenraum. Der Brand war schnell gelöscht und es wurde niemand verletzt. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die übrigen Hausbewohnerinnen und Hausbewohner konnten rasch wieder in ihre Wohnungen zurück. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 37 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Marienburg und Innenstadt. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Internistischer Notfallpatient durch ausgelösten Heimrauchmelder gerettet

(10.11.2017)

Aufgrund eines ausgelösten Heimrauchmelders alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln Einsatzkräfte des Brandschutzes und des Rettungsdienstes zu einer Wohnung nach Mülheim. Die ersten Kräfte trafen in weniger als 5 Minuten nach Notrufeingang an der Einsatzstelle an.

Bei Eintreffen konnten die Einsatzkräfte einen ausgelösten Heimrauchmelder aus einer verschlossenen Wohnung wahrnehmen. Nachdem sich die Feuerwehr gewaltsam Zutritt in die Wohneinheit verschaffen konnte, wurde in der verrauchten Wohnung eine bedingt ansprechbare, 77 Jahre alte Person aufgefunden. Diese hatte einen schweren internistischen Notfall erlitten, der es ihm nicht ermöglicht hätte, eigenständig einen Notruf abzusetzen.

Das vor seiner Notlage durch den Patienten aufgesetzte und während seiner Notlage angebrannte Essen auf dem Herd, löste den installierten Heimrauchmelder aus, der eine aufmerksame Nachbarin aufschrecken ließ. Die Nachbarin setze daraufhin sofort einen Notruf bei der Feuerwehr ab. Auch wenn in diesem Fall kein Feuer den Heimrauchmelder auslösen ließ, machte nur der eindringliche Warnton des Rauchmelders und die aufmerksame Reaktion der Nachbarin eine zeitnahe rettungsdienstliche Versorgung des Patienten möglich. Der Patient wurde durch den Rettungsdienst anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Laubenbrand in der Kleingartenanlage Im Alten Feld in Fühlingen

(04.11.2017)

Am Samstag, 4. November 2017, wurde die Feuerwehr Köln um 6:11 Uhr zu einem Feuer in der Kleingartenanlage Im Alten Feld in der Kriegerhofstraße in Fühlingen alarmiert.

Die ersten Kräfte meldeten mehrere brennende Gartenlauben und eine schlechte Löschwasserversorgung. Daraufhin wurden weitere Einheiten der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Köln zur Brandbekämpfung und zum Aufbau einer Löschwasserversorgung über mehrere 100 Meter alarmiert. Insgesamt sind drei Gartenlauben komplett abgebrannt und eine teilweise. Im Einsatz waren 21 Fahrzeuge mit 68 Einsatzkräften der Feuerwachen Chorweiler, Weidenpesch, Ehrenfeld und Lindenthal sowie der Löschgruppen aus Fühlingen, Worringen und Flittard. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Ungewöhnlicher Unfall auf dem Gelände des Rastplatzes Schloss Röttgen

(03.11.2017)

Am Freitag, 3. November 2017, kam es um 10:10 Uhr zu einem ungewöhnlichen Unfall. Ein mit Gerüstteilen beladener Lastkraftwagen fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das Gelände der Raststätte Schloss Röttgen und stieß fast ungebremst frontal gegen eine Betonsäule unmittelbar neben einer Zapfsäule. Durch die Wucht des Aufpralles wurde sowohl das Führerhaus des Lastkraftwagens als auch die gesamte Ladefläche von der tragenden Rahmenkonstruktion gerissen. Glücklicherweise hielt die Betonsäule diesem enormen Aufprall stand und es wurden außer den Personen im Lastkraftwagen keine weiteren Menschen verletzt.

Bereits vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte der Beifahrer körperlich fast unversehrt das völlig demolierte Führerhaus verlassen. Er wurde durch die ersten Einsatzkräfte betreut, später dann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des Lastkraftwagens wurde durch den Aufprall im Fußraum des Fahrzeuges eingeklemmt.

Zur Befreiung des Mannes musste das Fahrzeug von der Betonsäule weggezogen werden. Bevor das Fahrzeug bewegt wurde, musste allerdings die Ladung von der Ladefläche abgeräumt werden, um den eingeklemmten Fahrer nicht zusätzlich durch die stark verrutschte Ladung zu gefährden. Die gesamte Aktion mit Abräumen der Ladefläche , das Fahrzeug um circa einen Meter von der Betonsäule wegziehen und anschließend den Mann aus seiner Zwangslage befreien, dauerte circa 60 Minuten. Der Fahrer wurde im Verlauf des Einsatzes permanent notärztlich versorgt und später dann in ein Krankenhaus transportiert.

An dem Einsatz beteiligt waren neben den Einsatzkräften der Feuerwache Porz auch der Rüstzug aus Marienburg und der Führungsdienst aus Weidenpesch.

Hoher Sachschaden beim Brand eines Reihenhauses in Roggendorf

(19.10.2017)

Bei einem Brand eines Reihenmittelhauses im Stadtteil Roggendorf konnte die Feuerwehr die Ausbreitung des Brandes auf die benachbarten Gebäude weitestgehend verhindern. Das Brandobjekt wurde stark beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar. Die beiden Bewohner wurden leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung gegen 16 Uhr traf die Löschgruppe Roggendorf der Freiwilligen Feuerwehr als erste Einheit an der Einsatzstelle ein. Der zuständige Löschzug Chorweiler der Berufsfeuerwehr war zeitgleich in einem anderen Brandeinsatz gebunden, sodass weitere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr aus Weidenpesch, Ehrenfeld und Lövenich nachrückten. Während die Löschgruppe Roggendorf die ersten Maßnahmen einleitete, hatten sich zeitgleich die Bewohner selbstständig ins Freie gerettet. Schnell wurde über mehrere Schlauchleitungen die Brandbekämpfung aufgenommen. Zeitweise waren sieben C-Rohre, davon zwei über Drehleitern, und fünf Atemschutztrupps von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr zeitgleich im Einsatz.

Trotz aller Bemühungen konnte das Reihenhaus nicht gehalten werden und brannte fast vollständig aus. Durch den umfassenden Löschangriff wurde jedoch der Brandschaden bei den Nachbargebäuden begrenzt. Hierfür mussten bei den angrenzenden Häusern die Dachziegel entfernt werden, da sich das Feuer unter der Dachkonstruktion über die Gebäudetrennwände ausbreitete. Nach circa 90 Minuten ununterbrochener Wasserabgabe konnte das Feuer kontrolliert werden, die erforderlichen Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Abendstunden. Gegen 21 Uhr hat die Löschgruppe Roggendorf die Brandstelle nochmals auf Brandnester kontrolliert. Aus einem Dachgeschossraum des Nachbargebäudes konnte während der Löscharbeiten ein Wellensittich von der Feuerwehr gerettet werden.

Die leicht verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Im Einsatz waren insgesamt 50 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst der Feuer- und Rettungswachen Weidenpesch, Ehrenfeld, Lövenich und der Freiwilligen Feuerwehr Roggendorf. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Einsatzreiche Mittagsstunden für die Feuerwehr Köln

(16.10.2017)

Gegen Mittag war die Feuerwehr Köln bei zwei schweren Einsätzen gefordert. Auf der BAB A57 ereignete sich ein schwerer LKW-Unfall, in Köln-Höhenhaus kam es zu einer Explosion in einem Einfamilienhaus.


Am heutigen Montagvormittag, 16.10.2017, ereignete sich gegen 11:40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A57 Fahrtrichtung Köln kurz vor der Anschlussstelle Chorweiler. An diesem Verkehrsunfall waren zwei LKW und ein PKW beteiligt. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt.

 

Aus unbekannter Ursache sind eine Zugmaschine mit Schwerlastsattelanhänger, beladen mit 48t, mit einem LKW samt Anhänger zusammengestoßen. Hierbei riss die Fahrerkabine der Zugmaschine des Schwerlastsattelanhänger komplett ab und schleuderte in das Heck eines vorausfahrenden PKW. Der Anhänger des LKWs wurde bei dem Aufprall auf den Sattelauflieger angehoben und verkeilte sich mit dem Schwerlastsattelanhänger so stark, dass eine umfangreiche technische Bergung notwendig wurde.

 

Mit dem Feuerwehrkran wurde eine umfangreiche Bergung des Anhängers durchgeführt. Er konnte so vom Schwerlastsattelanhänger getrennt werden, so dass ein Abtransport des Schwerlastsanhängers möglich wurde. Erst nach dieser Maßnahme, konnte der Anhänger endgültig aufgerichtet und abtransportiert werden.


Die Maßnahmen erforderten einen hohen Koordinationsaufwand zwischen den Beteiligten Kräften. Die Autobahn musste daher für ca. 4,5 komplett gesperrt werden. Alle Fahrer der am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden rettungsdienstlich versorgt. Zwei der drei Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert, ein Transport der dritten Person war nicht erforderlich.


Die Feuerwehr war neben einem Löschzug und einem Rüstzug, bestehend aus Feuerwehrkran und einem Rüstwagen, mit insgesamt drei Rettungswagen und einem Notarzt sowie dem Führungsdienst der Branddirektion vor Ort.


Die eingesetzten Einheiten kamen von den Feuerwachen Chorweiler, Weidenpesch und Ehrenfeld.

 

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Ein langwieriger und kräftezehrender Brandeinsatz beschäftigte die Feuerwehr Köln von 12.20 Uhr bis 19.00 Uhr. In der Scheuerhofstraße brannte ein im Bungalowstil gebautes Einfamilienhaus in mehreren Räumen.

 

Der in der Leitstelle eingegangene Notruf beschrieb, dass noch Personen im Gebäude seien. Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte fanden ein im Vollbrand befindliches Gebäude vor und begannen sofort mit der Personensuche.

 

Relativ schnell konnte eine männliche Person leblos aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Leider kam jede weitere Hilfe zu spät. Lediglich der Tod konnte noch durch den Notarzt festgestellt werden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Während der anschließenden Brandbekämpfung wurden 5 Druckgasbehälter sowie eine Sauerstoff-Druckgasflasche aus dem Gebäude geborgen.

 

Der weitere Verlauf der Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig. Eine veraltete bauliche Dachkonstruktion aus mehreren Lagen erschwerte die Löschmaßnahmen erheblich und erforderte einen hohen personellen und technischen Einsatz.

 

Ebenfalls konnte die Energieversorgung des Gebäudes nicht problemlos abgeschaltet werden, was sofort eingeleitete Straßenbaumaßnahmen erforderlich machte. Diese ermöglichten dann eine Trennung sowohl von Gas- als auch vom Stromnetz.

 

Unmittelbar angrenzende Nachbargebäude wurden durch die massive Rauchentwicklung betroffen und mussten zum Einsatzende sowohl messtechnisch überprüft als teilweise auch belüftet werden.

 

Nach fast siebenstündigem Einsatz konnte die Einsatzstelle an die Brandermittlung der Kriminalpolizei übergeben werden.

 

Die Löschgruppe Holweide der Freiwilligen Feuerwehr stellte während des Einsatzes den Grundschutz im Stadtbezirk Mülheim sicher.


Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 77 Einsatzkräften und 25 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt, Marienburg, Ostheim und Weidenpesch sowie von den Löschgruppen Dünnwald, Strunden, Holweide und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr.


Bei beiden Einsätzen hatte die Einsatzleitung der Führungsdienst der Branddirektion.

Foto zu Meldung: Einsatzreiche Mittagsstunden für die Feuerwehr Köln

Aufwändiger Brandeinsatz in Höhenhaus

(16.10.2017)

Am Mittag des 16.10.2017 kam es zu einem Brand mit einer Explosion in der Scheuerhofstr. in Höhenhaus. Ein Wohnbungalow wurde vollständig zerstört, eine Person konnte nur noch tot geborgen werden.

 

Aufgrund sehr aufwändiger und anstrengender Nachlöscharbeiten wurden wir gemeinsam mit der Löschgruppe Dellbrück um 15:25 Uhr – circa drei Stunden nach Einsatzeröffnung - zur Einsatzstelle alarmiert um Kräfte der Berufsfeuerwehr abzulösen und die Nachlöscharbeiten zu unterstützen. Die Dachhaut wurde geöffnet und mit mehreren handgeführten Rohren sowie von der Drehleiter die letzten Glutnester zu erreichen versucht, um das Feuer vollständig zu löschen. Hier wurden einige Strundener Kameraden mehrfach unter Filter eingesetzt. Nachdem die Maßnahmen erfolgreich waren, wurde das Gebäude nochmals intensiv mit der Wärmebildkamera kontrolliert und die eingesetzten Materialien zurückgebaut.

 

Das LF-ST 1 verblieb noch solange an der Einsatzstelle, bis ein Wechselladerfahrzeug der Berufsfeuerwehr alle kontaminierten Gerätschaften aufgenommen hatte und die Brandermittlung der Polizei die Einsatzstelle übernommen hat.

 

Die Löschgruppe war über 4 Stunden in diesem Einsatz gebunden und mit beiden Löschfahrzeugen sowie dem Gerätewagen-Lüften vor Ort.

 

Weitere Informationen zu diesem Einsatz können der lokalen Presse entnommen werden.

Foto zu Meldung: Aufwändiger Brandeinsatz in Höhenhaus

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus mit Menschenrettung über Drehleiter

(09.10.2017)

Der Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Köln Humboldt-Gremberg erforderte in der vergangenen Nacht gegen 1:15 Uhr den Einsatz der Feuerwehr Köln.

 

Aufgrund der starken Rauchausbreitung im Gebäude mussten fünf Personen über die Drehleiter gerettet und vier Personen verletzt ins Krankenhaus befördert werden. Am frühen Montagmorgen des 9. Oktober 2017 wurden die Einsatzkräfte zu einem Kellerbrand in Köln Humboldt-Gremberg alarmiert. Beim Eintreffen war eine massive Rauchentwicklung aus mehreren Etagen des Gebäudes zu sehen und im 2. Obergeschoss machten sich durch den Rauch eingeschlossene Personen bemerkbar.

 

Aufgrund des Schadenbildes wurde sofort die Drehleiter in Stellung gebracht und insgesamt fünf Personen aus verschiedenen Wohnungen im 2. Obergoss gerettet. In der Einsatzerstphase drang ein Trupp zur Brandbekämpfung in den Keller vor, ein weiterer Trupp kontrollierte über das Treppenhaus alle Wohnungen nach möglichen weiteren Personen. Die durch den Kellerbrand entstandene Hitze und Flammen zogen aus einem Lichtschacht in den Innenhof, wodurch dort abgestellte Mülltonnen ebenfalls Feuer fingen und den Einsatz eines weiteren Trupps zur Brandbekämpfung im Innenhof notwendig machte. Die starke Verrauchung, die Größe des Gebäudes mit zwölf Wohneinheiten und die große Anzahl der zu betreuenden Personen erforderte eine Alarmstufenerhöhung auf einen Einsatz mit drei Löschzügen sowie einen Rettungsdiensteinsatz mit sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und einem Großraumrettungswagen zur Betreuung. Bei der Kontrolle der Wohnungen wurden keine Personen mehr aufgefunden.

 

Der Rettungsdienst betreute insgesamt 16 Bewohner, von denen vier Personen in Krankenhäuser transportiert wurden. Mit Hilfe von Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht. Das Mehrfamilienhaus war aufgrund dem Ausfall der Stromversorgung sowie Gasversorgung und der Kontamination durch die Rauchgase nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Bewohner vor Ort hatten die Möglichkeit begleitet durch die Feuerwehr die notwendigsten Dinge aus ihren Wohnungen zu holen. Für betroffene Personen die nicht bei Freunden oder Verwandten unter kommen konnten wurde eine Notunterkunft bereitgestellt.

 

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 59 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Innenstadt, Mülheim, Chorweiler und Ostheim sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Wohnungsbrand in einem Hochhaus

(02.10.2017)

In der Nacht zum Montag wurde die Feuerwehr Köln um 1:43 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in der Ludwig-Gies-Straße in Seeberg alarmiert. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Da es sich bei dem Objekt um ein 13-geschossiges Hochhaus handelt, wurden durch die Leitstelle zwei Löschzüge, der Führungsdienst der Feuerwehr Köln sowie die zuständige Löschgruppe Fühlingen alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war eine deutliche Rauchentwicklung aus dem 5. Obergeschoss von außen wahrnehmbar. Die Einsatzkräfte verschafften sich unmittelbar Zugang über den Sicherheitstreppenraum des Hochhauses in das 5. Obergeschoss und in die Brandwohnung. Im darunterliegenden 4. Obergeschoss wurde ein sogenanntes Depot-Geschoss eingerichtet, in dem weitere Angriffstrupps und zusätzliches Material zur Brandbekämpfung vorgehalten wurden. Um 2:45 Uhr konnte "Feuer aus" gegeben werden und es waren nur noch kleinere Nachlöscharbeiten erforderlich. Die Wohnung wurde mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester kontrolliert und diese noch nach gelöscht. Durch den Notarzt und den Rettungsdienst wurden drei Personen gesichtet. Der Bewohner der Brandwohnung wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert, da dieser beim Verlassen der Wohnung Rauchgase eingeatmet hatte. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar, Erkenntnisse zur Brandursache liegen der Feuerwehr Köln nicht vor.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 41 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Chorweiler, Ehrenfeld, Innenstadt und Weidenpesch sowie von der Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Erfolgreiche Menschenrettung während FC-Spiel

(28.09.2017)

Während des Fußballspiels am Donnerstag, 28.September 2017, im RheinEnergieSTADION wurde die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln kurz vor 20 Uhr über eine Rauchentwicklung im Asylheim Max-Planck-Straße in Marsdorf informiert. Unverzüglich wurden Kräfte der Feuerwachen Lövenich und Lindenthal alarmiert sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion. Da sich das Löschfahrzeug der Feuerwache Lövenich der Berufsfeuerwehr als Sicherheitswache im Stadion befand, hatte die Löschgruppe Lövenich der Freiwilligen Feuerwehr ihr Löschfahrzeug für diesen Abend mit sieben Einsatzkräften fest besetzt.

Dieses Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr traf gemeinsam mit Drehleiter und Rettungswagen der Berufsfeuerwehr acht Minuten nach Beginn der Notrufannahme vor Ort ein. An dem von Flüchtlingen bewohnten Containerbau war eine Rauchentwicklung zu erkennen und der Angriffstrupp der Freiwilligen Feuerwehr ging zur Erkundung und Brandbekämpfung vor. Die Ursache der Rauchentwicklung war schnell gefunden. Es brannte ein elektrischer Heißwasserbereiter in der Küche. Da sich die starke Rauchentwicklung auch auf benachbarte Räume ausgebreitet hatte, wurden auch diese Räume kontrolliert. Hierbei wurde im dicht verqualmten Bereich ein schlafender Mann vorgefunden und sofort ins Freie gerettet.

Nach Behandlung vor Ort durch den Notarzt wurde er mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Dieser Einsatz zeigt wiederum, wie gut das Zusammenspiel zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Köln funktioniert. Auch die Praxis, bei Großveranstaltungen den "Grundschutz" in gewohnter Weise sicherzustellen und für die Absicherung der Veranstaltung zusätzliche Kräfte in Dienst zu nehmen, hat sich erneut bewährt. Letztlich verdankt ihr ein Mensch sein Leben!

Dachgeschosswohnung durch ein Feuer stark zerstört

(26.09.2017)

Am heutigen Morgen um 06:31 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Sürth alarmiert. Aufgrund der ersten Notrufe entsandte die Leitstelle der Feuerwehr Köln zunächst einen Löschzug. Innerhalb der nächsten zwei Minuten erreichten die Feuerwehr weitere Notrufe, die von einem ausgedehnten Wohnungsbrand berichteten.

 

Daraufhin wurde ein weiterer Löschzug, ein zusätzlicher Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug nachalarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Marienburg die Einsatzstelle erreichten, schlugen bereits Flammen gut sichtbar aus mehreren Fenstern im dritten Obergeschoß des Hauses. Die Bewohner der betroffenen Wohnung standen leicht verletzt auf der Straße und konnten den Einsatzkräften bestätigen, dass sich niemand mehr in der Brandwohnung befinden würde. Die beiden Bewohner der Wohnung wurden rettungsdienstlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Mittlerweile verließen auch alle anderen Bewohner das Haus, sammelten sich vor dem Gebäude und wurden durch die Feuerwehr betreut.

 

Die Feuerwehr trug ihren Löschangriff parallel sowohl durch den Treppenraum als auch über eine Drehleiter vor. Große Teile der Wohnung brannten und das Feuer drohte auch das Dach des Gebäudes zu erfassen. Durch einen gezielten Einsatz von bis zu drei Angriffstrupps gleichzeitig konnte die Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden, allerdings wurde die vom Brand betroffene Wohnung stark zerstört.

 

Nachdem der Brand weitgehend gelöscht war wurden Teile des Daches abgedeckt um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht unkontrolliert innerhalb der Dachkonstruktion ausgebreitet hat. Zudem wurden unmittelbar neben einem Fenster der Brandwohnung Teile des Aussenputzes entfernt. Diese Maßnahme wurde nötig, weil sich das Feuer hinter dem Aussenputz über mehrere Quadratmeter durch die Wärmedämmung ausgebreitet hatte. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Feuerwachen Marienburg, Innenstadt und Weidenpesch am Einsatz beteiligt. Gegen 09:00 Uhr wurde der Einsatz abgeschlossen.

Berufsfeuerwehrtag 2017 der Jugendfeuerwehr

(20.09.2017)

Am Wochenende des 16. & 17.09.2017 fand der mittlerweile traditionell jährlich stattfindende Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr statt. Von Samstagvormittag bis Sonntagmittag durchlebten die Mitglieder der Jugendgruppe einen Tag im Gerätehaus, angelehnt an den Dienstalltag einer Berufsfeuerwehrwache – mitsamt von den Betreuern vorgeplanten (Übungs-) Einsätzen.

 

Begonnen wurde der Tag natürlich mit dem Vertraut machen des Fahrzeuges (aufgrund zahlreicher Defekte konnten wir dieses Jahr leider nicht auf ein wasserführendes Fahrzeug der Feuerwehrschule zugreifen, sondern mussten mit unserem LF 16 TS – mit einigen Modifikationen - vorlieb nehmen). Ebenfalls fand eine kurze Einweisung in die Funktechnik statt.

 

Sodann war für den Vormittag theoretischer Unterricht angesetzt. Hier wurde über die FwDV 3 sowie die Brand- & Löschlehre referiert. Unterbrochen wurde die Unterrichtseinheit von dem ersten „Einsatz“: In einem Lager eines Malerbetriebs kam es zu einem Austritt einer unbekannten Flüssigkeit mit einer verletzten Person. Um den fehlenden Wassertank zu kompensieren wurde hier das LF-ST 1 durch einen Kameraden der Löschgruppe besetzt um die Wasserversorgung sicherzustellen. Der Angriffstrupp ging unter PA und Chemikalienschutzanzug mit einem C-Rohr in das Lager vor, verbrachte die Person nach draußen, dichtete die Leckage ab und nahm die ausgetretene Flüssigkeit mittels Bindemittel auf. Zurück auf der Wache wurde der unterbrochene Unterricht beendet.

 

In der Mittagspause gab es Hot-Dogs sowie etwas Zeit zum Entspannen – diese sollte jedoch nicht lange andauern, da sich auf dem Gelände des Abschleppunternehmens Pahlke ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Gabelstapler mit einer eingeschlossenen Person ereignet hat. Das Fahrzeug wurde gesichert und unterbaut, eine Zugangsöffnung durch eine Scheibe geschaffen und die Person durch die nun zu öffnende Türe gerettet.

 

Zurück auf der Wache stand sodann Dienstsport auf dem Plan. Im Innenhof und später von einsetzendem Regen in die Halle vertrieben, verausgabten sich alle bei verschiedenen Sportspielen. Zum Ende der Einheit ertönte jedoch erneut der Gong mit der Durchsage „Feuer in einem Werkstattgebäude in der Urnenstraße“. Im ehemaligen Gerätehaus der Löschgruppe Dellbrück kam es zu einem Brand mit einer vermissten Person. Unter „Atemschutz“ ging der Angriffstrupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Außen wurde die Patientenablage vorbereitet sowie im Verlauf ein Lüfter zum Einsatz gebracht.

 

Zum Abendessen wurde dann in gemeinsamer Arbeit Pizza gebacken um danach den Abend ausklingen zu lassen. Um 21:17 war es mit der Ruhe abermals vorbei, es ging zum Kleinfeuer am Gut Mielenforst. Den Holzhaufen zügig abgelöscht konnte der Rückweg angetreten werden. Kurz vor der Wache ereilte das LF-ST über Funk jedoch noch ein Folgeeinsatz: Im Parkhaus an der S-Bahnstation in Dellbrück sollte ein PKW brennen. Dieser Einsatz erwies sich jedoch als Fehlalarm, sodass sich die Besatzung Richtung Bett begeben konnte.

 

Die Nacht blieb ruhig, erst kurz vor dem Frühstück ging es erneut zum Kleinfeuer an das Gut Mielenforst – das Lagerfeuer vom Vorabend hatte sich wiederentzündet. Ausgiebig gewässert und mit der Wärmebildkamera kontrolliert, ging nun hiervon keine Gefahr mehr aus.

 

Bevor der Dienst um 10:00 Uhr sein Ende finden sollte, stand noch eine weitere, diesmal praktische, Unterrichtseinheit in erster Hilfe an. Unterbrochen wurde diese von einer Nachforderung eines Rettungswagens, welcher Tragehilfe bei einem Unfall auf einer Baustelle im Thurner Feld benötigte. Mittels Spineboard, Steckleiter und vereinten Kräften wurde eine Person von einem Gerüst gerettet und sicher am Boden angekommen dem RTW zugeführt.

 

Nach dem Dienstende wurde noch gemeinsam der Normalzustand der Wache und Fahrzeuge hergestellt, bevor es dann für alle nach Hause ging. Alle Beteiligten hatten wieder einmal viel Spaß, sodass sich der Aufwand auch dieses Jahr wieder voll und ganz gelohnt hat.

 

Unser Dank gilt den vielen Unterstützern, hier zu benennen ist die Firma Wissner für die Nutzung ihres Lagers, die Firma Pahlke für die Nutzung ihres Geländes und die Bereitstellung eines Unfall-PKW, die Löschgruppe Dellbrück für die Unterstützung mit LF, Übungspuppe und ihrem ehemaligen Gerätehaus als Übungsobjekt, sowie zwei Löschgruppenmitglieder, zum einen für die Unterstützung mit dem LF-ST1 sowie der Möglichkeit der Nutzung der Baustelle.

 

Foto zu Meldung: Berufsfeuerwehrtag 2017 der Jugendfeuerwehr

Batteriebrand im Keller des Westdeutschen Rundfunks

(06.09.2017)

Am Dienstag, 5. September 2017, brannte es im Keller des WDR, was zu einer erheblichen Rauchentwicklung führte und einen langwierigen Einsatz der Feuerwehr nach sich zog.

Gegen 17:20 Uhr wurde die Leitstelle über einen Brand im Keller des WDR informiert. Da es sich um ein besonderes Objekt handelt, wurden von der Leitstelle zwei Löschzüge und der Führungsdienst entsandt. Die eintreffenden Kräfte stellten einen Brand im Batterieraum der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) fest. Der Raum befindet sich im dritten Untergeschoß und durch das Feuer kam es zu Beginn des Einsatzes zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Nord-Süd-Fahrt, da sich hier die Abluftöffnungen des Batterieraums befinden. Als erste Maßnahme wurde das Gebäude evakuiert. Der Sendebetrieb musste für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Im weiteren Einsatzverlauf beschränkte sich die Verrauchung nur noch auf den unmittelbaren Kellerbereich. Zwischenzeitlich brannten circa 200 Batterien. Die Einsatzkräfte setzten für die Brandbekämpfung COein. Aufgrund des massiven Schadensereignisses wurde zusätzliches CO2 von der Werkfeuerwehr Bayer Dormagen angefordert. Nachdem dadurch das Feuer eingedämmt werden konnte, wurden die Batterien mit einem Schaumteppich abgedeckt, um das Feuer endgültig zu löschen. Aufgrund der schwierigen Bedienungen konnte erst um 0:13 Uhr "Feuer aus" gemeldet werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr sind weiter vor Ort, um den Keller zu kontrollieren und bei Bedarf weiter Schaum abzugeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 65 Einsatzkräften und 24 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Deutz, Ehrenfeld, Innenstadt, Lindenthal, Marienburg, Ostheim, Mülheim und Weidenpesch sowie von der Werkfeuerwehr Bayer Dormagen. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Öleinsatz im Mülheimer Hafen

(05.09.2017)

Am Montag, 4. September 2017, wurde die Feuerwehr Köln um 15:57 Uhr zu einem Öleinsatz im Mülheimer Hafenbecken alarmiert. Auf einer Fläche von 250 mal 30 Metern war ein Ölfilm auf der Gewässeroberfläche zu erkennen.

In Abstimmung mit der hinzugerufenen Unteren Wasserbehörde und der Wasserschutzpolizei, wurden zunächst vier Schiffe aus dem Hafen geführt und die Hafenzufahrt mit 95 Meter Ölschlängel abgeschlossen. Anschließend wurde der Ölfilm mit einer ölzersetzenden Flüssigkeit behandelt.

In Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde bleibt die Hafenzufahrt bis auf weiteres gesperrt und der Ölschlängel im Wasser. Hierdurch können die Reste des noch im Uferbereich angesammelten Ölfilms wirksam am Eintritt in den Rheinstrom gehindert werden. Im Laufe des morgigen Vormittages wird die Einsatzstelle nochmals durch die Feuerwehr und die Untere Wasserbehörde inspiziert und gegebenenfalls weitere Maßnahmen abgestimmt. Ermittlungen zur Verursacherin oder zum Verursacher werden derzeit durch die Wasserschutzpolizei und die Untere Wasserbehörde durchgeführt.

Im Einsatz befanden sich neben dem Feuerwehr-Rettungsboot auch Spezialkräfte der Umweltwache Ostheim, das zuständige Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Mülheim mit insgesamt 15 Einsatzkräften sowie der BVA 5 als Einsatzleiter Umweltschutz.

Foto zu Meldung: Öleinsatz im Mülheimer Hafen

Ehemalige Diskothek in Wahn ausgebrannt

(04.09.2017)

Am frühen Montagmorgen brannte eine ehemalige Diskothek auf dem Ruppertgelände in Wahn vollständig aus. Die ersten Notrufe erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln in der Nacht um 1 Uhr. Die erstalarmierten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Porz konnten schon auf der Anfahrt heftigen Feuerschein wahrnehmen und erhöhten daraufhin die Alarmstufe auf "FEUER2", so dass neben der Freiwilligen Feuerwehr auch ein zweiter Löschzug nach Wahn ausrückte.

 

Es brannte eine seit vielen Jahren stillgelegte Diskothek auf einer Fläche von circa 25 mal 10 Metern. Die Zugänglichkeit zum Objekt gestaltete sich sehr schwierig, weil es durch Baum- und Buschwerkbewuchs völlig zugewuchert war. Erst durch den Einsatz von drei Motorkettensägen konnte der Eingangsbereich freigelegt werden. Erster Einsatzschwerpunkt war der Schutz des benachbarten 4-geschossigen Gebäudes, weil durch die Wärmestrahlung bereits einige Fenster beschädigt waren und das Feuer überzugreifen drohte. Zum Schutz des Nachbargebäudes und für die Löscharbeiten waren zwei Wenderohre von Drehleitern, ein Monitor von einem Tanklöschfahrzeug sowie vier C-Rohre im Einsatz. Während des Einsatzes konnte eine 20 Kilogramm schwere Gasflasche aus dem Inneren der ehemaligen Diskothek geborgen werden.

 

Es kam zu keinem Personenschaden. Zur Brandursachenermittlung hat die Polizei die Arbeit aufgenommen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch, von den Löschgruppen Wahn und Urbach der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Schwerer Verkehrsunfall in Mülheim

(01.09.2017)

Am Freitag, 1. September 2017, ereignete sich gegen 4:30 Uhr auf der Bergisch Gladbacher Straße in Höhe Herler Ring ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau in einem Auto eingeklemmt und schwer verletzt wurde.

An der Kreuzung Bergisch Gladbacher Straße/Herler Ring war ein stadtauswärts fahrender Ford Focus war mit einem Lastkraftwagen kollidiert und rund 50 Meter weiter mit der rechten Seite gegen einen Schildermast geprallt. Dabei wurde die etwa 20 Jahre alte Beifahrerin des Ford im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Aufgrund der eingehenden Notrufe entsandte die Leitstelle der Feuerwehr Köln Rettungskräfte gemäß dem Einsatzstichwort "eingeklemmte Person" Kräfte der Feuerwachen Mülheim und Weidenpesch.

Vor Ort wurde die junge Frau rettungsdienstlich versorgt und stabilisiert und anschließend aus dem Fahrzeugwrack befreit. Die Einsatzkräfte konnten keinen Fahrer des Pkw an der Einsatzstelle ausmachen, so dass die Entscheidung getroffen wurde, die nähere Umgebung mit Hilfe der vorhandenen Wärmebildkameras abzusuchen für den Fall, dass der Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert worden sei. Er wurde jedoch nicht gefunden. Später im Verlauf des Einsatzes konnte die Polizei berichten, dass der Fahrer sich von der Einsatzstelle entfernt hatte und aufgegriffen worden war.

Die Patientin wurde im Rettungswagen weiter stabilisiert und transportfähig gemacht und zuletzt mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung gefahren. Der Fahrer des beteiligten Lastkraftwagens war unverletzt und konnte bei seinem Fahrzeug bleiben. Die Feuerwehr Köln war mit elf Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften etwa eine Stunde vor Ort tätig.

Zwei große Einsätze erfolgreich abgeschlossen

(30.08.2014)
In der Nacht zum Samstag, 30.8.2014 konnten zwei große Einsätze von der Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen werden.
 
Kraneinsturz Bonner Straße in Köln- Marienburg
 
Nach über 24h Stunden konnte der Einsatz Bonner Straße gegen 02.30 Uhr von der Feuerwehr beendet werden. Wie berichtet war in der Nacht zum Freitag, den 29.8.2014 gegen 01.00 Uhr ein großer Baukran auf zwei Häuser gestürzt. Fünf Personen wurden von der Feuerwehr gerettet, davon wurde eine Person leicht verletzt.
 
Nach den Erstmaßnahmen in der Nacht war es Aufgabe der Feuerwehr zunächst eine Abstimmung der unterschiedlichen Ämter, Behörden und Fachfirmen und der Geschädigten über das weitere Vorgehen herbeizuführen. Hierzu wurde eine Technische Einsatzleitung vor Ort eingerichtet.
 
Zunächst konnten noch einige Kleintiere aus dem Gebäude gerettet werden. Im Laufe des Tages wurde dann die Baugrube, in welcher der Kran stand, stabilisiert. Der Ausleger, der über die Bonner Straße lag, wurde durch eine Fachfirma entfernt. Nach gründlicher Untersuchung durch den Statiker wurde festgestellt, dass die beiden beschädigten Häuser nicht mehr bewohnbar sind. Durch die Gewalt des Aufpralls war die innere Struktur der Gebäude zerstört. Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten deswegen in enger Abstimmung mit den Geschädigten die Wertgegenstände aus den noch nicht total zerstörten Teilen des Gebäudes und betätigten sich so als „Umzugshelfer“ für die wichtigsten Habseligkeiten. Währenddessen betreute eine Notfallseelsorgerin die Betroffenen. Danach wurde der tief in das Gebäude eingedrungene Gegenausleger vom Kranturm getrennt. Während dieser Arbeit einer Fachfirma stellte die Feuerwehr den Brandschutz, u.a. vom Korb einer Drehleiter aus, sicher. Gegen 18.00 Uhr wurde der Kranturm mitsamt dem Fundamentkreuz mittels 2 Mobilkränen vorsichtig vom Gebäude abgehoben und auf der Bonner Straße abgelegt. Gegen 22.30 Uhr waren diese Arbeiten erledigt. Es folgten Abbrucharbeiten durch eine Fachfirma, damit das Gebäude sich in einem so sicheren Zustand befindet, dass die Bonner Straße am heutigen Samstag wieder für den Verkehr genutzt werden kann.
 
Die Unfallursache wird derzeit von der Polizei ermittelt.
 
Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwache Marienburg, Innenstadt, Weidenpesch, Porz, Ehrenfeld, und Lindenthal sowie der Rettungsdienst der Stadt Köln. Die Freiwillige Feuerwehr war mit folgenden Einheiten vor Ort: Fernmeldedienst, Dünnwald (Sondereinheit Ortung), Porz- Langel (Sondereinheit Beleuchtung), Longerich (Sondereinheit Logistik), Rodenkirchen, Dellbrück, und Strunden. Es waren umschichtig insgesamt rund 150 Einsatzkräfte mit ca. 40 Einsatzfahrzeugen tätig.
 
Die Einsatzleitung hatten im Wechsel Branddirektor Peter Hartl und Oberbrandrat Dr. Jörg Schmidt.
 
Bombenentschärfung in Köln- Poll
 
Parallel zum Einsatz an der Bonner Straße wurde auf einer Baustelle an der Jakob-Kneip-Straße eine englische Fünfzentnerbombe gefunden. Die Feuerwehr unterstützte ab 14.00 Uhr das Ordnungsamt. Schwerpunkte waren die Evakuierung eines Altenheimes sowie der Transport von gehbehinderten Personen, die im geräumten Bereich wohnten und zu einer Betreuungsstelle in einer Schule gebracht wurden. Da die Entschärfung bei Nacht stattfand, wurde die Fundstelle großräumig ausgeleuchtet. Die Bewohner des Altenheimes kamen in einem anderen Altenheim bzw. in einem Krankenhaus unter.
Die Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD waren mit dem Transport von Behinderten und liegenden Patienten eingebunden und betreuten die Evakuierten in einer Schule. Nach erfolgreicher Entschärfung wurden die Evakuierten wieder zurückgeführt. Der Einsatz war gegen Mitternacht beendet.
 
Im Einsatz waren insgesamt rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Die Feuerwehrkräfte kamen von der Feuerwache Weidenpesch und den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Dellbrück, Strunden, Ensen, Umweltschutzdienst, Wahn, Heumar, Brück und Porz- Langel (Sondereinheit Beleuchtung).
 
Die Einsatzleitung der Feuerwehr hatte Brandamtmann Volker Schneider.
 
Zusammenfassend stellte der Direktor der Feuerwehr Köln, Ltd. Branddirektor Johannes Feyrer, fest:
 
Dieser Einsatz forderte die Feuerwehr Köln insbesondere in 3 Kompetenzen:
  • Führungsfähigkeit bei komplexen Lagen
  • Sofortige Verfügbarkeit von Spezialgerät wie z.B. Rüstzüge, Ortungsgerät etc
  • Manpower der Freiwilligen Feuerwehr
 
Es zeigte sich wieder einmal, wie wichtig und zielführend eine konstruktive Zusammenarbeit mit Spezialfirmen ist.“
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez.: Philipp Hessemer

Rauchentwicklung im Keller des Aquariums des Kölner Zoo

(29.06.2014)
Am 29.06.2014 um 1533h wurde die Feuerwehr Köln zu einer Rauchentwicklung im Keller des Aquariums des Kölner Zoo gerufen.
Die ersten Einsatzkräfte konnten die Verrauchung im Kellerbereich bestätigen. Da eine Rauchausbreitung auf die Bereiche des Aquariums nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das gut besuchte Aquarium zunächst geräumt.
Parallel hierzu ging ein Einsatztrupp mit Atemschutzgeräten in den Keller des Aquariums vor und konnte mit einer Wärmebildkamera mehrere Glutnester im Bereich der Isolation der Heizungsrohre feststellen.
Da ein größeres Brandereignis aufgrund der ersten Erkundung ausgeschlossen werden konnte, wurde der Keller zunächst belüftet, um den Einsatzkräften ein besseres Arbeiten zu ermöglichen.
Die Glutnester mussten durch die Feuerwehr nicht weiter abgelöscht werden, da der Brand selbstständig erloschen war. Zur Sicherheit wurde der komplette Kellerbereich begangen und kontrolliert.
Für die Dauer der Maßnahme war das Aquarium gesperrt.
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 22 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen von den Feuerwachen Weidenpesch und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.
 
Gef. BR Bierfert
Gez. BD Hartl

Brand im Görlinger Zentrum in Köln Bocklemünd - Schwer brandverletzer Bewohner

(28.06.2014)
Am gestrigen späten Abend, 27.6.2014, wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln um 21:27 Uhr zu einem Feuer mit Menschenleben in Gefahr in einem siebengeschossigen Wohnhaus im Görlinger Zentrum gerufen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus der Wohnung im 4. Geschoss, auf dessen Balkon sich noch der Bewohner befand. Über eine Drehleiter wurde die schwer brandverletzte Person gererettet und notarztbegleitet ins Schwerverbrandtenzentrum Merheim befördert.
Aufgrund des Brandüberschlages auf das darüberliegende Geschoss und eine Rauchausbreitung in den Treppenraum und die Flure der anderen Geschosse erfolgte eine Einsatzstichworterhöhrung FEU3 mit der Entsendung von insgesamt 3 Löschzügen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Widdersdorf und weiteren Rettungsmitteln.
Die Einsatzmaßnahmen konzentrierten sich einerseits auf das Absuchen aller Balkone und die Außenbrandbekämpfung über  zwei Drehleitern. Darüberhinaus sind über den Treppenraum vier mit Atemschutzgeräten geschützte Einsatztrupps (insgesamt 12 Einsatzkräfte) unter der Vornahme von zwei Löschleitungen zur Brandbekämpfung und insbesondere zum Absuchen benachbarter Wohnungen nach weiteren Personen vorgegangen.
Aufgrund der umfangeichen Kontrolle der benachbarten Wohnungen, von welchen eine große Anzahl auch gewaltsam durch die Feuerwehr geöffnet werden mussten und die Betreung von insgesamt 9 betroffenen Personen aus dem Gebäude, dauerte der Einsatz noch bis Mitternacht an. 
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 75 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen von den Feuerwachen Lövenich, Chorweiler, Weidenpesch, Lindenthal, Innenstadt, Ehrenfeld, von der Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Widdersdorf sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Gezeichnet OBR Ortmann

Hündin aus der Strommitte des Rheins gerettet

(26.06.2014)
Am heutigen Donnerstag erreichte die Leitstelle Köln um 13:57 Uhr ein Notruf, dass sich ein Hund im Rhein in Höhe der Rodenkirchener Brücke befände.
 
Das umgehend von der Löschbootstation in Deutz ausrückende Rettungsboot „Ursula“ konnte den Hund strommittig an Bord retten. Anschließend wurde das Tier in Höhe Partyschiffes „Rhein Roxy“ in Rodenkirchen an die glückliche Hundebesitzerin übergeben.
 
Die Neugier am vorbeischwimmenden Treibgut brachte die Mischlingshündin Jasmin in Lebensgefahr. Glücklicherweise ermöglichte der sofort abgesetzte Notruf der Halterin eine schnelle Rettung durch die Einsatzkräfte der Löschbootstation.
 
 
Gef.
OBM Taiber
 
Gez.
BD Spangardt

Leckage einer Gasleitung in Porz

(22.06.2014)
Am Samstagvormittag, den 21. Juni 2014, kam auf der Waldstraße in Porz zur Leckage einer Gasleitung, infolgedessen ein Wohnhaus vorübergehend geräumt und die Straße für den Verkehr mehrere Stunden gesperrt werden musste.
Gegen 10 Uhr wurde die Feuerwehr Köln durch den zuständigen Gasversorger über einen Gasgeruch im Stadtteil Porz informiert. Die alarmierten Einsatzkräfte, die die Einsatzstelle von der nahegelegenen Feuerwache Porz schnell erreicht hatten, führten Messungen durch. Hierbei wurde eine erhöhte Gaskonzentration in der Kanalisation und in einem Wohngebäude festgestellt. Auf Grund der Ausbreitung des Gases auf ein Wohnhaus wurden durch den Einsatzleiter weitere Kräfte zur Einsatzstelle gerufen. Das Haus wurde umgehend geräumt und den Bewohnern wurde die Möglichkeit gegeben, sich für die Dauer des Einsatzes in einem Bus der Feuerwehr aufzuhalten. Die Kellerräume des Hauses wurden im weiteren Einsatzverlauf durch die Feuerwehr belüftet. Des Weiteren wurde die Straße weiträumig für den Durchgangsverkehr und Passanten gesperrt. Auch eine Tankstelle im unmittelbaren Gefahrenbereich musste den Betrieb vorübergehend einstellen. Die angrenzenden Wohnhäuser wurden durch die Feuerwehr kontrolliert. Hierbei konnte jedoch keine weitere Ausbreitung des Gases festgestellt werden.
Der Bereich der Leckage an der Gasleitung wurde durch den Gasversorger eingegrenzt und es wurde umgehend mit den Reparaturarbeiten begonnen. Die Reparaturarbeiten wurden durch die Feuerwehr Köln abgesichert und dauerten bis 17.30 Uhr an. Die Bewohner des betroffenen Hauses konnten nach den Belüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 27 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim und Marienburg, sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion im Einsatz. Ebenfalls waren die Polizei und das Bauamt, sowie der Gasversorger Rhein-Energie vor Ort.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez: BR Philipp Hessemer

Zusammenstoß zweier Stadtbahnwagen der KVB

(22.06.2014)
Am Sonntag den 22.06.2014 um 10:30 wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln über den Notruf über einen Zusammenstoß zweier Stadtbahnwagen im Bereich Berliner Str. Fixheider Weg alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden in der zwischenzeitlich stillgelegeten Haltestelle unterhalb der Berliner Str.  zwei stark beschädigte Stadtbahnwagen vor.
Die stadtauswärts fahrende Bahn war zum Zeitpunkt des Ereignisses mit ca. 20 Fahrgästen besetzt, die stadteinwärts fahrende Bahn lediglich mit einem Fahrer. Insgesamt wurden bei diesem Ereignis vier Personen verletzt, die zur weiteren Behandlung durch Einsatzkräfte des Kölner Rettungsdienstes ins Krankenhaus transportiert worden sind.
Zur weiteren Unterstützung der KVB wurden im Anschluß an die rettungsdienstliche Versorgung die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr zum Eingleisen der beiden Stadtbahnwagen eingesetzt. Das gestaltete sich als besondere technische Herausforderung. Der Drehkranz der Stadtbahn mit Fahrtrichtung Schlebusch wurde bei dem Zusammenprall erheblich beschädigt  und teilweise aus derHalterung gerissen. 
Das Eingleisen des ersten Stadtbahnwagen dauerte 20 Minuten, das Eingleisen des zweiten Zuges nahm 150 Minuten in Anspruch.
Um 15:40 Uhr war der Einsatz für die Berufsfeuerwehr Köln beendet.
An der Einsatzstelle waren  insgesamt 37 Einsatzkräfte der Feuerwachen Mülheim, Deutz, Weidenpesch, Marienburg sowie der Einsatzführungsdienst im Einsatz
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gef. Weber
Gez. Stobbe

Brandtoter in Wohnung

(22.06.2014)
Brandtoter in Wohnung
 
Am Sonntag den 22.06.2014 um 00.13 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln von Anwohnern aus der Veledastrasse informiert, dass Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoß austrat.
Die ersteintreffende Rettungswagenbesatzung konnte mit einem Handfeuerlöscher einen Kleinbrand in der Küche der Wohnung weitgehend löschen, aber auf Grund der starken Verrauchung nicht weiter in die Wohnung eindringen.
Die Einsatzkräfte des Löschzuges der Feuerwache Innenstadt drangen dann, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, in die Wohnung ein und konnten den Brand endgültig löschen. Dabei wurde eine männliche Person mit schweren Verbrennung tot in der Wohnung aufgefunden.
 
Nach Freimessung der Wohnung auf gefährliche Rauchgase wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.
Anwohner aus der neben der Brandwohnung liegenden Wohnung wurden erst durch den Rettungsdienst, dann durch einen Seelsorger der Feuerwehr Köln betreut.
 
Es waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwache Innenstadt und der Führungsdienst im Einsatz.
 
 
Gef. Schneid
Gez. Stobbe
 
 
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Kalk: Sucheinsatz nach abgetrenntem Finger im Feld

(03.05.2014)
Mit vielen Kräften und einer Wärmebildkamera der Feuerwehr Köln konnte gestern in Kalk ein abgetrennter Finger einer Frau wiedergefunden werden, der eventuell wieder replantiert werden kann.
Um 19:13 Uhr wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Köln  nach Kalk in die Dillenburgerstr. alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Frau sich den Ringfinger der linken Hand beim Übersteigen einer Zaunanlage abgetrennt hatte. Da der abgetrennte Finger nicht unmittelbar gefunden werden konnte, wurde die Patientin ohne den Ringfinger zur Weiterbehandlung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.
Vor Ort suchten Einsatzkräfte der Polizei, Augenzeugen sowie weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr mittels einer Wärmebildkamera nach dem Finger. Nach kurzer Suche konnte der Finger unweit des Zaunes gefunden und durch einen Kradfahrer der Polizei zur Eigentümerin ins Krankenhaus gebracht werden.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.

Viele Einsätze durch Sturmtief „Xaver“ für die Feuerwehr Köln

(06.12.2013)
Viele Einsätze durch Sturmtief „Xaver“ für die Feuerwehr Köln
Die Ausläufer des Sturmtiefs „Xaver“ sorgen auch in Köln für viele Feuerwehreinsätze. Zeitweise waren alle Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und mehr als die Hälfte der Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterwegs, um umgestürzte Bäume oder lose Dachteile aus dem Weg zu räumen. Verletzt wurde durch die umher fliegenden Teile bislang niemand. Bislang kam es zu 87 Sturmeinsätzen in Köln.
Der erste Sturmeinsatz wurde der Leitstelle gegen 13:40 Uhr gemeldet. In der Cottbuser Straße in Mülheim musste die Feuerwehr abgebrochene Äste von der Straße räumen.
Um 17:30 Uhr musste die Feuerwehr die Militärringstraße in Höhe der Einmündung der Mathias-Brüggen-Straße sperren, weil ein Baum schief stand und auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Nach einer Dreiviertelstunde hatten die Einsatzkräfte den Baum beseitigt und konnten den Verkehr wieder freigeben.
Die meisten Einsätze wurden in der Zeit zwischen 20 und 21 Uhr gemeldet. Im Minutentakt musste die Leitstelle die Einsätze disponieren. Unter den 69 Einsätzen waren allein 43 Sturmeinsätze zu verzeichnen. Unter anderem entsandte die Leitstelle Einheiten zum Parkhaus der Köln-Arena. Dort hatte sich gegen 20:16 Uhr ein 15 Meter mal 30 Meter großes Werbebanner losgerissen. Der Wind schlug es immer wieder gegen die Oberleitung der hinter dem Parkhaus verlaufenden Bahnlinie. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sperrte die Gleisstrecke und ließ den Strom in der Oberleitung abschalten. Erst danach konnte die Feuerwehr das Banner von einer Drehleiter aus abschneiden und herunter nehmen.
Neben den im Dienst befindlichen 186 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr waren 168 freiwillige Feuerwehrfrauen und -männer von den Löschgruppen Brück, Dünnwald, Eil, Fühlingen, Heumar, Holweide, Langel-Rheinkassel, Longerich, Lövenich, Merkenich, Rodenkirchen, Roggendorf, Urbach, Widdersdorf und vom Fernmeldedienst in Einsatz.

Autobahndreieck Heumar: Mehrere Verletzte nach Stromunfall mit Autokran

(30.11.2013)
Autobahndreieck Heumar: Mehrere Verletzte nach Stromunfall mit Autokran
 
Bei Bergungsarbeiten an einem verunfallten LKW im AD Heumar kam es gegen 00:30 Uhr zu einem Stromüberschlag  mit Lichtbogen, bei dem insgesamt 5 Menschen verletzt wurden.
 
Im AD Heumar war auf der Verbindung zur A 4 Richtung Aachen am Vorabend ein LKW verunglückt. Um den verunglückten LKW zu bergen, richteten die Mitarbeiter einer Bergungs-Fachfirma den Kranausleger ihres Autokrans auf. Dabei kam der Ausleger zu nahe an eine Fernnetz-Hochspannungsoberleitung mit 220.000 Volt (220 kV), so dass sich in der Luft ein Lichtbogen als Stromüberschlag bildete. Die Oberleitung selbst wurde nicht berührt und blieb ohne Schäden.
 
Bei der Entstehung des Lichtbogens, den man bei Gewitter als Blitz wahrnimmt, saß der Kranführer vom Strom größtenteils geschützt im Führerhaus des Krans, das wie ein Faradayscher Käfig wirkt; drei weitere Mitarbeiter der Bergungsfirma standen wenige Meter neben dem Kran sowie ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde der Stadt Köln noch weiter entfernt.
 
Der Stromschlag war als gleißender Blitz noch in 2 bis 3 Kilometern Entfernung zu sehen und verursachte im unmittelbaren Bereich des Krans einen Feuerball, von dem die drei Arbeiter erfasst wurden und mittelschwere Verletzungen davontrugen. Der Mitarbeiter der Stadt Köln wurde leicht verletzt. Der Kranführer wurde physisch nicht verletzt, war jedoch vom Ereignis psychisch sehr betroffen.
 
In 15 Meter Entfernung liegen auf der Autobahn Induktionsstreifen aus Metall als Staudetektoren unter der Fahrbahndecke. Offensichtlich durch die gute elektrische Leitfähigkeit trat der Strom an zwei Flächen dieser Stelle aus dem Erdreich aus. Dabei wurde Asphalt an zwei Flächen von jeweils ca. 50 x 50 Zentimeter und einer Tiefe von 3 bis 4 Zentimetern herausgeschleudert. Durch das Herausschleudern des Asphalts entstanden glücklicherweise keine Schäden.
 
Die drei mittelschwer Verletzten mussten noch vor Ort durch den Rettungsdienst und den Notarzt unverzüglich medizinisch behandelt werden. Der Mitarbeiter der Stadt Köln und der Kranführer wurden ebenfalls zur Weiterbehandlung zum Krankenhaus transportiert. Die Unfallaufnahmen und Spurensicherung der Polizei dauerten noch bis zum frühen Morgen.

Zwei Wohnungen in Köln nach Feuer nicht mehr bewohnbar

(19.11.2013)
Zwei Wohnungen in Köln nach Feuer nicht mehr bewohnbar
 
Am heutigen Vormittag kam es in Bickendorf zu einem Wohnungsbrand. Ein Zimmer brannte völlig aus. Durch die heißen Brandgase wurde die gesamte Wohnung in Mitleidenschaft gezogen. Diese ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr mit einem Trupp unter Atemschutzgeräten gelöscht werden. Um den Treppenraum und andere Wohnungen rauchfrei zu halten, wurde der Löschangriff von außen über die Drehleiter ins 2. OG vorgenommen.
Die Brandursachenermittlung hat die Polizei übernommen. Wegen der Abwesenheit der Mieter hatte zunächst niemand das Feuer bemerkt.
Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienst aus Ehrenfeld und Lindenthal sowie der Führungsdienst aus Weidenpesch.
 
Kurz nach der Mittagszeit ereignete sich ein weiteres Brandereignis ähnlicher Art im Stadtteil Vingst. Auch hier brannte ein Zimmer aus; die Wohnung ist ebenfalls nicht mehr bewohnbar. Betroffen waren hierbei eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kleinkindern. Alle Vier wurden durch den Notarzt und den Rettungsdienst versorgt. Lediglich der Vater wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.
Da die Familie nicht in die Wohnung zurück konnte, erklärten sich Nachbarn bereit, diese vorerst aufzunehmen. Die dort vermietende GAG Immobilien AG hat sich ebenfalls eingeschaltet und eine Ersatzwohnung angeboten.
Bei diesem Einsatz waren der Löschzug und der Rettungsdienst aus Ostheim und Deutz und der Führungsdienst der Berusfeuerwehr eingesetzt.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
gefertigt: BAR Frank Peters
gezeichnet OBR Ortmann

Köln-Kalk: Feuerwehr rettet Mann aus verqualmter Wohnung

(18.11.2013)
Köln-Kalk: Feuerwehr rettet Mann aus verqualmter Wohnung
Die Feuerwehr Köln hat am Sonntagnachmittag einen 37-jährigen Mann aus seiner verqualmten Wohnung gerettet. Er kam mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus.
Kurz nach 16:00 Uhr sieht eine Hausbewohnerin, wie Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss dringt. Da sie kein Telefon zur Hand hat, ruft sie aus ihrem Fenster im Erdgeschoss um Hilfe. Ein Fußgänger erkennt die Situation und verständigt mit seinem Mobiltelefon die Feuerwehr.
Als die Rettungskräfte kurze Zeit später in der Lüttringhauser Straße eintreffen, geht sofort ein Trupp mit Atemschutz in die verqualmte Wohnung. Mit einer Wärmebildkamera suchen sie die Wohnung ab und finden den 37-jährigen Bewohner schlafend vor. Die Einsatzkräfte wecken ihn und bringen ihn nach draußen. Der Rettungsdienst untersucht und versorgt den Mann. Er hat eine Rauchvergiftung erlitten. Ein Rettungswagen bringt ihn ins Krankenhaus.
Der Einsatzleiter, Brandoberamtsrat Bernhard Swierzy, ist sich sicher: „Lange hätte der Mann in der verqualmten Wohnung nicht mehr überleben können. Dank der aufmerksamen Nachbarin und der schnellen Hilfe, ist es noch einmal gut ausgegangen. Ein Rauchmelder hätte das Feuer allerdings sicherlich früher gemeldet und den Bewohner geweckt.“ Im Schlaf riecht der Mensch nichts. Nur wenige Atemzüge im Brandrauch können tödlich sein. Die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken anschließend.
Die eigentliche Ursache für den Rauch war in diesem Fall ein brennender Papierkorb. Der Angriffstrupp der Feuerwehr konnte den Brand mit kleinem Löschgerät schnell unter Kontrolle bringen. Anschließend lüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung und das Treppenhaus. Alle anderen Hausbewohner konnten anschließend in ihre Wohnung zurückkehren.
Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Wachen Deutz, Ostheim und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Brandalarm durch defekten Kühlschrank

(15.11.2013)
Brandalarm durch defekten Kühlschrank
Um 15:30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil in einem Klassenraum einer Einrichtung für  Erwachsenenbildung ein brandähnlicher Geruch wahrnehmbar war und die Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer über Übelkeit und Hustenreiz klagten. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln alarmierte daraufhin zwei Löschzüge, zwei Rettungswagen, einen Notarzt und den Führungsdienst zur Einsatzstelle in Ehrenfeld.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nicht um Brandgeruch handelte, sondern dass Kühlmittel aus einem Kühlschrank ausgetreten war und zu einer Geruchsbelästigung im Klassenraum geführt hatte. Der Schulungsleiter hatte schon vor Eintreffen der Feuerwehr die Teilnehmer aufgefordert, den Raum zu verlassen und sich in einem Nachbarraum zu sammeln.
Alle 10 betroffenen Personen wurden vom Rettunsdienst vor Ort untersucht und über die Ursache der Geruchsbelästigung aufgeklärt. Niemand der Betroffenen wurde bei dem Vorfall verletzt, so dass ein Transport ins Krankenhaus nicht notwendig war.
Der Klassenraum wurde von der Feuerwehr gelüftet und der defekte Kühlschrank ins Freie gebracht. Nachdem der Klassenraum belüftet war und die Messungen der Feuerwehr zeigten, dass keine Schadstoffbelastung mehr nachweisbar war, wurde der Klassenraum wieder an den Betreiber der Schulungseinrichtung übergeben und zur Nutzung frei gegeben.
 
Im Einsatz waren der Löschzug Ehrenfeld, der Löschzug Lindental, ein Löschfahrzeug der Feuerwache Innenstadt, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und der Führungsdienst inklusive eines Messfahrzeuges für Luftschadstoffe.
Der Einsatz konnte um ca. 16:00 Uhr beendet werden.
Gez.
BD Peter Hartl

Zwei Brandereignisse innerhalb weniger Stunden

(13.11.2013)
Zwei Brandereignisse innerhalb weniger Stunden
Um 13.30 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein Feuer in der Johann Classen Str. gemeldet, worauf hin sofort Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der Rettungsdienst von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Mülheim und Ostheim entsandt wurden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine dichte Rauchentwicklung aus einem Kellerschacht fest. Ein Hausbewohner versuchte mit einem Gartenschlauch durch ein Kellerfenster im Hofbereich den Brand zu bekämpfen. Sofort wurde die Brandbekämpfung seitens der Feuerwehr eingeleitet und der Treppenraum kontrolliert. Die Brandbekämpfung stellte sich bedingt durch den weitläufigen Keller und der sehr schlechten Sicht als sehr schwierig dar. Erst nach 15 Minuten wurde der Brandherd hinter einer Tür entdeckt und gelöscht. Auch die Entrauchung des Kellers stellte sich als schwierig dar. Hierzu  mussten mehrere verschlossene Kellerfenster aufwendig geöffnet werden. Während der Löscharbeiten wurden die Wohnungen des Hauses fortlaufend kontrolliert. Die Bewohner konnten in Ihren Wohnungen verbleiben. Nach letzten Kontrollmessungen der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle wieder an die Hausbewohner übergeben. Bei diesem Einsatz waren 17 Einsatzkräfte beteiligt.
 
Um 15.31 Uhr entsandte die Leitstelle den Löschzug Innenstadt, den Rettungsdienst und den Einsatzführungsdienst zu einem weiteren Feuer zum Ubierring. Hier hatten Hausbewohner eine Rauchentwicklung an einer Wohnungstür entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die eintreffenden Kräfte leiteten sofort einen Löschangriff ein. Nach dem Öffnen der Wohnungstür entdeckten die Einsatzkräfte dichten schwarzen Rauch in der gesamten Wohnung. Der Brandherd befand sich in einer Ecke eines Zimmers und konnte mit wenig Wasser gelöscht werden. Mit einer gezielten Lüftungsmaßnahme wurde ein Ausbreiten des Rauches in den Treppenraum verhindert. Leider ist die Wohnung durch den Brandrauch unbewohnbar. An dem Einsatz waren 22 Einsatzkräfte beteiligt.
 
Einsatzleiter BOAR Frischleder
gezeichnet OBR Ortmann

Elfter im Elften: Abschlussbilanz des Rettungsdienstes

(12.11.2013)
Elfter im Elften: Abschlussbilanz des Rettungsdienstes
Bei herrlichem Wetter und mit ausgelassener Stimmung feierten gestern viele Karnevalsjecken die Sessionseröffnung in der Kölner Altstadt. Die hohe Zahl der Besucher sorgte wieder zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln musste in den 24 Stunden von gestern 7 Uhr an 584mal den Rettungsdienst alarmieren. Letztes Jahr waren es 546 Rettungsdiensteinsätze gewesen.
Das sind knapp doppelt so viele Einsätze wie an einem durchschnittlichen Tag, an dem die Kölner Rettungswagen rund 300 Einsätze fahren. Um die vielen Einsätze bewältigen zu können, standen von ASB Köln, Deutschem Roten Kreuz, Feuerwehr Köln, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst 54 Rettungswagen und neun Notarzteinsatzfahrzeug bereit.
Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Abend gegen 18:30 Uhr auf der Industriestraße in Sürth. Eine Luxuskarosse fuhr mit hoher Geschwindigkeit aus einer Hofeinfahrt heraus und streifte auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Leitplanke. Die Leitplanke wurde auf zehn Metern heruntergerissen. Das Auto überschlug sich mehrfach und kam auf einer Wiese auf dem Dach zum Liegen. Zeugen sahen den Fahrer aussteigen und leicht verletzt weggehen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten das Auto und die Umgebung nach dem verletzten Fahrer und möglicherweise weiteren Insassen ab. Die Rettungskräfte stellten fest, dass nur der Fahrer in dem Auto gesessen hatte. Diesen konnten sie jedoch, auch nach anderthalb Stunden langer Suche nicht finden.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Gasaustritt auf der Neußerstraße

(05.11.2013)
Gasaustritt auf der Neußerstraße
Gegen 10:15 Uhr begannen zwei Mitarbeiter einer Fachfirma einen Fernmeldeschacht in der Wilhelmsstraße in Nippes für Wartungsarbeiten zu öffnen. Da vor dem Öffnen eines solchen Schachtes grundsätzlich eine Messung der Schadstoffkonzentration im Schacht durchgeführt wird, stellten die Mitarbeiter bei dieser Messung eine erhöhte Gaskonzentration im Schacht fest und riefen unverzüglich die Feuerwehr an.
 
Die Leitstelle der Feuerwehr Köln schickte den Löschzug der zuständigen Feuerwache in Weidenpesch sowie einige Spezialfahrzeuge. Vor Ort wurden die Angaben der Fachfirma durch Messungen der Feuerwehr bestätigt. Darüber hinaus stellte die Feuerwehr in 4 weiteren Fernmeldeschächten auf der Neußer Straße ebenfalls Gaskonzentrationen unterhalb der Explosiionsgrenze fest. Um Zündquellen rund um die Schächte auszuschließen wurden die Wilhelmstraße und Neußer Straße komplett gesperrt, sodass weder Fahrzeuge noch Fußgänger die Gefahrenstelle passieren konnten.

Aufgrund der räumlichen Ausdehnung und der Gefahr, dass sich auch in den angrenzenden Wohn- und Geschäftshäusern Gas gesammelt haben könnte, wurden weitere drei Messfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Köln, aus den Löschgruppen Flittard und Brück sowie des Umweltschutzdienst zur Einsatzstellen entsandt. Gemeinsam mit der Rheinenergie führten die Messtrupps der Feuerwehr kontinuierliche Messungen auf der Straße und in den Häusern durch. Glücklicherweise wurde in den Häusern kein Gas gemessen. Eine Räumung der Gebäude war also nicht erforderlich. Wegen der Absperrmaßnahmen konnten einige Geschäfte auf der Neußer Straße nicht erreicht werden und wurden durch die Geschäftsleute vorübergehend geschlossen.
 
Die Rheinenergie stellte vor Ort eine Leckage im unterirdischen Gasnetz fest und begann damit die vermeintlich undichte Gasleitung frei zu legen. Nachdem alle Schächte geöffnet und belüftet waren und die Gaskonzentration sich auf einen kleineren Bereich in der Wilhelmstraße.begrenzten konnte, der Verkehr auf der Neußer Straße gegen 13:30 Uhr wieder frei gegeben werden. Die weiteren Arbeiten wurden von der Rheinenergie übernommen.
 
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln vor Ort.

Verkehrsunfall mit acht Verletzten

(03.11.2013)
Verkehrsunfall mit acht Verletzten
 
Am heutigen Sonntag, dem 3.11.2013, wurde die Feuerwehr Köln gegen 15.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Pkw auf der A 3 Richtung Frankfurt hinter der Anschlussstelle Königsforst, kurz vor Rösrath, alarmiert. Dieser Abschnitt der A 3 in dieser Fahrtrichtung gehört noch zum Zuständigkeitsbereicht der Feuerwehr Köln, da sie den schnellsten Anfahrtsweg hat. Der Einsatz wurde von der Leitstelle mit dem Stichwort „Eingeklemmte Person auf der Autobahn“ eröffnet, dies beinhaltet neben einem Löschzug und einem Rüstzug mit Kran und Rüstwagen auch zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, den Rettungshubschrauber sowie Führungsdienste.
 
Vor Ort zeigte sich, dass ein Mazda und ein Ford in den Unfall verwickelt waren, die beide mit hoher Geschwindigkeit in die rechtsseitige Böschung gefahren waren. Der Mazda stand aufrecht, der Ford lag auf dem Dach. In beiden Fahrzeugen hatten jeweils vierköpfige Familien mit kleinen Kindern gesessen, die alle ihre Fahrzeuge bereits verlassen hatten, als die Feuerwehr eintraf. Von diesen acht Betroffenen waren sieben nur leicht verletzt worden. Lediglich die Beifahrerin des Ford wurde als mittelschwer verletzt eingestuft. Sie hatte dort gesessen, wo das Dach des Fahrzeugs am schwersten eingedrückt war. Wegen der Vielzahl von Patienten mussten zwei weitere Rettungswagen nachgefordert werden. Es mussten zwei Krankenhäuser von je zwei RTW angefahren werden, die Familien blieben dabei jeweils zusammen.
 
Neben der Personenrettung und -versorgung wurden die beiden Pkw durch die Feuerwehr gesichert und die Polizei bei ihren Maßnahmen unterstützt. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 30 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen und dem Hubschrauber Christoph 3 vor Ort.
 
Im Auftrag
Volker Ruster

Gremberghoven: PKW von Rangierlok erfasst

(02.11.2013)
Gremberghoven: PKW von Rangierlok erfasst
 
Am Feiertag Allerheiligen (01.11.2013) wurde die Feuerwehrleitstelle Köln von der Notfallleitstelle der BahnAG darüber informiert, daß es im Bereich der Straße "Schwarzer Weg" in Köln- Gremberghoven zu einer Kolliission zwischen einer Güterzuglok und einem PKW gekommen sei. Vor Ort bestätigte sich dieser Sachverhalt, es konnte allerdings auch festgestellt werden, daß es dabei keine Verletzten gegeben hatte.
Aus unbekannter Ursache war ein mit 2 Personen besetzter PKW am Ende eines Privatweges über eine Böschung auf die Gleise einer Güterzugstrecke gestürzt. Die Insassen verließen das Fahrzeug und riefen einen Abschleppdienst zur Bergung des Fahrzeugs. Zwischenzeitlich kam allerdings eine Lok, schleifte den PKW ca. 50m mit und schleuderte ihn in ein unwegsames Waldstück ca. 10m neben den Gleisen. Das Fahrzeug wurde hierbei vollkommen zerstört und größere Mengen Betriebsmittel traten aus.
Zur Bergung des Wracks mußte durch die Feuerwehr eine Schneise durch das Waldstück gesägt werden. Danach konnte das Abschleppunternehmen des Fahrzeug mit einer Seilwinde auf befestigte Flächen ziehen.
Der Lokführer wurde vom Notarzt untersucht, er blieb unverletzt. An der Lok entstand Schaden im Frontbereich. Die Strecke blieb über mehrere Stunden gesperrt.
Auf Anweisung der Unteren Wasserbehörde musste noch in der Nacht das mit Betriebsmittel kontaminierte Erdreich ausgebaggert werden. Hier wurde ein Bauunternehmen tätig, die Beleuchtungseinheit der Löschgruppe Porz- Langel der Freiwilligen Feuerwehr Köln übernahm die Ausleuchtung der Einsatzstelle.     
Am Einsatz waren Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwache Porz und der Löschgruppe Porz- Langel der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Führungsdienst der Branddirektion beteiligt.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez. Johannes Feyrer, Ltd. Branddirektor

Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume – 2. Meldung

(28.10.2013)
Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume – 2. Meldung
Das Sturmtief, das heute über Deutschland gezogen ist, sorgte auch bei der Feuerwehr Köln für mehrere Sturmeinsätze. Zwischen 8:00 und 17:00 Uhr wurden 51 Einsätze in der Leitstelle gemeldet. Hierbei handelte es sich zum Beispiel um lose Dachteile, umgestürzte Plakatwände oder Bäume. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. In fünf Fällen trafen die umstürzenden Bäume abgestellte Autos. In Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu stürzen.
Die langwierigste Einsatzstelle war gleich in der Nähe der Hauptfeuerwache in Weidenpesch. Dort war der ein Teil einer Zwillingspappel auf die Scheibenstraße gefallen, so dass diese eine zeitlang auch für die Rettungskräfte unpassierbar war. Den umgestürzten Teil hatten die Einsatzkräfte schnell beseitigt. Allerdings stellte ein Fachmann des Grünflächenamts bei dem verbliebenen Stamm fest, dass auch dieser umzufallen drohte. Also sägte die Feuerwehr von einer Drehleiter aus den Baum Stück für Stück von oben ab. Nach vier Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
In der Heinrich-Klein-Straße in Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu fallen. Die Feuerwehr konnte den Baum beseitigen, so dass keine weitere Gefahr mehr von diesem ausging.
In der Markmannsgasse (Altstadt-Nord), in der Aquinostraße (Neustadt-Nord), Am Südpark (Marienburg), in der Gyrhofstraße (Lindenthal) und in der Hoffnungsthaler Straße (Brück) landeten Bäume auf dort abgestellte Autos. Die Feuerwehr zersägte die Baumstämme und legte sie zur Seite.
Neben den Feuerwachen der Berufsfeuerwehr hatte die Leitstelle auch die Löschgruppen Brück, Longerich und Porz-Langel von der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte arbeiteten eine Vielzahl von Einsatzstellen ab.
Vier Einsatzstellen meldete die Leitstelle der Feuerwehr an das Grünflächenamt weiter, da dort der Schaden gering war und offensichtlich keine Gefährdung vorlag.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume - 1. Meldung

(28.10.2013)
Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume - 1. Meldung
Das Sturmtief, das heute über das Rheinland zieht, sorgt derzeit für mehrere Sturmeinsätze bei der Feuerwehr Köln. Seit 8:00 Uhr wurden bislang 39 Einsätze in der Leitstelle gemeldet. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. In vier Fällen trafen die umstürzenden Bäume abgestellte Autos. In Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu stürzen.
In der Heinrich-Klein-Straße in Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu fallen. Die Feuerwehr konnte den Baum beseitigen, so dass keine weitere Gefahr mehr von diesem ausging.
In der Markmannsgasse (Altstadt-Nord), in der Aquinostraße (Neustadt-Nord), Am Südpark (Marienburg) und in der Gyrhofstraße landeten Bäume auf dort abgestellte Autos. Die Feuerwehr zersägte die Baumstämme und legte sie zur Seite. In der Nähe der Hauptfeuerwache in Weidenpesch stürzte ein Baum auf die Scheibenstraße, so dass diese eine zeitlang auch für die Rettungskräfte unpassierbar war.
Neben einigen Feuerwachen der Berufsfeuerwehr hat die Leitstelle auch die Löschgruppen Brück, Longerich und Porz-Langel von der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte arbeiten derzeit die Einsatzstellen ab.
Vier Einsatzstellen meldete die Leitstelle der Feuerwehr an das Grünflächenamt weiter, da dort der Schaden gering war und offensichtlich keine Gefährdung vorlag.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Wasserschaden in der Schule Severinstrasse

(28.10.2013)
Eilinfo der Feuerwehr Köln - Wasserschaden in der Schule Severinstrasse
 
Ein Brandmeldealarm an der Schule Severinstrasse führte heute morgen gegen 2:38 Uhr zu einem Einsatz der Feuerwehr Köln.
 
Die ersten eintreffenden Kräfte stellten fest, dass ein Rauchmelder im Keller ausgelöst hatte.
Die weitere Erkundung ergab, dass der betroffene Kellerbereich (ca. 250 qm) ca. 35 cm unter Wasser stand.
Der Vorgehende Trupp konnte im Heizungskeller die Leckage ausmachen und durch abschiebern der Wasserleitung den Wasserzufluss stoppen.
Anschließend wurde begonnen, mittels mehrerer elektrischer Tauchpumpen den Keller leer zu pumpen.
Aufgrund eines Hinweises und weiterer eigener Nachforschungen, bestand der Verdacht, dass sich ein Teil der Stromversorgungsanlagen unter Wasser befinden könnte.
Das weitere Vorgehen in den Keller wurde umgehend eingestellt und nur von sicherer Stelle aus weiter gearbeitet.
Vorsorglich wurde der Stördienst der Rheinenergie alarmiert und telefonisch Rücksprache mit der Firma gehalten, welche die Anlage gerade erst neu erstellt hatte.
Die Informationen ergaben den konkreten Hinweis, dass sich noch spannungsführende Teile im Wasser befanden.
Nachdem der Keller bis auf geringe Restwassermengen leer gepumpt war, nahm der Entstördienst der  Rheinenergie die betroffenen Anlagenteile in Augenschein.
Hierbei stellte sich tasächlich heraus, das die Starkstromschienen unter Wasser gewesen waren und wie ein Tauchsieder das Wasser erhitzt hatten, wodurch der Rauchmelder angesprochen hatte.
Teilweise waren aufgrund der Hitze die Verkleidungen der Verteilungsanlage weggeschmolzen und angebrannt.
Die Batterien und Anlagenteile der Notstromversorgung befanden sich ebenfalls teilweise unter Wasser.
Als Ursache des  Einsatzes stellt sich letztendlich eine kleine Verschlusskappe am Warmwasserspeicher heraus, die geborsten war und damit das Leitungswasser ungehindert ausströmen lies.
 
gefertigt BAR Backes
gezeichnet OBR Ortmann

Chorweiler: Sperrmüllbrand gefährdet viele Menschen

(27.10.2013)
Chorweiler: Sperrmüllbrand gefährdet viele Menschen
Am Sonntag, 27.10.2013 gegen 8.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in die Florenzer Straße nach Chorweiler gerufen. Passanten hatten dunklen Rauch aus der Eingangshalle eines siebzehngeschossigen Hochhauses dringen sehen. Die Feuerwehr rückte deswegen mit 2 Löschzügen und der zuständigen Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr Köln aus.
Vermutlich durch Brandstiftung brannten vorschriftswidrig im Eingangsbereich abgestellte Polstermöbel. Da diese einen hohen Kunststoffanteil hatten, entwicklten sich große Mengen schwarzen Rauches, der sich über die Aufzugsschächte in die oberen Etagen verbreitete und die Flure insbesondere der oberen Etagen verqualmte.
Das Feuer war rasch mit einem Strahlrohr gelöscht. Längere Zeit erforderte die Gebäudekontrolle und die Belüftung der Flure. Hier kamen Messgeräte und ein Überdrücklüfter zum Einsatz. Es waren 3 Trupps unter Preßluftatmer im Einsatz, weitere Trupps standen in Bereitstellung.
Es gab keine Verletzten. Die Bewohner verhielten sich ruhig in ihren Wohnungen und konnten dort verbleiben. 
Am Einsatz waren Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Chorweiler, Weidenpesch, Ehrenfeld und Innenstadt, die Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Führungsdienst der Branddirektion beteiligt, insgesamt rund 45 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen. Ein weiterer Löschzug stand in Bereitstellung, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez. Johannes Feyrer, Leitender Branddirektor

Alleinunfall auf der A57 Höhe Bickendorf - 5 Verletzte

(27.10.2013)
Alleinunfall auf der A57 Höhe Bickendorf - 5 Verletzte
In der Nacht zum Sonntag, 27.10.2013 geriet gegen 22.00 Uhr ein mit 3 Frauen und  2 Männern besetzter PKW auf der Fahrt nach Köln von der Fahrbahn ab, überquerte die Leitplanke und stürzte in ein Waldstück.  Bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte konnten sich die 5 Personen aus dem Fahrzeug befreien.
Die erste Sichtung ergab 3 mittelschwer Verletzte und 2 leicht Verletzte, darunter eine Schwangere. Es kamen 3 Notärzte, darunter der Leitende Notarzt und 4 Rettungswagen zum Einsatz, die die Patienten vor Ort versorgten und dann in verschiedene geeignete Kölner Krankenhäuser brachten.
Zur Ermittlung des Unfallhergangs durch die Polizei wurden Bäume und Sträucher um den Unfallwagen entfernt.
Vor Ort waren insgesamt 34 Einsatzkräfte der Feuerwachen Ehrenfeld, Weidenpesch, Marienburg und des Kölner Rettungsdienstes sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
Der Einsatz war gegen 23.30 Uhr beendet.
Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat das Verkehrsunfallteam der Polizei aufgenommen.
Gez. Johannes Feyrer, Ltd. Branddirektor

Auffahrunfall auf der A59 in Höhe Wahn mit eingeklemmtem LKW-Fahrer

(24.10.2013)
Auffahrunfall auf der A59 in Höhe Wahn mit eingeklemmtem LKW-Fahrer
Am heutigen Vormittag erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 12:10 Uhr mehrere Notrufe, die von einem Unfallgeschehen auf der Autobahn A59 von Wahn kommend in Richtung Autobahnkreuz Köln-Flughafen berichteten. Daraufhin wurde nach dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“ alarmiert.
Vor Ort wurden zwei Unfälle im Abstand von 300m festgestellt, die sich nach ersten Erkenntnissen an einem Stauende ereignet hatten. An einer der beiden Einsatzstellen waren drei LKW aufeinander gefahren und der Fahrer des mittleren LKW war massiv in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich, so dass nach einer Erstversorgung durch den Notarzt des Rettungshubschraubers eine Patienten schonende Rettung aus dem Fahrzeugwrack eingeleitet werden konnte. Dabei setzte die Rüstzugbesatzung auch hydraulische Rettungszylinder und weiteres hydraulisches Rettungsgerät ein. Nach rund 20 Minuten konnte der Patient dem Rettungsdienst zum Transport ins Krankenhaus übergeben werden. Eine Augenzeugin des Unfallgeschehens kam mit Schocksymptomen ebenfalls in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die beiden anderen LKW-Fahrer blieben unverletzt.
Am Einsatz war die Feuerwehr und der Rettungsdienst Köln mit 11 Fahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und 28 Einsatzkräften der Feuerwachen Porz, Marienburg und Weidenpesch beteiligt.
Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat das Verkehrsunfallteam der Polizei aufgenommen.
gez. Georg Spangardt, Branddirektor

Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel der A1 in Lövenich

(23.10.2013)
Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel der A1 in Lövenich
Ein Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel auf der Autobahn A1 führte am heute um 13:09 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz. Glücklicherweise stellte sich dieser als Fehlalarm heraus. Die Autofahrer fuhren allerdings trotz roter Ampeln weiter in den Tunnel hinein.
In der Stunde davor hatten sich auf der Autobahn in Richtung Dortmund bereits zwei Verkehrsunfälle ereignet, so dass sich der Verkehr bis in den Tunnel zurück staute. Aus bislang nicht geklärter Ursache löste die Brandmeldeanlage aus. Die Ampeln schalteten in beiden Richtungen auf rot. Die Schranken auf der Richtungsfahrbahn Dortmund konnten nicht herunter fahren, weil auch dort bereits Fahrzeuge standen. Eine Warndurchsage forderte die Autofahrer außerdem auf, eine Rettungsgasse zu bilden und sich anschließend über die Notausgänge in Sicherheit zu begeben. Dieser Aufforderung folgten jedoch nur wenige.
Die Feuerwehr wurde von Autofahrern über den Feueralarm informiert. Sie rückte mit 19 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen an. Vor Ort stellte sich dann schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Polizei Köln kümmerte sich darum, dass die Autofahrer, die geflüchtet waren, wieder zu ihren Fahrzeugen zurückgingen.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Angebranntes Essen: Feuerwehr rettet Seniorin

(22.10.2013)
Angebranntes Essen: Feuerwehr rettet Seniorin
Angebranntes Essen, was zunächst nach einer Bagatelle klingt, hat heute Morgen zu schweren Verletzungen bei einer 70-jährigen in Köln-Chorweiler geführt. Dabei hätte das angebrannte Essen sogar noch weit schlimmere Folgen haben können.
Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Okerstraße bemerkt gegen 5:20 Uhr Rauch, der aus einer Wohnung im Erdgeschoss kommt. Umgehend informiert er die Rettungskräfte. Die Feuerwehr muss die Tür aufbrechen. Dahinter findet der Angriffstrupp eine stark verrauchte Wohnung. Die 70-jährige Bewohnerin liegt auf dem Boden und ist bereits sehr benommen. Selbst hätte sie sich nicht mehr retten können.
Ein Notarzt und drei Rettungsassistenten versorgen die schwer verletzte Frau und bringen sie anschließend in ein Krankenhaus. Die Seniorin hat eine Rauchvergiftung erlitten. „Das war eine Rettung in buchstäblich letzter Minute. Lange hätte die Frau in dem Rauch nicht mehr überleben können. Zum Glück hat der Nachbar den Rauch entdeckt. Ein Rauchmelder wäre hier aber sicherlich sehr hilfreich gewesen“, sagte der Einsatzleiter Andreas Montasser.
Das Feuer löschten die Einsatzkräfte übrigens unter dem Wasserhahn in der Küche. Anschließend belüfteten sie die Wohnung.
Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen von den Feuerwachen Chorweiler und Weidenpesch, von der Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Geburtstagsfeier mit Ende im Krankenhaus

(20.10.2013)
Geburtstagsfeier mit Ende im Krankenhaus
Für ca. 30 Besucher einer Geburtstagsfeier am Salierring endete die Party in den frühen Morgenstunden mit einer Kohlenmonoxidvergiftung in verschiedenen Kölner Krankenhäusern. Die Gäste atmeten über Stunden hoch gifte Abgase eines im Keller des Gebäudes aufgestellten Stromerzeugers ein. Nur glückliche Umstände verhinderten womöglich eine Katastrophe.
Die feuchtfröhliche Feier erreichte gegen Mitternacht ihren vorläufigen Höhepunkt, als die Anwohner wegen des Lärms die Polizei  verständigten. Vor Ort befanden sich etwa 40 Gäste auf einer Feier in einer Gaststätte. Da in der Gaststätte der Strom abgestellt war, wurde dieser mit einem im Keller aufgestellten Generator erzeugt. Die durch das Abgas verursachte Geruchsbelästigung, veranlasste die Ordnungshüter die Feuerwehr zu alarmieren, die darauf ein Löschfahrzeug und einen Facheinsatzleiter mit speziellen Messgeräten zur Einsatzstelle entsandte. Erste Messungen der Feuerwehr zeigten eine erhöhte Kohlenmonoxid Konzentration im Erdgeschoss, woraufhin die Einsatzkräfte weitere Messungen unter umluftunabhängigem Atemschutz durchführten. Diese ergaben im Keller so hohe Werte, dass der Messbereich des Messgerätes überschritten wurde. Durch den Einsatz eines Lüfters konnte die Schadstoffkonzentration schnell gesenkt werden.
Etwa zeitgleich meldeten sich mehrere Partygäste mit Unwohlsein und Kreislaufproblemen bei den Einsatzkräften. Daraufhin wurden fünf Rettungswagen, ein Rettungsbus sowie der Leitende Notarzt zum Salierring nachgefordert. Der Leitende Notarzt untersuchte alle anwesenden Betroffenen, welche Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung zeigten. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses, giftiges und brennbares Gas, welches sich als Verbrennungsendprodukt im Abgas aber auch im Brandrauch befindet. Es wird vom Blutkreislauf sehr schnell aufgenommen und kann in geringen Konzentration zu gesundheitlichen Schäden und zum Tod führen. Im weiteren Verlauf meldeten sich weitere Besucher der Feier, die die Veranstaltung bereits verlassen hatten und von den noch anwesenden Gästen benachrichtigt wurden. Insgesamt wurden 31 Personen vor Ort durch den Leitenden Notarzt der Feuerwehr gesichtet und schließlich in umliegende Krankenhäuser transportiert. Das gesamte Gebäude wurde durch die Feuerwehr abschließend kontrolliert und belüftet, sodass eine weitere Gefährdung für die Anwohner ausgeschlossen werden konnte.
Im Einsatz waren insgesamt zehn Rettungswagen von verschiedenen Standorten, ein Bus der Feuerwehr, ein Löschfahrzeug der Feuerwache Innenstadt, der Leitende Notarzt und der Führungsdienst der Branddirektion mit insgesamt ca. 35 Einsatzkräften.
Polizei und Ordnungsamt übernehmen die weiteren Ermittlungen.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
gef. Hessemer

Feuer im Zoo und eine verletzte Frau im Hauptbahnhof

(30.09.2013)
Feuer im Zoo und eine verletzte Frau im Hauptbahnhof
Um 18.01 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Feuer im Zoo gerufen. Innerhalb weniger Minuten erreichten die Leitstelle der Feuerwehr über 30 Notrufe. Alle Anrufer meldeten eine sehr starke Rauentwicklung im Zoo, genauere Angaben konnte jedoch zunächst nicht gemacht werden.
Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte als Erstmaßnahme einen Löschzug, erhöhte dann aber bereits nach weniger Minuten um einen weiteren Löschzug.
Beim Eintreffen an der Einfahrt zum Wirtschaftshof des Zoos konnten die ersten Einsatzkräfte bereits sehen, dass ein Wirtschaftsgebäude in den Abmessungen von ca. 40m X 10m im Vollbrand stand. Sofort wurde durch die ersten Einsatzkräfte ein Löschangriff mit mehreren Rohren, davon eins über Drehleiter vorgenommen. Der zweite Löschzug übernahm die Brandbekämpfung auf der Rückseite des Gebäudes, auch hier wurde ein Rohr über eine Drehleiter vorgenommen. Da das Gebäude unmittelbar an ein Verwaltungs- und Lagergebäude angeschlossen war, wurde zum Schutz dieses Gebäudes noch ein dritter Löschzug nachbestellt. Der dritte Löschzug kam jedoch nicht zum Einsatz. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden Schlauchleitungen von der Boltensternstrasse und von An der Schanz zur Einsatzstelle verlegt.
Nachdem der Brand soweit gelöscht war, dass das in der Halle gelagerte Lagergut ausgeräumt werden konnte, begann die Feuerwehr mit Unterstützung zweier Mitarbeiter des Zoos die Halle zu räumen. Dazu wurde das gelagerte Gut, es handelte sich hierbei überwiegend um Futtermittel wie Heu und Stroh, mittels eines Gabelstaplers ausgeräumt, vor der Halle ausgebreitet und durch die Feuerwehr nachgelöscht. Da sich in der Halle mehrere 100 m³ Futtermittel befanden, dauerte die Räumaktion bis spät in die Nacht. Zwischenzeitlich wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Neben der Brandbekämpfung wurden Luftmessungen in der unmittelbaren Nachbarschaft durchgeführt. Obwohl der Brandgeruch weithin riechbar war, konnte durch die Messgeräte keine nennenswerte Konzentration nachgewiesen werden. Der Rauch zog im Verlaufe des Einsatzes sehr stark nach oben ab. Aus diesem Grund war die Rauchsäule zwar sehr weit sichtbar, stellte jedoch nur im unmittelbaren Umkreis von wenigen Metern eine wirkliche Gefahr da. Die Feuerwehr schützte sich aus diesem Grund durch Pressluftatmer. Menschen und Tiere kamen bei diesem Einsatz glücklicher Weise nicht zu Schaden.
Insgesamt wurden neben den Löschzügen aus der Innenstadt, Weidenpesch und Ehrenfeld, dem Rettungsdienst der Innenstadtwache und dem Führungsdienst der Feuerwehr auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Worringen, Lövenich und Porz-Langel eingesetzt.
Insgesamt waren über 70 Einsatzkräfte am Einsatzort eingesetzt.
 
Parallel zum Einsatz im Zoo wurde die Feuerwehr um 21.52 Uhr zu einem schweren Unfall im Hauptbahnhof alarmiert. Eine Frau war zwischen der Gleisanlage und einem Zug eingeklemmt worden. Die Frau war ansprechbar, litt jedoch unter sehr starken Schmerzen. Nachdem der Rettungsdienst die Frau erstversorgt hatte, konnte die Frau ohne technische Hilfsmittel befreit und in ein Krankenhaus transportiert werden.
An der Einsatzstelle waren neben dem kurze Zeit vorher aus dem Einsatz Zoo herausgelöste Löschzug der Innenstadt, der Rettungsdienst aus der Innenstadt, der Rüstzug aus Marienburg und der Führungsdienst aus Weidenpesch eingesetzt.
 
Der Einsatz war bereits 40 Minuten nach dem ersten Notruf beendet. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Im Auftrag
 
Frank Stobbe

Feuerwehr rettet vier Menschen bei Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

(30.09.2013)
Feuerwehr rettet vier Menschen bei Kellerbrand in Mehrfamilienhaus
In den frühen Morgenstunden brannte der Keller eines Mehrfamilienhauses in Köln-Kalk. Die Feuerwehr Köln rettete vier Menschen über Drehleiter. Eine schwangere Hausbewohnerin wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht.
Die 14 Bewohnerinnen und Bewohner werden im Schlaf von dem Feuer überrascht. Um 2:17 Uhr treffen die ersten Einsatzkräfte in der Kalker Hauptstraße ein. Dichter Rauch quillt aus dem Keller und versperrt den Menschen den Weg durch den Treppenraum. Die Feuerwehr rettet vier Menschen über Drehleiter. Ein Teil der anderen Bewohnerinnen und Bewohner rettete sich vorher schon selbst ins Freie. Die restlichen Menschen werden von den Einsatzkräften über den Treppenraum in Sicherheit gebracht, nachdem das Feuer gelöscht ist. Von den Bewohnerinnen und Bewohnern wird niemand verletzt. Ein Rettungswagen bringt aber eine schwangere Frau vorsichtshalber in ein Krankenhaus.
Es ist zunächst sehr schwierig, zum Brandherd in den stark verrauchten Keller vorzudringen. Die Einsatzkräfte müssen die verschlossene Kellertür aus Stahl mit einem Spreizer aufbrechen. Erst danach kann ein Angriffstrupp mit einem Strahlrohr den Flammen zu Leibe rücken. Im Keller brennen mehrere Matratzen. Die Feuerwehr setzt insgesamt fünf Angriffstrupps mit Atemschutzgeräte ein, um den verrauchten Treppenraum nach Menschen abzusuchen und das Feuer zu löschen.
Im Einsatz waren insgesamt 37 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Deutz und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Köln Deutz: Feuer im Wellnessbereich des Dorint Hotels

(27.09.2013)
Köln Deutz: Feuer im Wellnessbereich des Dorint Hotels
Heute Morgen um 08:25 Uhr erhielt die Feuerwehr Köln  einen Notruf der Hotelrezeption des Dorint Hotels in Köln Deutz. Es wurde ein Feuer nach Verpuffung im 400 m² großen Wellnessbereich gemeldet.
Sofort wurde ein Löschzug der nahe gelegenen Feuerwache in Köln Deutz alarmiert. Bei Eintreffen dieses Löschzuges entwickelte sich der Brand im Untergeschoss derart, dass nachfolgend die Alarmstufen bis auf Feuer 4 erhöht wurde. Ein hier im Fitnessbereich anwesender Hotelgast konnte sich direkt nach der Verpuffung selbst aus dem Bereich retten. Sonst waren keine Personen in dem betroffenen Bereich mehr anwesend.
 
Es waren bis zu 25 Fahrzeuge mit 70 Beamten vor Ort um den Brand zu bekämpfen. Durch die hohe Brandlast, bestehend aus den im Saunabereich üblicherweise verbauten Holz- und Verbundwerkstoffen, hatte die Feuerwehr Köln mit einer massiven Brand und Rauchintensivität zu kämpfen. Im Einsatzverlauf wurden 34 Pressluft- und 5 Langzeitatemschutzgeräte eingesetzt.
Gleichzeitig wurden die verwaisten Wachen durch Kräfteverlegungen mit  Einsatzkräften und Fahrzeugen wieder aufgefüllt.
 
Durch die massive Rauchentwicklung im Außenbereich waren auch zum Teil Flure in den oberen Etagen des Hotels derart betroffen, dass hier Geruchsbelästigungen und auch zum Teil Sichttrübungen bestanden.
Man beschloss umgehend die Evakuierung des Gebäudes parallel zum Brandeinsatz durchzuführen. Hierzu begleitete das Personal eines Löschzuges das Hotelpersonal und unterstützte dieses bei der Evakuierung. Die Zusammenarbeit mit dem Hotelpersonal funktionierte hierbei reibungslos.
Es wurde jedes Zimmer kontrolliert und anwesende Gäste sowie Servicepersonal wurden einem Sammelplatz zugeführt. Insgesamt verließen 250 Menschen das Gebäude.
Während des gesamten Einsatzverlaufs wurde nur eine Person mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in ein Krankenhaus gefahren.
 
Die Einsatzstelle wurde um 15:10 Uhr an den Betreiber übergeben. Große Teile können umgehend weitergenutzt werden, andere Teile, insbesondre die über dem Brandbereich  müssen durch eine Fachfirma gereinigt werden. Der Wellnessbereich bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Kriminalpolizei hat Ermittelungen zur Brandursache aufgenommen.
 
Von der Feuerwehr Köln  wurden Einsatzkräfte der Wachen Deutz, Innenstadt, Mülheim und Lindenthal zur Einsatzstelle entsandt. Ebenfalls vor Ort waren der Führungsdienst der Hauptfeuerwache, die Atemschutzlogistik der Innenstadtwache und der Direktor der Feuerwehr Köln, Herr Neuhoff.
Einsatzleiter vor Ort war der OVA des Tages, BR Dr. Christian Miller

Köln-Mülheim: Beißender Geruch in einer Schule – abschließende Meldung

(26.09.2013)
Köln-Mülheim: Beißender Geruch in einer Schule – abschließende Meldung
Eine Lehrerin des Genoveva-Gymnasiums Köln hat heute Mittag einen beißenden Geruch aus ihrer Schule gemeldet. Die Schule war kurzzeitig komplett geräumt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz, um die zahlreichen Schülerinnen und Schüler zu untersuchen und um die Schule zu lüften. Zwei Schüler mussten mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer waren direkt von dem Gestank betroffen und mussten durch einen Notarzt und die Leitende Notärztin untersucht werden. Ein Rettungswagen brachte zwei Schüler (elf und 16 Jahre alt) leicht verletzt in ein Krankenhaus. Eine weitere Schülerin hatte wegen einer Vorerkrankung besonders unter dem Gestank zu leiden. Sie konnte, nachdem sie der Rettungsdienst behandelt hatte, mit ihren Eltern nach Hause gehen. Alle anderen Betroffenen konnten wieder am Unterricht teilnehmen oder mit ihren Eltern nach Hause gehen.
Die Einsatzkräfte durchsuchten das Schulgebäude. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Gestank verflüchtigt. Die Feuerwehr lüftete vorsichtshalber den Kellerbereich und einen Treppenraum. Die Sperrung für das Gebäude konnte anschließend aufgehoben werden. Die Polizei Köln hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Feuerwehr und Rettungsdienst Köln waren mit 40 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Sie kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Ostheim, Innenstadt und Porz sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Land unter am Gleisdreieck

(23.08.2013)
Land unter am Gleisdreieck
Teile der Inneren Kanalstraße und der Hornstraße standen bis zu einem Meter unter Wasser
 
 
Am gestrigen Abend kurz vor 21:00 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln von zahlreichen Anrufern über eine große Wasserfontäne im Bereich der Innere Kanalstraße in Höhe der Auffahrt zur A 57 informiert.
 
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden bereits einen großen See vor, der die komplette Straße auf einer Länge von über 250 m bedeckte. Ursache war eine geborstene Hauptwasserleitung unter der Straße.
Durch das zunächst sehr schnell steigende Wasser waren zahlreiche geparkte PKW im Bereich der Hornstraße betroffen, einige von ihnen standen zum Teil fast 50 cm im Wasser.
 
Gemeinsam mit der Polizei wurden großräumige Absperrmaßnahmen getroffen. Weiterhin wurde versucht, die Besitzer der gefährdeten PKW zu erreichen. Hierzu wurden auch die internen Rundspruchanlagen der umliegenden Gastronomie- und Unterhaltungsbetriebe erfolgreich genutzt.
Parallel dazu bereiteten sich Feuerwehr und Abschleppdienste auf ein Bergung der akut betroffenen PKW aus den Wassermassen vor. Diese Maßnahme musste jedoch, nachdem durch den Wasserversorger der Austritt gestoppt wurde, nicht mehr durchgeführt werden.
 
Im Einsatz waren 30 Kräfte der Freiwillige Feuerwehr aus Longerich und Worringen sowie die Berufsfeuerwehr mit 10 Kräften aus den Feuerwachen Ehrenfeld, Weidenpesch und dem Führungsdienst.
 
gez.
Philipp Hessemer
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Bernd Geßmann

Kindergeburtstag, eine Vogelspinne und eine Ente gerettet!

(19.08.2013)
Kindergeburtstag, eine Vogelspinne und eine Ente gerettet!
Abwechselungsreicher Einsatztag für die Berufsfeuerwehr Köln
 
Dass der Arbeitstag bei der Feuerwehr sehr abwechslungsreich und kaum vorsehbar ist, weiß jeder Berufsfeuerwehrmann überzeugt zu erzählen. Manchmal erstaunen aber auch erfahrende Kollegen, wenn sie eine Kindergeburtstagsfeier retten können, eine ausgesetzte Vogelspinne in Obhut nehmen oder einer verletzten Ente in luftiger Höhe helfen:
Um 14:17 Uhr meldete eine Versicherung in der Nähe des Aachener Weihers eine flugunfähige Ente auf ihrem Glasvordach. Die Mitarbeiter konnten nicht an sie herankommen und ihr helfen. Die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Ehrenfeld fanden eine blutende Ente auf einem großem gläsernen Vordach der Versicherung in 3,50 m Höhe vor. Um einen stabilen Standort zu haben, fuhren sie ihr Löschfahrzeuge ganz nahe an das Vordach und konnten die Ente, begeleitet mit guten Worten, vom Dach des Fahrzeugs aus aufnehmen. Die verletzte Ente wurde zum Tierarzt gebracht.
 
Um 15:33 Uhr riefen Eltern in der Bonner Straße in Bayenthal die Feuerwehr zu einem Kindergeburtstag. Ein Kind stand hilflos auf dem Balkon, dessen Tür unbeweglich verschlossen war. Die sechs feiernden Kinder im Alter von etwa 6 Jahren hatten Verstecken gespielt; ein Kind wollte sich auf dem Balkon verstecken. Es schlug die Balkontür hinter sich zu, um in einer Besenkammer zu verschwinden. Dabei verkeilte sich die Mechanik der Balkontür und das Kind konnte weder zurück noch die besorgten Eltern auf dem Balkon. Schnell bekam das Kind große Angst in seiner Zwangslage. Die Feuerwehrmänner der Wache Innenstadt, unter ihnen mehrere Familienväter, konnten die Balkontür mit Werkzeug schnell und ohne Schäden öffnen, so dass die Geburtstagsfeier nach der spektakulären, aber ungeplanten Schau-Einlage fröhlich weitergehen konnte.
 
Um 15:47 Uhr riefen Bürger die Feuerwehr in die Marktstraße nach Raderberg, weil sie in einem Hinterhof ein abgestelltes Terrarium mit einer großen Spinne entdeckt hatten und in Sorge um die dort spielenden Kinder waren. Die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Marienburg fanden tatsächlich ein komplett ausgestattetes Terrarium in dem Hof vor, in dem sich mindestens eine Handteller große behaarte Spinne bewegte. Ein Besitzer war weit und breit nicht festzustellen. Die Feuerwehrleute riefen einen benachbarten Zoofachhändler zur Hilfe. Der Zoofachhändler identifizierte das Großinsekt als Vogelspinne, die für Menschen zwar ungefährlich ist, aber unter den Artenschutz fällt. Beherzt nahmen die Feuerwehrleute den ungewöhnlichen Fund mit auf die Wache und übergaben sie dem Tiertransportwagen der Feuerwehr, der sie zu einer Fachpflege brachte.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
J. Schmidt

Feuerwehr im Einsatz bei Badeunfall und Traktorbrand

(17.08.2013)
Dellbrück & Langel: Feuerwehr im Einsatz bei Badeunfall und Traktorbrand
 
Die Freiwillige Feuerwehr Köln zeigte heute ihre Leistungsfähigkeit in den nördlichen Stadtbezirken Arm in Arm mit der Berufsfeuerwehr - am Höhenfelder See barg sie einen Mann, zwischen Langel und Worringen löschte sie einen Traktor auf dem Feld.
 
Gegen 9:50 Uhr meldete ein Passant der Polizei einen treibenden menschlichen Körper im Höhenfelder See in Dellbrück. Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr entsendete sofort Kräfte zur Wasserrettung, zum Suchen und als Rettungsdienst. Die Löschgruppen Holweide, Strunden und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr fuhren mit der Feuerwache Mülheim zur Ufersuche und wurden von den Berufstauchern, der Echolot-Einheit der Löschgruppe Fühlingen und dem Rettungshubschrauber unterstützt.
Der Hubschrauber entdeckte die Person als erstes, Holweider Feuerwehrkräfte holten sie dann mit den Tauchern ans Ufern. Der 40- bis 50-jährige Mann mit Schwimmbekleidung war jedoch schon leichenstarr und augenscheinlich schon lange unter Wasser gewesen, so dass der Notarzt nur den Tod feststellen konnte. Die Polizei hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.
 
Gegen 12.20 meldete ein Landwirt, der ein Feld mit seinem Traktor am Feldrain an der alten Römerstraße zwischen Langel und Worringen mähte, dass Flammen aus seinem Arbeitsgerät schlugen. Geistesgegenwärtig lenkte er das Fahrzeug noch auf ein abgeerntetes Feld, so dass eine Brandausbreitung über die gesamte Stoppelfeldfläche verhindert werden konnte.
Das Gespann aus Zugmaschine und Arbeitsgerät brannte mit sehr starker Rauchentwicklung und wies der Feuerwehr den Weg zur Einsatzstelle. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Merkenich, Langel-Rheinkassel, der Berufsfeuerwachen aus Chorweiler, Weidenpesch und Ostheim konnten das Fahrzeug und die umliegende brennende trockene Grasnarbe schnell ablöschen. Durch den Brand wurde der Traktor jedoch vollständig zerstört; die Feuerwehr fing seine auslaufenden ölhaltigen Betriebsmittel auf.
Die Untere Wasserbehörde der Stadt Köln ermittelt, ob auch ölhaltige Betriebsmittel ins Erdreich gelangt sind und ob weitere Maßnahmen zum Grundwasserschutz getroffen werden müssen.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
J. Schmidt

Person lebend aus Rhein gerettet

(10.08.2013)
Person lebend aus Rhein gerettet
 
Ein Mann kenternte mit seinem Schlauchboot beim Überqueren der Fahrrinne und konnte durch ein zufällig vorbeikommendes Ruderboot gerettet werden.
 
Gegen 21.30 Uhr meldete ein Passant, dass sich eine Person am Rand der Fahrrinne an einer Boje festklammert hätte und laut um Hilfe schrie. Der daraufhin alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 3 erkundete aus der Luft und konnte ein Schlauchboot erkennen, dass sich um eine Boje gewickelt hatte. Von der gemeldeten Person fehlte zunächst jede Spur. Die Suche der Einsatzkräfte ergab, dass ein zufällig an der Boje vorbeifahrendes Rudersportboot den Mann aufgenommen hatte. Die Rudersportler brachten den Mann sicher ans rettende Ufer, wo der Gerettete vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert wurde.
 
Der Mann gab an, mit dem Schlauchboot aus Porz kommend, die Fahrrinne gequert zu haben. Die Welle eines vorbeifahrenden Binnenschiffes hätte sein Schlauchboot erfasst und gegen die Boje gedrückt.
 
Im Einsatz waren die 29 Einsatzkräfte der Feuerwachen Marienburg und Innenstadt, sowie der Rettungsdienst Köln. Die Einsatzleitung hatte der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
gez.
Dr. Miller

Männliche Person aus dem Rhein geborgen

(08.08.2013)
Männliche Person aus dem Rhein geborgen
 
In der vergangenen Nacht (Mittwoch, 7.8.2013 auf Donnerstag, 8.8.2013) wurde von der Feuerwehr Köln die Leiche einer männlichen Person geborgen. Der Notarzt fest, dass die Person bereits vor geraumer Zeit verstorben war.
 
Gegen 23 Uhr ging bei der Leitstelle der Polizei ein Notruf ein, dass an der Alten Liebe in Rodenkirchen ein vorbei treibender lebloser Körper gesichtet worden war. Die Polizei alarmierte unmittelbar die Feuerwehr, die mit den üblichen Kräften gemäß Einsatzstichwort „Person im Rhein“ ausrückte und die vom Einsatzleiter während der Suche nach der Person noch erweitert wurden.
 
Nach kurzer gemeinsamer Suche durch Landespolizei und Feuerwehr vom Ufer aus und durch Wasserschutzpolizei und Feuerwehr vom Wasser aus wurde die Person in Höhe der Kranhäuser vom Boot der Wasserschutzpolizei aus gesichtet. Unmittelbar darauf konnte der Mann durch die Besatzung des Rettungsboots „Ursula“ der Feuerwehr Köln geborgen werden. Er wurde so schnell wie möglich dem an der Rettungsbootstation der Berufsfeuerwehr bereit stehenden Rettungsdienst übergeben.
 
Der Notarzt stellte unmittelbar den Tod der Person fest. Der Mann war bereits vor geraumer Zeit verstorben, wobei der Zeitraum durch den Notarzt vor Ort offen gelassen werden musste.
 
Die Feuerwehr kann zur Identität des Mannes keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
 
Im Auftrag
V. Ruster
 
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.

Mann im Rhein ertrunken

(07.08.2013)
Mann im Rhein ertrunken
Gestern Abend, den 05.08.2013 ereignete sich in Rodenkirchen ein Badeunfall, bei dem höchstwahrscheinlich ein junger Mann ums Leben gekommen ist. Nach insgesamt zwei Stunden ergebnisloser Suche wurde der Feuerwehreinsatz abgebrochen. Die übrigen Mitglieder der Reisegruppe aus Holland und England wurden durch einen Notfallseelsorger betreut.
Gegen 20:50 Uhr erreichte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr der Notruf. Umgehend wurden die vorgeplanten Einsatzmittel zum Retten einer Person aus dem Rhein entsandt. Die Einsatzkräfte trafen nur wenige Minuten später an der gemeldeten Stelle ein.
Passanten und ein Angler hatten beobachtet, wie ein junger Mann aus einer Reisegruppe nicht mehr das Ufer erreichte und von der Strömung unter Wasser gezogen wurde. Sofort wurde eine umfassende und personalintensive Personensuche eingeleitet. Mit mehreren Tauchern der Berufsfeuerwehr wurde der Bereich zwischen den Buhnen abgesucht. Zeitgleich wurde mit dem Rettungshubschrauber Spezialgerät zur Personenortung aus Fühlungen zur Einsatzstelle geflogen und eine wasserseitige Suche von einem Rettungsboot der Feuerwehr eingeleitet. In der Hoffnung, dass der Mann stromabwärts das Rheinufer erreichen konnte, suchten währenddessen Einsatzkräfte mehrmals das gesamte Rheinufer in Rodenkirchen ab. Ohne Aussichten die Person noch lebend wieder zu finden, wurde die Suche nach über zwei Stunden ergebnislos abgebrochen.
Zur Betreuung der übrigen Mitglieder der Reisegruppe wurde ein Notfallseelsorger zur Einsatzstelle bestellt. Die Erstbetreuung wurde auf der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache Marienburg fortgesetzt.
Nachdem am Sonntagabend bereits ein Junge ertrunken ist, war dies innerhalb von 24 Stunden das zweite Todesopfer, welches beim Baden im Rhein ums Leben gekommen ist. Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor den Gefahren beim Baden im Rhein.
Am Einsatz beteiligt waren insgesamt ca. 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuer- und Rettungswachen Marienburg und Innenstadt, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Rodenkirchen; Fühlingen und Porz-Langel. Die Einsatzleitung hatte der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
gez: Philipp Hessemer