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Kurzinfo: Freiwillige Feuerwehr Köln- Löschgruppe Strunden

Gieratherstr. 16
51069 Köln

www.feuerwehr-strunden.de
www.ff-strunden.de


Veranstaltungen


23.06.​2018
JF Sondertermin
Phantasialand 2018 [mehr]
 
29.06.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
gemeinsame Übung mit der LG Dellbrück [mehr]
 
01.07.​2018
JF Sondertermin
Sommerfest Pauluskirche [mehr]
 
03.07.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Rallye durch Strunden mit anschließendem Grillen [mehr]
 
13.07.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Tragbare Leitern [mehr]
 
27.07.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 Wärmebildkamera [mehr]
 
10.08.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 über Leitern [mehr]
 
24.08.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 mit Türöffnung [mehr]
 
07.09.​2018
19:00 Uhr
Halbjahresversammlung
Halbjahresversammlung 2018 [mehr]
 
08.09.​2018 bis
09.09.​2018
JF Sondertermin
24 Stunden Feuerwehr-Erlebnistag [mehr]
 
11.09.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
FwDV 3 offenes Gewässer [mehr]
 
21.09.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
FwDV3 mit Such- & Rettungstechniken [mehr]
 
25.09.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Technische Hilfeleistung [mehr]
 
04.10.​2018
19:15 Uhr
 
05.10.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Technische Hilfeleistung [mehr]
 
09.10.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
FwDV 3 Nebelübung [mehr]
 
19.10.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Atemschutzstrecke FW7 / Kaminbrand [mehr]
 
02.11.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
BMA am Objekt [mehr]
 
06.11.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
St. Martinslaternen basteln [mehr]
 
16.11.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Knoten & Stiche / PSU [mehr]
 
20.11.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Knoten & Stiche [mehr]
 
25.11.​2018
Totenehrung
Totenehrung an Eiche & auf FW5 [mehr]
 
30.11.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Taktikstandards Feuerwehr Köln [mehr]
 
04.12.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Besuch in der Feuerwehr-Leitstelle [mehr]
 
14.12.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
Schrottwichteln [mehr]
 
18.12.​2018
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
Weihnachtsfeier (Kletterhalle) [mehr]
 
28.12.​2018
19:00 Uhr
FF Übungsdienst
gemütlicher Jahresabschluss [mehr]
 
15.01.​2019
17:30 Uhr
JF Übungsdienst
erster Übungsdienst 2019 [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Überörtliche Hilfe in Leichlingen

(12.06.2018)

In der Nacht auf Sonntag den 10. Juni zog ein schweres Unwetter über die Stadt Leichlingen. Im Rahmen der Überörtlichen Hilfeleistung waren auch einige Einheiten der Feuerwehr Köln im Einsatz.

Während die ersten Kölner Kräfte bereits in der Nacht vor Ort unterstützten, wurden wir gemeinsam mit sechs weiteren Kölner Löschgruppen am Sonntagmittag während unseres Bürgerfestes um 12:12 Uhr nach Leichlingen alarmiert.      

Mit dem LF-ST 1 fuhren wir den Bereitstellungsraum (Unterkunft des Löschzug Stadtmitte der Feuerwehr Leichlingen) an und meldeten uns bei der Einsatzleitung. Diese teilte uns mehrere Einsatzstellen in der kleinen Siedlung Büscherhöfen zu, welche in der Nacht komplett überflutet wurde. Auch 12 Stunden nach dem Unwetter standen noch viele Keller unter Wasser und die Straßen waren mit einer teils 20 bis 30cm dicken Schlammschicht überzogen. Vor Ort lösten wir ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Wermelskirchen aus, welches bereits seit vielen Stunden im Einsatz war. Da die Straßen zu eng für unser Löschfahrzeug waren, bot ein Anwohner seine Hilfe an und fuhr uns mitsamt unserer Ausrüstung die letzten 300 Meter mit seinem Pickup zur Einsatzstelle.

Nachdem wir mehrere Keller weitestgehend vom Schmutzwasser befreit und einen Abwasserkanal notdürftig freigespült hatten damit nachfolgendes Wasser abfließen kann, konnten wir wieder in Richtung Strunden einrücken. Unsere Arbeit war nach rund 8 Stunden beendet, die Leichlinger Anwohner dagegen werden wohl noch einiges an Zeit brauchen um alle Spuren des Unwetters zu beseitigen.

Bemerkenswert war die tolle Zusammenarbeit verschiedener Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Anwohnern.

Foto zu Meldung: Überörtliche Hilfe in Leichlingen

Bürgerfest 2018

(11.06.2018)

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir wieder unser Bürgerfest. Termin was das zweite Juniwochenende, also der 9. & 10.6.

Bei bestem Wetter starteten wir samstags um 17:00 Uhr mit einem Dämmerschoppen in das Wochenende. Der Hof füllte sich erfreulicher Weise schnell und die Besatzungen des Grills und Getränkepavillon hatten alle Hände voll zu tun! Zur späteren Stunde verlagerte sich die Veranstaltung in die Fahrzeughalle, wo bis in die Nacht gefeiert wurde. Auch das nächtliche Gewitter hielt unsere Gäste nicht davon ab.

Sonntags war vom Regen keine Spur mehr, sodass wir um 11 Uhr unseren Tag der offenen Türe begehen konnten. Die Kampstraße war wieder gesperrt: Die Jugendfeuerwehr betreute im hinteren Bereich eine Spielecke mit Spritzspiel, Dosenwerfen, Feuerwehrquiz und Weiterem ein. Auf einer Hüpfburg konnten sich unsere jungen Gäste austoben und im vorderen Bereich standen die Fahrzeuge zum Bestaunen. Die Löschgruppe Dünnwald war mit ihrem Rüstwagen dabei um im Laufe des Tages die technische Rettung nach einem Verkehrsunfall an zwei Schrott-PKW vorzuführen.

Aber es kommt immer anders als man denkt – um 12:23 Uhr schrillten die Funkmeldeempfänger der Kameraden aus Dünnwald und auch unsere eigenen: Die Stadt Leichlingen im Rheinisch-Bergischen-Kreis hatte seit der Nacht mit schweren Unwetterfolgen zu kämpfen und forderte weitere Unterstützung aus Köln an. Das LF-ST 1 und die Löschgruppe Dünnwald verließen also alarmmäßig das Feuerwehrfest (Einsatzbericht). Die jungen Gäste fanden aber auch am LF-ST 2 großen Gefallen, sodass die Abwesenheit zu verkraften war.

Um 16 Uhr war es dann auch schon wieder für das Jahr 2018 vorbei und die Mitglieder stellten noch den Normalzustand im und um das Gerätehaus her.

Wir bedanken uns bei allen Gästen und Helfern für ein gelungenes Fest und freuen uns bereits auf das Kommende!

Foto zu Meldung: Bürgerfest 2018

Zwei Blitzeinschläge in Dellbrück

(08.06.2018)

Am Donnerstag, 7. Juni zog in den frühen Abendstunden ein Gewitter über Köln hinweg, während es im Porzer Stadtgebiet durch stärkeren Regen zu mehreren Wassereinsätzen führte, wurden wir um 18:09 Uhr zu einem Feuer nach Blitzeinschlag in die Talstr. nach Dellbrück alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage, ein Blitz war in den Kamin eines Reihenhauses eingeschlagen und setzte den umliegenden Dachbereich in Brand. Von der Drehleiter aus wurde der Entstehungsbrand bekämpft und die beschädigten Dachpfannen abgenommen. Nur durch die Aufmerksamen Nachbarn und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein ausgedehnter Brand verhindert werden.

Während dieser Einsatz lief wurde das LF-ST 2, welches zu diesem Zeitpunkt noch auf der Wache stand um 18:28 Uhr zu einem Sturmeinsatz in den Hauswiesenweg alarmiert. Auch hier war ein Blitzeinschlag – allerdings lediglich in einen Baum - Grund für die Alarmierung. Die Besatzung des LF forderte eine Drehleiter zur Beseitigung des Baumes an, da dieser stark beschädigt wurde. Ein hinzugerufener Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr entschied sich jedoch gegen ein Abtragen des Baumes und ließ die gefährdeten Bereiche einer angrenzenden Asylunterkunft für die Nacht räumen, sodass am darauffolgenden Tag das Grünflächenamt den Baum beseitigt.

Das LF-ST 1 ist derweilen in der Talstr. wieder einsatzbereit geworden. Aufgrund der Wetterlage wurden wir von der Leistelle aufgefordert das Gerätehaus anzufahren und dort in Bereitstellung zu gehen, falls noch weitere wetterbedingte Einsätze auftreten. Da dies nicht der Fall war konnte die Bereitschaft ohne weitere Tätigkeit aufgelöst werden, kurze Zeit darauf rückte auch das LF-ST 2 wieder vom Hauswiesenweg ein.

Foto zu Meldung: Zwei Blitzeinschläge in Dellbrück

Starkregen über dem Kölner Westen

(01.06.2018)

Am Freitagmittag, 1. Juni, zog ein Starkregenfeld über den Kölner Westen, besonders betroffen waren die Stadtteile Weiden, Lövenich und Junkersdorf. In kurzer Zeit entstanden 110 Einsatzstellen für die Feuerwehr. Während einige Löschgruppen und die Berufsfeuerwehr bereits im Unwettereinsatz waren wurde um 12:57 Uhr Sonderalarm ausgelöst und die gesamte Freiwillige Feuerwehr in Einsatzbereitschaft versetzt. Um 13:09 Uhr erhielt das LF-ST 1 seinen ersten Einsatzauftrag in der Ostlandstr. in Weiden. Nach entsprechend längerer Anfahrt wurde ein Keller vorgefunden welcher auf ca 70m² knöchelhoch unter Wasser stand. Mit der Flachsaugpumpe und dem Wassersauger konnte der Großteil des Wassers beseitigt werden.

Zwischenzeitlich ist auch das LF-ST 2 einsatzbereit besetzt worden (unter anderem mit 4 Kameraden der Löschgruppe Dellbrück) und fuhr gemeinsam mit dem MTF-ST in die Straße Am Clarenhof.  Auch hier stand Wasser im Keller, welches mittels Tauchpumpe beseitigt werden konnte.

Während der Arbeiten des ersten LF wurde die Besatzung von einer Nachbarin angesprochen, welche ebenfalls Wasser im Keller hatte. Nachdem die erste Einsatzstelle abgearbeitet war, wurde auch im Nachbarkeller mit dem Wassersauger der Wasserschaden beseitigt.

Beide Fahrzeuge wurden wieder einsatzbereit, durch den hohen Kräfteansatz lagen jedoch keine weiteren offenen Einsatzstellen vor, sodass alle Fahrzeuge der Löschgruppe den Heimweg antreten konnten.

Am Gerätehaus wurden die eingesetzten Gerätschaften gereinigt und man verabschiedete sich für die nächsten zwei Stunden nach Hause, bis der reguläre Übungsdienst begann.

Aggressive Kinder werfen Steine vom Dach und provozieren den Einsatz von Polizei und Feuerwehr

(08.05.2018)

Vier Kinder kletterten auf das Dach eines dreigeschossigen Gebäudes in Vogelsang und bewarfen anschließend die eingetroffenen Polizeibeamten mit Steinen.

Am Abend des 08. Mai 2018 fielen gegen 19:00 Uhr Passanten mehrere Kinder auf dem Dach eines dreigeschossigen Kinderheimes in Vogelsang auf, welche augenscheinlich zuvor über ein Gerüst auf das Dach des Gebäudes gelangt sind.

Während die Polizeibeamten versuchten die Kinder wieder vom Dach zu holen, zeigten sich diese sehr aggressiv und unkooperativ, in dem sie die Beamten mit den Kieselsteinen der Flachdacheindeckung bewarfen und ständig auf dem Dach herumliefen. Zur Unterstützung der Polizeibeamten wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr hinzualarmiert.

Den Höhenrettern der Feuerwehr gelang es dann letztendlich die vier Kinder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren durch beherztes Zugreifen zu sichern und der Polizei zu übergeben.

Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst waren mit 31 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Ehrenfeld, Lindenthal und Chorweiler. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Einsatzkräfte üben den Ernstfall im Autobahntunnel

(08.05.2018)

Gemeinsame Alarmübung der Feuerwehr Köln und Straßen.NRW

Die Feuerwehr Köln in Kooperation mit dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen übte am Sonntag, 29. April 2018, unter realistischen Bedingungen den Ernstfall im Autobahntunnel der Autobahn 1.

Szenario war ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und Verletzten. Ein Fahrzeug war aufgrund der Unfalleinwirkung in Brand geraten. Hinter der Unfallstelle wurde die Bildung eines Staus durch verschiedene Fahrzeuge simuliert. Große Mengen an unschädlichen Brandrauch wurden durch mobile Rauchgeneratoren erzeugt.

Feuerwehr und Rettungsdienst wurden gegen 10 Uhr "scharf" zur Einsatzstelle Tunnelbauwerk Autobahn 1 Lövenich alarmiert. Den eingesetzten Kräften war nicht bekannt, dass es sich um eine Übung handelte. Die Feuerwehr Köln hat für Einsätze in Tunnelanlagen Einsatzkonzepte entwickelt. Diese finden Anwendung auf insgesamt 33 Tunnelbauwerke im Stadtgebiet. Hierunter fallen alle Tunnnelbauwerke mit einer Länge von über 80 Metern. Der Übungseinsatz dauerte circa eine Stunde.

Im Anschluss wurde die Übung durch Übungsbeobachter bewertet und eine Nachbesprechung mit allen Beteiligten durchgeführt. Wichtig war hier insbesondere das Feedback der Komparsinnen und Komparsen, welche die Verletzten darstellten. Diese bewerteten die Einsatzmaßnahmen als strukturiert und schnell. Aus fachlicher Sicht wurden die vorliegenden Konzepte in ihrer Form als umsetzbar und wirkungsvoll angesehen. Die umfassende Übungsvorbereitung unter Erarbeitung eines Übungskonzeptes bei "Geheimhaltung" wurde gelobt und die darin definierten Übungsziele erreicht.

Die RABT (Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln), welche auch Maßnahmen für den baulichen Brandschutz regeln, fordern entsprechende Übungen unter Realbedingungen spätestens alle vier Jahre.

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen führte parallel im Rahmen der Übung sogenannte "Rauchversuche" wie auch im Vorfeld weitere vorgeschriebene und notwendige Prüfungen und Wartungsarbeiten durch. Die Rauchversuche dienten unter anderem der Leistungsüberprüfung der Entrauchungseinrichtungen.

Aufgrund der gesetzlich geforderten Maßnahmen wurde eine Vollsperrung der Autobahn zwischen der Anschlussstelle Bocklemünd und dem Autobahnkreuz West notwendig. Die Übung erfolgte zeitgleich mit den Baumaßnahmen im Autobahnkreuz Nord, um die Sperrungsmaßnahmen auf der Autobahn 1 auf ein Wochenende zu begrenzen.

Beteiligt waren neben gut 50 Einsatzkräften der Feuerwehr Köln, Übungsdarstellerinnen und Übungsdarsteller des DRK Pulheim, Straßen.NRW, die Tunnelleitzentrale NRW in Duisburg, die Polizei sowie der Sicherheitsbeauftragte für Tunnelbauwerke im Rheinland.

Foto zu Meldung: Einsatzkräfte üben den Ernstfall im Autobahntunnel

Freiwillige Feuerwehr trainiert für den Ernstfall

(05.05.2018)

Rund 100 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner stellten am Samstag, 5. Mai 2018, von 7 bis 16:30 Uhr ihre Leistungsfähigkeit an insgesamt vier Übungsstationen im Kölner Nordwesten erfolgreich unter Beweis.

Alle zwei Jahre wird im Gefahrenabwehrbereich Zwei der Kölner Feuerwehr eine großangelegte Übung zur Erprobung der Leistungsfähigkeit ausgerichtet. Die Übung war in insgesamt vier Stationen mit unterschiedlichen Übungsszenarien gegliedert. Unter den kritischen Augen der Übungsbeobachter mussten alle teilnehmenden Einheiten eine Menschenrettung aus einem verrauchten Industriebetrieb durchführen und an einer weiteren Station im Schulungszentrum der Feuerwehr den sicheren Umgang mit ihrer Wärmebildkamera unter Beweis stellen. Rund zwanzig teilweise schwerstverletzte Personen gab es bei einem fiktiven Unfall zwischen zwei Linienbussen und einem Personenkraftwagen auf einem Parkplatz am Fühlinger See. Die dadurch entstandene medizinische Mangelversorgung machte die Priorisierung der Verletzungen und eine besondere taktische Vorgehensweise erforderlich. Um die Darstellung für die Übungsteilnehmer realistischer zu gestalten wurden die ehrenamtlichen Verletztendarstellerinnen und Verletztendarsteller von einem Schminkteam der Johanniter Unfallhilfe mit entsprechenden Verletzungen ausgestattet.

Bei einer weiteren Aufgabe am Übungsturm der Höhenretter im Hof der Feuer- und Rettungswache in Ehrenfeld mussten die Fahrzeugbesatzungen als Team das erste Obergeschoss erklimmen. Dabei war als Hilfsmittel jedoch keine Leiter sondern lediglich eine kurze Seilschlinge erlaubt.

Neben den neun Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr aus Esch, Fühlingen, Langel-Rheinkassel, Longerich, Lövenich, Merkenich, Roggendorf/Thenhoven, Widdersdorf und Worringen nahmen in diesem Jahr auch zwei Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr von den Wachen in Chorweiler und Lövenich an der Übung teil.

Insgesamt war die Feuerwehr Köln mit rund 20 Fahrzeugen und rund 100 Feuerwehrfrauen und- männern von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz. Rund 50 weitere Personen von Feuerwehr, Johanniter Unfallhilfe, DLRG sowie ehrenamtliche Unterstützer sorgten für die notwendige Hintergrundlogistik.

Zeitaufwändige Löscharbeiten bei einem Feuer in Gremberghoven

(01.05.2018)

Am 1. Mai 2018, wurde die Feuerwehr Köln kurz nach Mitternacht über die automatische Brandmeldeanlage zu einem Einsatz in einem Entsorgungsbetrieb in Gremberghoven alarmiert. In einer etwa 20 mal 40 Meter großen Halle brannten gut 800 Kubikmeter des in der Halle verarbeiteten gewerblichen Mülls.

Der Löschangriff erfolgte über zwei Strahlrohre im Innenangriff und ein Strahlrohr im Außenangriff. Nach Ablöschen der Flammen in der Halle wurde der gesamte Müll mit zwei Radladern des Technischen Hilfswerks zum Ablöschen der verbliebenen Glutnester ins Freie gebracht. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich zeitaufwändig, da die Halle weitgehend leergeräumt werden musste, um sämtliche Glutnester abzulöschen.

Die Einsatzdauer betrug rund neun Stunden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 60 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Ostheim, Deutz, Porz und Weidenpesch sowie von den Löschgruppen Ensen, Heumar, Wahn, Zündorf und Urbach der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Rauchmelder rettete Mann das Leben in Deutz

(29.04.2018)

Am frühen Abend wurde die Feuerwehr Köln in den Stadtteil Deutz gerufen. Nachbarinnen und Nachbarn hörten einen Rauchmelder piepsen und nahmen Brandgeruch im Treppenraum wahr. Damit retteten sie ihrem Nachbarn das Leben.

Um 18:38 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln durch die Leitstelle über Voralarm alarmiert. Nachbarinnen und Nachbarn hatten Brandgeruch wahrgenommen und hörten einen Rauchmelder in der angrenzenden Dachgeschosswohnung piepsen. Sie wählten daraufhin den Notruf der Feuerwehr, gingen jedoch davon aus, dass ihr Nachbar nicht zu Hause sei. Bei Eintreffen stellte die Feuerwehr fest, dass bereits Rauch aus einem gekippten Gaubenfenster drang. Sofort wurde ein Löschangriff über den Treppenraum und eine Überdruckbelüftung vorbereitet. Als der Angriffstrupp gerade damit beginnen wollte die Wohnungstür gewaltsam zu öffnen, öffnete der Besitzer verwundert die Tür. Er hatte geschlafen und sogar den Rauchmelder nicht gehört. Er wurde direkt an den Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben. Die Wohnung war dicht verraucht. Ursache für die Rauchentwicklung war angebranntes Essen auf dem noch eingeschalteten Herd.

Die Feuerwehr löschte das Essen ab, belüftete die Wohnung und konnte nach kurzer Zeit wieder abrücken. Dieser Einsatz zeigte wieder einmal, wie wichtig Rauchmelder sind. In diesem Fall haben der Rauchmelder und das rechtzeitige Eingreifen der Nachbarinnen und Nachbarn dem Mann vermutlich das Leben gerettet.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 19 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Deutz und Innenstadt. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Feuer auf Hochhausbalkon in Meschenich

(24.04.2018)

Am Montagabend bekämpfte die Feuerwehr ein Feuer im 12. Obergeschoss eines Hochhauses im Stadtteil Meschenich. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Am Montag, 23. April 2018, wurde der Leitstelle der Feuerwehr Köln kurz nach 20 Uhr über Notruf eine starke Rauchentwicklung vom Balkon einer Wohnung in einem der oberen Stockwerke des Hochhauses gemeldet. Sofort wurden mit dem Alarmstichwort "Feuer 2" zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die zuständige Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr, sowie der Führungsdienst und Rettungsdienstkräfte alarmiert.

Die Freiwillige Feuerwehr traf zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr ein, da sie gerade ihren Sportübungsabend im Forstbotanischen Garten hatte. Die ersteintreffenden Kräfte bestätigten das Feuer im zwölften Obergeschoss, erkannten aber auch eine drohende Ausbreitung auf den Balkon der darüber liegenden Wohnung, weshalb mit Erhöhung auf Alarmstufe drei ein weiterer Löschzug zur Bereitstellung alarmiert wurde. Parallel zu einem Innenangriff wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht, über die im Außenangriff Wasser zur Bekämpfung eingesetzt werden konnte. Dies war aber dann nicht mehr erforderlich, weil der Innenangriff schnell Erfolg zeigte und das Feuer nach kurzer Zeit gelöscht war. Die Brandwohnung und die umliegenden Wohnungen wurden kontrolliert, schließlich stand aber fest, dass bei dem Feuer keine Person zu Schaden gekommen ist. Es hatten aus unbekannter Ursache Einrichtungsgegenstände auf dem Balkon gebrannt, die unter anderem in einem Holzverschlag gelagert waren.

Durch den schnellen Einsatz konnte ein Übergreifen des Feuers auf die zugehörige Wohnung verhindert werden, es entstanden allerdings Rußschäden. Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 19 Fahrzeugen und über 60 Einsatzkräften vor Ort. Diese kamen von den Wachen in Marienburg, Lindenthal und Innenstadt, sowie von der Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr, unter der Einsatzleitung des Führungsdienstes aus Weidenpesch.

Einsatzreicher Sonntagmorgen für die Feuerwehr Köln

(22.04.2018)

Mehrere, teilweise parallel laufende Einsätze im rechtsrheinischen Südosten beschäftigten die Kölner Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen. Aufgrund der guten Verzahnung, insbesondere mit der Freiwilligen Feuerwehr, konnte diese Einsätze nicht nur parallel bearbeitet werden, sondern auch Brandschutz und Rettungsdienst im restlichen Stadtgebiet weiterhin sichergestellt werden.

Brennende Laube am Brücker Mauspfad

Um 3:27 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Mülheim und der Löschgruppe Brück von der Freiwilligen Feuerwehr, zum Brücker Mauspfad alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine brennende Laube und brennende Holzstapel vor. Das Feuer wurde mit drei Strahlrohren gelöscht.

Feuer mit Menschenrettung am Urbacher Wall

Bewohnerinnen und Bewohner eines Hauses am Urbacher Wall in Urbach meldeten um 4:38 Uhr einen verrauchten Treppenraum, der ihnen den Fluchtweg nach draußen versperrte. Die ersteintreffenden Kräfte lokalisierten vor Ort ein Feuer im Keller des Hauses. Mehrere Trupps gingen parallel zur Rettung der eingeschlossenen Personen und Brandbekämpfung vor. Insgesamt retteten die Einsatzkräfte 17 Personen aus dem Gebäude, von denen nach rettungsdienstlicher Untersuchung keiner ins Krankenhaus transportiert werden musste. Die geretteten Personen wurden während des Einsatzverlaufs in einem Rettungsbus betreut. Da das Feuer im Keller eine Wasserleitung und Teile der Hauselektrik beschädigt hatte, wurden hier gemeinsam mit dem Stördiensten Wasser und Strom des zuständigen Energieversorgers Einsatzmaßnahmen zur Verhinderung weiterer Schäden durchgeführt. An dieser Einsatzstelle waren neben den Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswachen Ostheim, Deutz, Porz, Marienburg, Innenstadt und Chorweiler, auch die Löschgruppe Urbach der Freiwilligen Feuerwehr und der Führungsdienst im Einsatz.

Person auf der Rösrather Straße in Fahrzeug eingeklemmt

Um 4:58 Uhr meldete die Polizei, während der Einsatz am Urbacher Wall noch lief, einen schweren Verkehrsunfall in Rath auf der Rösrather Straße an der Stadtgrenze zu Bergisch Gladbach. Parallel entsandten die Leitstelle der Feuerwehr Köln und die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises Kräfte zur technischen Hilfeleistung und des Rettungsdienstes. Die ersten eintreffenden Kräfte stellten in beiden beteiligten Fahrzeugen jeweils eine eingeklemmte Person fest und forderten weitere Kräfte nach. Da zunächst unterschiedliche Angaben zu weiteren betroffenen Personen gemacht wurden, wurde das Umfeld durch mehrere Trupps mit Hilfe von Wärmebildkameras nach weiteren Personen abgesucht. Erst im weiteren Verlauf konnte in Zusammenarbeit mit der Polizei klargestellt werden, dass tatsächlich nur die beiden bereits bekannten Fahrzeuginsassen bei dem Ereignis zu Schaden gekommen sind. Für einen der beiden Fahrzeuginsassen kam leider jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Insasse des anderen Fahrzeugs konnte mit lebensgefährlichen Verletzungen rund 30 Minuten nach der Alarmierung der ersten Kräfte aus seinem Fahrzeug befreit und durch den Rettungsdienst in eine Klinik der Maximalversorgung zugeführt werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 35 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Marienburg, Mülheim und dem Führungsdienst aus Weidenpesch sowie mit der Löschgruppe Heumar im Einsatz. Aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis waren weitere Kräfte des Rettungsdienstes sowie die Feuerwehr aus Rösrath-Kleineichen am Einsatz beteiligt.

Feuer in der Karl-Siebert-Straße auf einem Balkon

Die Einsätze in Urbach und Rath waren noch nicht beendet, da meldeten um 6:02 Uhr Bewohnerinnen und Bewohner eines Hauses in Dellbrück ein Feuer auf einem Balkon. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppen Dellbrück und Strunden, des Führungsdienstes und der Feuer- und Rettungswachen Mülheim und Innenstadt rückten zur Karl-Siebert-Straße aus, und fanden vor Ort einen auf einem Balkon brennenden Blumenkasten vor. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Bei der Kontrolle der angrenzenden Wohnung wurden glücklicherweise keine weiteren Schäden festgestellt.

Vier größere Feuerwehreinsätze

(15.04.2018)

Die am Samstag, 14. April 2018, im Dienst befindlichen Kräfte der Feuerwehr Köln hatten gleich vier größere Einsätze zu bewältigen.

Tote nach Verkehrsunfall

Um 11:45 Uhr wurden Löschzug und Rüstzug der Feuerwache Marienburg zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Brühler Landstraße nach Rondorf gerufen. Dort war aus unbekannter Ursache ein mit hoher Geschwindigkeit stadteinwärts fahrendes Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und frontal auf einen großen Baum geprallt. Die Fahrerin war allein im Fahrzeug und wurde sehr schwer eingeklemmt. Nachdem sie durch den Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte befreit war, konnte der Notarzt leider nur noch ihren Tod feststellen.

Hoher Sachstanden nach Kollision zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn

Gegen 18:30 Uhr kam es an der Kreuzung Clevischer Ring/Bergisch Gladbacher Straße in Mülheim zu einem Unfall zwischen einer stadtauswärts fahrenden Straßenbahn und einem Pkw. Hierbei kam es zu erheblichen Sachschäden und Verkehrsbehinderungen. Es gab vier betroffene Personen, zwei im Pkw, der Fahrer der Straßenbahn und ein Fahrgast. Drei davon wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert. Hier waren Kräfte der Feuerwachen Mülheim und Deutz im Einsatz.

Gefährlicher Brand im Aufzug eines Hochhauses

Um 1:26 Uhr meldeten mehrere Bewohnerinnen und Bewohner einer Hochhausanlage in Finkenberg Rauch in den Fluren auf verschiedenen Etagen. Die Ursache hierfür waren in Brand gesetzte Gegenstände, die im Aufzugschacht eine starke Rauchentwicklung verursachten. Der Rauch zog so durch das ganze Gebäude nach oben und verbreitete sich über die Flure auch in die Nachbargebäude. Das Feuer im Erdgeschoss war schnell mit einem C-Rohr gelöscht. Die Entrauchung der Flure nahm längere Zeit in Anspruch. Insgesamt waren sechs Trupps unter Atemschutz von den Feuerwachen Porz, Ostheim und Deutz sowie von der Löschgruppe Eil der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Es gab keine Verletzten. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Tätern aufgenommen.

Brennendes Fahrzeug in Tiefgarage

Kurz vor 6 Uhr brannte ein Auto in einer Tiefgarage an der Türnicher Straße in Zollstock. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Tiefgarage sehr stark verraucht. Der Rauch drang nicht nur nach draußen sondern durch Lüftungsrohre auch in zwei Gebäude an der Vorgebirgstraße. Ein Trupp bekämpfte unter Atemschutz den Brand in der Tiefgarage. Zwei weitere Trupps kontrollierten die Wohnungen. Bis zum Abschluss der Entrauchung der Wohnungen wurden bis zu zehn Bewohnerinnen und Bewohner im Bus der Feuerwehr betreut. Es wurde niemand verletzt. Der Einsatz war gegen 8 Uhr beendet. Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwachen Marienburg, Lindenthal und Innenstadt.

Feuer in einem Fitnessstudio in Raderberg

(18.03.2018)

In einem Fitnessstudio in Raderberg kam es am heutigen Sonntagvormittag zu einem Feuer. Nach circa einer Stunde konnte das Feuer gelöscht werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Gegen 11:15 Uhr riefen die Gäste des Fitnessstudios die Feuerwehr und meldeten den Brand im Umkleidebereich. Die Leitstelle alarmierte daraufhin gemäß dem Einsatzstichwort "Feuer 1" den zuständigen Löschzug von der Feuerwache Marienburg und ein Löschfahrzeug von der Feuerwache Innenstadt. Während der Besitzer des Fitnessstudios mit einem Pulverlöscher vergeblich einen ersten Löschversuch unternahm, konnten sich die circa 15 Gäste selbstständig in Sicherheit bringen. Kurze Zeit später trafen die Einsatzkräfte ein. Schnell bemerkten diese, dass die Flammen bereits den gesamten Saunabereich erfasst hatten und weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung notwendig waren.

So wurde das Einsatzstichwort zunächst auf "Feuer 2" und schließlich, um genügend Personalreserven zu besitzen, auf "Feuer 3"erhöht. Bei der folgenden Brandbekämpfung wurden Atemschutztrupps von zwei Gebäudeseiten zum Brandherd vorgeschickt. Zeitgleich waren drei C-Rohre, eines davon über eine Drehleiter, im Einsatz. Durch die hohen Brandlasten und die Isolierung in der Sauna war die Hitze am Brandherd so groß, dass die Helme der sich im Innenangriff befindlichen Feuerwehrmänner verformt wurden.

Nach circa 60 Minuten zeigten die Löschmaßnahmen endlich Wirkung. Jedoch breitete sich während der Löschmaßnahmen der Brandrauch im gesamten Gebäude aus, sodass anschließend noch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich waren. Insgesamt wurden während des Einsatzes circa 22 Atemschutzgeräte eingesetzt. Wegen der niedrigen Außentemperaturen um den Gefrierunkt, wurden die circa 15 Gäste des Fitnessstudios in einem Bus der Feuerwehr beherbergt. Zusätzlich wurden sie von einem Notarzt in Augenschein genommen, waren jedoch alle unverletzt.

Im Einsatz waren insgesamt circa 45 Einsatzkräfte mit circa 20 Fahrzeugen der Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Innenstadt, Lindenthal und Porz. Die Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr stellte den Brandschutz auf der entblößten Feuerwache Marienburg sicher. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Zusammenprall zweiter Stadtbahnen fordert 40 Verletzte

(15.03.2018)

Am Donnerstag, 15. März 2018, ereignete sich ein Auffahrunfall zwischen zwei Stadtbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe. Bei dem Zusammenprall kamen insgesamt 40 Personen mit schweren, mittelschweren und leichten Verletzungen zu Schaden.

Die Patientinnen und Patienten wurden durch den Kölner Rettungsdienst sowie zur Unterstützung eingesetzte Rettungsdienstkräfte des Rhein-Erft-Kreises in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Gegen 20:07 Uhr erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln Notrufe über einen Verkehrsunfall zwischen zwei Bahnen der KVB auf der Luxemburger Straße in Höhe der Haltestelle Eifelwall. Aufgrund des Meldebildes wurden zunächst Einsatzkräfte entsendet, die für die Versorgung von bis zu acht zu versorgenden Patientinnen und Patienten vorgesehen sind.

Schnell zeigte sich, dass die Anzahl der Betroffenen und Verletzten deutlich höher war. Nach einer Sichtung aller Insassinnen und Insassen durch den Leitenden Notarzt wurden bei 16 Fahrgästen mittelschwere Verletzungen festgestellt. Weitere 23 Personen wurden durch den Zusammenprall leicht verletzt. Ein Fahrgast wurde schwer verletzt. Daher wurde eine Vielzahl von Rettungsmitteln nachgefordert und eingesetzt. Die Sichtung und der anschließende Transport der Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser durch die Einsatzkräfte dauerte etwa 90 Minuten.

Um die Rettungsfahrzeuge geordnet und zügig an- und abfahren zu lassen, wurde die Luxemburger Straße auf Veranlassung der Einsatzleitung weiträumig zwischen Moselstraße und Universitätsstraße gesperrt. Nach Abschluss des Rettungseinsatzes steht nun die Bergung der Züge durch die KVB an. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 70 Einsatzkräften und 32 Fahrzeugen im Einsatz, davon 17 Rettungswagen und vier Notarzteinsatzfahrzeuge. Vier der Rettungswagen wurden aus dem Rein-Erft-Kreis angefordert.

Die feuerwehrtechnischen Einheiten kamen von den Feuerwachen Lindental, Marienburg und Weidenpesch, die Fahrzeuge des Rettungsdienstes wurden aus dem gesamten Stadtgebiet und aus dem Rhein-Erft-Kreis zusammengezogen. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Weitere Feuerwehreinsätze am Sonntag, 11. März 2018

(12.03.2018)

Kurz nach dem Verkehrsunfall auf der Merianstraße in Chorweiler kam es am Sonntagabend gegen 19:15 Uhr auf der Autobahn 4 Fahrtrichtung Aachen im Kreuz Köln-West zu einem ähnlichen Verkehrsunfall. Wieder mit drei beteiligten Fahrzeugen. Hier war in einem durch die Kollision mit zwei anderen Fahrzeugen stark zerstörten Pkw die Fahrerin eingeschlossen. Das Fahrzeugdach musste mit hydraulischem Rettungsgerät abgenommen werden, damit die Patientin schonend befreit werden konnte. Sie und ein weiterer Unfallbeteiligter kamen in ein Krankenhaus.

Im Einsatz waren circa 30 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst von den Feuerwachen Marienburg und Lindenthal. Die Einsatzkräfte lobten das Verhalten der Autofahrerinnen und Autofahrer, die vorschriftsmäßig auf der langen Staustrecke zwischen der Auffahrt Klettenberg und dem Autobahnkreuz West eine Rettungsgasse bildeten: Fahrzeuge auf der linken Spur fuhren nach links, alle anderen Fahrzeuge fuhren nach rechts. Die großen Einsatzfahrzeuge, darunter auch der Feuerwehrkran, gelangten so zügig zur Einsatzstelle.

Kurz vor 22 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Hochhaus nach Zollstock gerufen. Aufmerksame Nachbarinnen und Nachbarn hatten Rauch aus einer Erdgeschosswohnung ins Freie dringen sehen. Durch heftiges Klopfen an der Wohnungstür wurde der alkoholisierte Wohnungsinhaber geweckt und öffnete selbst die Tür. Verbranntes Essen auf dem Herd qualmte sehr stark und führte zu einer Rauchgasvergiftung. Der Mann kam ins Krankenhaus. Das umsichtige Verhalten der Nachbarinnen und Nachbarn hat ihn vor größerem Schaden bewahrt.

Kurz nach 1 Uhr am frühen Montagmorgen bemerkten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Reinigungsfirma eine Rauchentwicklung an einem Straßenbahnzug, der in der unterirdischen Abstellanlage der Kölner Verkehrs-Betriebe in Deutz abgestellt war. Unter dem Einsatzstichwort "Feuer U-Bahn" wurden über 70 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr alarmiert. Es konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden: Die Rauchentwicklung aus einem elektrischen Betriebsteil hatte bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits erheblich nachgelassen. Eine Gefahr bestand nicht. Der Zug wurde zum Betriebshof der Kölner Verkehrs-Betriebe gebracht.

Jahreshauptversammlung 2018

(11.03.2018)

Am Samstag, den 10. März fand die Jahreshauptversammlung für das Jahr 2018 statt.

Bei Kaffee und Kuchen wurde über das vergangene Jahr berichtet. Hierbei wurde auf besondere Einsätze eingegangen sowie auch auf Neuerungen, welche uns über das Jahr erreichten. Hier zu nennen sind beispielsweise die Wärmebildkamera und neue Feuerwehrstiefel. Auch die Ehrenabteilung und die Jugendfeuerwehr berichteten über ihre Veranstaltungen aus 2017.

Der Kassenbericht wurde vorgelegt und überzeugt mit erfreulichem Ergebnis.

Nach dem Berichtsteil kamen die Lebenspartner der Löschgruppenmitglieder hinzu und auch Herr Dr. Ruster von der Branddirektion schaute vorbei. Bevor es an das reichhaltige Abendbuffet ging, stand nämlich noch eine Beförderung an. Lucas Braun wurde nach erfolgreich bestandenem Gruppenführerlehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster zum Brandmeister ernannt.

Die Veranstaltung fand mit gemütlichem Beisammensein nach dem Essen ihren Ausklang.

Foto zu Meldung: Jahreshauptversammlung 2018

Patientenschonende Rettung nach Verkehrsunfall in Chorweiler

(11.03.2018)

Am Sonntag, 11. März 2018, kam es gegen 17 Uhr auf der Merianstraße in Chorweiler zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Hierbei prallte einer der Fahrzeuge gegen einen Baum, knickte den Stamm um und kam auf dem Baumstumpf zum Stehen. Im Fahrzeug war die Fahrerin verletzt eingeschlossen. Bevor die junge Frau befreit werden konnte, musste der Kleinwagen zunächst stabilisiert werden.

Hier kamen zwei Hydraulikheber und Unterbaumaterial zum Einsatz. Nach Erstversorgung durch den Notarzt im Fahrzeug wurden Teile der Karosserie mit Hydraulikwerkzeug entfernt und die Patientin konnte schonend befreit werden. Sie kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus der Maximalversorgung. Im zweiten beteiligten Fahrzeug gab es zwei Leichtverletzte, die vom Rettungsdienst betreut wurden. Der Fahrer des dritten Fahrzeugs blieb unverletzt. Zum Unfallhergang hat das Verkehrsunfallteam der Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Der Einsatz war gegen 18:30 Uhr beendet. Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst waren von den Feuer- und Rettungswachen Chorweiler, Ehrenfeld und Weidenpesch mit circa 30 Einsatzkräften im Einsatz.

Bereits um die Mittagszeit war die Feuerwehr Köln in Weiß im Einsatz. Dort war auf dem Rhein ein mit vier Personen besetztes Kanu mit einer Boje kollidiert. Die Sportler wurden circa zwei Kilometer stromabwärts getrieben und konnten sich dann selbst ans Ufer retten. Sie konnten nach Sichtung durch den Notarzt wieder zu ihrer Sportlerbasis zurückkehren. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Rodenkirchen und Rettungsdienst mit circa 35 Einsatzkräften, darunter ein Hubschrauber und zwei Wasserfahrzeuge.

Schwerer Unfall eines Lastkraftwagens auf der Autobahn 3

(02.03.2018)

Am Freitag, 2. März 2018, ereignete sich auf der Autobahn 3 Richtung Norden ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Lkw in seiner Fahrerkabine eingeschlossen wurde. Die Feuerwehr Köln befreite den Mann und brachte ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich gegen 7:55 Uhr. Der 40 Tonnen-Sattelschlepper war unterwegs auf der Autobahn 3 Richtung Oberhausen, als er etwa 500 Meter vor der Ausfahrt Leverkusen nach rechts von der Fahrbahn abkam und in die Böschung fuhr. Dies geschah vermutlich ungebremst, denn die Zugmaschine wurde dabei massiv zerstört. Das Fahrerhaus lag abgerissen und nach vorne gekippt in der Böschung, beide Achsen und ein Tank waren ebenfalls abgerissen und teilweise unter dem Fahrzeug verklemmt.

Es waren große Mengen an Diesel ausgelaufen und weiträumig über die Einsatzstelle verteilt. Der Lkw-Fahrer war nicht eingeklemmt, jedoch durch die missliche Lage und die Verformungen der Fahrerkabine darin eingeschlossen. Er wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt und später von den Einsatzkräften durch das Seitenfenster des Fahrzeugs gerettet. Es steht zu vermuten, dass er einen internistischen Notfall hatte und daher mit dem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war.

Parallel zur Menschenrettung wurden die ausgelaufenen Betriebsstoffe des Fahrzeugs mit Ölbindemitteln abgestreut. In der Nähe der heißen Motorenteile wurde eine geringe Menge Schaum auf die Diesellache gegeben, um eine Brandgefahr auszuschließen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zwölf Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften etwa anderthalb Stunden lang vor Ort.

Personenrettung aus dem Rhein

(01.03.2018)

Am Donnerstag, 1. März 2018, konnte die Feuerwehr Köln eine etwa 40-jährige Frau nach kürzester Zeit aus dem Rhein retten. Sie war vor den Augen der Bootsbesatzung in das eiskalte Wasser gesprungen.

Die Leitstelle erhielt gegen 15:45 Uhr einen Notruf über die Polizeileitstelle, dass etwa in Höhe des Tanzbrunnens eine Frau auf einem Schiffsanleger (Steiger) stehe, die nach Auffassung des Anrufers höchstwahrscheinlich beabsichtige, von dort aus in den Rhein zu springen. Die Alarmierung der Feuerwehrkräfte erfolgte unmittelbar mit dem Stichwort "Person im Rhein". Damit werden auch ein Rettungsboot und ein Löschboot der "Mole" alarmiert, der Löschbootstation an der Drehbrücke im Deutzer Hafen. Durch die räumliche Nähe der "Mole" zum Einsatzort war dann auch das Rettungsboot Ursula das erste Einsatzmittel, das vor Ort eintraf.

Die Bootsbesatzung konnte die Person auf dem Steiger zwischen Messe und Hohenzollernbrücke (Kennedy-Ufer/Charles-de-Gaulle Platz) bereits aus einiger Entfernung ausmachen und musste zusehen, wie die Frau tatsächlich vom Steiger in den Rhein sprang. Sie ging dann glücklicherweise nicht unter, sondern blieb mit dem Kopf über Wasser und deshalb weiterhin sichtbar. So konnte die Bootsbesatzung die Frau in kürzester Zeit aus dem Rhein retten und an Land dem zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungsdienst übergeben. Die Frau war unverletzt, aber unterkühlt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Leitstelle waren elf Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, ein Hubschrauber, ein Löschboot und das Rettungsboot alarmiert worden, insgesamt 45 Einsatzkräfte. Die meisten Einsatzmittel konnten wegen der schnellen Rettung bereits auf der Anfahrt wieder abbrechen.

Zwei Verletzte nach Kleintransporterunfall auf der Autobahn 1 und Hund in Not

(23.02.2018)

Hinter der Anschlussstelle Bocklemünd verunfallten heute Freitag, 23. Februar 2018, zwei Kleintransporter schwer und blieben am Heck eines Lastkraftwagens liegen. Dabei kippte ein Kleintransporter auf die Seite. Während sich die Fahrer selbst befreien konnten, musste die Feuerwehr einen Hund aus dem Laderaum eines Fahrzeugs retten.

Gegen 14 Uhr lief in der Leitstelle der Feuerwehr Köln die Notrufmeldung über einen Verkehrsunfall mit Verletzten auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Dortmund ein. Die Rettungskräfte fanden kurz hinter der Anschlussstelle Köln-Bocklemünd einen schweren Unfall vor: Ein Transporter und ein Ford Transit waren zusammengestoßen und stark verformt am Heck eines Lastkraftwagens liegen geblieben. Der Ford Transit lag auf der Seite. Bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte konnten sich die beiden Fahrer aus ihren Fahrzeugen befreien und dabei auch drei Hunde aus dem Transit führen.

Der Rettungsdienst untersuchte die Fahrer, während ein Ersthelfer die Hunde betreute. Gleichzeitig sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen Brand- und Umweltgefahren, da der Unterboden des Transits und die Motorräume stark beschädigt waren. Ein Fahrer war nur leicht verletzt; ein zweiter kam mit einer Schädelprellung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Im umgestürzten Transit befand sich noch ein vierter Hund, den die Feuerwehr mit Rettungsgerät befreien musste. Zur vorübergehenden Obhut kamen alle Hunde in ein Tierheim.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Im Einsatz waren Feuerwehr und Rettungsdienst von den Wachen Chorweiler, Ehrenfeld, Lövenich und Weidenpesch sowie der Rettungshubschrauber und der Führungsdienst der Branddirektion, insgesamt 13 Fahrzeuge und 34 Einstzkräfte.

Tödlicher Verkehrsunfall in Ossendorf

(08.02.2018)

Am Mittwoch, 7. Februar 2018, kam es in Ossendorf zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Kleintransporter, in dessen Folge der schwer verletzte Fahrer des Pkw noch an der Einsatzstelle verstarb. Um 22:18 Uhr erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln mehrere Notrufe zu einem Verkehrsunfall an der Franziska-Anneke-Straße, Ecke Butzweilerstraße in Ossendorf.

Demnach sollte mindestens eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sein. Die Leitstelle entsandte daher Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort "Person eingeklemmt". Die ersten Einsatzkräfte von der Feuer- und Rettungswache Ehrenfeld waren nur vier Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle.

Vor Ort fanden Sie zwei Unfallfahrzeuge vor, von denen ein Pkw seitlich gegen einen Laternenmast geprallt war. Der Fahrer war massiv in seinem Pkw eingeklemmt und bewusstlos. Der schwer verletzte männliche Fahrer wurde auf schnellstmöglichem Wege mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem stark deformierten Fahrzeugwrack befreit. Parallel erfolgte eine rettungsdienstliche Behandlung durch die Notärztin sowie der Besatzung des Rettungswagens. 14 Minuten nach Eintreffen der ersten Kräfte war der 19-jährige Fahrer befreit.

Durch die schweren Verletzungen erlitt er einen Herzkreislaufstillstand und musste reanimiert werden. Diese Maßnahmen blieben jedoch leider erfolglos, so dass der Fahrer noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Kleintransporters wurde lediglich leicht verletzt. Die Einsatzstelle wurde zur Ermittlung der Unfallursache an die Polizei übergeben. Nach der Unfallaufnahme wurde die Feuerwehr Köln zur Bergung des an der Laterne festgeklemmten Fahrzeuges nochmals tätig.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 31 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuer- und Rettungswachen Ehrenfeld, Weidenpesch und Innenstadt.

Feuer auf dem Großmarktgelände

(04.02.2018)

Am Sonntag, 4. Februar 2018, war die Feuerwehr Köln ab 3 Uhr auf dem Großmarktgelände in Raderberg im Einsatz, wo ein etwa 20 mal 20 Meter großer Hallenteil eines Lebensmittelimporteurs brannte.

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Hallenteile verhindern. Aufgrund eines Notrufs, in dem von Rauch auf dem Großmarktgelände berichtet wurde, eröffnete die Leitstelle den Einsatz um 2:46 Uhr und entsandte einen Löschzug, Rettungsdienst und ein Führungsfahrzeug. Bereits auf der Anfahrt erhöhten diese Kräfte wegen der sichtbaren Rauchentwicklung das Einsatzstichwort auf Feuer der Alarmstufe Zwei und forderten damit einen zweiten Löschzug, Logistik und weitere Führungskräfte an. Bei dem Objekt handelt es sich um Lager- und Verkaufshallen eines Lebensmittelimporteurs, es brannten dort in einem Hallenteil hohe Lagerregale mit Lebensmitteln (Reis, Kartoffeln, Mehl, Zwiebeln sowie weitere Lebensmittel) auf einer Fläche von etwa 250 Quadratmetern. Auch ein Gabelstapler stand in den Flammen.

Um Zugang zur Halle zu bekommen, wurden zwei Hallentore gewaltsam geöffnet, während zeitgleich die ersten Löschangriffe vorgenommen wurden. Über die Drehleiter wurde von oben auf und durch das bereits durchgebrannte Dach Wasser gegeben. Der Einsatzleiter erhöhte die Alarmstufe noch auf "Feuer 3" (ein weiterer Löschzug, Freiwillige Feuerwehr, Logistik, Rettungsdienst, Messfahrzeug), um gegebenenfalls ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallenteile effektiv verhindern zu können.

Sehr früh war der Eigentümer vor Ort, der weitere gewaltlose Zugänge zur Halle ermöglichte, so dass schnell ein Löschangriff von allen Seiten möglich war, der nach einer knappen Stunde auch zum Erfolg führte. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich zeitaufwändig, da die Halle weitgehend leergeräumt werden musste, um sämtliche Glutnester ablöschen zu können.

Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war in der Hochphase des Einsatzes mit 21 Fahrzeugen und rund 65 Einsatzkräften vor Ort. Beteiligt waren die Wachen Marienburg, Lindenthal und Innenstadt sowie die Löschgruppen Rodenkirchen und Lövenich der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzdauer betrug rund drei Stunden.

Zweimal Feuer mit glimpflichem Ausgang

(03.02.2018)

Am Samstag, 3. Februar 2018, konnte die Feuerwehr Köln gegen 15 Uhr eine Person aus einer verrauchten Wohnung in Höhenberg retten. Kurze Zeit später geriet in einer Wohnung am Zülpicher Platz Essen auf dem Herd in Brand. Die Feuerwehr konnte in beiden Fällen durch schnelle Reaktion von Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern sowie durch eigenes schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindern.

Die Alarmierung nach Höhenberg in die Höhenberger Straße erfolgte um 14:54 Uhr nach einem Notruf aufmerksamer Nachbarinnen und Nachbarn, die im 7. Obergeschoss eines Wohnhauses Brandgeruch wahrgenommen hatten. Der Anrufer vermutete zudem, dass sich der Wohnungsinhaber noch in seiner Wohnung befinden könnte. Die Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte mit dem Stichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" und entsandte dadurch sofort zwei Löschzüge, Rettungsdienst und Führungsdienste zur Einsatzstelle.

Die Einsatzkräfte verschafften sich, nachdem in der betreffenden Wohnung niemand öffnete, gewaltsam Zutritt und fanden ein verrauchtes Wohnzimmer vor, in dem Zigarettenreste in einem Aschenbecher brannten. Der Wohnungsinhaber lag schlafend in seinem Bett im Schlafzimmer und wurde von der Feuerwehr gerettet, dem Rettungsdienst übergeben und später in ein Krankenhaus gefahren.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 15 Fahrzeugen und 41 Kräften vor Ort, der Einsatz dauerte etwa eine halbe Stunde. Eingebunden waren die Feuerwachen Ostheim und Deutz sowie die Freiwillige Feuerwehr Brück.

Auch zum Zülpicher Platz wurde die Feuerwehr um 16:32 Uhr durch Nachbarinnen und Nachbarn alarmiert, die in diesem Fall einen ausgelösten Heimrauchmelder wahrgenommen hatten. Vor Ort war Essen auf dem Herd in Brand geraten und hatte die Wohnung bereits stark verraucht, als die ersten Einsatzkräfte auch hier die Tür gewaltsam öffnen mussten. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnung waren allerdings nicht dort, sondern hatten die Wohnung kurz verlassen und das Essen auf dem Herd nicht beachtet. Bei diesem Einsatz waren 19 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen vorwiegend der Feuerwache Innenstadt eingesetzt.

Feuer mit Menschenrettung in Höhenberg

(21.01.2018)

Am heutigen Morgen gegen 07:30 Uhr wurden Anwohnerinnen und Anwohner in der Miltenberger Straße in Köln-Höhenberg durch einen lauten Knall geweckt. Unmittelbar darauf erreichten auch die ersten Notrufe die Leitstelle der Feuerwehr Köln. Die Anrufenden berichteten davon, dass es nach einem sehr lauten Knall einen Brand in einem Gebäude gäbe. Weiterhin wurde berichtet, dass innerhalb des betreffenden Gebäudes Räume als Gebetsräume genutzt werden.

Aufgrund der vielen Anrufe und des sich daraus ergebenden Meldebildes wurde noch vor dem Eintreffen des ersten Löschzuges ein weiterer Löschzug alarmiert, nach der ersten Lagemeldung der Einsatzkräfte zudem weitere Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge nachalarmiert. 

Als nach sieben Minuten die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, brannten Räume im Erdgeschoss des viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses mit ausgebautem Dachgeschoß in voller Ausdehnung. Glasscherben und Trümmer des Gebäudes lagen weit verstreut vor dem Gebäude, viele Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes befanden sich bereits auf der Straße. Diese wurden durch die ersten Kräfte des Rettungsdienstes Köln betreut.

Zu diesem Zeitpunkt war noch völlig unklar, wie viele Personen sich noch im Gebäude befinden würden, zudem war unklar, was Auslöser dieses heftigen Brandes war. Parallel zur Brandbekämpfung im Erdgeschoss wurden Trupps über die Rückseite des Gebäudes zur Kontrolle der im Gebäude befindlichen Wohnungen und Trupps zur Kontrolle des angrenzenden Wohnhauses eingesetzt. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurden die vorgehenden Trupps durch einen Überdrucklüfter unterstützt.

Bereits im Verlauf der Brandbekämpfung entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Flüssiggasflaschen. Aus einigen dieser Flüssiggasflaschen strömte brennend Gas aus. Diese Flüssiggasflaschen wurden zunächst gekühlt, dann die Flammen gelöscht und später außerhalb des Gebäudes restentleert. Nach dem Einsatzabschluss wurden diese Flüssiggasflaschen durch eine Fachfirma fachgerecht entsorgt. Die RheinEnergie schaltete aus Sicherheitsgründen das gesamte Objekt stromlos. Das Feuer war nach rund einer Stunde gelöscht.

Als es zu dem Brand innerhalb der Gebetsräume kam, befanden sich insgesamt acht Personen in den Gebetsräumen und weitere rund 25 Personen im restlichen Gebäude. Von den acht Besucherinnen und Besuchern der Gebetsräume erlitt eine Person Brand- und Schnittverletzungen, alle anderen blieben unverletzt. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Gebäude wurden alle durch die Feuerwehr in einem zufällig dort stehenden Bus der Kölner Verkehrsbetriebe betreut, später wurden sie durch die Feuerwehr wieder in ihre Wohnungen geführt. Da das Gebäude stromlos, unbeheizt und ohne Wasser ist, haben fast alle Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses privat eine Unterkunft gesucht. Allerdings fanden zwei Familien keine Möglichkeit und wurden durch das Amt für Wohnungswesen in Notunterkünften untergebracht.

Nach etwa anderthalb Stunden wurde die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei Köln übergeben. Insgesamt war die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit 13 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften vor Ort. Diese kamen aus Ostheim, Mülheim, Deutz und der Innenstadt. Der Führungsdienst aus Weidenpesch hatte die Einsatzleitung. Die Löschgruppe Brück der Freiwilligen Feuerwehr Köln unterstützte die Einsatzkräfte.

Dachstuhlbrand in einem Reihenhaus in Dellbrück

(19.01.2018)

Ein Dachstuhlbrand in einem Reihenhaus in Dellbrück wurde mit massivem Feuerwehraufgebot bekämpft. Keiner der Bewohnerinnen und Bewohner wurde durch den Brand verletzt, bei den Löscharbeiten verletzte sich jedoch ein Feuerwehrmann leicht.

In den Abendstunden gegen 20:40 Uhr ging ein Notruf bei der Leitstelle ein. Es wurde ein Feuer in einem Reihenhaus in Dellbrück gemeldet. Die Feuerwehrleitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Feuerwache Mülheim und zusätzlich die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Strunden und Dellbrück. Die ersten Einsatzkräfte erreichten die Einsatzstelle bereits fünf Minuten nach dem Notruf und bestätigten einen ausgedehnten Dachstuhlbrand. Infolgedessen wurden zusätzliche Einheiten zur Einsatzstelle entsandt. Es befanden sich keine Personen in dem brennenden Haus, sodass die Kräfte sofort mit der Brandbekämpfung beginnen konnten. Dabei wurde das Dach über zwei Drehleitern gelöscht und ein Angriffstrupp ins Innere des Gebäudes geschickt. Zusätzlich musste durch den Einsatz weiterer Kräfte sichergestellt werden, dass sich das Feuer nicht auf die angrenzenden Wohnhäuser ausbreitet.

Das Feuer war nach rund anderthalb Stunden gelöscht, die Nachlöscharbeiten und die Kontrolle auf Glutnester im Dachbereich dauerten bis in die Nacht an. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, die Betroffenen konnten alle bei Bekannten oder Verwandten unterkommen.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen von den Feuerwachen Mülheim, Ostheim, Deutz, Lindenthal, Weidenpesch, Innenstadt und von den Löschgruppen Strunden und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Friederike ist weg und Anton da!

(18.01.2018)

Sturmtief hat Köln verlassen und kleiner Anton erblickt in einem Auto das Kölner Licht der Welt

Sturmtief Friederike hat das Kölner Stadtgebiet hinter sich gelassen und zieht gen Osten. Seit den Morgenstunden hielt Friederike die Feuerwehr Köln in Atem. Aktuell gilt ein Großteil der Einsätze als abgearbeitet. Offene Einsatzstellen werden die Feuerwehr Köln aber noch mindestens bis in die späten Abendstunden beschäftigen. Die Maßnahmen des Sonderalarms für die Feuerwehr Köln werden zurzeit sukzessive zurück genommen. Auch die Feuerwehr Köln kehrt langsam zur Normalität zurück.

Die Feuerwehr Köln bittet trotz der Entwarnung weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger insbesondere Wälder, Grünanlagen und Parks zu meiden. Diese bergen nach wie vor ein enormes Risiko. Durch Windbruch in Forst und Grünanlagen besteht weiterhin die Gefahr das Bäume instabil sind und umstürzen. Auch Astbruch ist weiterhin möglich. Die Stadt Köln wird in enger Abstimmung mit Ihren zuständigen Ämtern, wie zum Beispiel dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen sowie weiteren Ämtern die Lage beurteilen und das Kölner Grün schnellstmöglich freigeben, wenn die Gefahren beseitigt sind.

Turbulent ging es auch in einem Fahrzeug auf der Junkersdorfer Straße zu. Hier erblickte der kleine Anton wohlauf das Kölner Licht der Welt. Nicht zuletzt dem Sturmtief Friederike ist es zu verdanken, dass der neue Bürger der Stadt Köln im Schatten des RheinEnergieSTADIONS zur Welt kam, welch ein Omen. Papa und Mama waren mit dem Auto auf dem Weg ins Krankenhaus zur Entbindung. Jedoch machte eine Straßensperrung auf Höhe des Grüngürtels die pünktliche Ankunft im Krankenhaus zunichte. In diesem Bereich wurde aufgrund des Sturmtiefs eine Straßensperrung eingerichtet. Um 17:03 Uhr erhielt die Leitstelle der Feuerwehr den Notruf über eine beginnende Geburt. Sofort wurden Rettungswagen und Notarzt in Richtung Stadion entsendet. Aber Anton wollte nicht warten und erblickte noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes das Licht der Welt. Unser Leitstellendisponent betreute fortwährend den werdenden Papa am Telefon, gab Anweisungen was zu tun ist und sorgte so zu einer ruhigen Atmosphäre in einer außergewöhnlichen Situation für alle Beteiligten. Auch für ihn ein ergreifender Moment, als er im Hintergrund den Kleinen schreien hörte, berichtete der Kollege im Anschluss. Der rasch eintreffende Rettungsdienst versorgte die glückliche Mama und das Neugeborene. Auch Papa sollte nicht zu kurz kommen - da Mutter und Kind wohlauf waren entschied man sich gemeinsam dazu, dass Papa höchstpersönlich die Nabelschnur durchtrennte. Die Kollegen des Rettungswagens durften Nabelklemmen setzen und der Notarzt gratulierte den neuen Eltern zur Geburt ihres gesunden Jungen.

Zahlen zum Sturmtief Friederike - Stand 19 Uhr

Am 18. Januar 2018 hatten Feuerwehr und Rettungsdienst Köln bis 19:15 Uhr 1.124 Einsätze zu bewältigen, hiervon entfielen seit circa 10 Uhr am Morgen 641 auf Sturmtief Friederike. Nur zur Bewältigung der Sturmlage waren zeitweise gut 400 Einsatzkräfte mit fast 70 Fahrzeugen im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte stellten den Grundschutz sicher und arbeiteten neben Rettungsdiensteinsätzen, Brand- und Hilfeleistungseinsätze ab. Allein die Freiwillige Feuerwehr Köln stellte hier ungefähr 260 Einsatzkräfte zur Verfügung.

Durch frühe Warnungen im Vorfeld und besonnenes Verhalten sind im Stadtgebiet glücklicherweise nur fünf verletzte Personen im Zusammenhang mit dem Sturmtief zu beklagen. In zwei Fällen wurden Fahrzeuge von umstürzenden Bäumen getroffen. In einem Fall wurde eine Person von einem Schild erfasst. In den weiteren Fällen wurden Personen durch Astbruch, umherfliegende Teile oder Sturz verletzt. Über die Schwere der Verletzungen liegen keine weiteren Erkenntnisse vor.

Ein erwähnenswerter Einsatz ereignete sich unter anderem im Stadtteil Heimersdorf. Hier wurde ein circa 50 mal 20 Meter großes Flachdach einer Schule durch Windböen erfasst und zu zwei Dritteln abgedeckt. Teils große Dachteile hingen an der Fassade und drohten weiter abzustürzen. Durch das beherzte Handeln von Schulleitung und Lehrern gab es glücklicherweise keine Verletzten. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurde das Gebäude geräumt und die Kinder in Sicherheit gebracht. Die Räumung war durch Schulleitung und Lehrer gut vorbereitet. Im Anschluss sicherte die Feuerwehr notdürftig herabhängende Dachteile. Da diese Maßnahmen auch für die Einsatzkräfte ein hohes Risiko darstellten, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt, die Nachbarschaft und die Gebäudewirtschaft informiert, welche eine Fachfirma mit weiteren Maßnahmen beauftragte.

Die Oberbürgermeisterin hat sich laufend über die Lage informieren lassen und bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften. Dieser Dank wurde an alle Einsatzkräfte weitergegeben. Der Dank gilt auch den Arbeitgeberinnen und Arbeitegebern, die die ehrenamtlichen Einsatzkräfte freigestellt haben.

Die Feuerwehr Köln möchte sich in diesem Zusammenhang bei den Medien bedanken, welche Ihre Anfragen zur Informationsgewinnung in einem angemessenen Rahmen gestaltet haben und so unserer Bitte nachgekommen sind.

Zu einem gelungenem Einsatz beigetragen haben neben der Feuerwehr, dem Presseamt und dem Amt für Grünflächen und Landschaftspflege der Stadt Köln, um nur einige zu nennen, viele weitere Beteiligte der Stadt Köln.

Mit „Friederike“ schon der zweite Sturm diesen Jahres

(18.01.2018)

Orkantief „Friederike“ sorgte am 18.01.2018 nur fast zwei Wochen nach Sturmtief „Burglind“ und am 11. Jahrestag von „Kyrill“ für einen erneuten stürmischen Ausnahmezustand in der Stadt. Windböen über 100km/h fegten über das Stadtgebiet hinweg und brachten etliche Schäden mit sich. Zum Großteil umgestürzte Bäume und beschädigte Dächer sorgten für über 600 Einsatzstellen der Feuerwehr. Um diese erhebliche Menge abzuarbeiten wurde Sonderalarm ausgelöst und die gesamte Freiwillige Feuerwehr in Dienst gestellt.

Alarmiert um kurz nach 11 Uhr arbeiteten wir mit dem LF-ST 2 und dem MTF-ST insgesamt 19 Einsatzstellen ab. Das LF-ST 1 befand sich zu diesem Zeitpunkt beim TÜV, aufgrund der Ankündigung des Sturmtiefs wurde aber das nötige Material wie Kettensäge & Schutzkleidung auf dem MTF verlastet, sodass dieses selbstständig Einsatzstellen abarbeiten konnte. Die Einsätze führten uns durch das gesamte Stadtgebiet. Hauptsächlich rechtsrheinisch, aber auch linksrheinisch waren beide Fahrzeuge tätig. Als am Abend dann weitestgehend alle Einsatzstellen abgearbeitet waren, konnten auch wir wieder den Heimweg antreten. Zurück am Gerätehaus mussten die Sägen wieder gereinigt und die Fahrzeuge auf Vordermann gebracht werden, sodass gegen 21:15 Uhr die letzten Einsatzkräfte das Gerätehaus in Richtung Heimat verlassen konnten.

 

Foto zu Meldung: Mit „Friederike“ schon der zweite Sturm diesen Jahres

Feuerwehr rettet drei Menschen aus Rheinstrom

(16.01.2018)

Zusammenstoß zwischen Tankschiff und Ruderboot fordert einen Schwerverletzten

Am heutigen Vormittag wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 11 Uhr über Notruf darüber in Kenntnis gesetzt, dass auf Höhe der Mülheimer Brücke ein Ruderboot mit einem Tankschiff kollidiert sei. Das Ruderboot sei darauf gekentert und mehrere Personen treiben im Rheinstrom lautete die Meldung.

Unmittelbar wurden Einsatzkräfte land- sowie wasserseitig zum Unglücksort entsendet. Zur Erkundung aus der Luft wurde der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland eingesetzt.

Bereits wenige Minuten nach Alarmierung konnten Einsatzkräfte von Land aus die Meldung bestätigen und das Rettungsboot der Feuerwehr zur Unglückstelle lotsen. Durch die Besatzung des Rettungsbootes wurden insgesamt drei Personen, zum Teil stark unterkühlt aus dem Rhein gerettet. Nach Erstversorgung an Bord erfolgte die Übergabe der Verletzten an Land. Die Übergabe an die landseitigen Rettungskräfte gestaltete sich aufgrund des nach wie vor erhöhten Rheinpegels von rund 4,70 Metern schwierig. Ein Anleger, welcher üblicherweise als Übergabepunkt in diesem Bereich genutzt wird, war aufgrund des Wasserstandes nicht passierbar. Anwesende Mitglieder des Mülheimer Wassersportvereines boten ihre Hilfe an und öffneten ihr Vereinsheim, von welchem aus ein direkter Zugang zum Wasser bestand. Die Verletzten konnten hier gefahrlos an die landseitigen Einsatzkräfte übergeben werden.

Drei Notärzte sowie drei Rettungswagen stellten die weitere notärztliche Versorgung der Verletzten sicher. Alle drei Personen konnten in einem stabilen Zustand in umliegende Krankenhäuser zur weiteren medizinischen Versorgung transportiert werden. Eine Person wurde bei dem Unfall schwerverletzt, die beiden weiteren Ruderer erlitten leichte Verletzungen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 14 Fahrzeugen, je einem Lösch- und Rettungsboot sowie einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Über 50 Einsatzkräfte trugen zum erfolgreichen Rettungseinsatz bei. Die Einheiten stammten von Feuer- und Rettungswachen aus Mülheim, Deutz, Weidenpesch, Altstadt/Süd, der Löschbootstation im Deutzer Hafen sowie von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr Köln. Die Einsatzleitung wurde vom Führungsdienst der Branddirektion wahrgenommen.

Arbeitsreicher Samstag für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Köln

(14.01.2018)

Feuer in Bickendorf

Um 13:02 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in Bickendorf alarmiert. Dort hatte es im Keller eines Einfamilienhauses eine Verpuffung gegeben. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden diese von einer Person mit offensichtlichen Verbrennungen empfangen. Die betroffene Person wurde umgehend rettungsdienstlich versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik verbracht. Die Löscharbeiten konnten rasch beendet werden. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, des Brandschutzes sowie des Einsatzführungsdienstes.

Verkehrsunfall auf dem Militärring

Um 18:12 Uhr wurde die Feuer Köln zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Militärring/Dürener Straße alarmiert. Es handelte sich um einen Zusammenstoß zweier Personenkraftwagen, bei denen insgesamt sieben Personen leicht verletzt wurden. Die Erstbehandlung fand vor Ort durch den Kölner Rettungsdienst statt. Einsatzkräfte des Brandschutzes sicherten die Einsatzstelle ab und nahmen ausgelaufene Betriebsmittel auf. Vor Ort waren 17 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, des Brandschutzes sowie des Einsatzführungsdienstes.

Brand auf dem Dach eines Hochhauses

Am frühen Abend wurde die Feuerwehr Köln zu einem Brand auf dem Dach eines Hochhauses "Am Faulbach" in Mülheim alarmiert. Gegen 19:18 Uhr meldeten mehrere Anruferinnen und Anrufer der Leitstelle einen Feuerschein und Rauchentwicklung auf dem Dach des im Rohbau befindlichen Hochhauses. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache Mülheim erkundeten das Umfeld und verschafften sich Zugang zum Gebäude. Da eine festverbaute Steigleitung, die die Feuerwehr im Falle eines Brandes zur Wasserförderung in höhere Etagen nutzt, noch nicht fertiggestellt war, musste eine aufwendige Wasserversorgung über 20 Etagen hergestellt werden. Auf dem Dach sowie im 19. Obergeschoss brannten Teile einer Holzverschalung. Die Brandbekämpfung gestaltete sich langwierig, da alle Holzteile einzeln entfernt und abgelöscht werden mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 40 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt sowie von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Ausgelöster Heimrauchmelder verhindert größeren Schaden

Um 20:01 Uhr wurde die Feuerwehr über Notruf von aufmerksamen Nachbarinnen und Nachbarn zu einem ausgelösten Heimrauchmelder nach Ehrenfeld alarmiert. Vor Ort stellen die Einsatzkräfte fest, dass in einer Wohnung im 4. Obergeschoss ein brennendes Adventsgesteck die Ursache für die Auslösung des Rauchmelder war. Der Brand konnte in der Entstehungsphase gelöscht und somit größerer Schaden verhindert werden. Vor Ort waren 21 Einsatzkräfte des Brandschutzes, Rettungsdienstes sowie der Einsatzführungsdienst.

Brand in einem Keller eines mehrgeschossigen Wohngebäudes

(11.01.2018)

Bei einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Fleischmengergasse, Neustadt/Süd, wurden mehrere Personen von der Feuerwehr gerettet. Gegen kurz nach 4 Uhr entsandte die Leitstelle der Feuerwehr Köln den Löschzug und Rettungsdienst aus der Innenstadt und aus Lindenthal sowie den Einsatzführungsdienst zu einem gemeldeten Kellerbrand.

Bei Eintreffen drang schwarzer Rauch aus einem Kellerfenster eines Zwölf-Parteien-Wohnhauses. Eine Person machte sich am Fenster im zweiten Obergeschoss bemerkbar. Der stark verrauchte Treppenraum des betroffenen viergeschossigen Wohngebäudes wurde umgehend durch einen Trupp unter Atemschutz kontrolliert. Parallel wurde die Person am Fenster von außen über eine Drehleiter gerettet und ein weiterer Trupp ging unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Kellerbereich vor. Während der Brandbekämpfung wurden dann weitere Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Gebäudes von der Feuerwehr ins Freie geführt und anschließend zur Kontrolle vom Rettungsdienst untersucht.

Insgesamt drei der vierzehn Bewohnerinnen und Bewohner hatten so stark Rauchgase eingeatmet, dass sie zur weiteren Untersuchung mit Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert wurden. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden Lüftungsmaßnahmen zur Entrauchung des Kellers und des Treppenraumes eingeleitet. Aufgrund der großen Hitzeentwicklung im Keller musste der Energieversorger den Keller des Hauses stromlos schalten.

Abschließend wurden der Treppenraum und die Wohnungen auf Rauchgase kontrolliert und die Bewohnerinnen und Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 45 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Stürmische „Burglind“ sorgt für arbeitsreichen Jahresauftakt

(04.01.2018)

Das Sturmtief „Burglind“ welches Köln in den frühen Morgenstunden des 03.01.2018 erfasste, sorgte mit seiner Wucht für rund 450 Einsätze im gesamten Stadtgebiet.

 

Um diese hohe Einsatzzahl abarbeiten zu können wurde um 5:55 Uhr Sonderalarm ausgelöst und alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt wurden aufgefordert ihre Fahrzeuge an den Gerätehäusern zu besetzen. Auch wir folgten natürlich dieser Aufforderung und besetzten innerhalb kürzester Zeit beide Löschfahrzeuge. Die Anfahrt der Kameraden zum Gerätehaus wurde schon zur Herausforderung, da übliche Strecken zum Teil ebenfalls durch umgestürzte Bäume versperrt waren.

 

Die Löschgruppe arbeitete 11 Einsatzstellen ab, 8 mit dem LF-ST 1 und 3 mit dem LF-ST 2. Im Großen und Ganzen handelte es sich um umgestürzte Bäume bzw. solche die umzustürzen drohten sowie gelöste Dachziegeln.

 

Das LF-ST 2 war 6,5 Stunden gemeinsam mit dem LF-HO 2 und dem Grünflächenamt beschäftigt den Dellbrücker Mauspfad in Höhe des Ostfriedhofs von umgestürzten Bäumen zu befreien. Einige Bäume waren bereits umgestürzt, andere drohten zu stürzen und mussten gefällt werden. Um die Abarbeitung zu Beschleunigen wurde durch die Löschgruppe Eil im Rahmen ihrer Sonderkomponente weitere Kettensägen, Ersatzketten, Kraftstoffkanister und Schutzkleidung der Einsatzstelle zugeführt.

 

Gegen 16:00 Uhr waren beide Löschfahrzeuge wieder zurück am Gerätehaus. Danach wurden die Fahrzeuge sowie das eingesetzte Material wieder gereinigt und aufgefüllt, sodass die vollständige Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war.

 

Weitere Informationen können der Presse oder den Eilinfos der Feuerwehr Köln entnommen werden (Eilinfo 1, Eilinfo 2)

Foto zu Meldung: Stürmische „Burglind“ sorgt für arbeitsreichen Jahresauftakt

Person im Rhein gesichtet

(04.01.2018)

In Niel ist ein ca. 40-jähriger Mann leblos aus dem Rhein geborgen worden.

Am heutigen Donnerstag, den 04.01.2018, ging um 9:30 Uhr ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Gemeldet wurde eine Person die regungslos im Rhein treibt.

Die Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte gemäß dem Einsatzstichwort „Person droht im Rhein zu ertrinken“. Daraufhin machten sich Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus der Luft, vom Wasser und vom Ufer aus auf die Suche nach der vermissten Person.

Auch Taucher waren zum Einsatz alarmiert. Die Suche wurde unterstützt durch zwei Feuerwehrboote und Hubschraubern von Feuerwehr und Polizei.

Kurze Zeit später wurde die Person gesichtet und konnte leider nur tot von den Löschbooten geborgen werden.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 67 Einsatzkräfte mit 13 Einsatzmittel von den Feuerwachen Innenstadt, Deutz, Chorweiler, Weidenpesch, sowie der Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Sturmtief „Burglind“ über Köln – Stand 1330h

(03.01.2018)

Seit den frühen Morgenstunden des 03.01.2018 hält das Sturmtief „Burglind“ die Feuerwehr im Atem. Mit Stand 13.30h wurden der Feuerwehr Köln insgesamt 387 wetterbedingte Einsätze gemeldet, von denen bereits mehr als die Hälfte vollständig abgearbeitet ist. Die Zahl der bisher unerledigten Einsätze liegt mittlerweile bei unter 10.

 

Zusätzlich zu den bereits im Dienst befindlichen Kräften der Berufsfeuerwehr wurde Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Köln ausgelöst, sodass zurzeit insgesamt 220 Einsatzkräfte die Einsätze abarbeiten und den Grundschutz im Stadtgebiet sicherstellen. Des Weiteren waren zwischenzeitlich 10 Erkundungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr im Stadtgebiet unterwegs, um Einsatzstellen in ihrer Dringlichkeit zu priorisieren.

 

Ein Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen ist nach wie vor die Beseitigung von Bäumen und Ästen im Bereich der Straßen.

 

Besondere Einsätze

  • In der Wiersbergstraße in Kalk wurde das Dach einer Turnhalle stark beschädigt und teilweise abgedeckt.

 

  • Auf dem Höhenberger Ring wurde bei einem Unfall, bei dem zwei PKW mit Bäumen kollidierten, eine Person leicht verletzt.

 

  • Auf dem Deutzer Ringer stürzte eine Oberleitung auf einen LKW. Die Oberleitung wurde geerdet. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

 

  • In der Vogelsanger Straße in Ehrenfeld stürzte eine Baumkrone auf ein Dach im Hinterhof. Der Bereich wurde abgesperrt.

 

  • Auf der Zoobrücke mussten Absperrgitter befestigt werden, die auf die Straße ragten und umzustürzen drohten.

 

  • In einem Asylheim in der Eygelshovener Straße wurde das Dach eines Containers abgerissen. Es wurde niemand verletzt.

 

  • In der Vogteistraße droht eine 25 m hohe Linde durch die Sturmeinwirkungen umzustürzen. Angrenzende Wohngebäude wurden geräumt, die Abtragung der Linde wird vorbereitet.

Sturmtief „Burglind“ über Köln – Ende des Sonderalarms

(03.01.2018)

Seit den frühen Morgenstunden des heutigen 3.1.2018 hat das Sturmtief „Burglind“ die Feuerwehr Köln beschäftigt. Mittlerweile sind aber alle Einsätze zur Gefahrenabwehr durch die Feuerwehr abgearbeitet, und der Normalzustand hat sich wieder eingestellt.
Insgesamt wurde die Feuerwehr in 454 Fällen im Stadtgebiet tätig. Besondere Einsatzstellen wurden dabei bereits in vorausgegangenen Infos beschrieben, seitdem ist kein weiterer besonders bemerkenswerter Einsatz hinzugekommen.
Über den gesamten Tag war die Freiwillige Feuerwehr mit allen Löschgruppen und allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Daneben wurden auch Kräfte der Berufsfeuerwehr in Sturmeinsätzen tätig, zum Beispiel dann, wenn Drehleitern oder ein Kran benötigt wurden. So summierte sich die Zahl der eingesetzten Kräfte zeitweise auf rund 300.
Die Freiwillige Feuerwehr ist nach ihrem knapp zwölfstündigem Dauereinsatz nun wieder in den Gerätehäusern angekommen. Derzeit laufen noch wenige vereinzelte Einsätze, die durch Kräfte der Berufsfeuerwehr abgearbeitet werden. Dies wird sich vermutlich auch noch bis in die späten Abendstunden ziehen, da von den Bürgern immer noch vereinzelte Sturmschäden entdeckt und über Notruf gemeldet werden.

Feuer in einem Reihenhaus in Köln-Esch. Zwei Senioren durch zwei junge Ersthelfer bei der Flucht aus dem brennenden Haus unterstützt.

(02.01.2018)

Am Dienstag den 02.01.2018 kurz vor 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Brand in der Martinusstraße in Köln-Esch alarmiert. Gemäß der Alarmstufe FEUER1 entsandte die Leitstelle den Löschzug aus Chorweiler, ein Löschfahrzeug aus Ehrenfeld, der Führungsdienst der Feuerwehr Köln sowie die zuständige Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Köln aus Esch.
Kurze Zeit später erreichten die ersten Kräfte aus Esch die Einsatzstelle.
Beim Eintreffen schlugen bereits die Flammen aus den Fenstern des Erdgeschoßes, das Feuer wurde von der Straßenfront und der Rückseite mit drei Strahlrohren bekämpft. Ein Feuerüberschlag auf die benachbarten Reihenhäuser wurde so verhindert.
Bereits vor Eintreffen der ersten Feuerwehr-Kräfte konnten die beiden Eigentümer aus dem brennenden Haus flüchten. Die Senioren wurden dabei durch zwei junge Ersthelfer unterstützt.
Durch den Notarzt und den Rettungsdienst wurden alle vier Personen gesichtet, drei Betroffene anschließend zur Kontrolle in ein Krankenhaus transportiert. Sie hatten beim Verlassen der Wohnung Rauchgase eingeatmet. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
Nach einer Stunde konnte „Feuer aus“ gegeben werden, es waren noch kleinere Nachlöscharbeiten erforderlich. Das Brandhaus und die Nachbarhäuser wurden mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester und Kohlenmonoxid kontrolliert.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 37 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Chorweiler, Ehrenfeld, Innenstadt und der Löschgruppe Esch der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Unruhiger Jahresbeginn für die Feuerwehr Köln

(01.01.2018)

Der Jahresauftakt begann für die Feuerwehr Köln ungewohnt unruhig. Die Summe der Einsätze für die Brandschützer lag am Neujahrstag bei 32 Hilfeleistungen in den ersten 12 Stunden nach dem Wachwechsel.
Um 11.30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Einsatz im Mülheimer Bahnhof alarmiert. Hier war eine Person von einem ICE erfasst worden und noch an der Einsatzstelle verstorben.
Um 17.43 Uhr informierte die Polizei die Leitstelle der Feuerwehr über einen ausgelösten Heimrauchmelder in der Osloer Str.. Da es sich bei dem Gebäude um ein Hochhaus handelt, wurden direkt zwei Löschzüge zu der Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort wurde angebranntes Essen auf dem Herd vorgefunden, die Bewohner waren nicht zu Hause, so dass keine Person zu Schaden kam. Das frühe Auslösen des Heimrauchmelders hat das zeitnahe Eingreifen der Feuerwehr ermöglicht und vermutlich Schlimmeres verhindert.
Gegen 19:15 wurden innerhalb von drei Minuten drei Einsätze im Kölner Norden eröffnet. Neben einem Wasserschaden und einem Verkehrsunfall rückten die Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Feuer aus. Dieses stellte sich als bestimmungsgemäße Fackeltätigkeit einer Kläranlage heraus. Die besondere Herausforderung lag für die Leitstelle darin die Fahrzeuge zielgerichtet zu alarmieren und den Einsatzstellen zuzuordnen, da diese alle in einem Wachbezirk lagen.
Kurz darauf, gegen 19:30 Uhr, gab es einen Verkehrsunfall auf der Autobahn BAB 57, Fahrtrichtung Neuss, kurz hinter dem „Herkulestunnel“. Ein PKW hatte sich überschlagen und bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Fahrer seinen PKW bereits verlassen. Er befand sich an der Böschung der Autobahn, wo er von den Einsatzkräften leicht verletzt angetroffen wurde und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert wurde.
Um 20:23 Uhr wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zu einer Person unter einer Straßenbahn auf der Mülheimer Brücke alarmiert. Eine Straßenbahn der Linie 18 hatte kurz nach der Ausfahrt aus der Haltestelle Wiener Platz eine Person erfasst, diese wurde schwer verletzt. Da zu Beginn nicht klar war in welcher Fahrtrichtung sich der Unfall ereignet hatte wurden zu beiden Seiten der Mülheimer Brücke Einsatzkräfte entsandt. Der Rettungsdienst brachte die verletzte Person in ein Krankenhaus. Zwei weitere Personen waren leicht verletzt und wurden ebenfalls rettungsdienstlich versorgt. Die Fahrgäste der betroffenen Linie 18 und einer weiteren Bahn der Linie 13 wurden durch die Feuerwehr aus der Bahn geführt.
Keine zehn Minuten später wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln über einen Eigenunfall eines RTW an der Kreuzung Geldernstr./Parkgürtel in Bilderstöckchen informiert. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war ersichtlich, dass der Rüstzug der Feuerwehr bei dem Einsatz auf der Mülheimer Brücke nicht eingesetzt werden musste. Es gelang, diesen kurzfristig zur Einsatzstelle Geldernstr. umzudisponieren. Hier waren der RTW der Feuerwehr und ein weiterer Krankenwagen im Kreuzungsbereich zusammengestoßen und umgekippt. Beide Fahrzeuge hatten keinen Patienten an Bord. Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeugbesatzungen, insgesamt vier Personen, leicht verletzt. Der Unfallhergang wird durch die Polizei untersucht.

Einsatzbilanz von Feuerwehr und Rettungsdienst zum Jahreswechsel 2017/2018

(01.01.2018)

Leichte Zunahme bei Einsätzen des Rettungsdienste und weniger Brandschutzeinsätze als an Silvester des vergangenen Jahres fordern Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen. In der Einsatzhochphase zwischen 23:30 Uhr und 02:00 Uhr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln zu ca. 247 Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Rettungsdiensteinsätzen, die Einsatzzahlen befanden sich damit auf Vorjahresniveau.


Der Rettungsdienst musste in der Silvesternacht zu insgesamt 644 Einsätzen ausrücken. Im Vergleich zu einem normalen Sonntag waren es ca. 300 Einsätze mehr (ca. 80% mehr Einsätze
als an einem normalen Sonntag). Die Einsatzkräfte auf den Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen rückten aber 54 Mal mehr aus als im vergangenen Jahr. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 11% im Vergleich zum Vorjahr. Der Sanitätsdienst versorgte im Bereich der Altstadt mit ortsfesten und mobilen Unfallhilfsstellen 34 Patienten. Im Rettungs- und
Sanitätsdienst wurde die Feuerwehr Köln durch die Kölner Hilfsorganisationen (DRK, MHD, ASB und Johanniter) und die Firma Falck unterstützt.


Die Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr wurden zu insgesamt 167 Einsätzen im Brandschutz und der Technischen Hilfeleistung entsendet. Das ist ein Rückgang um 10 Einsätze gegenüber der Silvesternacht im vergangenen Jahr und 120 Einsätze mehr als an einem regulären Sonntag. In den engen Gassen der Altstadt und am Rheinufer waren zudem Einsatzkräfte der Feuerwehr zu Fuß auf Streife, um den Bereich zu erkunden, Kräfte im Einsatzfall einzuweisen und Erstmaßnahmen einzuleiten. Für ein schnelles Eingreifen war ein
Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr fest in der Altstadt besetzt. Weitere 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden als Sicherheitswachdienst für die Sicherstellung des Brandschutzes bei Veranstaltungen eingesetzt.


Für die hohe Zahl an Einsätzen im gesamten Stadtgebiet waren von Feuerwehr, Rettungsdienst und Sanitätsdienst sowie in der Leitstelle 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln und den Kölner
Hilfsorganisationen zusätzlich im Dienst. Somit konnten 19 Rettungswagen, 3 Notarzteinsatzfahrzeuge mehr in Dienst gestellt und 5 Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr fest an den Feuerwachen der Berufsfeuerwehr stationiert werden. Hinzu kamen Alarmierungen für die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet.


Die neugegründete Löschgruppe Kalk wurde um 00:05 Uhr, zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwache Deutz, zu einem Dachstuhlbrand alarmiert und feierte mit diesem Einsatz ihre Premiere. Seit wenigen Wochen verstärkt die Löschgruppe in Kalk die Feuerwehr Köln.


Um 01:40 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem brennenden Müllcontainer in Pesch aus. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf die Hausfassade übergegriffen. Nach ca. 20 Minuten war die Außenfassade gelöscht. Personen wurden nicht verletzt.


Noch vor dem Jahreswechsel gab es einen tätlichen Angriff auf die Besatzung eines Rettungswagens. Glücklicherweise wurden die Einsatzkräfte dabei nicht verletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.


Alle Kölner Einsatzkräfte wünschen ein frohes und friedvolles Jahr 2018!

Jahreswechsel 2017/2018

(01.01.2018)

Wie in den vergangenen Jahren stellten wir zum Jahreswechsel mit dem LF-ST 1 Mannschaft und Gerät für das „LF-Altstadt“. Aufgrund des erfahrungsgemäß hohen Besucheransturm in der Altstadt und damit verbundener Anfahrtsverzögerungen im Einsatzfalle, wird ab 21:00 Uhr ein Löschfahrzeug strategisch am Rathaus in der Altstadt positioniert. Die tatsächliche Lage in der Innenstadt erwies sich aber als sehr ruhig, was wahrscheinlich zu Teilen auch auf das windige und teils regnerische Wetter zurückzuführen ist. So kam es zu keiner Alarmierung des LF-Altstadt, lediglich zwei Erste-Hilfe-Gesuche aus dem direkten Umkreis erreichten uns. So konnten wir, vom Buffet im Rathaus gut gestärkt, in Ruhe das neue Jahr begrüßen und das Feuerwerk betrachten.

 

Um 00:22 Uhr wurde die Löschgruppe Dellbrück gemeinsam mit dem LF-ST 2 zu einem brennenden Baum auf die Bergisch Gladbacher Str. nach Holweide gerufen. Das LF-ST 2 rückte nicht aus, die Kameraden aus Dellbrück fuhren alleine.

 

In der Altstadt wurden wir nach der zweiten oben genannten Erste-Hilfe-Leistung aus dem Dienst entlassen und konnten den Heimweg antreten. So war das LF-ST 1 ziemlich genau um 03:00 Uhr wieder einsatzbereit im heimischen Gerätehaus.  

 

Der wohl schönste Moment für unsere Löschgruppe in dieser Nacht war um kurz vor Mitternacht die Nachricht über die Geburt des ersten Kindes unseres Kameraden Marc Mössner. Wir gratulieren herzlich und freuen uns sehr mit der jungen Familie!

Foto zu Meldung: Jahreswechsel 2017/2018

Feuer mit Menschenrettung im zweiten Obergeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses mit ausgebautem Dachgeschoss

(27.12.2017)

Gestern (26.12.2017) um 15.56 Uhr wurde der Feuerwehr Köln ein Brand in einem Wohnhaus in Ehrenfeld gemeldet.


Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwasche in Ehrenfeld benötigten aufgrund der Nähe der Feuerwache zur Brandstelle nur eine Minute Fahrzeit. Zwischenzeitig erreichten die Feuerwehr jedoch noch weitere Notrufe in der die Anrufer berichteten, dass sich auf der Rückseite des Gebäudes eine hilferufende Frau auf einem Balkon im 3. Obergeschoß befinden solle. Daraufhin wurde ein zweiter Löschzug und weitere Rettungsdienstkräfte nachalarmiert.


Als die Feuerwehr eintraf, verließen die ersten Bewohner bereits das Gebäude, darunter die beiden Bewohner der Brandwohnung. Die Einsatzkräfte gingen mit zwei Trupps ins Gebäude vor, ein Trupp zur Rettung der Frau auf dem Balkon im 3. Obergeschoß, ein zweiter zur Brandbekämpfung in die Brandwohnung im 2. Obergeschoß. Das Feuer in der Wohnung im 2. Obergeschoß brannte in voller Ausdehnung, es brannte ein Weihnachtsbaum und das gesamte Mobiliar eines Raumes. Das Feuer konnte jedoch schnell gelöscht werden.


Problematischer war, dass die Frau vom Balkon auf der Rückseite des Gebäudes nicht mehr gefunden werden konnte. Daraufhin wurde das Umfeld nach der vermissten Frau abgesucht, allerdings ohne Erfolg. Erst im weiteren Verlauf des Einsatzes meldete sich dann die Frau. Sie hatte sich über die an der Rückseite des Hauses montierte Feuerleiter aus ihrer Wohnung gerettet und trotz einer Rauchgasvergiftung zunächst bei einem Nachbar Schutz gesucht. Die Frau wurde dann dem Rettungsdienst übergeben und später in ein Krankenhaus transportiert, alle anderen Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

 

Nach ca. 90 Minuten Einsatzdauer konnte der Einsatz abgeschlossen werden. An dem Einsatz waren Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes aus Ehrenfeld, Lindental und Weidenpesch beteiligt

Unruhiger Heiligabend für die Kölner Feuerwehr:

(25.12.2017)

Feuer in einem Hochhaus in Meschenich, Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen in Sülz und Heimrauchmelder meldet brennenden Adventskranz in Mülheim


Eine brennende Matratze im Flur des 17. Obergeschosses eines Hochhauses am „Kölnberg“ in Köln-Meschenich führte am Heiligen Abend zur Verrauchung mehrerer Geschosse, in dessen Folge insgesamt 19 Menschen rettungsdienstlich erstversorgt werden mussten. 1 Person musste aufgrund einer Rauchgas-vergiftung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden.


Am Sonntagabend um 18:18 Uhr informierten Anwohner über Notruf die Feuerwehr, dass das 17. Geschoss eines Hochhauses An der Fuhr in Köln-Meschenich vollständig verraucht sei. Die Anrufer teilten mit, dass sie aufgrund der starken Verrauchung ihre Wohnung nicht mehr verlassen konnten. Unverzüglich wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr sowie Einsatzmittel des Rettungsdienstes und der Führungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.


Der 1. Löschzug stellte fest, dass eine Matratze im Flur des 17. Obergeschosses brannte und bereits durch den anwesenden Sicherheitsdienst erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet worden waren. Hierbei verletzte sich ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes durch eingeatmeten Brandrauch. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Im Anschluss wurden die betroffenen Bereiche kontrolliert und mit Hilfe von Hochleistungslüftern belüftet.


Bei mehreren Bewohnern bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Aus diesem Grund wurden sie durch mehrere Notärzte in einem in der 15. Etage eingerichteten Depot der Feuerwehr medizinisch erstversorgt und untersucht. Ein weitergehender Transport dieser Personen in ein Krankenhaus war jedoch glücklicherweise nicht erforderlich.


Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 53 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen von den Feuerwachen Marienburg, Lindenthal, Innenstadt und dem Führungsdienst aus Weidenpesch sowie von der Löschgruppe Rodenkirchen im Einsatz.

 

Noch während des Einsatzes in Köln-Meschenich meldeten mehrere Anrufer um 19:52 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Luxemburger Straße in Köln-Sülz. Hier waren beim Abbiegen zwei Pkw zusammengestoßen. In den Fahrzeugen befanden sich eine fünfköpfige Familie und eine einzelne Person. Die ersteintreffenden Kräfte stellten vor Ort fest, dass die in den Fahrzeugen befindlichen Personen, entgegen der ersten Meldungen, nicht eigeklemmt waren.


Die betroffenen Personen wurden durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und anschließend in Krankenhäuser transportiert.


Der Betrieb der KVB musste in dem betroffenen Streckenabschnitt für eine Dauer von etwa 45 min eingestellt werden.


Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 43 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen von den Feuerwachen Marienburg, Innenstadt, Ehrenfeld, Weidenpesch und Deutz im Einsatz.

 

Ein aufmerksamer Nachbar meldete um 20:28 Uhr in Köln-Mülheim einen ausgelösten Heimrauchmelder und Brandgeruch aus einer Wohnung. Daraufhin wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr und der Führungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort hörten die Kräfte das Piepen eines ausgelösten Heimrauchmelders und öffneten unverzüglich die Wohnungstüre. In der sehr stark verrauchten Wohnung brannte ein Adventskranz. Dieser wurde von den unter Atemschutz vorgehenden Einsatzkräften abgelöscht und die Räumlichkeiten belüftet. Die Bewohnerin befand sich bei Brandausbruch nicht in ihrer Wohnung.


Bedingt durch die frühe Auslösung des Heimrauchmelders und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung und eine damit verbundene weitere Gefährdung der Hausbewohner wirksam verhindert werden.


Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 26 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt und dem Führungsdienst sowie von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Zwei große Einsätze erfolgreich abgeschlossen

(30.08.2014)
In der Nacht zum Samstag, 30.8.2014 konnten zwei große Einsätze von der Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen werden.
 
Kraneinsturz Bonner Straße in Köln- Marienburg
 
Nach über 24h Stunden konnte der Einsatz Bonner Straße gegen 02.30 Uhr von der Feuerwehr beendet werden. Wie berichtet war in der Nacht zum Freitag, den 29.8.2014 gegen 01.00 Uhr ein großer Baukran auf zwei Häuser gestürzt. Fünf Personen wurden von der Feuerwehr gerettet, davon wurde eine Person leicht verletzt.
 
Nach den Erstmaßnahmen in der Nacht war es Aufgabe der Feuerwehr zunächst eine Abstimmung der unterschiedlichen Ämter, Behörden und Fachfirmen und der Geschädigten über das weitere Vorgehen herbeizuführen. Hierzu wurde eine Technische Einsatzleitung vor Ort eingerichtet.
 
Zunächst konnten noch einige Kleintiere aus dem Gebäude gerettet werden. Im Laufe des Tages wurde dann die Baugrube, in welcher der Kran stand, stabilisiert. Der Ausleger, der über die Bonner Straße lag, wurde durch eine Fachfirma entfernt. Nach gründlicher Untersuchung durch den Statiker wurde festgestellt, dass die beiden beschädigten Häuser nicht mehr bewohnbar sind. Durch die Gewalt des Aufpralls war die innere Struktur der Gebäude zerstört. Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten deswegen in enger Abstimmung mit den Geschädigten die Wertgegenstände aus den noch nicht total zerstörten Teilen des Gebäudes und betätigten sich so als „Umzugshelfer“ für die wichtigsten Habseligkeiten. Währenddessen betreute eine Notfallseelsorgerin die Betroffenen. Danach wurde der tief in das Gebäude eingedrungene Gegenausleger vom Kranturm getrennt. Während dieser Arbeit einer Fachfirma stellte die Feuerwehr den Brandschutz, u.a. vom Korb einer Drehleiter aus, sicher. Gegen 18.00 Uhr wurde der Kranturm mitsamt dem Fundamentkreuz mittels 2 Mobilkränen vorsichtig vom Gebäude abgehoben und auf der Bonner Straße abgelegt. Gegen 22.30 Uhr waren diese Arbeiten erledigt. Es folgten Abbrucharbeiten durch eine Fachfirma, damit das Gebäude sich in einem so sicheren Zustand befindet, dass die Bonner Straße am heutigen Samstag wieder für den Verkehr genutzt werden kann.
 
Die Unfallursache wird derzeit von der Polizei ermittelt.
 
Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwache Marienburg, Innenstadt, Weidenpesch, Porz, Ehrenfeld, und Lindenthal sowie der Rettungsdienst der Stadt Köln. Die Freiwillige Feuerwehr war mit folgenden Einheiten vor Ort: Fernmeldedienst, Dünnwald (Sondereinheit Ortung), Porz- Langel (Sondereinheit Beleuchtung), Longerich (Sondereinheit Logistik), Rodenkirchen, Dellbrück, und Strunden. Es waren umschichtig insgesamt rund 150 Einsatzkräfte mit ca. 40 Einsatzfahrzeugen tätig.
 
Die Einsatzleitung hatten im Wechsel Branddirektor Peter Hartl und Oberbrandrat Dr. Jörg Schmidt.
 
Bombenentschärfung in Köln- Poll
 
Parallel zum Einsatz an der Bonner Straße wurde auf einer Baustelle an der Jakob-Kneip-Straße eine englische Fünfzentnerbombe gefunden. Die Feuerwehr unterstützte ab 14.00 Uhr das Ordnungsamt. Schwerpunkte waren die Evakuierung eines Altenheimes sowie der Transport von gehbehinderten Personen, die im geräumten Bereich wohnten und zu einer Betreuungsstelle in einer Schule gebracht wurden. Da die Entschärfung bei Nacht stattfand, wurde die Fundstelle großräumig ausgeleuchtet. Die Bewohner des Altenheimes kamen in einem anderen Altenheim bzw. in einem Krankenhaus unter.
Die Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD waren mit dem Transport von Behinderten und liegenden Patienten eingebunden und betreuten die Evakuierten in einer Schule. Nach erfolgreicher Entschärfung wurden die Evakuierten wieder zurückgeführt. Der Einsatz war gegen Mitternacht beendet.
 
Im Einsatz waren insgesamt rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Die Feuerwehrkräfte kamen von der Feuerwache Weidenpesch und den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Dellbrück, Strunden, Ensen, Umweltschutzdienst, Wahn, Heumar, Brück und Porz- Langel (Sondereinheit Beleuchtung).
 
Die Einsatzleitung der Feuerwehr hatte Brandamtmann Volker Schneider.
 
Zusammenfassend stellte der Direktor der Feuerwehr Köln, Ltd. Branddirektor Johannes Feyrer, fest:
 
Dieser Einsatz forderte die Feuerwehr Köln insbesondere in 3 Kompetenzen:
  • Führungsfähigkeit bei komplexen Lagen
  • Sofortige Verfügbarkeit von Spezialgerät wie z.B. Rüstzüge, Ortungsgerät etc
  • Manpower der Freiwilligen Feuerwehr
 
Es zeigte sich wieder einmal, wie wichtig und zielführend eine konstruktive Zusammenarbeit mit Spezialfirmen ist.“
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez.: Philipp Hessemer

Rauchentwicklung im Keller des Aquariums des Kölner Zoo

(29.06.2014)
Am 29.06.2014 um 1533h wurde die Feuerwehr Köln zu einer Rauchentwicklung im Keller des Aquariums des Kölner Zoo gerufen.
Die ersten Einsatzkräfte konnten die Verrauchung im Kellerbereich bestätigen. Da eine Rauchausbreitung auf die Bereiche des Aquariums nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das gut besuchte Aquarium zunächst geräumt.
Parallel hierzu ging ein Einsatztrupp mit Atemschutzgeräten in den Keller des Aquariums vor und konnte mit einer Wärmebildkamera mehrere Glutnester im Bereich der Isolation der Heizungsrohre feststellen.
Da ein größeres Brandereignis aufgrund der ersten Erkundung ausgeschlossen werden konnte, wurde der Keller zunächst belüftet, um den Einsatzkräften ein besseres Arbeiten zu ermöglichen.
Die Glutnester mussten durch die Feuerwehr nicht weiter abgelöscht werden, da der Brand selbstständig erloschen war. Zur Sicherheit wurde der komplette Kellerbereich begangen und kontrolliert.
Für die Dauer der Maßnahme war das Aquarium gesperrt.
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 22 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen von den Feuerwachen Weidenpesch und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.
 
Gef. BR Bierfert
Gez. BD Hartl

Brand im Görlinger Zentrum in Köln Bocklemünd - Schwer brandverletzer Bewohner

(28.06.2014)
Am gestrigen späten Abend, 27.6.2014, wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln um 21:27 Uhr zu einem Feuer mit Menschenleben in Gefahr in einem siebengeschossigen Wohnhaus im Görlinger Zentrum gerufen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus der Wohnung im 4. Geschoss, auf dessen Balkon sich noch der Bewohner befand. Über eine Drehleiter wurde die schwer brandverletzte Person gererettet und notarztbegleitet ins Schwerverbrandtenzentrum Merheim befördert.
Aufgrund des Brandüberschlages auf das darüberliegende Geschoss und eine Rauchausbreitung in den Treppenraum und die Flure der anderen Geschosse erfolgte eine Einsatzstichworterhöhrung FEU3 mit der Entsendung von insgesamt 3 Löschzügen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Widdersdorf und weiteren Rettungsmitteln.
Die Einsatzmaßnahmen konzentrierten sich einerseits auf das Absuchen aller Balkone und die Außenbrandbekämpfung über  zwei Drehleitern. Darüberhinaus sind über den Treppenraum vier mit Atemschutzgeräten geschützte Einsatztrupps (insgesamt 12 Einsatzkräfte) unter der Vornahme von zwei Löschleitungen zur Brandbekämpfung und insbesondere zum Absuchen benachbarter Wohnungen nach weiteren Personen vorgegangen.
Aufgrund der umfangeichen Kontrolle der benachbarten Wohnungen, von welchen eine große Anzahl auch gewaltsam durch die Feuerwehr geöffnet werden mussten und die Betreung von insgesamt 9 betroffenen Personen aus dem Gebäude, dauerte der Einsatz noch bis Mitternacht an. 
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 75 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen von den Feuerwachen Lövenich, Chorweiler, Weidenpesch, Lindenthal, Innenstadt, Ehrenfeld, von der Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Widdersdorf sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Gezeichnet OBR Ortmann

Hündin aus der Strommitte des Rheins gerettet

(26.06.2014)
Am heutigen Donnerstag erreichte die Leitstelle Köln um 13:57 Uhr ein Notruf, dass sich ein Hund im Rhein in Höhe der Rodenkirchener Brücke befände.
 
Das umgehend von der Löschbootstation in Deutz ausrückende Rettungsboot „Ursula“ konnte den Hund strommittig an Bord retten. Anschließend wurde das Tier in Höhe Partyschiffes „Rhein Roxy“ in Rodenkirchen an die glückliche Hundebesitzerin übergeben.
 
Die Neugier am vorbeischwimmenden Treibgut brachte die Mischlingshündin Jasmin in Lebensgefahr. Glücklicherweise ermöglichte der sofort abgesetzte Notruf der Halterin eine schnelle Rettung durch die Einsatzkräfte der Löschbootstation.
 
 
Gef.
OBM Taiber
 
Gez.
BD Spangardt

Leckage einer Gasleitung in Porz

(22.06.2014)
Am Samstagvormittag, den 21. Juni 2014, kam auf der Waldstraße in Porz zur Leckage einer Gasleitung, infolgedessen ein Wohnhaus vorübergehend geräumt und die Straße für den Verkehr mehrere Stunden gesperrt werden musste.
Gegen 10 Uhr wurde die Feuerwehr Köln durch den zuständigen Gasversorger über einen Gasgeruch im Stadtteil Porz informiert. Die alarmierten Einsatzkräfte, die die Einsatzstelle von der nahegelegenen Feuerwache Porz schnell erreicht hatten, führten Messungen durch. Hierbei wurde eine erhöhte Gaskonzentration in der Kanalisation und in einem Wohngebäude festgestellt. Auf Grund der Ausbreitung des Gases auf ein Wohnhaus wurden durch den Einsatzleiter weitere Kräfte zur Einsatzstelle gerufen. Das Haus wurde umgehend geräumt und den Bewohnern wurde die Möglichkeit gegeben, sich für die Dauer des Einsatzes in einem Bus der Feuerwehr aufzuhalten. Die Kellerräume des Hauses wurden im weiteren Einsatzverlauf durch die Feuerwehr belüftet. Des Weiteren wurde die Straße weiträumig für den Durchgangsverkehr und Passanten gesperrt. Auch eine Tankstelle im unmittelbaren Gefahrenbereich musste den Betrieb vorübergehend einstellen. Die angrenzenden Wohnhäuser wurden durch die Feuerwehr kontrolliert. Hierbei konnte jedoch keine weitere Ausbreitung des Gases festgestellt werden.
Der Bereich der Leckage an der Gasleitung wurde durch den Gasversorger eingegrenzt und es wurde umgehend mit den Reparaturarbeiten begonnen. Die Reparaturarbeiten wurden durch die Feuerwehr Köln abgesichert und dauerten bis 17.30 Uhr an. Die Bewohner des betroffenen Hauses konnten nach den Belüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 27 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim und Marienburg, sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion im Einsatz. Ebenfalls waren die Polizei und das Bauamt, sowie der Gasversorger Rhein-Energie vor Ort.
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Gez: BR Philipp Hessemer

Zusammenstoß zweier Stadtbahnwagen der KVB

(22.06.2014)
Am Sonntag den 22.06.2014 um 10:30 wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln über den Notruf über einen Zusammenstoß zweier Stadtbahnwagen im Bereich Berliner Str. Fixheider Weg alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden in der zwischenzeitlich stillgelegeten Haltestelle unterhalb der Berliner Str.  zwei stark beschädigte Stadtbahnwagen vor.
Die stadtauswärts fahrende Bahn war zum Zeitpunkt des Ereignisses mit ca. 20 Fahrgästen besetzt, die stadteinwärts fahrende Bahn lediglich mit einem Fahrer. Insgesamt wurden bei diesem Ereignis vier Personen verletzt, die zur weiteren Behandlung durch Einsatzkräfte des Kölner Rettungsdienstes ins Krankenhaus transportiert worden sind.
Zur weiteren Unterstützung der KVB wurden im Anschluß an die rettungsdienstliche Versorgung die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr zum Eingleisen der beiden Stadtbahnwagen eingesetzt. Das gestaltete sich als besondere technische Herausforderung. Der Drehkranz der Stadtbahn mit Fahrtrichtung Schlebusch wurde bei dem Zusammenprall erheblich beschädigt  und teilweise aus derHalterung gerissen. 
Das Eingleisen des ersten Stadtbahnwagen dauerte 20 Minuten, das Eingleisen des zweiten Zuges nahm 150 Minuten in Anspruch.
Um 15:40 Uhr war der Einsatz für die Berufsfeuerwehr Köln beendet.
An der Einsatzstelle waren  insgesamt 37 Einsatzkräfte der Feuerwachen Mülheim, Deutz, Weidenpesch, Marienburg sowie der Einsatzführungsdienst im Einsatz
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Gef. Weber
Gez. Stobbe

Brandtoter in Wohnung

(22.06.2014)
Brandtoter in Wohnung
 
Am Sonntag den 22.06.2014 um 00.13 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln von Anwohnern aus der Veledastrasse informiert, dass Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoß austrat.
Die ersteintreffende Rettungswagenbesatzung konnte mit einem Handfeuerlöscher einen Kleinbrand in der Küche der Wohnung weitgehend löschen, aber auf Grund der starken Verrauchung nicht weiter in die Wohnung eindringen.
Die Einsatzkräfte des Löschzuges der Feuerwache Innenstadt drangen dann, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, in die Wohnung ein und konnten den Brand endgültig löschen. Dabei wurde eine männliche Person mit schweren Verbrennung tot in der Wohnung aufgefunden.
 
Nach Freimessung der Wohnung auf gefährliche Rauchgase wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.
Anwohner aus der neben der Brandwohnung liegenden Wohnung wurden erst durch den Rettungsdienst, dann durch einen Seelsorger der Feuerwehr Köln betreut.
 
Es waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwache Innenstadt und der Führungsdienst im Einsatz.
 
 
Gef. Schneid
Gez. Stobbe
 
 
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Kalk: Sucheinsatz nach abgetrenntem Finger im Feld

(03.05.2014)
Mit vielen Kräften und einer Wärmebildkamera der Feuerwehr Köln konnte gestern in Kalk ein abgetrennter Finger einer Frau wiedergefunden werden, der eventuell wieder replantiert werden kann.
Um 19:13 Uhr wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Köln  nach Kalk in die Dillenburgerstr. alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Frau sich den Ringfinger der linken Hand beim Übersteigen einer Zaunanlage abgetrennt hatte. Da der abgetrennte Finger nicht unmittelbar gefunden werden konnte, wurde die Patientin ohne den Ringfinger zur Weiterbehandlung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.
Vor Ort suchten Einsatzkräfte der Polizei, Augenzeugen sowie weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr mittels einer Wärmebildkamera nach dem Finger. Nach kurzer Suche konnte der Finger unweit des Zaunes gefunden und durch einen Kradfahrer der Polizei zur Eigentümerin ins Krankenhaus gebracht werden.
 
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Viele Einsätze durch Sturmtief „Xaver“ für die Feuerwehr Köln

(06.12.2013)
Viele Einsätze durch Sturmtief „Xaver“ für die Feuerwehr Köln
Die Ausläufer des Sturmtiefs „Xaver“ sorgen auch in Köln für viele Feuerwehreinsätze. Zeitweise waren alle Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und mehr als die Hälfte der Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterwegs, um umgestürzte Bäume oder lose Dachteile aus dem Weg zu räumen. Verletzt wurde durch die umher fliegenden Teile bislang niemand. Bislang kam es zu 87 Sturmeinsätzen in Köln.
Der erste Sturmeinsatz wurde der Leitstelle gegen 13:40 Uhr gemeldet. In der Cottbuser Straße in Mülheim musste die Feuerwehr abgebrochene Äste von der Straße räumen.
Um 17:30 Uhr musste die Feuerwehr die Militärringstraße in Höhe der Einmündung der Mathias-Brüggen-Straße sperren, weil ein Baum schief stand und auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Nach einer Dreiviertelstunde hatten die Einsatzkräfte den Baum beseitigt und konnten den Verkehr wieder freigeben.
Die meisten Einsätze wurden in der Zeit zwischen 20 und 21 Uhr gemeldet. Im Minutentakt musste die Leitstelle die Einsätze disponieren. Unter den 69 Einsätzen waren allein 43 Sturmeinsätze zu verzeichnen. Unter anderem entsandte die Leitstelle Einheiten zum Parkhaus der Köln-Arena. Dort hatte sich gegen 20:16 Uhr ein 15 Meter mal 30 Meter großes Werbebanner losgerissen. Der Wind schlug es immer wieder gegen die Oberleitung der hinter dem Parkhaus verlaufenden Bahnlinie. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sperrte die Gleisstrecke und ließ den Strom in der Oberleitung abschalten. Erst danach konnte die Feuerwehr das Banner von einer Drehleiter aus abschneiden und herunter nehmen.
Neben den im Dienst befindlichen 186 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr waren 168 freiwillige Feuerwehrfrauen und -männer von den Löschgruppen Brück, Dünnwald, Eil, Fühlingen, Heumar, Holweide, Langel-Rheinkassel, Longerich, Lövenich, Merkenich, Rodenkirchen, Roggendorf, Urbach, Widdersdorf und vom Fernmeldedienst in Einsatz.

Autobahndreieck Heumar: Mehrere Verletzte nach Stromunfall mit Autokran

(30.11.2013)
Autobahndreieck Heumar: Mehrere Verletzte nach Stromunfall mit Autokran
 
Bei Bergungsarbeiten an einem verunfallten LKW im AD Heumar kam es gegen 00:30 Uhr zu einem Stromüberschlag  mit Lichtbogen, bei dem insgesamt 5 Menschen verletzt wurden.
 
Im AD Heumar war auf der Verbindung zur A 4 Richtung Aachen am Vorabend ein LKW verunglückt. Um den verunglückten LKW zu bergen, richteten die Mitarbeiter einer Bergungs-Fachfirma den Kranausleger ihres Autokrans auf. Dabei kam der Ausleger zu nahe an eine Fernnetz-Hochspannungsoberleitung mit 220.000 Volt (220 kV), so dass sich in der Luft ein Lichtbogen als Stromüberschlag bildete. Die Oberleitung selbst wurde nicht berührt und blieb ohne Schäden.
 
Bei der Entstehung des Lichtbogens, den man bei Gewitter als Blitz wahrnimmt, saß der Kranführer vom Strom größtenteils geschützt im Führerhaus des Krans, das wie ein Faradayscher Käfig wirkt; drei weitere Mitarbeiter der Bergungsfirma standen wenige Meter neben dem Kran sowie ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde der Stadt Köln noch weiter entfernt.
 
Der Stromschlag war als gleißender Blitz noch in 2 bis 3 Kilometern Entfernung zu sehen und verursachte im unmittelbaren Bereich des Krans einen Feuerball, von dem die drei Arbeiter erfasst wurden und mittelschwere Verletzungen davontrugen. Der Mitarbeiter der Stadt Köln wurde leicht verletzt. Der Kranführer wurde physisch nicht verletzt, war jedoch vom Ereignis psychisch sehr betroffen.
 
In 15 Meter Entfernung liegen auf der Autobahn Induktionsstreifen aus Metall als Staudetektoren unter der Fahrbahndecke. Offensichtlich durch die gute elektrische Leitfähigkeit trat der Strom an zwei Flächen dieser Stelle aus dem Erdreich aus. Dabei wurde Asphalt an zwei Flächen von jeweils ca. 50 x 50 Zentimeter und einer Tiefe von 3 bis 4 Zentimetern herausgeschleudert. Durch das Herausschleudern des Asphalts entstanden glücklicherweise keine Schäden.
 
Die drei mittelschwer Verletzten mussten noch vor Ort durch den Rettungsdienst und den Notarzt unverzüglich medizinisch behandelt werden. Der Mitarbeiter der Stadt Köln und der Kranführer wurden ebenfalls zur Weiterbehandlung zum Krankenhaus transportiert. Die Unfallaufnahmen und Spurensicherung der Polizei dauerten noch bis zum frühen Morgen.

Zwei Wohnungen in Köln nach Feuer nicht mehr bewohnbar

(19.11.2013)
Zwei Wohnungen in Köln nach Feuer nicht mehr bewohnbar
 
Am heutigen Vormittag kam es in Bickendorf zu einem Wohnungsbrand. Ein Zimmer brannte völlig aus. Durch die heißen Brandgase wurde die gesamte Wohnung in Mitleidenschaft gezogen. Diese ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr mit einem Trupp unter Atemschutzgeräten gelöscht werden. Um den Treppenraum und andere Wohnungen rauchfrei zu halten, wurde der Löschangriff von außen über die Drehleiter ins 2. OG vorgenommen.
Die Brandursachenermittlung hat die Polizei übernommen. Wegen der Abwesenheit der Mieter hatte zunächst niemand das Feuer bemerkt.
Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienst aus Ehrenfeld und Lindenthal sowie der Führungsdienst aus Weidenpesch.
 
Kurz nach der Mittagszeit ereignete sich ein weiteres Brandereignis ähnlicher Art im Stadtteil Vingst. Auch hier brannte ein Zimmer aus; die Wohnung ist ebenfalls nicht mehr bewohnbar. Betroffen waren hierbei eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kleinkindern. Alle Vier wurden durch den Notarzt und den Rettungsdienst versorgt. Lediglich der Vater wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.
Da die Familie nicht in die Wohnung zurück konnte, erklärten sich Nachbarn bereit, diese vorerst aufzunehmen. Die dort vermietende GAG Immobilien AG hat sich ebenfalls eingeschaltet und eine Ersatzwohnung angeboten.
Bei diesem Einsatz waren der Löschzug und der Rettungsdienst aus Ostheim und Deutz und der Führungsdienst der Berusfeuerwehr eingesetzt.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
gefertigt: BAR Frank Peters
gezeichnet OBR Ortmann

Köln-Kalk: Feuerwehr rettet Mann aus verqualmter Wohnung

(18.11.2013)
Köln-Kalk: Feuerwehr rettet Mann aus verqualmter Wohnung
Die Feuerwehr Köln hat am Sonntagnachmittag einen 37-jährigen Mann aus seiner verqualmten Wohnung gerettet. Er kam mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus.
Kurz nach 16:00 Uhr sieht eine Hausbewohnerin, wie Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss dringt. Da sie kein Telefon zur Hand hat, ruft sie aus ihrem Fenster im Erdgeschoss um Hilfe. Ein Fußgänger erkennt die Situation und verständigt mit seinem Mobiltelefon die Feuerwehr.
Als die Rettungskräfte kurze Zeit später in der Lüttringhauser Straße eintreffen, geht sofort ein Trupp mit Atemschutz in die verqualmte Wohnung. Mit einer Wärmebildkamera suchen sie die Wohnung ab und finden den 37-jährigen Bewohner schlafend vor. Die Einsatzkräfte wecken ihn und bringen ihn nach draußen. Der Rettungsdienst untersucht und versorgt den Mann. Er hat eine Rauchvergiftung erlitten. Ein Rettungswagen bringt ihn ins Krankenhaus.
Der Einsatzleiter, Brandoberamtsrat Bernhard Swierzy, ist sich sicher: „Lange hätte der Mann in der verqualmten Wohnung nicht mehr überleben können. Dank der aufmerksamen Nachbarin und der schnellen Hilfe, ist es noch einmal gut ausgegangen. Ein Rauchmelder hätte das Feuer allerdings sicherlich früher gemeldet und den Bewohner geweckt.“ Im Schlaf riecht der Mensch nichts. Nur wenige Atemzüge im Brandrauch können tödlich sein. Die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken anschließend.
Die eigentliche Ursache für den Rauch war in diesem Fall ein brennender Papierkorb. Der Angriffstrupp der Feuerwehr konnte den Brand mit kleinem Löschgerät schnell unter Kontrolle bringen. Anschließend lüfteten die Einsatzkräfte die Wohnung und das Treppenhaus. Alle anderen Hausbewohner konnten anschließend in ihre Wohnung zurückkehren.
Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Wachen Deutz, Ostheim und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Brandalarm durch defekten Kühlschrank

(15.11.2013)
Brandalarm durch defekten Kühlschrank
Um 15:30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil in einem Klassenraum einer Einrichtung für  Erwachsenenbildung ein brandähnlicher Geruch wahrnehmbar war und die Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer über Übelkeit und Hustenreiz klagten. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln alarmierte daraufhin zwei Löschzüge, zwei Rettungswagen, einen Notarzt und den Führungsdienst zur Einsatzstelle in Ehrenfeld.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nicht um Brandgeruch handelte, sondern dass Kühlmittel aus einem Kühlschrank ausgetreten war und zu einer Geruchsbelästigung im Klassenraum geführt hatte. Der Schulungsleiter hatte schon vor Eintreffen der Feuerwehr die Teilnehmer aufgefordert, den Raum zu verlassen und sich in einem Nachbarraum zu sammeln.
Alle 10 betroffenen Personen wurden vom Rettunsdienst vor Ort untersucht und über die Ursache der Geruchsbelästigung aufgeklärt. Niemand der Betroffenen wurde bei dem Vorfall verletzt, so dass ein Transport ins Krankenhaus nicht notwendig war.
Der Klassenraum wurde von der Feuerwehr gelüftet und der defekte Kühlschrank ins Freie gebracht. Nachdem der Klassenraum belüftet war und die Messungen der Feuerwehr zeigten, dass keine Schadstoffbelastung mehr nachweisbar war, wurde der Klassenraum wieder an den Betreiber der Schulungseinrichtung übergeben und zur Nutzung frei gegeben.
 
Im Einsatz waren der Löschzug Ehrenfeld, der Löschzug Lindental, ein Löschfahrzeug der Feuerwache Innenstadt, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und der Führungsdienst inklusive eines Messfahrzeuges für Luftschadstoffe.
Der Einsatz konnte um ca. 16:00 Uhr beendet werden.
Gez.
BD Peter Hartl

Zwei Brandereignisse innerhalb weniger Stunden

(13.11.2013)
Zwei Brandereignisse innerhalb weniger Stunden
Um 13.30 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein Feuer in der Johann Classen Str. gemeldet, worauf hin sofort Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der Rettungsdienst von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Mülheim und Ostheim entsandt wurden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine dichte Rauchentwicklung aus einem Kellerschacht fest. Ein Hausbewohner versuchte mit einem Gartenschlauch durch ein Kellerfenster im Hofbereich den Brand zu bekämpfen. Sofort wurde die Brandbekämpfung seitens der Feuerwehr eingeleitet und der Treppenraum kontrolliert. Die Brandbekämpfung stellte sich bedingt durch den weitläufigen Keller und der sehr schlechten Sicht als sehr schwierig dar. Erst nach 15 Minuten wurde der Brandherd hinter einer Tür entdeckt und gelöscht. Auch die Entrauchung des Kellers stellte sich als schwierig dar. Hierzu  mussten mehrere verschlossene Kellerfenster aufwendig geöffnet werden. Während der Löscharbeiten wurden die Wohnungen des Hauses fortlaufend kontrolliert. Die Bewohner konnten in Ihren Wohnungen verbleiben. Nach letzten Kontrollmessungen der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle wieder an die Hausbewohner übergeben. Bei diesem Einsatz waren 17 Einsatzkräfte beteiligt.
 
Um 15.31 Uhr entsandte die Leitstelle den Löschzug Innenstadt, den Rettungsdienst und den Einsatzführungsdienst zu einem weiteren Feuer zum Ubierring. Hier hatten Hausbewohner eine Rauchentwicklung an einer Wohnungstür entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die eintreffenden Kräfte leiteten sofort einen Löschangriff ein. Nach dem Öffnen der Wohnungstür entdeckten die Einsatzkräfte dichten schwarzen Rauch in der gesamten Wohnung. Der Brandherd befand sich in einer Ecke eines Zimmers und konnte mit wenig Wasser gelöscht werden. Mit einer gezielten Lüftungsmaßnahme wurde ein Ausbreiten des Rauches in den Treppenraum verhindert. Leider ist die Wohnung durch den Brandrauch unbewohnbar. An dem Einsatz waren 22 Einsatzkräfte beteiligt.
 
Einsatzleiter BOAR Frischleder
gezeichnet OBR Ortmann

Elfter im Elften: Abschlussbilanz des Rettungsdienstes

(12.11.2013)
Elfter im Elften: Abschlussbilanz des Rettungsdienstes
Bei herrlichem Wetter und mit ausgelassener Stimmung feierten gestern viele Karnevalsjecken die Sessionseröffnung in der Kölner Altstadt. Die hohe Zahl der Besucher sorgte wieder zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln musste in den 24 Stunden von gestern 7 Uhr an 584mal den Rettungsdienst alarmieren. Letztes Jahr waren es 546 Rettungsdiensteinsätze gewesen.
Das sind knapp doppelt so viele Einsätze wie an einem durchschnittlichen Tag, an dem die Kölner Rettungswagen rund 300 Einsätze fahren. Um die vielen Einsätze bewältigen zu können, standen von ASB Köln, Deutschem Roten Kreuz, Feuerwehr Köln, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst 54 Rettungswagen und neun Notarzteinsatzfahrzeug bereit.
Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Abend gegen 18:30 Uhr auf der Industriestraße in Sürth. Eine Luxuskarosse fuhr mit hoher Geschwindigkeit aus einer Hofeinfahrt heraus und streifte auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Leitplanke. Die Leitplanke wurde auf zehn Metern heruntergerissen. Das Auto überschlug sich mehrfach und kam auf einer Wiese auf dem Dach zum Liegen. Zeugen sahen den Fahrer aussteigen und leicht verletzt weggehen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten das Auto und die Umgebung nach dem verletzten Fahrer und möglicherweise weiteren Insassen ab. Die Rettungskräfte stellten fest, dass nur der Fahrer in dem Auto gesessen hatte. Diesen konnten sie jedoch, auch nach anderthalb Stunden langer Suche nicht finden.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Gasaustritt auf der Neußerstraße

(05.11.2013)
Gasaustritt auf der Neußerstraße
Gegen 10:15 Uhr begannen zwei Mitarbeiter einer Fachfirma einen Fernmeldeschacht in der Wilhelmsstraße in Nippes für Wartungsarbeiten zu öffnen. Da vor dem Öffnen eines solchen Schachtes grundsätzlich eine Messung der Schadstoffkonzentration im Schacht durchgeführt wird, stellten die Mitarbeiter bei dieser Messung eine erhöhte Gaskonzentration im Schacht fest und riefen unverzüglich die Feuerwehr an.
 
Die Leitstelle der Feuerwehr Köln schickte den Löschzug der zuständigen Feuerwache in Weidenpesch sowie einige Spezialfahrzeuge. Vor Ort wurden die Angaben der Fachfirma durch Messungen der Feuerwehr bestätigt. Darüber hinaus stellte die Feuerwehr in 4 weiteren Fernmeldeschächten auf der Neußer Straße ebenfalls Gaskonzentrationen unterhalb der Explosiionsgrenze fest. Um Zündquellen rund um die Schächte auszuschließen wurden die Wilhelmstraße und Neußer Straße komplett gesperrt, sodass weder Fahrzeuge noch Fußgänger die Gefahrenstelle passieren konnten.

Aufgrund der räumlichen Ausdehnung und der Gefahr, dass sich auch in den angrenzenden Wohn- und Geschäftshäusern Gas gesammelt haben könnte, wurden weitere drei Messfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Köln, aus den Löschgruppen Flittard und Brück sowie des Umweltschutzdienst zur Einsatzstellen entsandt. Gemeinsam mit der Rheinenergie führten die Messtrupps der Feuerwehr kontinuierliche Messungen auf der Straße und in den Häusern durch. Glücklicherweise wurde in den Häusern kein Gas gemessen. Eine Räumung der Gebäude war also nicht erforderlich. Wegen der Absperrmaßnahmen konnten einige Geschäfte auf der Neußer Straße nicht erreicht werden und wurden durch die Geschäftsleute vorübergehend geschlossen.
 
Die Rheinenergie stellte vor Ort eine Leckage im unterirdischen Gasnetz fest und begann damit die vermeintlich undichte Gasleitung frei zu legen. Nachdem alle Schächte geöffnet und belüftet waren und die Gaskonzentration sich auf einen kleineren Bereich in der Wilhelmstraße.begrenzten konnte, der Verkehr auf der Neußer Straße gegen 13:30 Uhr wieder frei gegeben werden. Die weiteren Arbeiten wurden von der Rheinenergie übernommen.
 
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln vor Ort.

Verkehrsunfall mit acht Verletzten

(03.11.2013)
Verkehrsunfall mit acht Verletzten
 
Am heutigen Sonntag, dem 3.11.2013, wurde die Feuerwehr Köln gegen 15.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Pkw auf der A 3 Richtung Frankfurt hinter der Anschlussstelle Königsforst, kurz vor Rösrath, alarmiert. Dieser Abschnitt der A 3 in dieser Fahrtrichtung gehört noch zum Zuständigkeitsbereicht der Feuerwehr Köln, da sie den schnellsten Anfahrtsweg hat. Der Einsatz wurde von der Leitstelle mit dem Stichwort „Eingeklemmte Person auf der Autobahn“ eröffnet, dies beinhaltet neben einem Löschzug und einem Rüstzug mit Kran und Rüstwagen auch zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, den Rettungshubschrauber sowie Führungsdienste.
 
Vor Ort zeigte sich, dass ein Mazda und ein Ford in den Unfall verwickelt waren, die beide mit hoher Geschwindigkeit in die rechtsseitige Böschung gefahren waren. Der Mazda stand aufrecht, der Ford lag auf dem Dach. In beiden Fahrzeugen hatten jeweils vierköpfige Familien mit kleinen Kindern gesessen, die alle ihre Fahrzeuge bereits verlassen hatten, als die Feuerwehr eintraf. Von diesen acht Betroffenen waren sieben nur leicht verletzt worden. Lediglich die Beifahrerin des Ford wurde als mittelschwer verletzt eingestuft. Sie hatte dort gesessen, wo das Dach des Fahrzeugs am schwersten eingedrückt war. Wegen der Vielzahl von Patienten mussten zwei weitere Rettungswagen nachgefordert werden. Es mussten zwei Krankenhäuser von je zwei RTW angefahren werden, die Familien blieben dabei jeweils zusammen.
 
Neben der Personenrettung und -versorgung wurden die beiden Pkw durch die Feuerwehr gesichert und die Polizei bei ihren Maßnahmen unterstützt. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 30 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen und dem Hubschrauber Christoph 3 vor Ort.
 
Im Auftrag
Volker Ruster

Gremberghoven: PKW von Rangierlok erfasst

(02.11.2013)
Gremberghoven: PKW von Rangierlok erfasst
 
Am Feiertag Allerheiligen (01.11.2013) wurde die Feuerwehrleitstelle Köln von der Notfallleitstelle der BahnAG darüber informiert, daß es im Bereich der Straße "Schwarzer Weg" in Köln- Gremberghoven zu einer Kolliission zwischen einer Güterzuglok und einem PKW gekommen sei. Vor Ort bestätigte sich dieser Sachverhalt, es konnte allerdings auch festgestellt werden, daß es dabei keine Verletzten gegeben hatte.
Aus unbekannter Ursache war ein mit 2 Personen besetzter PKW am Ende eines Privatweges über eine Böschung auf die Gleise einer Güterzugstrecke gestürzt. Die Insassen verließen das Fahrzeug und riefen einen Abschleppdienst zur Bergung des Fahrzeugs. Zwischenzeitlich kam allerdings eine Lok, schleifte den PKW ca. 50m mit und schleuderte ihn in ein unwegsames Waldstück ca. 10m neben den Gleisen. Das Fahrzeug wurde hierbei vollkommen zerstört und größere Mengen Betriebsmittel traten aus.
Zur Bergung des Wracks mußte durch die Feuerwehr eine Schneise durch das Waldstück gesägt werden. Danach konnte das Abschleppunternehmen des Fahrzeug mit einer Seilwinde auf befestigte Flächen ziehen.
Der Lokführer wurde vom Notarzt untersucht, er blieb unverletzt. An der Lok entstand Schaden im Frontbereich. Die Strecke blieb über mehrere Stunden gesperrt.
Auf Anweisung der Unteren Wasserbehörde musste noch in der Nacht das mit Betriebsmittel kontaminierte Erdreich ausgebaggert werden. Hier wurde ein Bauunternehmen tätig, die Beleuchtungseinheit der Löschgruppe Porz- Langel der Freiwilligen Feuerwehr Köln übernahm die Ausleuchtung der Einsatzstelle.     
Am Einsatz waren Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwache Porz und der Löschgruppe Porz- Langel der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Führungsdienst der Branddirektion beteiligt.
 
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez. Johannes Feyrer, Ltd. Branddirektor

Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume – 2. Meldung

(28.10.2013)
Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume – 2. Meldung
Das Sturmtief, das heute über Deutschland gezogen ist, sorgte auch bei der Feuerwehr Köln für mehrere Sturmeinsätze. Zwischen 8:00 und 17:00 Uhr wurden 51 Einsätze in der Leitstelle gemeldet. Hierbei handelte es sich zum Beispiel um lose Dachteile, umgestürzte Plakatwände oder Bäume. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. In fünf Fällen trafen die umstürzenden Bäume abgestellte Autos. In Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu stürzen.
Die langwierigste Einsatzstelle war gleich in der Nähe der Hauptfeuerwache in Weidenpesch. Dort war der ein Teil einer Zwillingspappel auf die Scheibenstraße gefallen, so dass diese eine zeitlang auch für die Rettungskräfte unpassierbar war. Den umgestürzten Teil hatten die Einsatzkräfte schnell beseitigt. Allerdings stellte ein Fachmann des Grünflächenamts bei dem verbliebenen Stamm fest, dass auch dieser umzufallen drohte. Also sägte die Feuerwehr von einer Drehleiter aus den Baum Stück für Stück von oben ab. Nach vier Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
In der Heinrich-Klein-Straße in Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu fallen. Die Feuerwehr konnte den Baum beseitigen, so dass keine weitere Gefahr mehr von diesem ausging.
In der Markmannsgasse (Altstadt-Nord), in der Aquinostraße (Neustadt-Nord), Am Südpark (Marienburg), in der Gyrhofstraße (Lindenthal) und in der Hoffnungsthaler Straße (Brück) landeten Bäume auf dort abgestellte Autos. Die Feuerwehr zersägte die Baumstämme und legte sie zur Seite.
Neben den Feuerwachen der Berufsfeuerwehr hatte die Leitstelle auch die Löschgruppen Brück, Longerich und Porz-Langel von der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte arbeiteten eine Vielzahl von Einsatzstellen ab.
Vier Einsatzstellen meldete die Leitstelle der Feuerwehr an das Grünflächenamt weiter, da dort der Schaden gering war und offensichtlich keine Gefährdung vorlag.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume - 1. Meldung

(28.10.2013)
Sturmtief sorgt für umgestürzte Bäume - 1. Meldung
Das Sturmtief, das heute über das Rheinland zieht, sorgt derzeit für mehrere Sturmeinsätze bei der Feuerwehr Köln. Seit 8:00 Uhr wurden bislang 39 Einsätze in der Leitstelle gemeldet. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. In vier Fällen trafen die umstürzenden Bäume abgestellte Autos. In Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu stürzen.
In der Heinrich-Klein-Straße in Porz-Langel drohte ein Baum auf einen Wintergarten zu fallen. Die Feuerwehr konnte den Baum beseitigen, so dass keine weitere Gefahr mehr von diesem ausging.
In der Markmannsgasse (Altstadt-Nord), in der Aquinostraße (Neustadt-Nord), Am Südpark (Marienburg) und in der Gyrhofstraße landeten Bäume auf dort abgestellte Autos. Die Feuerwehr zersägte die Baumstämme und legte sie zur Seite. In der Nähe der Hauptfeuerwache in Weidenpesch stürzte ein Baum auf die Scheibenstraße, so dass diese eine zeitlang auch für die Rettungskräfte unpassierbar war.
Neben einigen Feuerwachen der Berufsfeuerwehr hat die Leitstelle auch die Löschgruppen Brück, Longerich und Porz-Langel von der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte arbeiten derzeit die Einsatzstellen ab.
Vier Einsatzstellen meldete die Leitstelle der Feuerwehr an das Grünflächenamt weiter, da dort der Schaden gering war und offensichtlich keine Gefährdung vorlag.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Wasserschaden in der Schule Severinstrasse

(28.10.2013)
Eilinfo der Feuerwehr Köln - Wasserschaden in der Schule Severinstrasse
 
Ein Brandmeldealarm an der Schule Severinstrasse führte heute morgen gegen 2:38 Uhr zu einem Einsatz der Feuerwehr Köln.
 
Die ersten eintreffenden Kräfte stellten fest, dass ein Rauchmelder im Keller ausgelöst hatte.
Die weitere Erkundung ergab, dass der betroffene Kellerbereich (ca. 250 qm) ca. 35 cm unter Wasser stand.
Der Vorgehende Trupp konnte im Heizungskeller die Leckage ausmachen und durch abschiebern der Wasserleitung den Wasserzufluss stoppen.
Anschließend wurde begonnen, mittels mehrerer elektrischer Tauchpumpen den Keller leer zu pumpen.
Aufgrund eines Hinweises und weiterer eigener Nachforschungen, bestand der Verdacht, dass sich ein Teil der Stromversorgungsanlagen unter Wasser befinden könnte.
Das weitere Vorgehen in den Keller wurde umgehend eingestellt und nur von sicherer Stelle aus weiter gearbeitet.
Vorsorglich wurde der Stördienst der Rheinenergie alarmiert und telefonisch Rücksprache mit der Firma gehalten, welche die Anlage gerade erst neu erstellt hatte.
Die Informationen ergaben den konkreten Hinweis, dass sich noch spannungsführende Teile im Wasser befanden.
Nachdem der Keller bis auf geringe Restwassermengen leer gepumpt war, nahm der Entstördienst der  Rheinenergie die betroffenen Anlagenteile in Augenschein.
Hierbei stellte sich tasächlich heraus, das die Starkstromschienen unter Wasser gewesen waren und wie ein Tauchsieder das Wasser erhitzt hatten, wodurch der Rauchmelder angesprochen hatte.
Teilweise waren aufgrund der Hitze die Verkleidungen der Verteilungsanlage weggeschmolzen und angebrannt.
Die Batterien und Anlagenteile der Notstromversorgung befanden sich ebenfalls teilweise unter Wasser.
Als Ursache des  Einsatzes stellt sich letztendlich eine kleine Verschlusskappe am Warmwasserspeicher heraus, die geborsten war und damit das Leitungswasser ungehindert ausströmen lies.
 
gefertigt BAR Backes
gezeichnet OBR Ortmann

Chorweiler: Sperrmüllbrand gefährdet viele Menschen

(27.10.2013)
Chorweiler: Sperrmüllbrand gefährdet viele Menschen
Am Sonntag, 27.10.2013 gegen 8.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in die Florenzer Straße nach Chorweiler gerufen. Passanten hatten dunklen Rauch aus der Eingangshalle eines siebzehngeschossigen Hochhauses dringen sehen. Die Feuerwehr rückte deswegen mit 2 Löschzügen und der zuständigen Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr Köln aus.
Vermutlich durch Brandstiftung brannten vorschriftswidrig im Eingangsbereich abgestellte Polstermöbel. Da diese einen hohen Kunststoffanteil hatten, entwicklten sich große Mengen schwarzen Rauches, der sich über die Aufzugsschächte in die oberen Etagen verbreitete und die Flure insbesondere der oberen Etagen verqualmte.
Das Feuer war rasch mit einem Strahlrohr gelöscht. Längere Zeit erforderte die Gebäudekontrolle und die Belüftung der Flure. Hier kamen Messgeräte und ein Überdrücklüfter zum Einsatz. Es waren 3 Trupps unter Preßluftatmer im Einsatz, weitere Trupps standen in Bereitstellung.
Es gab keine Verletzten. Die Bewohner verhielten sich ruhig in ihren Wohnungen und konnten dort verbleiben. 
Am Einsatz waren Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Chorweiler, Weidenpesch, Ehrenfeld und Innenstadt, die Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Führungsdienst der Branddirektion beteiligt, insgesamt rund 45 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen. Ein weiterer Löschzug stand in Bereitstellung, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
Gez. Johannes Feyrer, Leitender Branddirektor

Alleinunfall auf der A57 Höhe Bickendorf - 5 Verletzte

(27.10.2013)
Alleinunfall auf der A57 Höhe Bickendorf - 5 Verletzte
In der Nacht zum Sonntag, 27.10.2013 geriet gegen 22.00 Uhr ein mit 3 Frauen und  2 Männern besetzter PKW auf der Fahrt nach Köln von der Fahrbahn ab, überquerte die Leitplanke und stürzte in ein Waldstück.  Bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte konnten sich die 5 Personen aus dem Fahrzeug befreien.
Die erste Sichtung ergab 3 mittelschwer Verletzte und 2 leicht Verletzte, darunter eine Schwangere. Es kamen 3 Notärzte, darunter der Leitende Notarzt und 4 Rettungswagen zum Einsatz, die die Patienten vor Ort versorgten und dann in verschiedene geeignete Kölner Krankenhäuser brachten.
Zur Ermittlung des Unfallhergangs durch die Polizei wurden Bäume und Sträucher um den Unfallwagen entfernt.
Vor Ort waren insgesamt 34 Einsatzkräfte der Feuerwachen Ehrenfeld, Weidenpesch, Marienburg und des Kölner Rettungsdienstes sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
Der Einsatz war gegen 23.30 Uhr beendet.
Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat das Verkehrsunfallteam der Polizei aufgenommen.
Gez. Johannes Feyrer, Ltd. Branddirektor

Auffahrunfall auf der A59 in Höhe Wahn mit eingeklemmtem LKW-Fahrer

(24.10.2013)
Auffahrunfall auf der A59 in Höhe Wahn mit eingeklemmtem LKW-Fahrer
Am heutigen Vormittag erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 12:10 Uhr mehrere Notrufe, die von einem Unfallgeschehen auf der Autobahn A59 von Wahn kommend in Richtung Autobahnkreuz Köln-Flughafen berichteten. Daraufhin wurde nach dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“ alarmiert.
Vor Ort wurden zwei Unfälle im Abstand von 300m festgestellt, die sich nach ersten Erkenntnissen an einem Stauende ereignet hatten. An einer der beiden Einsatzstellen waren drei LKW aufeinander gefahren und der Fahrer des mittleren LKW war massiv in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich, so dass nach einer Erstversorgung durch den Notarzt des Rettungshubschraubers eine Patienten schonende Rettung aus dem Fahrzeugwrack eingeleitet werden konnte. Dabei setzte die Rüstzugbesatzung auch hydraulische Rettungszylinder und weiteres hydraulisches Rettungsgerät ein. Nach rund 20 Minuten konnte der Patient dem Rettungsdienst zum Transport ins Krankenhaus übergeben werden. Eine Augenzeugin des Unfallgeschehens kam mit Schocksymptomen ebenfalls in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die beiden anderen LKW-Fahrer blieben unverletzt.
Am Einsatz war die Feuerwehr und der Rettungsdienst Köln mit 11 Fahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und 28 Einsatzkräften der Feuerwachen Porz, Marienburg und Weidenpesch beteiligt.
Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat das Verkehrsunfallteam der Polizei aufgenommen.
gez. Georg Spangardt, Branddirektor

Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel der A1 in Lövenich

(23.10.2013)
Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel der A1 in Lövenich
Ein Brandmeldealarm im Lärmschutztunnel auf der Autobahn A1 führte am heute um 13:09 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz. Glücklicherweise stellte sich dieser als Fehlalarm heraus. Die Autofahrer fuhren allerdings trotz roter Ampeln weiter in den Tunnel hinein.
In der Stunde davor hatten sich auf der Autobahn in Richtung Dortmund bereits zwei Verkehrsunfälle ereignet, so dass sich der Verkehr bis in den Tunnel zurück staute. Aus bislang nicht geklärter Ursache löste die Brandmeldeanlage aus. Die Ampeln schalteten in beiden Richtungen auf rot. Die Schranken auf der Richtungsfahrbahn Dortmund konnten nicht herunter fahren, weil auch dort bereits Fahrzeuge standen. Eine Warndurchsage forderte die Autofahrer außerdem auf, eine Rettungsgasse zu bilden und sich anschließend über die Notausgänge in Sicherheit zu begeben. Dieser Aufforderung folgten jedoch nur wenige.
Die Feuerwehr wurde von Autofahrern über den Feueralarm informiert. Sie rückte mit 19 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen an. Vor Ort stellte sich dann schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Polizei Köln kümmerte sich darum, dass die Autofahrer, die geflüchtet waren, wieder zu ihren Fahrzeugen zurückgingen.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Angebranntes Essen: Feuerwehr rettet Seniorin

(22.10.2013)
Angebranntes Essen: Feuerwehr rettet Seniorin
Angebranntes Essen, was zunächst nach einer Bagatelle klingt, hat heute Morgen zu schweren Verletzungen bei einer 70-jährigen in Köln-Chorweiler geführt. Dabei hätte das angebrannte Essen sogar noch weit schlimmere Folgen haben können.
Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Okerstraße bemerkt gegen 5:20 Uhr Rauch, der aus einer Wohnung im Erdgeschoss kommt. Umgehend informiert er die Rettungskräfte. Die Feuerwehr muss die Tür aufbrechen. Dahinter findet der Angriffstrupp eine stark verrauchte Wohnung. Die 70-jährige Bewohnerin liegt auf dem Boden und ist bereits sehr benommen. Selbst hätte sie sich nicht mehr retten können.
Ein Notarzt und drei Rettungsassistenten versorgen die schwer verletzte Frau und bringen sie anschließend in ein Krankenhaus. Die Seniorin hat eine Rauchvergiftung erlitten. „Das war eine Rettung in buchstäblich letzter Minute. Lange hätte die Frau in dem Rauch nicht mehr überleben können. Zum Glück hat der Nachbar den Rauch entdeckt. Ein Rauchmelder wäre hier aber sicherlich sehr hilfreich gewesen“, sagte der Einsatzleiter Andreas Montasser.
Das Feuer löschten die Einsatzkräfte übrigens unter dem Wasserhahn in der Küche. Anschließend belüfteten sie die Wohnung.
Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen von den Feuerwachen Chorweiler und Weidenpesch, von der Löschgruppe Fühlingen der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Geburtstagsfeier mit Ende im Krankenhaus

(20.10.2013)
Geburtstagsfeier mit Ende im Krankenhaus
Für ca. 30 Besucher einer Geburtstagsfeier am Salierring endete die Party in den frühen Morgenstunden mit einer Kohlenmonoxidvergiftung in verschiedenen Kölner Krankenhäusern. Die Gäste atmeten über Stunden hoch gifte Abgase eines im Keller des Gebäudes aufgestellten Stromerzeugers ein. Nur glückliche Umstände verhinderten womöglich eine Katastrophe.
Die feuchtfröhliche Feier erreichte gegen Mitternacht ihren vorläufigen Höhepunkt, als die Anwohner wegen des Lärms die Polizei  verständigten. Vor Ort befanden sich etwa 40 Gäste auf einer Feier in einer Gaststätte. Da in der Gaststätte der Strom abgestellt war, wurde dieser mit einem im Keller aufgestellten Generator erzeugt. Die durch das Abgas verursachte Geruchsbelästigung, veranlasste die Ordnungshüter die Feuerwehr zu alarmieren, die darauf ein Löschfahrzeug und einen Facheinsatzleiter mit speziellen Messgeräten zur Einsatzstelle entsandte. Erste Messungen der Feuerwehr zeigten eine erhöhte Kohlenmonoxid Konzentration im Erdgeschoss, woraufhin die Einsatzkräfte weitere Messungen unter umluftunabhängigem Atemschutz durchführten. Diese ergaben im Keller so hohe Werte, dass der Messbereich des Messgerätes überschritten wurde. Durch den Einsatz eines Lüfters konnte die Schadstoffkonzentration schnell gesenkt werden.
Etwa zeitgleich meldeten sich mehrere Partygäste mit Unwohlsein und Kreislaufproblemen bei den Einsatzkräften. Daraufhin wurden fünf Rettungswagen, ein Rettungsbus sowie der Leitende Notarzt zum Salierring nachgefordert. Der Leitende Notarzt untersuchte alle anwesenden Betroffenen, welche Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung zeigten. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses, giftiges und brennbares Gas, welches sich als Verbrennungsendprodukt im Abgas aber auch im Brandrauch befindet. Es wird vom Blutkreislauf sehr schnell aufgenommen und kann in geringen Konzentration zu gesundheitlichen Schäden und zum Tod führen. Im weiteren Verlauf meldeten sich weitere Besucher der Feier, die die Veranstaltung bereits verlassen hatten und von den noch anwesenden Gästen benachrichtigt wurden. Insgesamt wurden 31 Personen vor Ort durch den Leitenden Notarzt der Feuerwehr gesichtet und schließlich in umliegende Krankenhäuser transportiert. Das gesamte Gebäude wurde durch die Feuerwehr abschließend kontrolliert und belüftet, sodass eine weitere Gefährdung für die Anwohner ausgeschlossen werden konnte.
Im Einsatz waren insgesamt zehn Rettungswagen von verschiedenen Standorten, ein Bus der Feuerwehr, ein Löschfahrzeug der Feuerwache Innenstadt, der Leitende Notarzt und der Führungsdienst der Branddirektion mit insgesamt ca. 35 Einsatzkräften.
Polizei und Ordnungsamt übernehmen die weiteren Ermittlungen.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
gef. Hessemer

Feuer im Zoo und eine verletzte Frau im Hauptbahnhof

(30.09.2013)
Feuer im Zoo und eine verletzte Frau im Hauptbahnhof
Um 18.01 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Feuer im Zoo gerufen. Innerhalb weniger Minuten erreichten die Leitstelle der Feuerwehr über 30 Notrufe. Alle Anrufer meldeten eine sehr starke Rauentwicklung im Zoo, genauere Angaben konnte jedoch zunächst nicht gemacht werden.
Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte als Erstmaßnahme einen Löschzug, erhöhte dann aber bereits nach weniger Minuten um einen weiteren Löschzug.
Beim Eintreffen an der Einfahrt zum Wirtschaftshof des Zoos konnten die ersten Einsatzkräfte bereits sehen, dass ein Wirtschaftsgebäude in den Abmessungen von ca. 40m X 10m im Vollbrand stand. Sofort wurde durch die ersten Einsatzkräfte ein Löschangriff mit mehreren Rohren, davon eins über Drehleiter vorgenommen. Der zweite Löschzug übernahm die Brandbekämpfung auf der Rückseite des Gebäudes, auch hier wurde ein Rohr über eine Drehleiter vorgenommen. Da das Gebäude unmittelbar an ein Verwaltungs- und Lagergebäude angeschlossen war, wurde zum Schutz dieses Gebäudes noch ein dritter Löschzug nachbestellt. Der dritte Löschzug kam jedoch nicht zum Einsatz. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden Schlauchleitungen von der Boltensternstrasse und von An der Schanz zur Einsatzstelle verlegt.
Nachdem der Brand soweit gelöscht war, dass das in der Halle gelagerte Lagergut ausgeräumt werden konnte, begann die Feuerwehr mit Unterstützung zweier Mitarbeiter des Zoos die Halle zu räumen. Dazu wurde das gelagerte Gut, es handelte sich hierbei überwiegend um Futtermittel wie Heu und Stroh, mittels eines Gabelstaplers ausgeräumt, vor der Halle ausgebreitet und durch die Feuerwehr nachgelöscht. Da sich in der Halle mehrere 100 m³ Futtermittel befanden, dauerte die Räumaktion bis spät in die Nacht. Zwischenzeitlich wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Neben der Brandbekämpfung wurden Luftmessungen in der unmittelbaren Nachbarschaft durchgeführt. Obwohl der Brandgeruch weithin riechbar war, konnte durch die Messgeräte keine nennenswerte Konzentration nachgewiesen werden. Der Rauch zog im Verlaufe des Einsatzes sehr stark nach oben ab. Aus diesem Grund war die Rauchsäule zwar sehr weit sichtbar, stellte jedoch nur im unmittelbaren Umkreis von wenigen Metern eine wirkliche Gefahr da. Die Feuerwehr schützte sich aus diesem Grund durch Pressluftatmer. Menschen und Tiere kamen bei diesem Einsatz glücklicher Weise nicht zu Schaden.
Insgesamt wurden neben den Löschzügen aus der Innenstadt, Weidenpesch und Ehrenfeld, dem Rettungsdienst der Innenstadtwache und dem Führungsdienst der Feuerwehr auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Worringen, Lövenich und Porz-Langel eingesetzt.
Insgesamt waren über 70 Einsatzkräfte am Einsatzort eingesetzt.
 
Parallel zum Einsatz im Zoo wurde die Feuerwehr um 21.52 Uhr zu einem schweren Unfall im Hauptbahnhof alarmiert. Eine Frau war zwischen der Gleisanlage und einem Zug eingeklemmt worden. Die Frau war ansprechbar, litt jedoch unter sehr starken Schmerzen. Nachdem der Rettungsdienst die Frau erstversorgt hatte, konnte die Frau ohne technische Hilfsmittel befreit und in ein Krankenhaus transportiert werden.
An der Einsatzstelle waren neben dem kurze Zeit vorher aus dem Einsatz Zoo herausgelöste Löschzug der Innenstadt, der Rettungsdienst aus der Innenstadt, der Rüstzug aus Marienburg und der Führungsdienst aus Weidenpesch eingesetzt.
 
Der Einsatz war bereits 40 Minuten nach dem ersten Notruf beendet. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Im Auftrag
 
Frank Stobbe

Feuerwehr rettet vier Menschen bei Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

(30.09.2013)
Feuerwehr rettet vier Menschen bei Kellerbrand in Mehrfamilienhaus
In den frühen Morgenstunden brannte der Keller eines Mehrfamilienhauses in Köln-Kalk. Die Feuerwehr Köln rettete vier Menschen über Drehleiter. Eine schwangere Hausbewohnerin wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht.
Die 14 Bewohnerinnen und Bewohner werden im Schlaf von dem Feuer überrascht. Um 2:17 Uhr treffen die ersten Einsatzkräfte in der Kalker Hauptstraße ein. Dichter Rauch quillt aus dem Keller und versperrt den Menschen den Weg durch den Treppenraum. Die Feuerwehr rettet vier Menschen über Drehleiter. Ein Teil der anderen Bewohnerinnen und Bewohner rettete sich vorher schon selbst ins Freie. Die restlichen Menschen werden von den Einsatzkräften über den Treppenraum in Sicherheit gebracht, nachdem das Feuer gelöscht ist. Von den Bewohnerinnen und Bewohnern wird niemand verletzt. Ein Rettungswagen bringt aber eine schwangere Frau vorsichtshalber in ein Krankenhaus.
Es ist zunächst sehr schwierig, zum Brandherd in den stark verrauchten Keller vorzudringen. Die Einsatzkräfte müssen die verschlossene Kellertür aus Stahl mit einem Spreizer aufbrechen. Erst danach kann ein Angriffstrupp mit einem Strahlrohr den Flammen zu Leibe rücken. Im Keller brennen mehrere Matratzen. Die Feuerwehr setzt insgesamt fünf Angriffstrupps mit Atemschutzgeräte ein, um den verrauchten Treppenraum nach Menschen abzusuchen und das Feuer zu löschen.
Im Einsatz waren insgesamt 37 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwachen Deutz und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Köln Deutz: Feuer im Wellnessbereich des Dorint Hotels

(27.09.2013)
Köln Deutz: Feuer im Wellnessbereich des Dorint Hotels
Heute Morgen um 08:25 Uhr erhielt die Feuerwehr Köln  einen Notruf der Hotelrezeption des Dorint Hotels in Köln Deutz. Es wurde ein Feuer nach Verpuffung im 400 m² großen Wellnessbereich gemeldet.
Sofort wurde ein Löschzug der nahe gelegenen Feuerwache in Köln Deutz alarmiert. Bei Eintreffen dieses Löschzuges entwickelte sich der Brand im Untergeschoss derart, dass nachfolgend die Alarmstufen bis auf Feuer 4 erhöht wurde. Ein hier im Fitnessbereich anwesender Hotelgast konnte sich direkt nach der Verpuffung selbst aus dem Bereich retten. Sonst waren keine Personen in dem betroffenen Bereich mehr anwesend.
 
Es waren bis zu 25 Fahrzeuge mit 70 Beamten vor Ort um den Brand zu bekämpfen. Durch die hohe Brandlast, bestehend aus den im Saunabereich üblicherweise verbauten Holz- und Verbundwerkstoffen, hatte die Feuerwehr Köln mit einer massiven Brand und Rauchintensivität zu kämpfen. Im Einsatzverlauf wurden 34 Pressluft- und 5 Langzeitatemschutzgeräte eingesetzt.
Gleichzeitig wurden die verwaisten Wachen durch Kräfteverlegungen mit  Einsatzkräften und Fahrzeugen wieder aufgefüllt.
 
Durch die massive Rauchentwicklung im Außenbereich waren auch zum Teil Flure in den oberen Etagen des Hotels derart betroffen, dass hier Geruchsbelästigungen und auch zum Teil Sichttrübungen bestanden.
Man beschloss umgehend die Evakuierung des Gebäudes parallel zum Brandeinsatz durchzuführen. Hierzu begleitete das Personal eines Löschzuges das Hotelpersonal und unterstützte dieses bei der Evakuierung. Die Zusammenarbeit mit dem Hotelpersonal funktionierte hierbei reibungslos.
Es wurde jedes Zimmer kontrolliert und anwesende Gäste sowie Servicepersonal wurden einem Sammelplatz zugeführt. Insgesamt verließen 250 Menschen das Gebäude.
Während des gesamten Einsatzverlaufs wurde nur eine Person mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in ein Krankenhaus gefahren.
 
Die Einsatzstelle wurde um 15:10 Uhr an den Betreiber übergeben. Große Teile können umgehend weitergenutzt werden, andere Teile, insbesondre die über dem Brandbereich  müssen durch eine Fachfirma gereinigt werden. Der Wellnessbereich bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Kriminalpolizei hat Ermittelungen zur Brandursache aufgenommen.
 
Von der Feuerwehr Köln  wurden Einsatzkräfte der Wachen Deutz, Innenstadt, Mülheim und Lindenthal zur Einsatzstelle entsandt. Ebenfalls vor Ort waren der Führungsdienst der Hauptfeuerwache, die Atemschutzlogistik der Innenstadtwache und der Direktor der Feuerwehr Köln, Herr Neuhoff.
Einsatzleiter vor Ort war der OVA des Tages, BR Dr. Christian Miller

Köln-Mülheim: Beißender Geruch in einer Schule – abschließende Meldung

(26.09.2013)
Köln-Mülheim: Beißender Geruch in einer Schule – abschließende Meldung
Eine Lehrerin des Genoveva-Gymnasiums Köln hat heute Mittag einen beißenden Geruch aus ihrer Schule gemeldet. Die Schule war kurzzeitig komplett geräumt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz, um die zahlreichen Schülerinnen und Schüler zu untersuchen und um die Schule zu lüften. Zwei Schüler mussten mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer waren direkt von dem Gestank betroffen und mussten durch einen Notarzt und die Leitende Notärztin untersucht werden. Ein Rettungswagen brachte zwei Schüler (elf und 16 Jahre alt) leicht verletzt in ein Krankenhaus. Eine weitere Schülerin hatte wegen einer Vorerkrankung besonders unter dem Gestank zu leiden. Sie konnte, nachdem sie der Rettungsdienst behandelt hatte, mit ihren Eltern nach Hause gehen. Alle anderen Betroffenen konnten wieder am Unterricht teilnehmen oder mit ihren Eltern nach Hause gehen.
Die Einsatzkräfte durchsuchten das Schulgebäude. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Gestank verflüchtigt. Die Feuerwehr lüftete vorsichtshalber den Kellerbereich und einen Treppenraum. Die Sperrung für das Gebäude konnte anschließend aufgehoben werden. Die Polizei Köln hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Feuerwehr und Rettungsdienst Köln waren mit 40 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Sie kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Ostheim, Innenstadt und Porz sowie vom Führungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Jens Müller

Land unter am Gleisdreieck

(23.08.2013)
Land unter am Gleisdreieck
Teile der Inneren Kanalstraße und der Hornstraße standen bis zu einem Meter unter Wasser
 
 
Am gestrigen Abend kurz vor 21:00 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln von zahlreichen Anrufern über eine große Wasserfontäne im Bereich der Innere Kanalstraße in Höhe der Auffahrt zur A 57 informiert.
 
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden bereits einen großen See vor, der die komplette Straße auf einer Länge von über 250 m bedeckte. Ursache war eine geborstene Hauptwasserleitung unter der Straße.
Durch das zunächst sehr schnell steigende Wasser waren zahlreiche geparkte PKW im Bereich der Hornstraße betroffen, einige von ihnen standen zum Teil fast 50 cm im Wasser.
 
Gemeinsam mit der Polizei wurden großräumige Absperrmaßnahmen getroffen. Weiterhin wurde versucht, die Besitzer der gefährdeten PKW zu erreichen. Hierzu wurden auch die internen Rundspruchanlagen der umliegenden Gastronomie- und Unterhaltungsbetriebe erfolgreich genutzt.
Parallel dazu bereiteten sich Feuerwehr und Abschleppdienste auf ein Bergung der akut betroffenen PKW aus den Wassermassen vor. Diese Maßnahme musste jedoch, nachdem durch den Wasserversorger der Austritt gestoppt wurde, nicht mehr durchgeführt werden.
 
Im Einsatz waren 30 Kräfte der Freiwillige Feuerwehr aus Longerich und Worringen sowie die Berufsfeuerwehr mit 10 Kräften aus den Feuerwachen Ehrenfeld, Weidenpesch und dem Führungsdienst.
 
gez.
Philipp Hessemer
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Bernd Geßmann

Kindergeburtstag, eine Vogelspinne und eine Ente gerettet!

(19.08.2013)
Kindergeburtstag, eine Vogelspinne und eine Ente gerettet!
Abwechselungsreicher Einsatztag für die Berufsfeuerwehr Köln
 
Dass der Arbeitstag bei der Feuerwehr sehr abwechslungsreich und kaum vorsehbar ist, weiß jeder Berufsfeuerwehrmann überzeugt zu erzählen. Manchmal erstaunen aber auch erfahrende Kollegen, wenn sie eine Kindergeburtstagsfeier retten können, eine ausgesetzte Vogelspinne in Obhut nehmen oder einer verletzten Ente in luftiger Höhe helfen:
Um 14:17 Uhr meldete eine Versicherung in der Nähe des Aachener Weihers eine flugunfähige Ente auf ihrem Glasvordach. Die Mitarbeiter konnten nicht an sie herankommen und ihr helfen. Die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Ehrenfeld fanden eine blutende Ente auf einem großem gläsernen Vordach der Versicherung in 3,50 m Höhe vor. Um einen stabilen Standort zu haben, fuhren sie ihr Löschfahrzeuge ganz nahe an das Vordach und konnten die Ente, begeleitet mit guten Worten, vom Dach des Fahrzeugs aus aufnehmen. Die verletzte Ente wurde zum Tierarzt gebracht.
 
Um 15:33 Uhr riefen Eltern in der Bonner Straße in Bayenthal die Feuerwehr zu einem Kindergeburtstag. Ein Kind stand hilflos auf dem Balkon, dessen Tür unbeweglich verschlossen war. Die sechs feiernden Kinder im Alter von etwa 6 Jahren hatten Verstecken gespielt; ein Kind wollte sich auf dem Balkon verstecken. Es schlug die Balkontür hinter sich zu, um in einer Besenkammer zu verschwinden. Dabei verkeilte sich die Mechanik der Balkontür und das Kind konnte weder zurück noch die besorgten Eltern auf dem Balkon. Schnell bekam das Kind große Angst in seiner Zwangslage. Die Feuerwehrmänner der Wache Innenstadt, unter ihnen mehrere Familienväter, konnten die Balkontür mit Werkzeug schnell und ohne Schäden öffnen, so dass die Geburtstagsfeier nach der spektakulären, aber ungeplanten Schau-Einlage fröhlich weitergehen konnte.
 
Um 15:47 Uhr riefen Bürger die Feuerwehr in die Marktstraße nach Raderberg, weil sie in einem Hinterhof ein abgestelltes Terrarium mit einer großen Spinne entdeckt hatten und in Sorge um die dort spielenden Kinder waren. Die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Marienburg fanden tatsächlich ein komplett ausgestattetes Terrarium in dem Hof vor, in dem sich mindestens eine Handteller große behaarte Spinne bewegte. Ein Besitzer war weit und breit nicht festzustellen. Die Feuerwehrleute riefen einen benachbarten Zoofachhändler zur Hilfe. Der Zoofachhändler identifizierte das Großinsekt als Vogelspinne, die für Menschen zwar ungefährlich ist, aber unter den Artenschutz fällt. Beherzt nahmen die Feuerwehrleute den ungewöhnlichen Fund mit auf die Wache und übergaben sie dem Tiertransportwagen der Feuerwehr, der sie zu einer Fachpflege brachte.
 
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Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
J. Schmidt

Feuerwehr im Einsatz bei Badeunfall und Traktorbrand

(17.08.2013)
Dellbrück & Langel: Feuerwehr im Einsatz bei Badeunfall und Traktorbrand
 
Die Freiwillige Feuerwehr Köln zeigte heute ihre Leistungsfähigkeit in den nördlichen Stadtbezirken Arm in Arm mit der Berufsfeuerwehr - am Höhenfelder See barg sie einen Mann, zwischen Langel und Worringen löschte sie einen Traktor auf dem Feld.
 
Gegen 9:50 Uhr meldete ein Passant der Polizei einen treibenden menschlichen Körper im Höhenfelder See in Dellbrück. Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr entsendete sofort Kräfte zur Wasserrettung, zum Suchen und als Rettungsdienst. Die Löschgruppen Holweide, Strunden und Dellbrück der Freiwilligen Feuerwehr fuhren mit der Feuerwache Mülheim zur Ufersuche und wurden von den Berufstauchern, der Echolot-Einheit der Löschgruppe Fühlingen und dem Rettungshubschrauber unterstützt.
Der Hubschrauber entdeckte die Person als erstes, Holweider Feuerwehrkräfte holten sie dann mit den Tauchern ans Ufern. Der 40- bis 50-jährige Mann mit Schwimmbekleidung war jedoch schon leichenstarr und augenscheinlich schon lange unter Wasser gewesen, so dass der Notarzt nur den Tod feststellen konnte. Die Polizei hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.
 
Gegen 12.20 meldete ein Landwirt, der ein Feld mit seinem Traktor am Feldrain an der alten Römerstraße zwischen Langel und Worringen mähte, dass Flammen aus seinem Arbeitsgerät schlugen. Geistesgegenwärtig lenkte er das Fahrzeug noch auf ein abgeerntetes Feld, so dass eine Brandausbreitung über die gesamte Stoppelfeldfläche verhindert werden konnte.
Das Gespann aus Zugmaschine und Arbeitsgerät brannte mit sehr starker Rauchentwicklung und wies der Feuerwehr den Weg zur Einsatzstelle. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Merkenich, Langel-Rheinkassel, der Berufsfeuerwachen aus Chorweiler, Weidenpesch und Ostheim konnten das Fahrzeug und die umliegende brennende trockene Grasnarbe schnell ablöschen. Durch den Brand wurde der Traktor jedoch vollständig zerstört; die Feuerwehr fing seine auslaufenden ölhaltigen Betriebsmittel auf.
Die Untere Wasserbehörde der Stadt Köln ermittelt, ob auch ölhaltige Betriebsmittel ins Erdreich gelangt sind und ob weitere Maßnahmen zum Grundwasserschutz getroffen werden müssen.
 
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Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
J. Schmidt

Person lebend aus Rhein gerettet

(10.08.2013)
Person lebend aus Rhein gerettet
 
Ein Mann kenternte mit seinem Schlauchboot beim Überqueren der Fahrrinne und konnte durch ein zufällig vorbeikommendes Ruderboot gerettet werden.
 
Gegen 21.30 Uhr meldete ein Passant, dass sich eine Person am Rand der Fahrrinne an einer Boje festklammert hätte und laut um Hilfe schrie. Der daraufhin alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 3 erkundete aus der Luft und konnte ein Schlauchboot erkennen, dass sich um eine Boje gewickelt hatte. Von der gemeldeten Person fehlte zunächst jede Spur. Die Suche der Einsatzkräfte ergab, dass ein zufällig an der Boje vorbeifahrendes Rudersportboot den Mann aufgenommen hatte. Die Rudersportler brachten den Mann sicher ans rettende Ufer, wo der Gerettete vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert wurde.
 
Der Mann gab an, mit dem Schlauchboot aus Porz kommend, die Fahrrinne gequert zu haben. Die Welle eines vorbeifahrenden Binnenschiffes hätte sein Schlauchboot erfasst und gegen die Boje gedrückt.
 
Im Einsatz waren die 29 Einsatzkräfte der Feuerwachen Marienburg und Innenstadt, sowie der Rettungsdienst Köln. Die Einsatzleitung hatte der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
 
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gez.
Dr. Miller

Männliche Person aus dem Rhein geborgen

(08.08.2013)
Männliche Person aus dem Rhein geborgen
 
In der vergangenen Nacht (Mittwoch, 7.8.2013 auf Donnerstag, 8.8.2013) wurde von der Feuerwehr Köln die Leiche einer männlichen Person geborgen. Der Notarzt fest, dass die Person bereits vor geraumer Zeit verstorben war.
 
Gegen 23 Uhr ging bei der Leitstelle der Polizei ein Notruf ein, dass an der Alten Liebe in Rodenkirchen ein vorbei treibender lebloser Körper gesichtet worden war. Die Polizei alarmierte unmittelbar die Feuerwehr, die mit den üblichen Kräften gemäß Einsatzstichwort „Person im Rhein“ ausrückte und die vom Einsatzleiter während der Suche nach der Person noch erweitert wurden.
 
Nach kurzer gemeinsamer Suche durch Landespolizei und Feuerwehr vom Ufer aus und durch Wasserschutzpolizei und Feuerwehr vom Wasser aus wurde die Person in Höhe der Kranhäuser vom Boot der Wasserschutzpolizei aus gesichtet. Unmittelbar darauf konnte der Mann durch die Besatzung des Rettungsboots „Ursula“ der Feuerwehr Köln geborgen werden. Er wurde so schnell wie möglich dem an der Rettungsbootstation der Berufsfeuerwehr bereit stehenden Rettungsdienst übergeben.
 
Der Notarzt stellte unmittelbar den Tod der Person fest. Der Mann war bereits vor geraumer Zeit verstorben, wobei der Zeitraum durch den Notarzt vor Ort offen gelassen werden musste.
 
Die Feuerwehr kann zur Identität des Mannes keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
 
Im Auftrag
V. Ruster
 
 
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Mann im Rhein ertrunken

(07.08.2013)
Mann im Rhein ertrunken
Gestern Abend, den 05.08.2013 ereignete sich in Rodenkirchen ein Badeunfall, bei dem höchstwahrscheinlich ein junger Mann ums Leben gekommen ist. Nach insgesamt zwei Stunden ergebnisloser Suche wurde der Feuerwehreinsatz abgebrochen. Die übrigen Mitglieder der Reisegruppe aus Holland und England wurden durch einen Notfallseelsorger betreut.
Gegen 20:50 Uhr erreichte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr der Notruf. Umgehend wurden die vorgeplanten Einsatzmittel zum Retten einer Person aus dem Rhein entsandt. Die Einsatzkräfte trafen nur wenige Minuten später an der gemeldeten Stelle ein.
Passanten und ein Angler hatten beobachtet, wie ein junger Mann aus einer Reisegruppe nicht mehr das Ufer erreichte und von der Strömung unter Wasser gezogen wurde. Sofort wurde eine umfassende und personalintensive Personensuche eingeleitet. Mit mehreren Tauchern der Berufsfeuerwehr wurde der Bereich zwischen den Buhnen abgesucht. Zeitgleich wurde mit dem Rettungshubschrauber Spezialgerät zur Personenortung aus Fühlungen zur Einsatzstelle geflogen und eine wasserseitige Suche von einem Rettungsboot der Feuerwehr eingeleitet. In der Hoffnung, dass der Mann stromabwärts das Rheinufer erreichen konnte, suchten währenddessen Einsatzkräfte mehrmals das gesamte Rheinufer in Rodenkirchen ab. Ohne Aussichten die Person noch lebend wieder zu finden, wurde die Suche nach über zwei Stunden ergebnislos abgebrochen.
Zur Betreuung der übrigen Mitglieder der Reisegruppe wurde ein Notfallseelsorger zur Einsatzstelle bestellt. Die Erstbetreuung wurde auf der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache Marienburg fortgesetzt.
Nachdem am Sonntagabend bereits ein Junge ertrunken ist, war dies innerhalb von 24 Stunden das zweite Todesopfer, welches beim Baden im Rhein ums Leben gekommen ist. Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor den Gefahren beim Baden im Rhein.
Am Einsatz beteiligt waren insgesamt ca. 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuer- und Rettungswachen Marienburg und Innenstadt, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Rodenkirchen; Fühlingen und Porz-Langel. Die Einsatzleitung hatte der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.
Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die Presse-Rufnummer: 0221-9748-9292.
gez: Philipp Hessemer